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	<title>Enoch Powell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enoch_Powell&amp;diff=523075&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14527-37: /* „Ströme-von-Blut“-Rede */</title>
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		<updated>2026-03-07T17:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;„Ströme-von-Blut“-Rede&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Gemessen am Umfang fehlt es an Belegen.|Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Enoch Powell 6 Allan Warren.jpg|mini|Enoch Powell fotografiert von [[Allan Warren]] (1987)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;John Enoch Powell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌd͡ʒɒn iːnɒk ˈpaʊəl}}] (* [[16. Juni]] [[1912]] in Stechford, [[Birmingham]]; † [[8. Februar]] [[1998]] in [[London]]) [[Order of the British Empire|MBE]] war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Klassischer Philologe|Altphilologe]] und [[Conservative Party|konservativer]] [[Politiker]]. Seine Fähigkeiten als [[Polemik]]er und Redner sicherten ihm öffentliche Unterstützung für seine kontroversen Ansichten zu Themen wie [[Immigration]] und den Beitritt des Vereinigten Königreichs zur [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] und entzündeten nationale Debatten, die sich bis heute fortsetzen. Besonderes Aufsehen erregte seine „Ströme-von-Blut“-Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Powell wurde 1912 als Sohn von Albert Enoch Powell und Ellen Mary Breese, zweier Lehrer aus [[Wales]], geboren. Seine hohe Intelligenz wurde sehr früh offenkundig. Nach der King Edward’s School, Birmingham, setzte er seine Ausbildung am [[Trinity College (Cambridge)|Trinity College]] in Cambridge fort, wo er unter den Einfluss seines Tutors [[Alfred Edward Housman]] geriet und in seinem ersten Studentenjahr alle wichtigen klassischen Wettbewerbe gewann, an denen [[Grundständiges Studium|Undergraduates]] teilnehmen konnten. Mit 25 Jahren wurde er der jüngste Professor im gesamten Commonwealth, als er zum Professor für [[Altgriechische Sprache|Klassisches Griechisch]] an der [[Universität Sydney|Sydney University]] in New South Wales, [[Australien]] berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominic Sandbrook: &amp;#039;&amp;#039;Never Had It So Good: A History of Britain from Suez to the Beatles.&amp;#039;&amp;#039; Abacus, London 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Schülern gehörte der spätere australische Premierminister [[Gough Whitlam]]. Seine Edition von [[Thukydides]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte des Peloponnesischen Kriegs]]&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bei Oxford University Press erschienen, wurde zur Standardausgabe. [[Autodidakt]]isch erlernte er die [[Walisische Sprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Studiums in [[Cambridge]] nahm Powell Kurse in [[Urdu]] an der Schule für Orientalische Studien, heute die [[School of Oriental and African Studies]], University of London, um seine Chancen auf eine spätere Berufung als [[Generalgouverneur und Vizekönig von Indien|Vizekönig von Indien]] zu erhöhen. Aus dem gleichen Grunde erlernte er auch [[Hindi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Professur in Australien steigerte sich seine Wut auf die [[Appeasement]]politik der Regierung Chamberlain gegenüber [[Zeit des Nationalsozialismus|Deutschland]], die er als Verrat an britischen Interessen ansah. In einem Brief an seine Eltern vom Juni 1939 vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schrieb er: „Es sind die Briten, nicht ihre Regierung; denn wenn sie nicht blinde Feiglinge wären, würden sie [[Arthur Neville Chamberlain|Chamberlain]] und [[Edward Frederick Lindley Wood, 1. Earl of Halifax|Halifax]] und all die anderen kriecherischen Verräter lynchen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Heffer: &amp;#039;&amp;#039;Like the Roman. The Life of Enoch Powell.&amp;#039;&amp;#039; London 1998, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nach Kriegsausbruch kehrte Powell ins Vereinigte Königreich zurück, nicht ohne ein russisches Wörterbuch zu kaufen, weil er annahm, „Russland dürfte den Schlüssel für unser Überleben und Sieg besitzen, wie es 1812 und 1916 der Fall war“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr meldete sich Enoch Powell freiwillig zum Kriegsdienst. Allerdings lehnten ihn die meisten Musterungsstellen ab, und erst über einen Monat nach seiner Ankunft nahm ihn das Royal Warwickshire Regiment auf, bei dem sich Powell als Australier eingeschrieben hatte. Powell kämpfte auch bei den [[Desert Rats]] (7. Britische Panzerdivision) in Afrika. Hier in [[Algier]] wurde Powells Abneigung gegen die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] gepflanzt. Nach einigen Gesprächen mit leitenden amerikanischen Verantwortlichen kam er immer mehr zu der Überzeugung, dass ein wichtiges amerikanisches Kriegsziel die Zerstörung des [[Britisches Weltreich|Britischen Weltreichs]] sei. In einem Brief vom 16. Februar 1943 schrieb er: „Am Horizont sehe ich eine größere Bedrohung als Deutschland oder [[Japan]] jemals waren […] unseren furchtbaren Feind, Amerika […]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Vorstellung von einem amerikanischen Antibritannismus blieb während des Krieges erhalten. Powell schnitt einen Artikel der Amerikanerin [[Clare Boothe Luce]] aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[New Statesman|Statesman]]&amp;#039;&amp;#039; vom 13. November 1943 aus, den er für den Rest seines Lebens aufhob und in dem sie in einer Rede erklärte, die indische Unabhängigkeit bedeute, dass „die Vereinigten Staaten den größten Weltkrieg um Demokratie gewonnen“ hätten. Verzweifelt versuchte Powell, &amp;lt;!-- Zeitpunkt? --&amp;gt; in den [[Ferner Osten|Fernen Osten]] zu gelangen, um am Kampf gegen Japan teilzunehmen, weil „der Krieg in Europa gewonnen ist und ich den [[Union Jack]] zurück in [[Singapur]] sehen möchte“, bevor die Amerikaner die Briten zum Abzug zwingen würden. Bei Kriegsende war er der jüngste [[Brigadier]] der britischen Armee, der als [[Gefreiter]] in den Dienst getreten war. Powell fühlte sich jedoch bei Kriegsende schuldig, weil er überlebt hatte, während viele Soldaten unterschiedlichen Ranges, denen er während des Krieges begegnet war, gestorben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konservative Partei ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg trat er der [[Conservative Party|Konservativen Partei]] bei und arbeitete im &amp;#039;&amp;#039;Conservative Research Department&amp;#039;&amp;#039;, dem Strategiezentrum der Partei, wo [[Iain Macleod]] einer seiner Kollegen war. Bei den [[Britische Unterhauswahl 1950|Unterhauswahlen 1950]] wurde er im Wahlkreis &amp;#039;&amp;#039;[[Wolverhampton South West]]&amp;#039;&amp;#039; zum Abgeordneten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb seiner Fraktion gehörte Powell der Suezgruppe an. Diese Parlamentariergruppe wandte sich gegen den Abzug britischer Truppen vom [[Suezkanal]], weil das Vereinigte Königreich ihrer Ansicht nach durch einen solchen Abzug seinen Anspruch auf Präsenz am Suezkanal dauerhaft aufgebe. Dennoch war er, als nach dem britischen Abzug 1954 die Ägypter den Kanal 1956 verstaatlichten, gegen den britischen Versuch zur Wiedereroberung des Kanals, weil seiner Meinung nach die Briten nicht mehr die Ressourcen einer Weltmacht besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete als parlamentarischer Staatssekretär im Wohnungsbauministerium und von 1957 bis 1958 als parlamentarischer Finanzstaatssekretär, trat aber gemeinsam mit [[Schatzkanzler]] [[Peter Thorneycroft]] und [[Nigel Birch]] aus Protest gegen die Pläne der Regierung für wachsende Ausgaben zurück. In der Blütezeit des [[Keynesianismus]] glaubte er als überzeugter [[Monetarist]] an die Marktkräfte. Wachsende Staatsausgaben, die die Regierung finanzierte, indem sie neues Geld druckte, waren nach Powells Annahme eine wichtige Ursache für [[Inflation]]. Die [[Inflationsrate]] stieg auf 2,5 %, ein für die damalige Zeit hoher Wert besonders in Friedenszeiten. Er verurteilte die Mär von den angeblich zu mächtigen [[Gewerkschaft]]en, die angeblich zu hohe Löhne forderten und erklärte wiederholt die Entscheidung der Regierung zu Ausgaben, die ihre Einnahmen übersteigen, zur Ursache der Inflation. Er geißelte insbesondere [[Wohnungsbau]]programme, die Hochhaussiedlungen entstehen ließen, in denen Gewalt und [[Anonymität]] grassierten, was zum Abriss der Gebäude führe, noch bevor die [[Hypothek]]en für ihre Errichtung abgetragen worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;The Churchill Society: &amp;#039;&amp;#039;A few notes about Enoch Powell and why he was the greatest British Statesman since Churchill.&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv |url=http://www.churchill-society-london.org.uk/EPowell.html |text=online |wayback=20201122011759}}, abgerufen am 19. September 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Powell kehrte 1960 in die Regierung zurück, als er zum Gesundheitsminister berufen wurde, gehörte dem Kabinett jedoch erst ab 1962 an.&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Minister sind im Vereinigten Königreich nicht Mitglieder des Kabinetts, also der Regierung i.&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;S., sondern eher den Staatssekretären des bundesdeutschen politischen Systems vergleichbar.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion war er verantwortlich für ein ambitioniertes zehnjähriges Programm zum [[Krankenhausbau]] und für den Beginn der Abwicklung der großen [[Psychiatrische Klinik|psychiatrischen Institutionen]]. In seiner berühmten „Water-Tower“-Rede sagte er 1961, sein Ziel sei „die Eliminierung des weitaus größten Teils der psychiatrischen Kliniken dieses Landes, so wie sie heute existieren“, und charakterisierte die festungsartige Wirkung geschlossener Anstalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Da stehen sie: isoliert, majestätisch, gebieterisch, über ihnen der gigantische Wasserturm, der sich mit dem Schornstein unverkennbar und einschüchternd über das Land erhebt – die Heime, die unsere Vorväter so solide errichteten, um die Vorstellungen ihrer Zeit auszudrücken. Unterschätzen Sie nicht für einen Moment ihre Fähigkeit zum Widerstand gegen unsere Attacke.“&amp;lt;ref&amp;gt;Enoch Powell’s Water Tower Speech 1961, [http://studymore.org.uk/xpowell.htm online bei studymore.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede war einer von mehreren Gesprächsfäden, die zur Initiative &amp;#039;&amp;#039;Fürsorge innerhalb der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; ([[Community Care|Care in the Community]]) in den 1980er Jahren führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Iain Macleod]] lehnte er eine Position im Kabinett nach der Berufung von [[Alec Douglas-Home]] zum Premierminister ab. Nach der Niederlage der Konservativen bei den Unterhauswahlen 1964 kehrte er als Schattentransportminister in die erste Reihe seiner Fraktion zurück. Bei den ersten Wahlen seiner Partei zum Parteivorsitz 1965 trat er als Kandidat an, erreichte jedoch hinter [[Edward Heath]] nur den dritten Platz, was ihm trotz seiner antiamerikanischen Gesinnung die Berufung zum Schattenverteidigungsminister einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer umstrittenen Rede vom 26. Mai 1967 kritisierte Powell die britische Rolle in der Nachkriegswelt: „Entschwindende letzte Spuren von Großbritanniens einst riesigem indischen Reich haben sich in unserer Vorstellung verwandelt in eine friedenserhaltende Rolle, für die die Sonne niemals untergeht. Unter Gottes guter Fürsorge und in Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten schützen wir den Weltfrieden und eilen hierhin und dorthin, um den [[Kommunismus]] zurückzudrängen, Strohfeuer zu löschen und Umstürze zu unterdrücken. Es ist schwierig, eine Vorstellung, die so wenig Kontakt mit der Realität besitzt, zu beschreiben, ohne auf psychiatrische Termini zurückzugreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ströme-von-Blut“-Rede ===&lt;br /&gt;
Powell war sich vor dem Halten der Rede bewusst, was diese für eine Bedeutung entfalten würde. Einem Freund sagte er einige Tage vorher: „Ich werde am Wochenende eine Rede halten und sie wird ‚zischen‘ wie eine Rakete. Während aber alle Raketen auf die Erde fallen, wird diese in der Luft bleiben.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Shirin Hirsch |JSTOR=j.ctv12sdv1t |Titel=In the shadow of Enoch Powell: Race, locality and resistance |Hrsg=Manchester University Press |Jahr=2018 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Rede, die er am 20. April 1968 in Birmingham hielt, sagte er wegen der Einwanderung farbiger Menschen ins Vereinigte Königreich eine Katastrophe voraus. Die Rede wurde vielfach als rassistisch kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Smith, Michael Anthony, (born 9 March 1968), Comment Editor, The Times, since 2014 |Sammelwerk=[[Who’s Who]] |Verlag=Oxford University Press |Datum=2024-12-01 |DOI=10.1093/ww/9780199540884.013.u247083}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicole Fouche, Jean Heffer |Titel=Des Etats-Unis et du pacifique |Sammelwerk=Vingtième Siècle. Revue d&amp;#039;histoire |Nummer=58 |Datum=1998-04 |ISSN=0294-1759 |DOI=10.2307/3770662 |Seiten=175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte dabei unter anderem:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir müssen verrückt sein, buchstäblich verrückt, wenn wir als Nation den jährlichen Zustrom von etwa 50.000 abhängigen Personen zulassen, die zum größten Teil das Material für das künftige Wachstum der von Einwanderern abstammenden Bevölkerung sind. Es ist, als würde man einer Nation zusehen, die eifrig damit beschäftigt ist, ihren eigenen Scheiterhaufen aufzuschichten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Enoch Powell}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Aus Gründen, die sie (= die weiße britische Bevölkerung) nicht nachvollziehen konnten und aufgrund einer Entscheidung, zu der sie nie konsultiert wurden, fanden sie sich als Fremde in ihrem eigenen Land wieder.&lt;br /&gt;
 |Autor=Enoch Powell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss folgt der Satz, unter dem die Rede auch international bekannt wurde. Der Name spielt auf eine Prophezeiung in [[Vergil]]s [[Aeneis]] an, die Powell zitiert:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wenn ich nach vorne schaue, bin ich von Vorahnungen erfüllt. Wie der Römer scheine&lt;br /&gt;
ich ‚den Tiber von viel Blut schäumen‘ zu sehen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Enoch Powell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem in der Filmdokumentation &amp;#039;&amp;#039;[[The Beatles: Get Back|Get Back]]&amp;#039;&amp;#039; (1969/2021) veröffentlichten Song [[Commonwealth]] kritisierten die [[The Beatles|Beatles]] Powells Position zur Migrationsfrage.&amp;lt;ref&amp;gt;https://genius.com/The-beatles-commonwealth-lyrics&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungewöhnlicher Konservativer ===&lt;br /&gt;
Powell unternahm 1965 einen vergeblichen Versuch, Parteivorsitzender zu werden. Er erhielt nur 5 % der Stimmen der konservativen Parlamentsabgeordneten. Powells Popularität trug zum Überraschungssieg der Konservativen bei den [[Britische Unterhauswahl 1970|Unterhauswahlen 1970]] bei, der durch einen Umschwung zugunsten der Konservativen in den West Midlands nahe Powells Wahlkreis begünstigt wurde. Eine Umfrage des &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Express]]&amp;#039;&amp;#039; wies ihn 1972 mittlerweile als populärsten Politiker des Landes aus; diese Popularität blieb ihm zu Lebzeiten erhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- unklar, was gemeint ist (Selsdon Group?):&lt;br /&gt;
Als der Abgeordnete [[Nicholas Ridley (Politiker)|Nicholas Ridley]] den zwölf Personen umfassenden &amp;#039;&amp;#039;Ökonomischen Diners Club&amp;#039;&amp;#039; gründete, gehörte ihm Powell dank seines scharfen Intellekts und seiner entschieden marktwirtschaftlichen Orientierung an. Auch [[Margaret Thatcher]] war Mitglied des Clubs, jedoch erst nach ihrem Aufstieg zur Parteivorsitzenden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Powell war ein glühender Anhänger der britischen [[Souveränität]], die er im [[House of Commons|Unterhaus]] in Westminster, in Gesetzgebung und [[Währung]] und nicht zuletzt im britischen Militär repräsentiert sah. Dafür war er bereit, große Opfer zu bringen. Er griff auf [[Winston Churchill|Churchills]] Konzept der [[Vereinigte Staaten von Europa|Vereinigten Staaten von Europa]] zurück, die im [[Europarat]] ihren institutionellen Rahmen gefunden hatten. Gesetze, die von einer nicht gewählten [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]] erlassen und einem damals noch nicht gewählten [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] durchgewunken wurden, waren ihm ein Gräuel. Deshalb verließ Powell die Konservative Partei im Februar 1974 wenige Tage vor der Parlamentswahl und rief zur allgemeinen Überraschung zur Wahl der Labour-Partei auf, die ein [[EWG-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich 1975|Referendum zum Verbleib Großbritanniens in der EWG]] als einzigen Weg, die Souveränität des Vereinigten Königreichs zu sichern, angekündigt hatte. Er bekräftigte diese Linie erneut bei den Unterhauswahlen im Oktober 1974 – das Referendum wurde schließlich 1975 abgehalten. Das Resultat war ein klares Votum für einen Verbleib „im Gemeinsamen Markt“ (wie es auf dem Stimmzettel bezeichnet wurde). Die Konservativen verziehen Powell seinen Aufruf, Labour zu wählen, nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Powells [[Europaskepsis]] stand die Einschätzung, dass die [[Sowjetunion]] ungeachtet diverser Schaukonfrontationen im Kalten Krieg letztlich den Westen nicht überfallen wolle und werde – sie war seiner Meinung nach viel zu abhängig von den europäischen und amerikanischen Getreideüberschüssen. Es gebe also keinen Grund, die westliche Militärallianz zusätzlich auszubauen. Die „unabhängige Nuklearabschreckung Großbritanniens“ wurde von ihm ebenfalls negativ betrachtet, weil sie nicht rational genutzt werden könne und damit gegenstandslos sei. Er glaubte, dass das amerikanische Interesse am Vereinigten Königreich ein Versuch sei, es zu unterminieren, um den Vereinigten Staaten eine größere Weltgeltung zu verschaffen. Powell argumentierte außerdem, dass die Amerikaner den europäischen Staaten einschließlich des Vereinigten Königreichs rieten, der EWG beizutreten, weil sie der „politische Arm“ der [[NATO]] sei und deshalb in die große amerikanische Strategie gegen die Sowjetunion passen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ulster Unionist Party ===&lt;br /&gt;
Nachdem er nach seiner Revolte vor der Wahl im Februar 1974 nicht mehr Mitglied des Unterhauses war, ließ er sich vor den vorgezogenen Unterhauswahlen Ende 1974 von der Nordirischen Unionistenpartei, der [[Ulster Unionist Party]], aufstellen; ein Angebot der rechtsextremen [[British National Front|National Front]], als Kandidat für sie anzutreten, hatte er abgelehnt. Powell kehrte als Abgeordneter des Wahlkreises [[County Down|South Down]] ins Parlament zurück. Er lehnte den Beitritt zum [[Orange Order]] ab, der die [[Ulster Unionist Party|UUP]] nach ihrer Abspaltung von der Konservativen Partei hauptsächlich kontrollierte, und war damit der erste Abgeordnete der Ulster Unionists in Westminster, der niemals Mitglied wurde. Er war ein ausgesprochener Gegner der extremistischen Unionisten, die von Reverend [[Ian Paisley]] und seinen Anhängern unterstützt wurden. Powell erklärte, dass Nordirland die [[Provisional Irish Republican Army|IRA]] nur aufhalten könne, indem es sich völlig in das Vereinigte Königreich eingliedere und unter Aufgabe der erst kürzlich ausgesetzten Selbstverwaltung Nordirlands auf jeden Sonderstatus verzichte. Nach seiner Ansicht war dieser Sonderstatus der [[Provinz Ulster]] mit eigenem Parlament und Premierminister ein ständiger Anlass der Hoffnung für die IRA, dass Ulster vom Vereinigten Königreich gelöst werden könne: „Jedes Wort oder jeder Akt, der die Hoffnung auf die Verhandelbarkeit der Einheit mit dem Rest des Vereinigten Königreichs bewusst oder unbewusst stärkt, ist ein Beitrag zur Fortsetzung der Gewalt in Nordirland.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Ansicht nach war der Ursprung der Auseinandersetzungen in Nordirland kein religiöser, sondern ein nationaler: Während die Protestanten sich als Briten begriffen und Briten bleiben wollten, verstanden sich die Katholiken als abweichende Nation der Iren. Weil das [[Britisches Parlament|britische Parlament]] jedoch versäumt habe, die britische Identität zu definieren, fasse die IRA dies als Zögern auf: „Noch eine Bombe, und die Briten werden es satt haben, werden abziehen und wir werden alles übernehmen“, fasste Powell seine Auffassung der IRA-Sicht zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner späten Karriere als Abgeordneter der Ulster Unionisten kritisierte Powell weiterhin die Vereinigten Staaten und verdächtigte die Amerikaner, die Briten zu einem Ulster in einem Gesamtirland zu überreden, weil die Bedingung für eine irische Mitgliedschaft in der NATO die Einheit der Insel wäre. Die Amerikaner wollten die klaffende Lücke in der NATO-Verteidigung schließen, die zwischen der irischen Südküste und Nordspanien bestünde. Powell erklärte, er habe eine Kopie eines politischen Strategiepapiers des amerikanischen Außenministeriums vom 15. August 1950, in dem die amerikanische Regierung angeblich die Zweckmäßigkeit Irlands in internationalen Organisationen beklage, die durch die Teilung Irlands eingeschränkt werde, was die strategische Planung für Europa erschwere. Das Dokument fahre fort: „Es ist wünschenswert, dass Irland ein integraler Bestandteil der Verteidigungsplanung der Nordatlantikregion wegen seiner strategischen Position und seines gegenwärtigen Mangels an Verteidigungskapazität würde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Enoch Powell in garden Allan Warren.jpg|mini|Enoch Powell von A. Warren (1986)]]&lt;br /&gt;
1984 erklärte Powell die [[Central Intelligence Agency|CIA]] zum Urheber des Mords an Lord [[Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma|Louis Mountbatten]] und des Todes der Abgeordneten [[Airey Neave]] und [[Robert Bradford]], weil die Amerikaner Neaves Politik der Integration Nordirlands stoppen wollten. 1986 argumentierte er, nicht die [[Irish National Liberation Army|INLA]], sondern „[[Secret Intelligence Service|MI6]] und dessen Freunde“ wären für den Tod von Airey Neave verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Invasion [[Kuwait]]s durch den [[Irak]] 1990 erklärte Powell, das Vereinigte Königreich solle nicht am Krieg teilnehmen, weil es nicht im „formellen Sinne“ ein Alliierter Kuwaits sei, und das Gleichgewicht der Kräfte im Nahen Osten herzustellen nach dem Ende des Britischen Weltreichs nicht länger eine Aufgabe der Briten sei. Er merkte an, dass [[Saddam Hussein]] einen langen Weg zu nehmen hätte, bevor seine Truppen die Strände von [[Kent]] oder [[Sussex]] hinaufstürmen könnten. Nachdem die Briten kleinen Nationen erklärt hatten, sie gegen Angriffe zu verteidigen, sagte Powell: „Manchmal frage ich mich, ob wir, als wir unsere Macht aufgaben, vergessen haben, unsere Arroganz aufzugeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der deutschen Vereinigung 1990 forderte Powell die britische Regierung eindringlich auf, eine Allianz mit [[Russland]] zu etablieren, um den deutschen Effekt auf das Gleichgewicht der Kräfte in Europa zu kompensieren. Dieser Teil seiner Analyse wurde durch Margaret Thatcher, bekanntermaßen eine [[Atlantiker]]in, ernster genommen, die sich vergeblich darum bemühte, den sowjetischen Präsidenten [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] davon zu überzeugen, die deutsche Vereinigung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er angeblich eine gute Beziehung zu Margaret Thatcher unterhielt (sie merkte an, ihre eigene monetaristische Politik stamme von Powell, was er mit der trockenen Bemerkung konterte, „wie schade, dass sie sie nicht verstanden hat“), kam er 1985 bei seinem Protest gegen ihre Unterstützung für den [[Anglo-Irischer Vertrag|Anglo-Irischen Vertrag]] mit ihr in Konflikt, in dessen Verlauf er sein Abgeordnetenmandat aus Protest niederlegte, es bei der anschließenden Nachwahl allerdings wieder erwarb. Bei den [[Britische Unterhauswahlen 1987|Unterhauswahlen 1987]] verlor er sein Mandat an den [[Social Democratic and Labour Party|SDLP]]-Abgeordneten [[Eddie McGrady]], hauptsächlich wegen demografischer Änderungen und Änderungen im Zuschnitt seines Wahlkreises, so dass wesentlich mehr Katholiken zum Wahlkreis South Down als vorher gehörten. Ironischerweise fanden die Änderungen der Wahlkreisgrenzen aufgrund Powells Kampagne für eine höhere Zahl von Abgeordneten aus Nordirland statt, für die er eingetreten war, um Nordirland gleichwertig zu den übrigen Teilen des Vereinigten Königreiches repräsentieren zu lassen und in der Absicht, weitere Schritte auf dem Weg zur Integration zu unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Unionismus blockierte indes nicht seine Fähigkeit zu unabhängigem Denken; er stand der [[Operation Flavius|Erschießung von drei unbewaffneten IRA-Mitgliedern in Gibraltar]] 1988 kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Enoch Powell starb 1998 an der [[Parkinson-Krankheit]] im Alter von 85 Jahren und wurde auf dem Warwick Regimentsfriedhof in Warwickshire in seiner Kriegsuniform begraben. Seine Ehefrau Pamela, mit der er seit 1952 verheiratet war und ihre Töchter überlebten ihn. Margaret Thatcher, die ihm viel zu verdanken hatte, blieb seiner Beerdigung fern – im Gegensatz zu ihrem Ehemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatmann und Dichter ==&lt;br /&gt;
Obwohl zunächst [[Atheismus|Atheist]], wurde Powell später überzeugter Anhänger der [[Church of England|Anglikanischen Kirche]], weil er 1949 auf dem Weg zu seiner Wohnung in seinem späteren Wahlkreis glaubte, „die Kirchenglocken von St Peter’s Wolverhampton gehört“ zu haben. Später wurde er [[Kirchengemeindeleitung|Kirchenältester]] von [[St Margaret’s Church|St Margaret’s]] in Westminster. Er verwandte viel Zeit seines späteren Lebens auf den Versuch nachzuweisen, dass bei strenger Lesung Christus nicht gekreuzigt, sondern erhängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Powell lernte mit fünf Jahren von seiner Mutter, Altgriechisch zu lesen. Im Alter von 70 Jahren lernte er seine zwölfte und letzte Sprache, [[Hebräische Sprache|Hebräisch]]. Acht Sprachen beherrschte er fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 erschien Powell auf der Liste der „100 größten Briten“ (einem von der [[BBC]] gesponserten und von der Öffentlichkeit entschiedenen Wettbewerb). Powell bemerkte, dass „alle politischen Karrieren in einem Misserfolg enden“ und fügte hinzu, dass dies insbesondere auf ihn selbst zutraf. [[Tony Benn]] (ein persönlicher Freund aus der [[Labour Party]], den Powell bei dem Kampf um die Ablegung seines Adelstitels ([[Peerage Act 1963]]) unterstützt hatte) bezeichnete ihn als einen der letzten Politiker, der die Verpflichtung gegenüber seinen Wählern vor die Loyalität zu seiner Partei oder die Sicherheit seiner Karriere gestellt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Powell bewies rhetorische Fähigkeiten auch jenseits der Politik. Er war ein Dichter von beachtenswerter Reife, der vier Gedichtsammlungen veröffentlichte: „First Poems“, „Casting Off“, „Dancer’s End“ und „The Wedding Gift“. Seine „Gesammelten Gedichte“ erschienen 1990. Er übersetzte [[Herodot]] und veröffentlichte viele andere Werke über antike Literatur. Er schrieb ebenfalls eine Biographie über [[Joseph Chamberlain]]. Powell publizierte außerdem viele Bücher zu politischen Themen und Sammlungen seiner Reden. Seine politischen Publikationen waren häufig gegenüber seiner eigenen Partei ebenso kritisch wie gegenüber der gegnerischen Labour Party, oft machte er sich einen Spaß daraus, das, was er als logische Fehler oder Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit ansah, aufzuspießen. Sein Buch „Freiheit &amp;amp; Realität“ enthielt viele seiner Meinung nach unsinnige Zitate aus Labour-Beschlüssen oder von [[Harold Wilson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A lexicon to Herodotus&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1938 (Nachdruck: Olms, Hildesheim 1960). ([https://archive.org/details/a-lexicon-to-herodotus-by-powell-john-enoch-1960 archive.org])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The history of Herodotus.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1939 (Reprint: Hakkert, Amsterdam 1967).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saving in a free society.&amp;#039;&amp;#039; Hutchinson, London 1960.&lt;br /&gt;
* (mit Keith Wallis): &amp;#039;&amp;#039;The [[House of Lords]] in the middle ages. A history of the English House of Lords to 1540.&amp;#039;&amp;#039; Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, London 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freedom and Reality&amp;#039;&amp;#039;. Eliot Rightwat Books, Kingswood 1969, ISBN 0-7160-0541-7 (Dieser Band enthält den Text seiner Ströme-von-Blut-Rede)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Common Market - the case against.&amp;#039;&amp;#039; Elliot Right Way Books, Kingswood, Surrey 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;No easy answers&amp;#039;&amp;#039;. The Seabury Pr., New York 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joseph Chamberlain&amp;#039;&amp;#039;. Thames and Hudson, London 1977, ISBN 0-500-01185-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A nation or no nation? Six years in British politics.&amp;#039;&amp;#039; Batsford, London 1978, ISBN 0-7134-1542-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wrestling with the Angel&amp;#039;&amp;#039;. Sheldon Press, London 1977, ISBN 0-85969-127-6&lt;br /&gt;
* Richard Ritchie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enoch Powell on 1992&amp;#039;&amp;#039;. Anaya Publ., London 1989, ISBN 1-85470-008-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collectled poems&amp;#039;&amp;#039;. Bellew, London 1990, ISBN 0-947792-36-8.&lt;br /&gt;
* Rex Collings (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reflections of a Statesman&amp;#039;&amp;#039;. Bellew, London 1991, ISBN 0-947792-88-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The evolution of the Gospel. A new translation of the First Gospel, with commentary and introductory essay.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven 1994, ISBN 0-300-05421-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vernon Bogdanor: &amp;#039;&amp;#039;Making the Weather: Six Politicians Who Changed Modern Britain&amp;#039;&amp;#039;. Haus Publishing, London 2025, ISBN 978-1-914-97909-5&lt;br /&gt;
* Paul Foot: &amp;#039;&amp;#039;The Rise of Enoch Powell&amp;#039;&amp;#039;. Cornmarket Press, London 1969.&lt;br /&gt;
* Andrew Roth: &amp;#039;&amp;#039;Enoch Powell: Tory Tribune&amp;#039;&amp;#039;. Macdonald, London 1970.&lt;br /&gt;
* Tom Stacey: &amp;#039;&amp;#039;Immigration and Enoch Powell&amp;#039;&amp;#039;. Stacey, London 1970, {{Falsche ISBN|0854680130}}.&lt;br /&gt;
* Robert Shepherd: &amp;#039;&amp;#039;Enoch Powell&amp;#039;&amp;#039;, Hutchinson, London 1998, ISBN 0-09-179208-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Obituary of Enoch Powell&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Daily Telegraph&amp;#039;&amp;#039;, 9th February 1998.&lt;br /&gt;
* Simon Heffer: &amp;#039;&amp;#039;Like the Roman: The Life of Enoch Powell&amp;#039;&amp;#039;. Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, London 1998, ISBN 0-297-84286-2.&lt;br /&gt;
* Gerhard Altmann: &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom Empire. Die innere Dekolonisation Großbritanniens 1945–1985&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen 2005 (Moderne Zeit; 8) (Zugl.: Freiburg i. Br., Univ., Diss., 2003), ISBN 3-89244-870-1.&lt;br /&gt;
* Paul Corthorn: &amp;#039;&amp;#039;Enoch Powell. Politics and Ideas in Modern Britain&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 2022, ISBN 978-0-19-874715-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/politics/0098/feb/09/obituaries.mikephillips Nachruf des Guardian] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://janus.lib.cam.ac.uk/db/node.xsp?id=EAD%2FGBR%2F0014%2FPOLL;recurse=1 Veröffentlichungen von Enoch Powell] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.enochpowell.net/ enochpowell.net] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/a9e8d069-9daf-4204-8e74-5faa9693e6b0.aspx Porträt von Enoch Powell] im Magazin [[NZZ Folio]]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pQjDu2Zl2fo Enoch Powell Documentary], Video-Dokumentation mit Originalaufnahmen Powells (englisch, YouTube)&lt;br /&gt;
* [https://anth1001.files.wordpress.com/2014/04/enoch-powell_speech.pdf Birmingham- oder „Ströme-von-Blut“-Rede] (Volltext englisch)&lt;br /&gt;
* [https://heimatkurier.at/grundlagen/rivers-of-blood-die-historische-rede-von-enoch-powell/ Birmingham- oder „Ströme-von-Blut“-Rede] (Volltext der deutschen Übersetzung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118793152|LCCN=n80038451|VIAF=2527342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Powell, Enoch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des House of Commons (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Privy Council (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Conservative-Party-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ulster Unionist Party]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Powell, Enoch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Powell, John Enoch (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Stechford, [[Birmingham]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]], England&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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