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	<title>Enno Walther Huth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:53:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enno_Walther_Huth&amp;diff=2454818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;O.Gnilssud: typo; s. Berliner Museum</title>
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		<updated>2025-12-23T13:02:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo; s. Berliner Museum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:EnnoWaltherHuth.jpg|mini|hochkant|Enno Walther Huth (1928)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Farman III Nachbau.jpg|mini|300px|Farman III Modell 1910, Nachbau des ersten deutschen Militärflugzeugs von 1910 im [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorischen Museum Flugplatz Berlin-Gatow]], das Huth vor der Übernahme durch die Heeresverwaltung zuerst auf eigene Kosten importierte und für die Militärpilotenausbildung zur Verfügung stellte.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enno Walther Huth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1875]] in [[Altenburg]]; † [[31. Mai]] [[1964]] in [[Frankfurt am Main]]) war deutscher Offizier, Naturwissenschaftler und Pionier der Luftfahrtindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Huth war Sohn des preußischen Majors Johann Ernst (1832–1897) und dessen Frau Emilie (1838–1921). Zunächst schlug er die in der Familie traditionelle militärische Laufbahn ein. Im Jahr 1905 heiratete er Elsa Bachstein (1878–1968), Tochter des Eisenbahnunternehmers [[Hermann Bachstein]]. Als Offizier verließ er nach 13 Jahren Dienst die Armee und studierte von 1908 bis 1912 [[Naturwissenschaft]]en, im Schwerpunkt [[Biologie]]. Das Studium schloss er mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 traf Huth in Berlin auf den französischen Flugpionier [[Hubert Latham]]. Bei Huth entstand der Wunsch, Flugzeuge in Deutschland zu produzieren. Er gründete dazu die [[Albatros Flugzeugwerke]] am [[Flugplatz Johannisthal|Flugplatz Berlin-Johannisthal]]. Zuerst importierte er im Winter 1909/1910 über sein Unternehmen drei französische Flugzeuge; je einen ein- und zweisitzigen [[Antoinette VII|Antoinette-VII]]-Eindecker und einen [[Farman III|Farman-III]]-Doppeldecker, die aber in seinem persönlichen Besitz blieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt77&amp;quot; /&amp;gt; Diese Maschinen verwendete er als Schulflugzeuge und als Muster für den [[Lizenz]]-Nachbau in den Albatroswerken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt77&amp;quot; /&amp;gt; Um mit der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Militärverwaltung]] ins Geschäft zu kommen, lieh Huth die aus Frankreich importierte Farman-Maschine samt seinem Chauffeur [[Simon Brunnhuber]] als Fluglehrer zur Militärpilotenausbildung auf dem [[Flugplatz Döberitz]] aus. Die Farman-Maschine wurde im Laufe der Schulungen am 18. Dezember 1910 von der Heeresverwaltung angekauft. Sie war unter der Heeresbezeichnung „B&amp;amp;nbsp;1“ das erste deutsche Militärflugzeug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt160&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entwarf Huth teils gemeinsam mit Konstrukteuren wie [[Ernst Heinkel]] oder [[Hellmuth Hirth]] eigene Maschinen. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fanden die Flugzeuge der Albatros-Flugzeugwerke großen Absatz und wurden wegen ihrer Qualität und Leistungsfähigkeit hoch geschätzt, gerade die einsitzigen [[Einteilung der deutschen Militärflugzeuge im Ersten Weltkrieg|D-Flugzeuge]]. Huth war im [[Generalstab]] als Nachrichtenoffizier der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der deutsche Flugzeugbau im Zuge des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]]es stark eingeschränkt worden war, gründete Huth am 20. Januar 1920 die [[Berlin-Johannisthal#Filmatelier Johannisthal und Studio für Synchronisation|Johannisthaler Filmanstalt GmbH]], um die Werkhallen in das „größte Filmatelier der Welt“ umzubauen (JOFA-Atelier).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cinegraph.de/etc/ateliers/jofa.html |titel=JOFA-Atelier |werk=Berliner Film-Ateliers. Ein kleines Lexikon; cinegraph.de |abruf=2022-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huth war von 1927 bis 1929 Vorsitzender im [[Reichsverband der deutschen Luftfahrtindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist im Berliner Ortsteil [[Berlin-Johannisthal|Johannisthal]] die Walther-Huth-Straße nach ihm benannt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=15 |id=W828 |kaupert=Walther-Huth-Strasse-12487-Berlin |name=Walther-Huth-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Gelände des ersten deutschen Flugplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Enno Walther Huth: &amp;#039;&amp;#039;Vernunft und Kultur. Gedanken über unsern Werdegang bis Einstein.&amp;#039;&amp;#039; Lißner, Berlin 1920 (95 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Supf: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der deutschen Fluggeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1956.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|92|93|Huth, Enno Walther|Gert Behrsing|126347158}}&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Als die Oldtimer flogen. Die Geschichte des Flugplatzes Johannisthal.&amp;#039;&amp;#039; Transpress Verlag, Berlin 1980, ISBN 3-344-00129-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt77&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Günter Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Als die Oldtimer flogen. Die Geschichte des Flugplatzes Johannisthal.&amp;#039;&amp;#039; Transpress Verlag, Berlin 1980, ISBN 3-344-00129-9, S. 77 ff.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Günter Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Als die Oldtimer flogen. Die Geschichte des Flugplatzes Johannisthal.&amp;#039;&amp;#039; Transpress Verlag, Berlin 1980, ISBN 3-344-00129-9, S. 160.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126347158|VIAF=35445620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huth, Enno Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flugzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huth, Enno Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pionier der Luftfahrtindustrie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;O.Gnilssud</name></author>
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