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	<title>Ennetbaden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 11. März 2025 um 11:19 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-11T11:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Ennetbaden&lt;br /&gt;
| BILD = Ennetbaden Nord 160528.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ennetbaden, Ansicht von Norden&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Ennetbaden 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Ennetbaden.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Baden, Aargau&lt;br /&gt;
| BFS = 4026&lt;br /&gt;
| PLZ = 5408&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.47922&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.31403&lt;br /&gt;
| HÖHE = 355&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.11&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Pius Graf&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.ennetbaden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ennetbaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈænːəˌpɑːdə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=144–145 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]] und befindet sich, wie der Name andeutet, gegenüber der Stadt [[Baden AG|Baden]] am rechten Ufer der [[Limmat]]. Ennetbaden war früher ein Teil Badens, ist aber seit 1819 eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ennetbaden Ansicht.jpg|mini|links|Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Ennetbaden-LBS H1-027070.tif|mini|links|Luftansicht (1967)]]&lt;br /&gt;
Ennetbaden besitzt auf allen Seiten natürliche Grenzen. Das Dorf liegt in einem rund eineinhalb Kilometer langen, muldenförmigen Seitental der Limmat zwischen dem Geissberg ({{Höhe|586|CH}}) im Norden sowie der [[Lägern]] und der [[Klus (Tal)|Klus]] von Baden im Süden. Die Lägern ist der nordöstlichste Ausläufer des [[Faltenjura]]s, während der Geissberg zum [[Tafeljura]] gerechnet wird. Die Limmat bildet die westliche, der Höhtal-Sattel die östliche Grenze der Gemeinde. Die Bebauung konzentriert sich auf den Uferbereich an der Limmat sowie auf den sonnigen Südhang des Geissbergs.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 211 [[Hektar]]en, davon sind 89 Hektaren bewaldet und 80 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf dem Lägerngrat auf 757 Metern, der tiefste auf 360 Metern an der Limmat. Nachbargemeinden sind [[Freienwil]] im Norden, [[Ehrendingen]] im Osten, [[Wettingen]] im Süden, Baden im Westen und [[Obersiggenthal]] im Nordwesten. Baden, Ennetbaden, Obersiggenthal und Wettingen bilden einen zusammenhängenden Siedlungsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Grabungen im Jahr 2008 ergaben, dass die [[Römisches Reich|Römer]] um 120 n.&amp;amp;nbsp;Chr. auf den Brandruinen eines 80 Jahre zuvor entstandenen Handwerkerviertels, das zur Siedlung [[Aquae Helveticae]] (Baden) auf der anderen Flussseite gehörte, einen repräsentativen Terrassenbau errichtet hatten. Dieser war ungewöhnlich luxuriös mit Freskenmalereien, Mosaiken, marmorverkleideten Wänden und Fussbodenheizungen ausgestattet; auch Teile des Mobiliars blieben erhalten. Das Gebäude wurde um 270 nach Überfällen der [[Alamannen]] aufgegeben. Bei den Grabungen kam ausserdem ein Friedhof aus dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Vorschein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/luxurioeses_bad_aus_der_roemerzeit_freigelegt-1.1381902 |titel=Luxuriöses Bad aus der Römerzeit freigelegt |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2008-12-09 |zugriff=2010-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Alio Badin&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1150, die Form &amp;#039;&amp;#039;Ennentbaden&amp;#039;&amp;#039; erscheint erstmals 1410. Der Ortsname geht auf eine [[Alamannen|alemannische]] Übersetzung von Aquae Helveticae zurück (&amp;#039;&amp;#039;ze badun&amp;#039;&amp;#039;, «bei den Bädern»), die differenzierende Präposition kann «jenseits von Baden» oder «das jenseits (der Limmat) gelegene Baden» bedeuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Die Siedlung war ein integraler Bestandteil der Stadt Baden, doch nur die Inhaber der «Kleinen Bäder» am Limmatufer besassen das Bürgerrecht. Die übrigen Einwohner waren [[Hintersassen]], die dem [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]] zehntpflichtig waren. Nach der [[Geschichte des Kantons Aargau#Eroberung des Aargaus|Eroberung des Aargaus]] durch die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] im Jahr 1415 gehörte Ennetbaden zur [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Die Steuerpflicht verlagerte sich zunehmend vom Kloster zur Stadt, ohne dass den Ennetbadenern die gleichen Rechte zugestanden wurden. Nur in landwirtschaftlichen Angelegenheiten handelten sie über die «Gerechtigkeitsgenossenschaft» eigenständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Die Ennetbadener entsandten nun einen Vertreter in den Stadtrat, der aber nur eingeschränktes Mitbestimmungsrecht hatte, sodass es häufig zu Spannungen kam. Baden empfand Ennetbaden als lästiges Anhängsel, während Ennetbaden sich vom grösseren Nachbarn ausgegrenzt fühlte. Als die Ennetbadener die Zahlung der Polizeisteuer verweigerten, stellte der Stadtrat im Januar 1817 beim Kanton den Antrag, den Stadtteil abzutrennen und daraus eine eigenständige Gemeinde zu bilden. Nach langen Verhandlungen erliess die [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Kantonsregierung]] ein entsprechendes Dekret, das nach der Zustimmung des [[Grosser Rat (Aargau)|Grossen Rates]] am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1819 in Kraft trat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ennetbaden.ch/fileadmin/00_website/Ennetbadener_Post/2008/EP_2008.02_def.pdf |titel=Szenen einer Ehe |autor=Urs Tremp |hrsg=Einwohnergemeinde Ennetbaden |werk=Ennetbadener Post, Nr. 2/2008 |seiten=10–13 |datum=Mai 2008 |zugriff=2010-01-20 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Gründung der [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.|BBC]] in Baden Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte sich Ennetbaden zu einem bevorzugten Wohngebiet. Der Kurbetrieb kam nach dem Zweiten Weltkrieg zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Gelb schwarzer Schildhauptpfahl.» Nach der Trennung von Baden führte Ennetbaden das Stadtwappen unverändert weiter. Erst 1942 wurde ein eigenes Wappen eingeführt. Die Form behielt man bei, lediglich die Farben änderten sich. Die gelbe Farbe ist eine Anspielung auf die Goldwand, den Ennetbadener Rebberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=151 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ennetbaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ennetbaden Schwanen.jpg|mini|[[Hotel Schwanen]]]]&lt;br /&gt;
Das am rechten Ufer der Limmat gelegene Ennetbaden ist durch die [[Schiefe Brücke (Baden)|Schiefe Brücke]] und den Mercier-Fussgängersteg mit dem [[Thermalbäder Baden#Architektur des Bäderquartiers|Badener Bäderquartier]] verbunden. Die sich am Flussufer entlang ziehende Häuserzeile ist halb ländlich und halb städtisch geprägt. Gut erhalten ist das [[Hotel Schwanen]]. In Flussnähe befindet sich das «Schlössli», ein herrschaftliches Anwesen. Dessen Baujahr ist nicht bekannt, doch dürfte es vor 1543 entstanden sein und diente als Landsitz vornehmer Badener Bürger. Im Jahr 1800 liess der damalige Besitzer das Gebäude vollständig im [[Barock|spätbarocken]] Stil neu erbauen. Von der alten Bausubstanz blieb nur der runde Treppenturm an der Nordseite erhalten, der um ein Stockwerk erhöht und mit einer Zwiebelhaube versehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band VI.&amp;#039;&amp;#039; S. 348–359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-07 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 451 || 997 || 2223 || 2566 || 2963 || 3257 || 2702 || 2966 || 3019 || 3026 || 3486&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4026}} Menschen in Ennetbaden, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4026}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 32,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 24,6 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 42,7 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-07 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-28 13:17:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 83,8 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 2,4 % [[Französische Sprache|Französisch]], 2,2 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,8 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], je 1,7 % [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], 1,3 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] sowie 1,1 % [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-07 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Baden zuständig. Ennetbaden gehört zum Friedensrichterkreis III (Baden).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |archiv-datum=2019-06-16 |offline=ja |archiv-bot=2024-12-04 14:11:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Ennetbaden gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 760 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 4 % in der Industrie und 94 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-07 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-28 13:17:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf ist wegen seiner sonnigen Hanglage vor allem eine Wohngemeinde. Es gibt keine Grossunternehmen, hingegen mehrere kleine Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Die grosse Mehrheit der Erwerbstätigen arbeitet in den benachbarten Orten Baden und Wettingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Weinbau]] ist heute noch bedeutend. Am Südhang des Geissbergs, der so genannten Goldwand, und zum Teil auch im Dorfzentrum ist eine Fläche von 9,1 Hektaren mit Reben bestockt. Es werden über ein Dutzend Sorten angepflanzt, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]], [[Chardonnay]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-18 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ennetbaden Schiefe Bruecke.jpg|mini|Blick auf den Merciersteg und die Schiefe Brücke (hinten), vor 2006]]&lt;br /&gt;
Durch Ennetbaden verlaufen die Kantonsstrasse 279 ins [[Surbtal]] und die Kantonsstrasse 295 ins [[Siggental]]. Der [[Bahnhof Baden]] ist nur wenige Gehminuten entfernt; seit Juni 2007 besteht mit einem Steg über die Limmat und dem daran anschliessenden [[Promenadenlift]] eine schnelle Verbindung dorthin für Fussgänger und Radfahrer. Ennetbaden wird von zwei Buslinien der [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|RVBW]] bedient sowie von drei [[Postauto]]linien, die von Baden aus nach [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]], [[Tegerfelden]] und [[Döttingen]] führen. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über das Surbtal und [[Klingnau]] nach [[Bahnhof Bad Zurzach|Bad Zurzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert war Ennetbaden stark vom Durchgangsverkehr betroffen, da sich ein grosser Teil des Verkehrs aus Norden, aus dem westlichen Limmat- und dem Aaretal über die 1874 erbaute [[Schiefe Brücke (Baden)|Schiefe Brücke]] nach Baden bewegte. 2002 gab es eine gewisse Entlastung durch den Bau der Siggenthaler Brücke. 2007 wurde schliesslich der Goldwandtunnel dem Verkehr übergeben, der die Kern- und Bäderzone vom Durchgangsverkehr entlang der Limmat befreit. Gleichzeitig sperrte man die Schiefe Brücke für den Privatverkehr, was sowohl für Ennetbaden als auch für das Badener Bäderquartier eine weitgehende Entlastung vom Verkehrslärm mit sich brachte. 2022 erfolgte auf sämtlichen Gemeindestrassen die Einführung von [[Tempo-30-Zone]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Baden gibt es in Ennetbaden lediglich eine [[Primarschule]]. Sämtliche Oberstufen der obligatorischen Volksschule ([[Realschule]], [[Sekundarschule]], [[Bezirksschule]]) können in Baden besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Schneider (Architekt)|Eugen Schneider]] (1880–1953), Architekt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Carl Schmid (Ingenieur)|Carl Schmid]] (1894–1988), Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Peter Lotar]] (1910–1986), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Werner Nefflen]] (1919–2014), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Lisbeth Sachs]] (1914–2002), Architektin&lt;br /&gt;
* [[Arthur Häny]] (1924–2019), Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Anita Niesz]] (1925–2013), Fotografin&lt;br /&gt;
* [[Jürg Lindecker]] (* 1940), Elektroingenieur, Manager und Autor&lt;br /&gt;
* [[Tobias Wildi]] (* 1973), Historiker, Archivar und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Simon Libsig]] (* 1977), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1637|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VI, Bezirk Baden I |Verlag=Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1976 |ISBN=3-7643-0782-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Thomas Bolt, Uli Münzel |Titel=Der Bäderbezirk von Baden und Ennetbaden |Sammelwerk=[[Schweizerische Kunstführer]] |Band=399 |Verlag=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Ort=Bern |Datum=1986 |ISBN=3-85782-399-2}}&lt;br /&gt;
* {{InvSchweizArch |Stadt=Baden |Strasse=Ennetbaden |Seite=462 |SeiteEnde=463 |Kurz=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ennetbaden.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Ennetbaden]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0019|Baden / Ennetbaden (Baden, Ennetbaden)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4370948-5|VIAF=243165802}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1150]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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