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	<title>Ennert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:28:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ennert&amp;diff=145623&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-09-24T07:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Bonner Höhenzug Ennert, für die gleichnamige, zum Höhenzug gehörige Erhebung siehe [[Ennert (Berg)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Godesberg Godesburg Ennert (2).jpg|mini|Blick von der [[Godesburg]] zum Nordteil und Nordabfall des Ennert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Godesberg Godesburg Kuckstein Rabenlay (2).jpg|mini|Blick von der Godesburg zum Südteil des Ennert mit den Gipfeln [[Rabenlay]] und [[Kuckstein]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ennert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bis knapp {{Höhe|200|DE-NHN|link=1}} hoher, vor allem zum Westhang hin bewaldeter Höhenzug, der fast ausschließlich im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Beuel]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ennert stellt die nordwestlichste rechtsrheinische Erhebung der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheit 292 [[Unteres Mittelrheingebiet]] gegen die flachgründige [[Kölner Bucht]] dar und dacht das [[Siebengebirge]] (Naturraum 292.4) nach Norden ab. Er bildet die nordöstliche Begrenzung des [[Godesberger Rheintaltrichter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ennert gehört jedoch nicht zum Siebengebirge selber, sondern zum [[Pleiser Hügelland]] (292.5). Dessen ungeachtet liegen sämtliche Erhebungen des Ennert im [[Naturschutzgebiet Siebengebirge]]; nahezu alle von ihnen, die auf Bonner Gemarkung fallenden, liegen im Teilgebiet Ennert, nicht jedoch der zum Stadtgebiet von [[Königswinter]] gehörende [[Juffernberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ennert&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/stadtplanung/landschaftsplanung/16241/index.html?lang=de |wayback=20160522081432 |text=Landschaftsplan Ennert |archiv-bot=2023-12-18 11:02:40 InternetArchiveBot }} mit Links zu Karten und Infomaterial, Stadt Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ennert werden der gesamte sich nördlich ans Siebengebirge anschließende Höhenzug sowie auch dessen nördlichster Gipfel [[Ennert (Berg)|Ennert]] bezeichnet. Für den südlicheren Teil des Höhenzugs war dieser Name früher nicht in Gebrauch, sodass noch 1957 zur Zusammenfassung der beiden Teile der Name &amp;#039;&amp;#039;Ennert-Rabenley-Platte&amp;#039;&amp;#039; vorgeschlagen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Müller-Miny]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Siebengebirge-Rhein-Westerwald-Park&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzparke. Mitteilungen des Vereins Naturschutzpark e.&amp;amp;nbsp;V. Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0028-1018}}, Heft 10 (Herbst 1957), S. 316–321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Höhenzug hat vom nördlichsten Hang bei [[Holzlar]] bis zur angrenzenden [[Dollendorfer Hardt]] im Süden eine Länge von knapp 4&amp;amp;nbsp;km und seine höchste Erhebung mit dem [[Paffelsberg]] auf {{Höhe|195.3|DE-NHN}}. Das Tal des [[Ankerbach (Rhein)|Ankerbachs]] scheidet den südlichen, höheren Teil des Ennert von seinem nördlichen, niedrigeren Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzlarer See.jpg|mini|Holzlarer See]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ennert Forschungsstelle.jpg|mini|Forschungsstelle]]&lt;br /&gt;
Der Ennert gehört zum [[Staatsforst Siegburg]] und ist Teil des Naturschutzgebietes Siebengebirge.&amp;lt;ref&amp;gt;http://nsg.naturschutzinformationen.nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/gesamt/BN_001K1&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wirkt er als einer der naturnahesten Wälder der Bundesrepublik und die Narben, die der in den Jahren von etwa 1809 bis 1876 dort und im angrenzenden Hügelland intensiv betriebene [[Braunkohle]]-Bergbau mit [[Alaun]]gewinnung schlug,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.denkmalverein-bonn.de/projekte-kohle-alaun Denkmal- und Geschichtsverein Bonn rrh.: Projekt &amp;#039;&amp;#039;Braunkohle + Alaun&amp;#039;&amp;#039;] mit [http://www.denkmalverein-bonn.de/wp-content/uploads/Info-Tafeln-AlaunKohle.pdf Schautafeln] (abgerufen am 28. Juli 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; scheinen verheilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Bergbau war das Gebiet zum großen Teil unbewaldet und landwirtschaftlich genutzt. Historische Berichte erzählen, dass man Anfang des 19. Jahrhunderts beim Wandern auf der auch Holtorfer [[Holtorfer Hardt|Hardt]] genannten Ennert-Hardt nach Holzlar über Felder ging und man dort einen wunderbaren Weitblick auf den Kölner Dom, auf Bonn und die Siegburger Abtei hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;nach: http://www.holtorf-ungarten.de/geschichte/Kohle/braunkohle.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände durch den Stollenabbau, massive Erdbewegungen und Verunreinigungen durch die schwefelhaltigen Emissionen und bei der Alaunverhüttung zurückbleibende Asche für die Landwirtschaft unbrauchbar wurde, erfolgte die Aufforstung&amp;amp;nbsp;– eine der wohl frühesten Rekultivierungsmaßnahmen überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Abbau- und Hüttengebiet austretendes Abwasser sammeln der Teufelsbach und der [[Alaunbach (Vilicher Bach)|Alaunbach]], der Bach mit der schlechtesten Wasserqualität in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Ennert sind seltene Tiere wie [[Feuersalamander]], [[Glattnatter]]n, [[Blindschleiche]]n, [[Gelbbauchunke]]n, [[Uhu]] und [[Wanderfalke]] zu finden. Zu den Besonderheiten unter den Pflanzenarten gehören [[Zweiblättriger Blaustern]] und [[Berg-Steinkraut]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabenley 1 4 2013 4429.JPG|mini|Blaustern (Scilla bifolia) auf der Rabenley, im Frühjahr 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Im Ennert befinden sich mehrere [[Grabhügel im Ennert|Hügelgräber]], das [[Foveaux-Häuschen]], vier [[See]]n (der Dornheckensee, der sehr kleine, praktisch ausgetrocknete Märchensee, der Blaue See sowie der Holzlarer See), wobei die ersten drei in aufgelassenen [[Steinbruch|Steinbrüchen]] entstanden sind, die [[Kommende Ramersdorf]], die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung und ein Mahnmal für drei von den Nationalsozialisten auf dem Ennert ohne Gerichtsverfahren hingerichtete polnische [[Zwangsarbeit]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tunnel („Ennerttunnel“) als Teil einer Verbindung zwischen [[Bundesautobahn 562]] und [[Bundesautobahn 3]] („Ennertaufstieg“/[[Bundesautobahn 562#Ausbaupläne zur „Südtangente“|Südtangente]]) ist seit längerem geplant, wenngleich in der Region heftig umstritten. Sie war im [[Bundesverkehrswegeplan 2003]] nicht enthalten, wurde 2016 aber wieder in den [[Bundesverkehrswegeplan 2030]] mit der Dringlichkeit „Weiterer Bedarf“ aufgenommen. Sie trägt die Projektbezeichnung B 56-G40 NW und soll 11,5&amp;amp;nbsp;km lang bei Kosten von 683,4 Millionen Euro werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Schultz: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.rundschau-online.de/region/bonn/koenigswinter/bundesverkehrswegeplan-altbekannte-reaktionen-in-der-region-23739022 Bundesverkehrswegeplan Altbekannte Reaktionen in der Region]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Rundschau|Bonner Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; 16. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn, Ennert, Dornheckensee.jpg|mini|Ennert, Dornheckensee (Luftaufnahme)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20170730 Dornheckensee.jpg|mini|Blick vom Ennert – im Vordergrund der Dornheckensee]]&lt;br /&gt;
Vom Nordosten des Höhenzuges zunächst nach Westen, dann nach Südosten bis zur Nahtstelle zum nördlichsten Berg des [[Siebengebirge]]s, der [[Dollendorfer Hardt]], gehend, folgen folgende Gipfel und Anhöhen aufeinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Holtorfer Hardt]] ({{Höhe|150.8}}, Osten)&lt;br /&gt;
* [[Ennert (Berg)|Ennert]] ({{Höhe|152.0}})&lt;br /&gt;
* [[Röckesberg]] ({{Höhe|165}})&lt;br /&gt;
* [[Rabenlay]] ({{Höhe|180}})&lt;br /&gt;
* [[Kuckstein]] ({{Höhe|190.4}})&lt;br /&gt;
* [[Paffelsberg]] ({{Höhe|195.3}})&lt;br /&gt;
* [[Juffernberg]] ({{Höhe|190.9}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Blaue See war in den frühen 1940er Jahren regelmäßiger Treffpunkt von [[Edelweißpiraten]] aus [[Köln]], [[Düsseldorf]], [[Wuppertal]] und [[Solingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jean Jülich]] |Titel=Kohldampf, Knast und Kamelle. Ein Edelweißpirat erzählt sein Leben |TitelErg=Mit einem Vorwort von [[Wolfgang Niedecken]] |Auflage=2. |Verlag=[[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]] |Ort=Köln |Datum=2004 |ISBN=3-462-03534-7 |Seiten=48–49}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|BN-001K1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/42/56|EW=7/11/30|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beuel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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