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	<title>Enn Uibo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enn_Uibo&amp;diff=1319144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Werk */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2022-12-15T21:53:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enn Uibo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1912]] im Dorf Vana-Kariste, [[Kirchspiel]] [[Halliste]], [[Gouvernement Livland]], [[Russisches Kaiserreich]], heute [[Estland]]; † [[31. August]] [[1965]] im Gefangenenlager [[DubrawLag]] in [[Jawas]], Rajon [[Subowa Poljana]], [[Mordwinische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Mordwinien]]) war ein [[Esten|estnischer]] [[Lyrik]]er und [[Sowjetunion|sowjetischer]] Regimegegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Enn Uibo (bis 1938 Ervin Uibo) schrieb bereits als Jugendlicher Gedichte und [[Prosa]]. 1935 veröffentlichte er als 22-Jähriger seine erste Gedichtsammlung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kuldkõrte igatsus&amp;#039;&amp;#039;. Drei Jahre später erschien sein zweiter Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Homse nimel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während seiner Zeit als Wehrpflichtiger schloss sich Enn Uibo der [[Neopaganismus|neuheidnischen]], estnisch-nationalgesinnten Religion des [[Taarausk]] (&amp;#039;&amp;#039;Taara-Glauben&amp;#039;&amp;#039;) an, die damals unter intellektuellen Esten entstanden war. 1938 heiratete er Linda Raidmaa. Im Oktober 1943 wurde das einzige Kind der beiden, die Tochter Halliki, geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der ersten sowjetischen Besetzung Estlands 1940/41 schloss sich Enn Uibo den [[Waldbrüder]]n, dem bewaffneten Widerstand gegen das Sowjetregime, an. Während der deutschen Besatzungszeit (1941–1944) arbeitete er zunächst in der Bibliothek des [[Generalstab]]s. Später wurde er Mitarbeiter des Leiters der estnischen [[Omakaitse]] („Selbstschutz“), [[Arnold Sink]]. Zur selben Zeit veröffentlichte er Gedichte und Artikel in mehreren estnischen Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1944 überwarf sich Enn Uibo mit den Nationalsozialisten. Er wurde inhaftiert, aber im April 1944 wieder freigelassen. Im Herbst 1944 arbeitete Enn Uibo aktiv an der Wiederherstellung des estnischen Staates im Rahmen der Initiativen von Ministerpräsident [[Otto Tief]] und [[Konteradmiral]] [[Johan Pitka]] mit. Angeblich soll er an der historischen Hissung der [[Flagge Estlands|estnischen Nationalflagge]] auf dem Turm [[Langer Hermann]] in [[Tallinn]] am 20. September 1944 beteiligt gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;http://kultuur.elu.ee/ke490_uibo.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zweiten sowjetischen Besetzung Estlands wurde Enn Uibo am 20. November 1944 von der sowjetischen Spionageabwehr [[SMERSCH]] verhaftet. Ein [[Militärgericht|Kriegsgericht]] in [[Sankt Petersburg|Leningrad]] verurteilte ihn am 8. Februar 1945 zum Tode. Im März 1945 wurde die Strafe auf zehn Jahre Freiheitsentzug herabgesetzt. Er verbrachte die Strafe in den Gefangenenlagern von [[Norilsk]]. Ab 1953 dichtete er wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enn Uibo wurde im September 1954, nach neunjähriger Haft, freigelassen. Er ließ sich zunächst in Norilsk nieder. Zwei Jahre später konnte er nach Estland zurückkehren. Allerdings durfte er nicht nach Tallinn umsiedeln, so dass er zunächst nach [[Paide]], dann nach [[Viljandi]] zog. Dort schrieb er weitere Gedichte, die er im Kreis seiner Freunde verteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Sympathien für den [[Ungarischer Volksaufstand|Volksaufstand in Ungarn]] 1956 verhafteten ihn die sowjetischen Sicherheitsbehörden im April 1957. Im Juli desselben Jahres wurde Uibo vom Obersten Gericht der [[Estnische Sozialistische Sowjetrepublik|Estnischen SSR]] unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen antisowjetischer Agitation und Propaganda zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er verbüßte die Haftstrafe unter extremen Bedingungen in verschiedenen [[Gulag]]s in [[Mordwinische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Mordwinien]]. Dort starb er acht Jahre später im Politgefangenenlager Dubrawlag in [[Jawas]], Distrikt [[Subowa Poljana]]. Enn Uibo wurde in einem namenlosen Grab in [[Sosnowka]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Merike Riives: &amp;#039;&amp;#039;Enn Uibo: Testament. Valik luulet 1930–1965.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 1995 (= MEMENTO luuleraamat 6, ISBN 9985-814-06-1)&lt;br /&gt;
* Cornelius Hasselblatt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der estnischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, New York 2006 (ISBN 3-11-018025-1), S. 524&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kultuur.elu.ee/ke490_uibo.htm Kurze Biographie] (von [[Enn Tarto]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124684343|VIAF=30477228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uibo, Enn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Estnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uibo, Enn&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Uibo, Ervin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=estnischer Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Dorf Vana-Kariste, damals Kirchspiel [[Halliste]], [[Kreis Pärnu]], [[Gouvernement Livland]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[DubrawLag]], [[Jawas]], Rajon [[Subowa Poljana]], [[Mordwinische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Mordwinien]], [[Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik|RSFSR]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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