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	<title>Enkolpion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:57:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enkolpion&amp;diff=842206&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete: /* Entstehung */</title>
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		<updated>2024-03-26T14:34:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Byzantine - Pectoral Cross with the Virgin and Child, Saints Peter, John, and George - Walters 542367.jpg|mini|Byzantinisches Enkolpion aus dem 11. Jh., mittig Maria [[Panagia|(Παναγία)]] mit dem Jesuskind, auf den Kreuzarmen die Apostel Petrus und Johannes]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enkolpion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Griechische Sprache|griechisch]] ἐν κόλπος, am Busen, im Bausch) ist eine, an Ketten an der Brust sichtbar oder unter der Kleidung getragene, häufig kreuzförmige Kapsel mit [[Reliquie]]n. Entstanden in byzantinischer Zeit, wird bis heute das Brustkreuz der ostkirchlichen [[Bischof|Bischöfe]] als Enkolpion bezeichnet. Als kaiserliches Insigne kommt es ebenfalls vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Beeinflusst ist die Entstehung von Enkolpions einerseits durch die römische [[Bulla (Archäologie)|Bulla]] (wörtlich Seifenblase),&amp;lt;ref&amp;gt;LThK&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, Bd. 3, Sp. 892.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von Kindern der vornehmen Familien über der Toga auf der Brust getragen wurde. Andererseits geht sie auf die jüdischen [[Tefillin]] mit den Gebetskapseln zurück, die am Arm und am Kopf getragen werden. Die griechische Bezeichnung für die Tefillin und ähnliche Behältnisse ist [[Phylakterium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vorbilder wurden verchristlicht, indem Form, Ikonografie und Beschriftung christliche Motive verwendeten und in den Phylakterien Reliquien, Bibel- oder Gebetstexte aufbewahrt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;LThK&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, Bd. 3, Sp. 892&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kirchenvater|Kirchenväter]] urteilen unterschiedlich über den Gebrauch dieser Gegenstände. [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] nannte sie „teuflische Bänder“.&amp;lt;ref&amp;gt;Augustinus, Serm. 4,30 (&amp;#039;&amp;#039;qui dimittunt deum et eunt ad ligamenta diabolica victi sunt a diabolo&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gregor von Nyssa]] hingegen sah im Kreuzanhänger seiner verstorbenen Schwester [[Makrina die Jüngere|Makrina]] einen Schutzgegenstand, den er zur Glaubensstärkung an die Freundin seiner Schwester verschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vita Makrinae, PG 46, 989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Byzantinische Zeit ==&lt;br /&gt;
In der [[Orthodoxe Kirchen|Ostkirche]] entstand zu Beginn des 8. Jahrhunderts der [[Byzantinischer Bilderstreit|Bilderstreit]] über die Frage, inwieweit [[Ikone|Ikonen]] und andere bildliche Darstellungen von Heiligen erlaubt sind und verehrt werden dürfen. Dieser wirkte sich auf die Abbildungen auf den Phylakterien aus. Als das [[Zweites Konzil von Nicäa|Zweite Konzil von Nicäa]] 787 den Byzantinischen Bilderstreit entschied und bildliche Darstellungen von Heiligen erlaubte, wurde die Motivik vielfältiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Enkolpion ist erstmals 811 in einem Brief des Patriarchen [[Nikephoros I. (Patriarch)|Nikephoros]] an Papst [[Leo III. (Papst)|Leo III.]] nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 850 entstehen zahlreiche Bronzekreuze mit eingravierten oder gegossenen Abbildungen von Jesus, Maria und zahlreichen Heiligen, in &lt;br /&gt;
der Regel mit kurzer Beschriftung. Oft handelte es sich um zwei hohle Kreuzhälften, die mit einem Scharnier versehen waren und aufgeklappt werden konnten. Darin wurden [[Reliquie|Reliquien]] aufbewahrt. Dieses Enkolpion wurde an einem Band oder einer Kette vor der Brust getragen. Diese Art der bronzenen Kreuzanhänger war bis ins 10./11. Jahrhundert anzutreffen und wurde von Geistlichen, aber auch von Laien getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krest-moshevik (1470s, Kremlin museum) 01 by shakko.jpg|mini|Objekt in der [[Tretjakow-Galerie]], um 1470]]&lt;br /&gt;
In der [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxie]] tragen Prälaten und Bischöfe noch heute ein Enkolpion, das Pendant dazu ist in der [[Lateinische Kirche|westlichen Kirche]] das [[Pektorale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|3|2013|2013|Enkolpion|[[Klaus Wessel]]|}}&lt;br /&gt;
* {{LThK|J. H. Emminghaus|Enkolpion|2|3|892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reliquiar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschmuck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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