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	<title>Enigma-G - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enigma-G&amp;diff=2179025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DaizY: minus persönliche Betrachtungen</title>
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		<updated>2025-06-20T21:05:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;minus persönliche Betrachtungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Enigma-G.jpg|mini|Die Enigma-G ließ sich aufgrund ihrer kompakten Abmessungen leicht transportieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enigma-G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geschrieben auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnet auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glühlampen-Chiffriermaschine Enigma mit Zählwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zählwerksmaschine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zählwerks-Enigma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;31&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach dem Jahr 1931 ihrer Markteinführung; nach ihrer Verwendung auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abwehr-Enigma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt)&amp;lt;ref&amp;gt;David Kenyon, Frode Weierud: &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G: The counter Enigma.&amp;#039;&amp;#039; Cryptologia 2020 (englisch), 44:5, S.&amp;amp;nbsp;385, [[doi:10.1080/01611194.2019.1661134]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Rotor-Chiffriermaschine|Rotor-Schlüsselmaschine]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g/ &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G&amp;#039;&amp;#039;] im [[Crypto Museum]] (englisch), abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] insbesondere im Nachrichtenverkehr der deutschen [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]] (Geheimdienst) zur geheimen Kommunikation verwendet. Nach der Anzahl ihrer [[Enigma (Maschine)#Aufbau|Übertragskerben]] ([[Enigma-G#Walzen|siehe unten]]) wurde sie von den Briten auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11-15-17-Maschine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl.: &amp;#039;&amp;#039;11-15-17 machine&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2005-0152, Geheimer Funkmeldedienst des OKW.jpg|mini|Soldaten des Geheimen Funkmeldedienstes des [[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]] Amt Ausland/Abwehr beim Ver- oder Entschlüsseln von Nachrichten mithilfe der Enigma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zu dieser besonders handlichen [[Maschinenschlüssel|Schlüsselmaschine]], gedacht zunächst für [[kommerz]]ielle ([[Militär|nichtmilitärische]]) [[Kommunikation]], stammt aus dem Jahr 1926. Die Enigma&amp;amp;#8209;G kam 1931 auf den Markt und stellt eine Weiterentwicklung der [[Enigma-D|Enigma&amp;amp;#8209;D]] in möglichst kompakter Form dar. Sie wurde an viele ausländische Kunden verkauft, unter anderem auch an die [[Koninklijke Marine|Niederländische Marine]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g/ &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G&amp;#039;&amp;#039;] im Crypto Museum (englisch), abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enigma-G wurde nur in relativ geringen Stückzahlen bis 1943 produziert. Man schätzt, dass etwas weniger als 350&amp;amp;nbsp;Stück gefertigt wurden. Zu internationalem „Ruhm“ brachte sie es dadurch, dass sie während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Abwehr eingesetzt wurde und von gegnerischer Seite [[Brechen (Kryptologie)|gebrochen]] werden konnte (siehe auch: [[Dillwyn Knox]]).&amp;lt;ref&amp;gt;David Kenyon, Frode Weierud: &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G: The counter Enigma.&amp;#039;&amp;#039; Cryptologia 2020 (englisch), 44:5, [[doi:10.1080/01611194.2019.1661134]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Soweit bekannt, sind nur drei der maximal 20 erhaltenen Exemplare dieses Enigma-Modells öffentlich zugänglich (siehe auch: [[Liste der Enigma-Exponate]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Reuvers und Marc Simons: &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G&amp;amp;#8209;111.&amp;#039;&amp;#039; im Crypto Museum, 2013, S.&amp;amp;nbsp;13, [https://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g111/files/g111.pdf PDF; 9,2&amp;amp;nbsp;MB] (englisch), abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scherbius-1928-patent.png|mini|Das Zählwerk ist oben links hier in Fig.&amp;amp;nbsp;1 gut zu erkennen (Zeichnung aus dem {{Patent|Land=US|V-Nr=1657411|Titel=Ciphering Machine|Erfinder=[[Arthur Scherbius]]|A-Datum=1923-02-06}})]]&lt;br /&gt;
[[Datei:G ENIGMA - National Cryptologic Museum - DSC07762.JPG|mini|Walzensatz und Zählwerk, darunter Anzeige und Tastatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Enigma (Maschine)#Prinzip|Prinzip]] und grundlegender [[Enigma (Maschine)#Aufbau|Aufbau]] der [[Enigma (Maschine)|Enigma ist im gleichlautenden Übersichtsartikel]] beschrieben. Im Gegensatz zum dort im Mittelpunkt der Erläuterungen stehenden Modell [[Enigma I|Enigma&amp;amp;nbsp;I]] ist die Enigma&amp;amp;#8209;G durch einige besondere Merkmale gekennzeichnet. Dazu gehören neben ihrem handwerklich besonders sorgfältigen und kompakten Aufbau mit den äußeren Abmessungen (L×B×H) 270&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;× 250&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;× 165&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref&amp;gt;David H. Hamer: &amp;#039;&amp;#039;G-312. An Abwehr Enigma&amp;#039;&amp;#039;. Cryptologia. Rose-Hulman Institute of Technology. Taylor &amp;amp; Francis, Philadelphia PA 24.2000,1 (Januar), S.&amp;amp;nbsp;42. {{ISSN|0161-1194}}, [http://www.intelligenia.org/downloads/G-312.pdf PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB] (englisch), abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem einige kryptographische Besonderheiten sowie das namengebende [[Zählwerk]] für die Anzahl der eingegebenen Buchstaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enigma-G verwendet einen exklusiven [[Enigma (Maschine)#Prinzip|Walzensatz]] (siehe auch: [[Enigma-Walzen]]), bei dem die drei unterschiedlichen [[Enigma (Maschine)#Aufbau|Walzen]] nicht nur eine einzige Übertragskerbe (wie die Walzen&amp;amp;nbsp;I bis&amp;amp;nbsp;V der Enigma&amp;amp;nbsp;I) oder zwei Kerben (wie die Walzen&amp;amp;nbsp;VI bis&amp;amp;nbsp;VIII der [[Enigma-M4|Enigma&amp;amp;nbsp;M4]]) aufweisen, sondern über eine Vielzahl von Übertragskerben verfügen. Daraus folgt ein wesentlich häufigeres Weiterschalten der mittleren und der linken Walze als bei den übrigen Enigma-Modellen. Ferner nimmt sogar die [[Enigma (Maschine)#Prinzip|Umkehrwalze]] (UKW) an der Rotation teil. Dies erhöht die kombinatorische Komplexität der Maschine und stärkt die kryptographische Sicherheit. Die Enigma&amp;amp;#8209;G ist (abgesehen von der wenig verwendeten [[Enigma-Z|Enigma&amp;amp;#8209;Z]]) das einzige Enigma-Modell, bei der sich auch die UKW während der [[Verschlüsselung]] weiterdreht (siehe auch: [[Enigma (Maschine)#Modelle|Enigma-Modelle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere besondere Eigenschaft der Enigma&amp;amp;#8209;G ist das Fehlen eines [[Enigma (Maschine)#Funktion|Steckerbretts]]. Dadurch wurde zwar die Konstruktion und die Handhabung der Maschine vereinfacht und die Verwendung für Agenten der &amp;#039;&amp;#039;Abwehr&amp;#039;&amp;#039; erleichtert, jedoch führte diese Maßnahme zu einer Schwächung der Verschlüsselung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nichtkryptographische Besonderheit der Enigma&amp;amp;#8209;G ist ihr Getriebe, das zur Fortschaltung der Walzen dient, sowie ein spezielles Zählwerk, ähnlich einem mechanischen [[Kilometerzähler]], das die Anzahl der Tastendrücke und damit die Länge des eingegebenen und verschlüsselten Textes zählt. So ist eine gute Kontrolle der Eingabe und sogar&amp;amp;nbsp;– anders als bei allen anderen Modellen&amp;amp;nbsp;– die Korrektur von [[Tippfehler]]n möglich, da mithilfe des Getriebes, das auch eine Rückwärtsrotation der Walzen möglich macht, und des Zählwerks, die Maschine um eine definierte Anzahl Zeichen zurückgestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Enigma&amp;amp;nbsp;I, die in großen Stückzahlen von mehreren Zehntausend Exemplaren gebaut worden ist, wurden nur wenige hundert Zählwerks-Enigmas gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Army Security Agency: &amp;#039;&amp;#039;Notes on German High Level Cryptography and Cryptanalysis&amp;#039;&amp;#039;. European Axis Signal Intelligence in World War&amp;amp;nbsp;II, Vol&amp;amp;nbsp;2, Washington (D.C.), 1946 (Mai), S.&amp;amp;nbsp;9, [https://www.nsa.gov/Portals/70/documents/news-features/declassified-documents/european-axis-sigint/volume_2_notes_on_german.pdf PDF; 36&amp;amp;nbsp;MB] (englisch), abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Walzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walzen_der_Enigma-G.jpg|mini|Die Walzen der Enigma&amp;amp;#8209;G&amp;lt;br /&amp;gt;(oben: rechte Seite;&amp;lt;br /&amp;gt;unten: linke Seite)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück der Maschine ist, wie bei allen Enigma-Modellen, der Walzensatz. Bei der Enigma&amp;amp;#8209;G besteht er aus drei austauschbaren Walzen, die mit [[Römische Zahlen|römischen Zahlen]] (I, II und III) gekennzeichnet sind und sich während der Verschlüsselung drehen. Der Durchmesser der Walzen ist mit 85&amp;amp;nbsp;mm etwas kleiner als bei den übrigen Modellen (100&amp;amp;nbsp;mm).&amp;lt;ref&amp;gt;David H. Hamer: &amp;#039;&amp;#039;G-312. An Abwehr Enigma&amp;#039;&amp;#039;. Cryptologia. Rose-Hulman Institute of Technology. Taylor &amp;amp; Francis, Philadelphia PA 24.2000,1 (Januar), S.&amp;amp;nbsp;46, {{ISSN|0161-1194}}, [http://www.intelligenia.org/downloads/G-312.pdf PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB] (englisch), abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch bedingt, unterscheidet sich auch die Konstruktion der Walzen etwas von den anderen Modellen. So sind die Kontaktstifte auf der rechten Seite auf zwei konzentrischen Kreisen in einem Zickzack-Muster angeordnet und die Kontaktflächen auf der linken Seite der Walzen sind dementsprechend nicht kreisrund, sondern tropfenförmig gestaltet&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;(Bild)&amp;lt;/small&amp;gt;. Die Walzen können durch den Benutzer in beliebiger Reihenfolge angeordnet ([[Permutation|permutiert]]) werden. Dies ergibt bei drei Walzen 3·2·1, also sechs mögliche [[Enigma (Maschine)#Bedienung|Walzenlagen]]. Dazu kommt die UKW, die nicht wählbar ist, sich jedoch ebenfalls dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfangsstellung der UKW und der drei Walzen kann vom Benutzer frei eingestellt werden. Hierzu gibt es jeweils 26 Möglichkeiten, entsprechend den [[Lateinisches Alphabet#Die Buchstaben des Alphabets|26 Großbuchstaben des lateinischen Alphabets]]. Insgesamt ergeben sich so 26&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;, also 456.976 mögliche Anfangsstellungen von AAAA bis ZZZZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine möglichst „unregelmäßige“ Rotation der Walzen zu erreichen, wurde die Anzahl der Übertragskerben im Vergleich zu den Walzen der von der [[Wehrmacht]] eingesetzten Enigma-Modellen drastisch erhöht. Dabei wurde darauf geachtet, die [[Periode (Kryptologie)|Periodenlänge]] von 26&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;, also 456.976, nicht unnötig zu verringern, und dazu die Anzahl der Übertragskerben der drei Walzen [[Teilerfremdheit|teilerfremd]] zueinander und zu 26 gewählt, und zwar 17, 15 und 11 Kerben für die Walzen I, II und III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdrahtung der Walzen war zunächst noch identisch mit den Walzen der Enigma&amp;amp;#8209;D, wich aber trotz identischer Nummerierung (I, II und III) später davon ab und unterschied sich häufig auch zwischen einzelnen Exemplaren (individuelle „Walzenschaltungen“). Vermutlich wurde bei einigen Maschinen sogar während ihrer Lebenszeit die Verdrahtung des Walzensatzes gelegentlich verändert. Dies diente dazu, die verschiedenen Schlüsselkreise und Agenten besser voneinander abzuschirmen und die Sicherheit der Kommunikation zu erhöhen. Zu den Einzelheiten der Walzenverdrahtungen und der Übertragskerben siehe auch: [[Enigma-Walzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entzifferung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bletchley Park Mansion.jpg|mini|Das Herrenhaus (engl. &amp;#039;&amp;#039;the mansion&amp;#039;&amp;#039;) von Bletchley Park war die Zentrale der britischen Codeknacker und ist heute ein Museum]]&lt;br /&gt;
Wie bei allen anderen Enigma-Modellen gelang den britischen [[Kryptoanalytiker|Codeknackern]] um [[Alan Turing]] und [[Gordon Welchman]] im englischen [[Bletchley Park]] auch bei der Enigma&amp;amp;#8209;G die [[Entzifferung]]. Hauptursache für das Gelingen des [[Brechen (Kryptologie)|Einbruchs]] war der Verzicht auf das Steckerbrett und die damit verbundene drastische Reduktion der kombinatorischen Komplexität der Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der britische [[Kryptoanalytiker]] [[Peter Twinn]], einer der Mitarbeiter Turings in Bletchley Park, kommentierte diesen deutschen Fehler mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;they certainly missed a trick in not combining multiple-turnover wheels with Steckerverbindungen&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „sie [die Deutschen] verpassten sicherlich einen Kniff dadurch, dass sie nicht Walzen mit mehreren Übertragskerben und die Steckerverbindungen kombinierten“).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Twinn: &amp;#039;&amp;#039;The Abwehr Enigma&amp;#039;&amp;#039; in Francis Harry Hinsley, Alan Stripp: &amp;#039;&amp;#039;Codebreakers&amp;amp;nbsp;– The inside story of Bletchley Park&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Reading, Berkshire 1993, S.&amp;amp;nbsp;125. ISBN 0-19-280132-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge war, dass es den Briten am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1941 zum ersten Mal gelang, einen mit der Enigma&amp;amp;#8209;G verschlüsselten deutschen [[Funkspruch]] zu entziffern. Maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt waren [[Dillwyn Knox|Dillwyn „Dilly“ Knox]] und seine Mitarbeiterinnen [[Mavis Lever]] und [[Margaret Rock]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Carter: &amp;#039;&amp;#039;The Abwehr Enigma Machine&amp;#039;&amp;#039;. Publikation, Bletchley Park, [https://cryptocellar.org/enigma/files/web+abwehr2.pdf PDF; 100&amp;amp;nbsp;kB]  (englisch), abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Sebag-Montefiore: &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;– The battle for the code&amp;#039;&amp;#039;. Cassell Military Paperbacks, London 2004, S.&amp;amp;nbsp;129. ISBN 0-304-36662-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies führte in der Folge dazu, dass deutsche [[Agent (Nachrichtendienst)|Agenten]] bereits bei ihrer Einreise ins Vereinigte Königreich „in Empfang genommen“ werden konnten. Sie wurden anschließend nicht einfach nur eliminiert, sondern es gelang dem [[Security Service|britischen Inlandsgeheimdienst &amp;#039;&amp;#039;MI5&amp;#039;&amp;#039;]], viele von ihnen „umzudrehen“ und im Rahmen des Systems &amp;#039;&amp;#039;[[Double-Cross-System|Double Cross]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Doppelkreuz“) als [[Doppelagent]]en einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Smith: &amp;#039;&amp;#039;Enigma entschlüsselt&amp;amp;nbsp;– Die „Codebreakers“ von Bletchley Park&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, 2000, S.&amp;amp;nbsp;190&amp;amp;nbsp;ff. ISBN 3-453-17285-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit den aus Enigma&amp;amp;#8209;G-Sprüchen entzifferten Informationen erhielt der &amp;#039;&amp;#039;MI5&amp;#039;&amp;#039; ein so detailliertes und zutreffendes Bild über die Pläne und den Wissensstand der &amp;#039;&amp;#039;Abwehr&amp;#039;&amp;#039;, dass jeder einzelne noch in Großbritannien operierende deutsche Agent genau bekannt war und gezielt kontrolliert und manipuliert werden konnte. Dies wurde auch zur [[Desinformation]] der deutschen Führung genutzt (siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Fortitude]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch amerikanischen Kryptoanalytikern in der &amp;#039;&amp;#039;[[United States Coast Guard Unit 387]]&amp;#039;&amp;#039; gelang der Bruch der Enigma&amp;amp;#8209;G.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://ia600805.us.archive.org/4/items/HistoryOfCoastGuardUnit387/HistoryOfCoastGuardUnit387.pdf History Of Coast Guard Unit 387]&amp;#039;&amp;#039; (englisch), abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich L. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Entzifferte Geheimnisse. Methoden und Maximen der Kryptologie.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer, Berlin u. a. 2000, ISBN 3-540-67931-6.&lt;br /&gt;
* Frank Carter: &amp;#039;&amp;#039;The Abwehr Enigma Machine&amp;#039;&amp;#039;. Publikation, Bletchley Park, [https://cryptocellar.org/files/web+abwehr2.pdf PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB] (englisch), abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&lt;br /&gt;
* [[David Hamer (Kryptologe)|David H. Hamer]]: &amp;#039;&amp;#039;G-312. An Abwehr Enigma&amp;#039;&amp;#039;. Cryptologia. Rose-Hulman Institute of Technology. Taylor &amp;amp; Francis, Philadelphia PA 24.2000,1 (Januar), S.&amp;amp;nbsp;41&amp;amp;nbsp;ff. {{ISSN|0161-1194}}, [http://www.intelligenia.org/downloads/G-312.pdf PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB] (englisch), abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&lt;br /&gt;
* [[David Kenyon]], [[Frode Weierud]]: &amp;#039;&amp;#039;Enigma G&amp;amp;nbsp;– The counter Enigma.&amp;#039;&amp;#039; [[Cryptologia]] 2020 (englisch), 44:5, S.&amp;amp;nbsp;385–420, [[doi:10.1080/01611194.2019.1661134]].&lt;br /&gt;
* Michael Pröse: &amp;#039;&amp;#039;Chiffriermaschinen und Entzifferungsgeräte im Zweiten Weltkrieg&amp;amp;nbsp;– Technikgeschichte und informatikhistorische Aspekte.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Leipzig 2004, [https://monarch.qucosa.de/api/qucosa%3A18268/attachment/ATT-0/ PDF 7,5&amp;amp;nbsp;MB], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&lt;br /&gt;
* [[Crypto Museum#Geschichte|Paul Reuvers]] und [[Crypto Museum#Geschichte|Marc Simons]]: &amp;#039;&amp;#039;Enigma G-111&amp;#039;&amp;#039;. [[Crypto Museum]], Eindhoven 2009, [https://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g111/files/g111.pdf PDF 9,2&amp;amp;nbsp;MB], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&lt;br /&gt;
* Peter Twinn: &amp;#039;&amp;#039;The Abwehr Enigma&amp;#039;&amp;#039; in Francis Harry Hinsley, Alan Stripp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Codebreakers&amp;amp;nbsp;– The inside story of Bletchley Park&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Reading, Berkshire 1993, S.&amp;amp;nbsp;123–131. ISBN 0-19-280132-5&lt;br /&gt;
* Heinz Ulbricht: &amp;#039;&amp;#039;Die Chiffriermaschine Enigma&amp;amp;nbsp;– Trügerische Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Ein Beitrag zur Geschichte der Nachrichtendienste. Dissertation Braunschweig 2005, [https://web.archive.org/web/20160305023409/http://rzbl04.biblio.etc.tu-bs.de:8080/docportal/servlets/MCRFileNodeServlet/DocPortal_derivate_00001705/Document.pdf PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB], abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Enigma G}}&lt;br /&gt;
* [https://nat.museum-digital.de/data//owl/images/201704/500w_07110542363.jpg Foto] der Walzen&lt;br /&gt;
* [http://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Enigma&amp;amp;nbsp;G&amp;#039;&amp;#039; im Crypto Museum] (englisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g/files/g260_intel.pdf Intelligence Report]&amp;#039;&amp;#039; Ehemals geheimer amerikanischer Bericht über eine Enigma-G (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://cryptocellar.org/simula/abwehr/index.html Windows-Simulationsprogramm] (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/g/files/manual_a28.pdf Gebrauchsanweisung für die Zählwerksmaschine Modell A&amp;amp;nbsp;28 PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB] (Authentisches Dokument).&lt;br /&gt;
* {{Patent|Land=DE|V-Nr=534947|Titel=Elektrische Chiffrier- und Dechiffriervorrichtung|Erfinder=Willy Korn|A-Datum=1928-09-09}} [http://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/patents/files/DE534947.pdf PDF; 0,4&amp;amp;nbsp;MB].&lt;br /&gt;
* {{Patent|Land=DE|V-Nr=579555|Titel=Chiffriervorrichtung mit Chiffrierwalzen|Erfinder=|A-Datum=1928-11-17}} [http://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/patents/files/DE579555.pdf PDF; 0,5&amp;amp;nbsp;MB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Enigma (Maschine)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enigma-Modell|G]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DaizY</name></author>
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