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	<title>Engstligenalp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:42:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engstligenalp&amp;diff=368672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-31T11:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Engstligenalp und Wildstrubel.jpg|mini|300px|Engstligenalp mit [[Wildstrubel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engstligenalp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die grösste Hochebene der westlichen [[Schweiz]]er [[Alpen]]. Sie befindet sich südlich von [[Adelboden]] auf 1900–2000 m ü. M. Seit 1996 gehört sie zu den [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung|Kulturlandschaften von nationaler Bedeutung]], seit 2003 zu den [[Auengebiet von nationaler Bedeutung|Auengebieten von nationaler Bedeutung]] und seit 2017 zu den [[Bundesinventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung|Flachmooren von nationaler Bedeutung]]. Es führt eine [[Luftseilbahn]] auf die Engstligenalp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Engstligenalp0607.jpg|mini|300 px|Engstligenalp, Blick Richtung Westen über die Ebene]]&lt;br /&gt;
Im Norden wird sie durch den [[Fitzer]] begrenzt, im Westen durch den Ammertenspitz und im Südwesten durch den dominierenden [[Wildstrubel]], an den sich in östlicher Richtung [[Steghorn]], Tierhörnli, Chindbettihorn, Engstligengrat und Tschingellochtighorn anschliessen. Im Nordosten bildet der Ärtelengrat die Grenze zur Alp Hinterengstligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talebene ist ein Oval, das sich nord-südlich 1&amp;amp;nbsp;km, ost-westlich 2&amp;amp;nbsp;km ausdehnt. Sie besteht aus flacher Alpweide, die von zahlreichen Bergbächen durchzogen wird, die an den Hängen und Talrändern entspringen. Beim Talausgang sammeln sie sich und stürzen über die zwei Stufen der unter Naturschutz stehenden [[Engstligenfälle]] fast 400&amp;amp;nbsp;m tief ins [[Engstligental]], wo sie die [[Engstlige]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Norden her gibt es einen Zugang mittels eines in den Fels gesprengten [[Saumpfad|Saumwegs]] durch die zusammen rund 600&amp;amp;nbsp;m hohe Felswände neben den Engstligenfällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Südosten führt der Chindbettipass westlich des Chindbettihorns via [[Ueschinental]] nach [[Kandersteg]] und via Rote Chumme und [[Gemmipass]] nach [[Leukerbad]] im [[Kanton Wallis|Wallis]]. Im Westen führt der Ämmertenpass zwischen Wildstrubel und Ämmertenspitz nach [[Lenk]]. Beide Pässe werden heute nur von [[Bergwandern|Bergwanderern]] benützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Engstligenalp-winter.jpg|mini|Engstligenalp Richtung Nordost]]&lt;br /&gt;
Spätestens seit dem ausgehenden [[Hochmittelalter]] wird die Engstligenalp als [[Almwirtschaft|Alpweide]] genutzt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1232, als Ritter Werner von Kien dem Bischof von Sitten [[Landri de Mont]] die Alpen «Entschligen» ([[latein]]isch: «Itensscigula») und [[Gurnigel]] (lateinisch: «Gurnigulum») gegen eine Summe von «30 Pfund Mauricensermünze» (30 [[Pfund (Währung)#Liste der Währungen|St. Moritzer Pfund]]) abtrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.fr/books?id=aF07aqe0aekC&amp;amp;pg=PA127&amp;amp;dq=%22Itensscigulam%22&amp;amp;hl=fr&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiuieiPiqDfAhWO4YUKHd1ACjcQ6AEIKTAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Itensscigulam%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Fontes rerum Bernensium. Bern’s Geschichtquellen. Zweiter Band, umfassend den Zeitraum von 1218, Februar, bis 1271, Juli 6.&amp;#039;&amp;#039;] J. Dalp’sche Buchhandlung (K. Schmid), Bern 1877. Abschnitt 119, S.&amp;amp;nbsp;127&amp;amp;nbsp;f. Mit der Anmerkung: &amp;#039;&amp;#039;Copialbuch des Val d’Illier in der Abtei St. Maurice. P.&amp;amp;nbsp;78.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1373 leistet Rudolf Grissie (Griessen) dem Bischof von Sitten, Eduard von Savoyen-Achaia, den Lehenseid für «eine gewisse Alp, genannt Enchiglin jenseits des Wassers Enchigle, mit vier [[Dreistufenwirtschaft|Stafeln]] (Alpkäsereien)». Später werden Hensilinus, Egidius und Cuni Grisch (Griessen) als Lehensinhaber erwähnt. Cuni Grieschen überlässt den Entschligberg 1494 dem [[Säckelmeister|Seckelmeister]] [[Anton Archer]] von Bern. 1514 leiht Kardinal [[Matthäus Schiner]] dem Ludwig [[Brüggler (Notabelngeschlecht)|Brüggler]] das Entschliglehen. 1630 fiel das Lehen Albert von [[Wattenwyl (Patrizierfamilie)|Wattenwyl]] zu und blieb bis 1817 im Besitz der Familie. 1657 sollen auf der Alp 536 Kühe gesömmert worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Bärtschi: &amp;#039;&amp;#039;Adelboden. Aus der Geschichte einer Berggemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Bern 1934, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Von den «gemeinen Bergen»&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Alpwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Heute ist die Engstligenalp im Besitz einer [[Genossenschaft|Alpgenossenschaft]] von etwa 100 Bauern aus [[Frutigen]] und einigen aus Adelboden. Sie bietet auf 700 ha Weideland während etwa 10 Wochen von Ende Juni bis Mitte September für 500 Stück Vieh (je etwa ein Drittel Kühe, Rinder und Kälber) der Rasse [[Simmentaler Fleckvieh]] Weide und freien Auslauf (wegen der häufigen Nachtfröste steht der Tagweidegang im Vordergrund).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Milch der Kühe wird in Handarbeit Berner [[Alpkäse]] (nach zweijähriger Lagerung auch [[Berner Hobelkäse|Hobelkäse]]) hergestellt. Die Jahresproduktion beträgt etwa 3500&amp;amp;nbsp;kg für die ganze Alp, verkauft wird praktisch nur privat oder in Adelboden. Besonders spektakulär ist jeweils der Alpaufzug im Juni, wenn 350 Kühe und Rinder auf dem Saumweg durch die Felswand bei den Engstligenfällen hinauf zur Alp ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Engstligenalp Wheelchair path.jpg|mini|Rollstuhlgängiger Rundweg mit Blick zum Ämmertenpass]]&lt;br /&gt;
Die Engstligenalp wird auch [[Tourismus|touristisch]] genützt. Im Sommer bietet sie neben verschiedenen Bergwanderrouten einen hindernisfreien [[rollstuhl]]gängigen Rundweg (etwa 5&amp;amp;nbsp;km) an, der es zusammen mit entsprechenden Einrichtungen in den beiden Gasthäusern auch [[Körperbehinderung|Behinderten]] ermöglicht, eine unverbaute Alpenwelt zu geniessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engstligenalp ist Ausgangspunkt für Skitouren und Bergtouren, beispielsweise auf den Wildstrubel und das Steghorn oder das [[Tschingellochtighorn]], den Adelbodner Kletterberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter gibt es zwei schneesichere Langlauf-[[Loipe]]n sowie Winterwanderwege in der Talebene, zwei Babylifte und mehrere Skilifte am Nordhang, die leichte bis schwierige Abfahrten ermöglichen. Ein Gebiet wird speziell für [[Snowboarden#Freeride|Freeride]] angeboten. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten verschiedenen Schwierigkeitsgrads für [[Skitour|Tourenfahrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Engstligenalp}}&lt;br /&gt;
* [http://www.engstligenalp.ch/ engstligenalp.ch]&lt;br /&gt;
* [http://www.alporama.ch/gv2/get/get_alpSenntenDetail.asp?idAlpen=526 Alpkataster Engstligenalp]&lt;br /&gt;
* [https://srf.ch/play/tv/redirect/detail/da3a87f5-068c-460a-8fc6-4a0d2222a864 Alpaufzug im Schweizer Fernsehen]&lt;br /&gt;
* [http://www.adelboden.ch/de/engstligenalpmovie.cfm Dokumentarfilm Alpaufzug (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Engstligenalp panorama.jpg|2000|&amp;#039;&amp;#039;Panorama der Engstligenalp&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/26/57/N |EW=7/33/54/E |type=landmark |region=CH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4091811-7|VIAF=235930551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auengebiet von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alp in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftseilbahn in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftseilbahn in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Adelboden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
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