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	<title>Engobierte Ware - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2A00:6020:4903:5300:EE73:6253:D67E:FDE6 am 26. Juli 2024 um 16:45 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engobierte Ware&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glanztonkeramik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Firnisware&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine bestimmte [[Keramik]]warenart aus der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] bezeichnet. Hierbei handelt es sich meist um Trinkgeschirr aus tongrundiger, oft sehr dünnwandiger [[Irdenware]], die mit einer in der Regel matten [[Engobe]] überzogen wurde.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren hatte neben einem dekorativen Charakter auch einen technischen Hintergrund. Durch spezielle Engoben wird ein Durchtritt von Flüssigkeit durch die Gefäßwände erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Engobierte Keramik (Ende 3. Jh.), Gelduba Grab 5555, Museum Burg Linn.jpg|miniatur|Engobierte Ware, Ende 3.&amp;amp;nbsp;Jh. ([[Trierer Spruchbecher]]); [[Gelduba]], Grab 5555;&amp;lt;br/&amp;gt;[[Museumszentrum Burg Linn|Museum Burg Linn]], Krefeld]]&lt;br /&gt;
Engobierte Keramik erscheint erstmals in [[Augustus|augusteischer Zeit]], als vor allem die Randlippen von Tonbechern mit einer Engobe versehen wurden. Ab der [[Claudius|claudischen]] Zeit werden komplette Gefäße innen und außen engobiert.&lt;br /&gt;
Die Färbung der Engobe wechselt von einem Rötlichgelb bis -braun im frühen 1. Jahrhundert hin zu einem Schwarzbraun bis Tiefschwarz ab dem 2. Jahrhundert. Im 3. Jahrhundert erlebte diese Technik ihren Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Rheinland]] produzierte Ware unterscheidet sich von in anderen Regionen hergestellter Keramik durch ihren hellen, fast weiß brennenden [[Scherben]]. Der Scherben von Engobierter Ware beispielsweise aus [[Raetia|Raetien]] (siehe [[Raetische Firnisware]]) ist durch einen hohen Eisenanteil rot gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dekor ==&lt;br /&gt;
Diese Warenart konnte mit Barbotine (siehe [[Schlickermalerei]]) oder mit Kerbmustern verziert werden. Um die Griffigkeit des Geschirrs zu verbessern, konnten engobierte Becher vor dem Brand mit Sand beworfen worden sein. Dieses Verfahren wird als Griesbewurf bezeichnet. Engoben wurden auch zu rein dekorativen Zwecken aufgebracht.&lt;br /&gt;
Ab dem ausgehenden 1. bis ins 2. Jahrhundert kommt engobiertes Geschirr vor, dessen Schlickerüberzug mit [[Glimmer]] versetzt ist. Es imitiert Bronzegefäße, ist aber verhältnismäßig selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Gose: &amp;#039;&amp;#039;Gefäßtypen der römischen Keramik im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1976, ISBN 3-7927-0293-2, S.&amp;amp;nbsp;15f.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinz Lenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Feinkeramik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Theiss-Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1591-X, S.&amp;amp;nbsp;290–293.&lt;br /&gt;
* Eszter Harsányi: &amp;#039;&amp;#039;Die Trierer schwarz engobierte Ware und ihre Imitationen in Noricum und Pannonien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2013, ISBN 978-3-902666-30-7 (&amp;#039;&amp;#039;Austria Antiqua&amp;#039;&amp;#039; 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiker Keramikstil]]&lt;/div&gt;</summary>
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