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	<title>Englund-Gambit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:24:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Englund-Gambit&amp;diff=107197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heronils: Änderung 263279250 von ~2026-24809-3 rückgängig gemacht; Gründe: Lemma existiert bereits: Tennison-Gambit (welches korrekter auf Budapester Gambit verlinkt – Schwarz spielt nur dort Sf6-g4), bitte dort betätigen. 2) unbelegte Theoriefindung. 3) Selbst wenn 2. toleriert würde, sie ist hier unterirdisch (z.B. 3...Lf5! -+ bleibt unerwähnt, 4...Sf3?? soll gebräuchlich sein? Etc.) 4) Grobe Rechtschreibfehler in Notation und Text.</title>
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		<updated>2026-02-01T01:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263279250&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263279250&quot;&gt;263279250&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24809-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24809-3&quot;&gt;~2026-24809-3&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Gründe: Lemma existiert bereits: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Tennison-Gambit&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Tennison-Gambit (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tennison-Gambit&lt;/a&gt; (welches korrekter auf &lt;a href=&quot;/index.php/Budapester_Gambit&quot; title=&quot;Budapester Gambit&quot;&gt;Budapester Gambit&lt;/a&gt; verlinkt – Schwarz spielt nur dort Sf6-g4), bitte dort betätigen. 2) unbelegte Theoriefindung. 3) Selbst wenn 2. toleriert würde, sie ist hier unterirdisch (z.B. 3...Lf5! -+ bleibt unerwähnt, 4...Sf3?? soll gebräuchlich sein? Etc.) 4) Grobe Rechtschreibfehler in Notation und Text.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung= tright&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=rd/--/bd/--/kd/bd/nd/rd/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/pd/pd/pd/qd/pd/pd/pd/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung= Grundstellung des Englund-Gambits (nach 1. d2–d4 e7–e5 2. d4xe5 Sb8–c6 3. Sg1–f3 Dd8–e7)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Englund-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Schacheröffnung|Eröffnung]] im [[Schach]]spiel. Es zählt zu den [[Geschlossene Spiele (Schach)|Geschlossenen Spielen]] und entsteht dadurch, dass Schwarz auf den Doppelschritt des Damenbauern 1. d2–d4 mit 1. … e7–e5 den Königsbauern zum Schlagen anbietet. Das eigentliche Englund-Gambit im engeren Sinne ergibt sich nach 2. d4xe5 Sb8–c6 3. Sg1–f3 Dd8–e7. Im weiteren Sinne werden heute auch andere Varianten, die sich aus 1. d2–d4 e7–e5 ergeben, zum Englund-Gambit gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiß sollte das [[Gambit]] (ein Bauernopfer in der Eröffnung) annehmen. Er könnte auch [[Albins Gegengambit]] oder das [[Budapester Gambit]] provozieren, sowie selbst in das [[Mittelgambit]] übergehen, doch diese Eröffnungen versprechen Weiß weniger Vorteil als das angebotene Englund-Gambit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Englund-Gambit als nicht streng korrekt gilt und deswegen in professionellen Turnieren allenfalls am Rande anzutreffen ist, führt es zu einem scharfen, verwicklungsreichen Spiel und erfreut sich deswegen im Bereich des Amateurschachs und des [[Fernschach]]s einiger Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eröffnungssystematik der [[ECO-Code]]s wird das Englund-Gambit unter dem Schlüssel A40 klassifiziert. Benannt wurde es nach dem schwedischen Schachspieler [[Fritz Englund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptvarianten ==&lt;br /&gt;
Die Hauptvarianten des Gambits werden eingeleitet durch die Züge (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Schachnotation]]):&lt;br /&gt;
:; 1. d2–d4 e7–e5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angenommenes Gambit ===&lt;br /&gt;
* 2. d4xe5 d7–d6 ist das nach [[Carl Hartlaub]] benannte [[Hartlaub-Gambit]]. Mögliche Varianten:&lt;br /&gt;
** 3. Sg1–f3 Lc8–g4&lt;br /&gt;
*** 4. e2–e4 (Nun ist durch [[Zugumstellung]] der Beginn von [[Morphy – Karl von Braunschweig und Graf Isoard, Paris 1858]] entstanden. Sb8–d7, das [[Albin]]-[[Joseph Henry Blackburne|Blackburne]]-Gambit, ist ein Verbesserungsversuch)&lt;br /&gt;
*** 4. Lc1–f4 Sb8–c6&lt;br /&gt;
** 3. e5xd6 Lf8xd6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2. d4xe5 Sb8–c6 3. Sg1–f3 Dd8–e7 – das Englund-Gambit im engeren Sinne:&lt;br /&gt;
*** 4. Dd1–d5 (Stockholmer Variante, diese Stellung war Gegenstand des [[Thematurnier]]s von 1933) macht das Befreiungsopfer 4. … f7–f6 5. e5xf6 Sg8xf6 6. Dd5–b3 notwendig.&lt;br /&gt;
*** 4. Lc1–f4 (Grob-Variante) Hierbei muss Weiß nach 4. … De7–b4+ 5. Lf4–d2 Db4xb2 6. Sb1–c3 ziehen, denn 6. Ld2–c3? führt nach Lf8–b4 zu Figurenverlust oder Matt: 7.&amp;amp;nbsp;Dd1–d2 Lb4xc3 8. Dd2xc3 Db2–c1#&lt;br /&gt;
*** 4. Sb1–c3 und nach Sc6xe5 5. Sc3–d5 Se5xf3+ 6. g2xf3 De7–d8 ist 7. Dd1–d4 eine Empfehlung von [[Viktor Kortschnoi]]&lt;br /&gt;
*** 4. Lc1–g5&lt;br /&gt;
** 3. … d7–d6 ist das Verzögerte [[Hartlaub-Gambit]]&lt;br /&gt;
** 3. … f7–f6 Das in den 1950er Jahren von Karl Soller und [[Emil Joseph Diemer]] [[Analyse (Schach)|analysierte]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soller-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Weiterleitung hierher fett gemäß [[WP:WL]]--&amp;gt;. Sie versuchten mit dem Gambit als Nachziehender ein ähnliches System wie das [[Blackmar-Diemer-Gambit]] zu spielen. Zu diesem Zweck spielte Soller f7–f6 bereits im zweiten Zug. Die bereits 1940 von [[Kurt Richter]] eingeführte Variante mit 2. … Sb8–c6 3. Sg1–f3 f7–f6 gilt als etwas besser.&lt;br /&gt;
*** 4. e5xf6 Sg8xf6 5. Lc1–g5&lt;br /&gt;
*** 4. Lc1–f4 f6xe5 5. Sf3xe5 Dd8–f6&lt;br /&gt;
*** 4. e2–e4 f6xe5 ist die Traxler-Variante.&lt;br /&gt;
** 3. … Lf8–c5 (Felbecker-Gambit)&lt;br /&gt;
** 3. … Sg8–e7 (Zilbermints) 4. Sb1–c3 Nun würde sofortiges Se7–g6 durch 5. Lc1–g5 Lf8–e7 6. Lg5xe7 Dd8xe7 7. Sc3–d5 De7–d8 8. Dd1–d2 Sc6xe5 9. Sf3xe5 Sg6xe5 10.&amp;amp;nbsp;Dd2–c3 widerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgelehntes Gambit ===&lt;br /&gt;
* 2. c2–c4 d7–d5 (Übergang in [[Albins Gegengambit]])&lt;br /&gt;
* 2. c2–c4 Sg8–f6 (Übergang in das [[Budapester Gambit]])&lt;br /&gt;
* 2. e2–e4 (Übergang in das [[Mittelgambit]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1. d2–d4 e7–e5 wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Julius Thirring und Carl Hartlaub in die Turnierpraxis eingeführt. Diese beantworteten 2. d4xe5 mit d7–d6. Heute wird diese Variante als Hartlaub-Gambit bezeichnet. Man hoffte, in eine Variante der [[Philidor-Verteidigung]] überzuleiten, die einige Jahre zuvor von [[Adolf Albin]] und [[Joseph Henry Blackburne]] untersucht worden war und auch von [[Emanuel Lasker]] und [[Jacques Mieses]] gespielt wurde. Als Inspiration dürfte ferner auch [[Froms Gambit]] gedient haben, bei dem allerdings nicht der d-Bauer, sondern der f-Bauer auf e5 und d6 schlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche Englund-Gambit wurde im Jahre 1930 von dem lettischen Meister [[Carl Behting]] in einem Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Schachzeitung|Deutschen Schachzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; untersucht. Behting untersuchte vor allem die Variante 4. Dd1–d5. Heute wird diese Variante als &amp;#039;&amp;#039;Stockholmer Variante&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In Stockholm organisierte nämlich Fritz Englund, der durch einen Artikel Behtings in der [[Deutsche Schachzeitung|Deutschen Schachzeitung]] auf das Gambit aufmerksam geworden war, 1932 ein [[Thematurnier]], in dem dieser vierte Zug vorgeschrieben war. Weiß gewann in diesem Turnier 18 der 30 Partien bei 5 Remis, weshalb das Gambit daraufhin als inkorrekt angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wandte der Schweizer Schachspieler [[Henry Grob]] das Englund-Gambit regelmäßig in [[Fernschach]]partien an. Er veröffentlichte 1968 auch ein Buch über die Eröffnung. Anstelle von 4. Dd1–d5 empfahl Grob 4. Lc1–f4. Wie Behting und später auch [[Stefan Bücker]] kam Grob zu dem Ergebnis, dass das Englund-Gambit durchaus eine spielbare Eröffnung sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein drittes aus 1. d2–d4 e7–e5 entstehendes Gambit ist das nach [[Karl Soller]] benannte Soller-Gambit, das von diesem Anfang der 1950er-Jahre eingeführt wurde. Soller bevorzugte mit Weiß das [[Blackmar-Diemer-Gambit]] und wollte nun auch mit Schwarz eine ähnliche Eröffnung spielen. Auch [[Emil Josef Diemer]] und Hans Felbecker wendeten das Soller-Gambit regelmäßig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Bücker]]: &amp;#039;&amp;#039;Englund-Gambit 1. d4 e5. Drei Gambits in einem: Hartlaub-Gambit, Soller-Gambit, Englund-Gambit&amp;#039;&amp;#039;, Edition Mädler im Walter Rau Verlag, Düsseldorf 1988. ISBN 3-7919-0301-2.&lt;br /&gt;
* [[Henry Grob]]: &amp;#039;&amp;#039;Englund Gambit&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.chesscafe.com/text/kaiss07.pdf|wayback=20130723211830|text=Stefan Bücker: &amp;#039;&amp;#039;Visiting Planet Englund&amp;#039;&amp;#039;}} – Artikel auf chesscafe.com (März 2006; PDF-Datei; 298 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4210696-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gambit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heronils</name></author>
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