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	<title>Englschalkinger Straße 229 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:34:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Englschalkinger_Stra%C3%9Fe_229&amp;diff=2837046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Keuk: Lage präzisiert (Artikel Englschalkinger Straße in Vorbereitung)</title>
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		<updated>2023-01-21T13:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lage präzisiert (Artikel Englschalkinger Straße in Vorbereitung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Englschalkinger Str 229 Muenchen-2.jpg|mini|Die heutige Theen-Villa in der Englschalkinger Str. 229]]&lt;br /&gt;
Das Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Englschalkinger Straße 229&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[München]] ist eine Villa aus der [[Gründerzeit]]. Sie liegt an der [[Englschalkinger Straße]], die von der [[Effnerstraße]] knapp nördlich des Effnerplatzes nach [[Englschalking]] führt und an der Marienburger Straße/Barlowstraße endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der zweigeschossige [[Walmdach]]bau ist mit Putz und Stuck gegliedert. Auf der Gartenseite befindet sich ein [[Risalit]] mit Balkonen. Das Bauwerk, das historisierende Formen aufweist, wird in der Denkmalliste auf das erste Viertel des 20. Jahrhunderts datiert,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_162000.pdf Denkmalliste München, S. 75] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt aber nach anderen Quellen schon aus der Zeit um 1897.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordost&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nordostkultur-muenchen.de/architektur/theenvilla.htm Die Theenvilla]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bauherr der Villa war der Ziegeleibesitzer Josef Hartl. Im Jahr 1913 wurde sie zwangsversteigert, weil Hartls Geschäfte nicht mehr gut gingen. 1918 kam sie in den Besitz von Heinrich und Auguste Theen, nach denen sie auch „Theen-Villa“ genannt wird. Das Ehepaar Theen, das aus [[Denning (München)|Denning]] stammte, betrieb auf dem Anwesen bis 1959 eine Schweinemästerei. Zeitweise wurden dort 700 Schweine gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordost&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa gilt als eines der letzten Baudenkmäler, die von der Ära der „Loambarone“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nordostkultur-muenchen.de/biographien/loambarone.htm Ziegeleien-Boom zwischen 1860 und 1920]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Luitpold von Bayern|Prinzregentenzeit]] zeugen. Damals wurden die Lehmgründe im Münchener Osten von mehreren Ziegelunternehmern genutzt. Lorenz Hartl, Vater des Bauherrn der Theen-Villa, stammte aus einer großen Familie, die in Schönau bei Aibling lebte. 1825 als siebtes von zehn Kindern geboren, konnte Lorenz Hartl mittels seines Erbteils, der Mitgift seiner Ehefrau und Geld aus Grundstücksverkäufen ins Ziegelgeschäft einsteigen. Die Familie zog 1863 nach [[Baumkirchen (München)|Baumkirchen]] in [[Berg am Laim]]. Lorenz Hartl wurde in der Ziegelei seines Schwiegervaters Xaver Franz Maierbacher ausgebildet und arbeitete anschließend als Ziegelmeister bei seinem Schwager Andreas Maierbacher. Schließlich erwarb er seinen ersten eigenen Ziegelstadel mit Brennofen in der Englschalklinger Straße 235. 1880 ergänzte er diesen Besitz um die Lehmgründe in Englschalking, Haus Nr. 18, der späteren Englschalklinger Straße 229. Er richtete dort eine Ziegelei mit Brennofen, Holzlege, Trockenstadeln, Wohnhaus, Kantine, Stallungen und Remise ein. Drei Jahre später übernahmen die vier Söhne und zwei Töchter Lorenz Hartls den Besitz. Wiederum ein Jahrzehnt später, 1893, wurde der Sohn Josef, der wenig später die Villa erbauen ließ, Alleinbesitzer der Ziegelei in Englschalking. Sie existierte bis 1915.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Hartls Bruder Bonifaz, der zunächst das Metzgerhandwerk gelernt hatte, kaufte sich 1890 eine eigene Ziegelei. Sie lag auf dem Gebiet des heutigen Einkaufszentrums im [[Fideliopark]]. 1926 wurde sie von Karl Ellwanger gekauft, der sie bis 1960 betrieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Hartl 1904.gif|mini|Die Villa in St. Emmeram]]&lt;br /&gt;
Auch der Bruder Lorenz wurde Ziegeleibesitzer. Sein Betrieb befand sich in [[Oberföhring]] in der Cosimastraße 194. Seine Villa in [[St. Emmeram (Oberföhring)|St. Emmeram]] wurde abgerissen; an ihrem Standort wurde die Wendeschleife für die Trambahnführung Oberföhring-Effnerplatz errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.15677|EW=11.63928|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Englschalking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Englschalking]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Keuk</name></author>
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