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	<title>Engi GL - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engi_GL&amp;diff=452852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-23T12:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GL|Glarus|Engi}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Engi&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Engi-coat of arms.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GL&lt;br /&gt;
| BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Glarus kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Glarus Süd]]&lt;br /&gt;
| BFS = 1606&lt;br /&gt;
| PLZ = 8765&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.982217&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.153055&lt;br /&gt;
| HÖHE = 812&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 40.68&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 591&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31.12.2020&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Engi 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf, das zur Gemeinde [[Glarus Süd]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Glarus|Glarus]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals selbständige [[Politische Gemeinde|Ortsgemeinde]] wurde im Rahmen der [[Glarner Gemeindereform]] auf den 1. Januar 2011 mit den Ortsgemeinden [[Betschwanden]], [[Braunwald GL|Braunwald]], [[Elm GL|Elm]], [[Haslen GL|Haslen]], [[Linthal GL|Linthal]], [[Luchsingen]], [[Matt GL|Matt]], [[Mitlödi]], [[Rüti GL|Rüti (GL)]], [[Schwanden GL|Schwanden (GL)]], [[Schwändi GL|Schwändi]] und [[Sool GL|Sool]] zur neuen Gemeinde Glarus Süd zusammengelegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Mülibachtal, Engi, Matt, Sernftal, Chrauchtal, Segnes, Ringelspitz v. N. W. aus 4000 m-Inlandflüge-LBS MH01-001479.tif|mini|275px|Engi und Sernftal, historisches Luftbild von 1919, aufgenommen aus 4000 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Engi gl.jpg|mini|275 px|Engi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Sernftal]] am Sernf, dem östlichen Nebenfluss der [[Linth]], bevor er in Schwanden in die Linth mündet. Engi ist das nördlichste Dorf im Sernftal. Das Siedlungsgebiet ist langgestreckt und besteht aus den Teilen &amp;#039;&amp;#039;Vorderdorf, Dörfli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hinterdorf&amp;#039;&amp;#039;. Das ehemalige Gemeindegebiet umfasst steile bewaldete Berghänge, hochgelegene Alpen sowie bis 2500&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. hohe Berggipfel. Von der vormaligen Gemeindefläche sind 38,1 % landwirtschaftliche Nutzflächen, 36,1 % sind Wald, 1,2 % ist Siedlungsfläche, und 24,4 % sind unproduktiv. Die Alpgebiete liegen im &amp;#039;&amp;#039;Mühlebachtal,&amp;#039;&amp;#039; welches nach Norden öffnet und Richtung Osten abbiegt. Weitere Alpen sind &amp;#039;&amp;#039;Fittern&amp;#039;&amp;#039; (bekannt für [[Bergkäse|Alpkäse]]) &amp;#039;&amp;#039;Chreuel, Laueli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gufeli&amp;#039;&amp;#039; (Schafalp). Heualpen sind &amp;#039;&amp;#039;Bergli, Bützi, Oberfittern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Glattmatt&amp;#039;&amp;#039;. Das Klima ist alpin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1777 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 267 Bürger &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1850 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1197&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1950 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1122&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2000 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 656&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2005 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2008 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 635&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2020 || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 591&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnerzahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.glarus-sued.ch/portraet/zahlen-und-fakten.html/3578 |titel=Einwohnerzahlen der Gemeinde Glarus Süd. Stand 31.12.2020 |hrsg=Glarus Süd |datum=2020-12-31 |abruf=2021-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Land- und Alpwirtschaft sowie der Schieferabbau im Landesplattenberg waren bis zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die wichtigsten Einnahmequellen der Einwohner von Engi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - F 122 00339 001 - Engi Sernftalbahn Stationsgebaeude mit BDe 4 4 Triebwagen.jpg|mini|Ehemaliger Bahnhof Engi Vorderdorf]]&lt;br /&gt;
Seit der Stilllegung der [[Sernftalbahn]] ist die Hauptstrasse für den Individualverkehr und den Busbetrieb der [[Autobetrieb Sernftal]] AG die einzige Verkehrserschliessung von Engi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Wanderwege führen talabwärts nach [[Schwanden GL|Schwanden]] und talaufwärts nach [[Elm GL|Elm]] ([[Via Suworow]]), an die [[Murgseen]] und nach [[Murg SG|Murg]] und in die Weissenberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Frühsommer kann auf einer im Jahr 2020 neu erstellten [[Pitch &amp;amp; Putt|Pitch&amp;amp;Putt]]-Golf-Anlage gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skilift Engi, dessen Pisten nachts beleuchtet waren, stellte den Betrieb 2020 ein. Eine Langlaufloipe wird von Engi bis nach Matt gespurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Engi stammt von den alemannischen Siedlern ab. In einer Urkunde des Klosters [[Bad Säckingen|Säckingen]] wird er erstmals im Jahr 1350 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde kaufte 1408 die &amp;#039;&amp;#039;Gandalp,&amp;#039;&amp;#039; eine Alp des Landes Glarus am linken Sernfufer, damals ging man zur Grossviehzucht mit Alpsömmerung über. Für den Eigenbedarf wurde vor allem Gerste angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren die Einwohner von Engi im Nachbardorf [[Matt GL|Matt]] kirchengenössig. Dort wurde 1273 eine Kirche errichtet und geweiht. Im Jahr 1528 wurde die Reformation eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schieferabbau in Engi wurde 1565 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Damals wurde Fremden das Graben nach Schieferplatten verboten. Auf Grund der ungünstigen Transportbedingungen war der Abbau seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nicht mehr konkurrenzfähig, denn die Platten mussten auf [[Saumtier]]en aus dem Tal nach Schwanden gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bevölkerungswachstum, die napoleonischen Kriege mit dem Durchzug der Armee [[Alexander Wassiljewitsch Suworow|General Suworows]] im Oktober 1799, Naturkatastrophen und Mangel an Verdienstmöglichkeiten führten zu einer schweren wirtschaftlichen Krise. Sie zwang im 19. Jahrhundert viele Dorfbewohner, nach Nord- und Südamerika auszuwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1826 besteht eine erste Strasse ins Sernftal. Der Schieferabbau erlebte sofort einen Aufschwung, und das Land Glarus übernahm ihn darauf im Jahr 1833. Dies führte zum neuen Namen des Schieferbergwerks &amp;#039;&amp;#039;Landesplattenberg&amp;#039;&amp;#039;. 1855 wurde die Sernftalstrasse erweitert. Leonhard Blumer gründete 1864 die Weberei Sernftal am Ausgang des Mühlebachtals. Er initiierte eine Strassenbahn, die von 1905 bis 1969 in Betrieb war, heute ist sie durch einen Busbetrieb ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Landesplattenberg ===&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert wurde im [[Landesplattenberg]] in Engi Schiefer abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fossilienfunde machten den Plattenberg schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter den Naturforschern bekannt. Immer wieder wurden interessante Fischversteinerungen, aber auch versteinerte Schildkröten oder Vögel gefunden. [[Johann Jakob Scheuchzer]], der bedeutende Zürcher Naturwissenschaftler, untersuchte den Plattenberg im Jahr 1705. Auf Betreiben Scheuchzers wurden ihm alle Versteinerungen gegen Bezahlung nach Zürich gesandt.&lt;br /&gt;
Von dort fanden sie den Weg in naturhistorische Museen vieler europäischer Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesplattenberg wurde 1961 aus arbeitshygienischen und wirtschaftlichen Gründen stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 werden im Sommerhalbjahr Führungen in den Landesplattenberg durchgeführt. Eine Ausstellung zu den Techniken des Schieferabbaus und seiner Geschichte kann besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engi03.JPG|Orientierungstafel GeoPark Engi&lt;br /&gt;
Engi02.JPG|Blick auf Engi vom Landesplattenberg&lt;br /&gt;
Engi01.JPG|Hauptstolleneingang beim Landesplattenberg&lt;br /&gt;
Engi05.JPG|Im Schieferbergwerk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glarner Naturmuseum ===&lt;br /&gt;
Seit 2004 sind die naturwissenschaftlichen Sammlungen des Kantons Glarus an einem Ort zusammengeführt und öffentlich zugänglich. Im ehemaligen Bürogebäude der Weseta Textil AG sind neben der Tierwelt, diversen Herbarien, Hunderten von Schieferfossilien, Gesteins- und Mineraliensammlungen auch Tausende von Schmetterlingen zu sehen. Wegen Sparmassnahmen des Kantons Glarus wurde das Museum auf den 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2016 geschlossen und ist derzeit nicht mehr öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engi04.JPG|Fischversteinerungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[David Baumgartner]] (1908–1999), Politiker der SP, Gemeindepräsident und Nationalrat&lt;br /&gt;
* [[Fritz Ruch (Botaniker)|Fritz Ruch]] (1920–2006), Botaniker und Professor&lt;br /&gt;
* [[Albert Schmidt (Maler)|Albert Schmidt]] (* 1942), Bergsteiger und Kunstmaler, in Engi geboren&lt;br /&gt;
* [[Mathias Zopfi]] (* 1983), Politiker der Grünen, Ständerat&lt;br /&gt;
* [[Martin Baumgartner]] (* 1992), Politiker (SVP), Landrat, wohnt in Engi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|763|Engi|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Engi}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ogv-engi.ch/flurnamen.htm Flurnamenverzeichnis] auf der Website des Ortsgeschichtsvereins Engi&lt;br /&gt;
* [https://www.plattenberg.ch/ Landesplattenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Glarus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2165899-7|LCCN=n87923297|VIAF=133376025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Glarus Süd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Glarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1350]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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