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	<title>Enger Krambuden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Concord: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-06T15:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lübeck - Enger Krambuden.jpg|mini|Die Lage des Engen Krambuden, rot markiert auf einem Stadtplan von 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Enger Krambuden 1900.jpg|thumb|Blick durch den Engen Krambuden vom Markt her zur Marienkirche, um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Enger Krambuden 1.jpg|mini|Der Eingang zum Engen Krambuden vom südlichen [[Marienkirchhof (Lübeck)|Marienkirchhof]] aus gesehen; das Gebäude mit [[Treppengiebel]] ist das Eckhaus Enger Krambuden Nr. 1]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enge Krambuden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige Straße der [[Lübecker Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der etwa 50 Meter lange Enge Krambuden befand sich im Zentrum der Altstadtinsel, im [[Quartier (Lübeck)#Marien Quartier|Marien Quartier]]. Er verband den südlichen [[Marienkirchhof (Lübeck)|Marienkirchhof]] mit der [[Markttwiete]] am Nordrand des [[Markt (Lübeck)|Marktes]], wobei auf ganzer Länge das [[Lübecker Rathaus|Rathaus]] die Ostseite der Straße einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Straße wird 1318 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Kemmerbodae&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt, abgeleitet von den hier befindlichen Verkaufsständen der [[Händler|Krämer]]. 1329 lautet der Name &amp;#039;&amp;#039;Crambodae in opposito domus pannorum&amp;#039;&amp;#039; (Krambuden gegenüber der [[Gewandhaus|Tuchhalle]]), da der an den Engen Krambuden grenzende heutige Börsenbau des Rathauses zu jener Zeit den Tuchhändlern als Gewandhaus zugewiesen war. 1406 wird erstmals &amp;#039;&amp;#039;Enger Kramboden&amp;#039;&amp;#039; als Benennung verwendet, 1440 lautet die Bezeichnung dann schlicht &amp;#039;&amp;#039;Kramboden&amp;#039;&amp;#039;, 1441 &amp;#039;&amp;#039;Kemmerstrate&amp;#039;&amp;#039; (Krämerstraße) und 1448 &amp;#039;&amp;#039;Parva Cramboda&amp;#039;&amp;#039; (Kleine Krambude). 1852 wurde &amp;#039;&amp;#039;Enger Krambuden&amp;#039;&amp;#039; als Straßenname amtlich festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Engen Krambuden befand sich die winzige Künstlerkneipe &amp;#039;&amp;#039;Zur Eule&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Wirt Friedrich Eulert, in der [[Otto Anthes]] gut 16 Jahre lang Mittelpunkt beim allabendlichen [[Stammtisch]] war, zu dem neben zahlreichen Lübecker Größen der Maler [[Karl Gatermann d. Ä.]] gehörte, zeitweise auch die Schauspielerin [[Fita Benkhoff]], der Redakteur, Politiker und ein späteres Opfer des Hitlerattentats vom 20. Juli 1944 [[Julius Leber]] oder das stadtbekannte Lübecker Original [[Ernst Albert]], der im Adressbuch die Berufsbezeichnungen führte: Theaterdirektor, Ober-Präparator am Museum am Dom und Gelegenheitsdichter. Weitere Gäste des Stammtisches waren gelegentlich der Dirigent [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]], der Regisseur [[Jürgen Fehling]] und der Dichter [[Herbert Eulenberg]]; auch [[Joachim Ringelnatz]] und selbst [[Thomas Mann]] wurden gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schmale Gasse wurde beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942|Bombenangriff von 1942]] vollständig vernichtet und beim Wiederaufbau in den [[1950er]] Jahren nicht wiederhergestellt. Ihr früherer Verlauf ist heute überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Eine Auswahl der 1942 zerstörten Gebäude findet sich in der [[Liste ehemaliger Lübecker Bauwerke#Enger Krambuden|Liste ehemaliger Lübecker Bauwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brehmer|W. Brehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen in der Stadt Lübeck und deren Vorstädten.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1889.&lt;br /&gt;
* W. Brehmer: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Häusernamen nebst Beiträgen zur Geschichte einzelner Häuser.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1890.&lt;br /&gt;
* [[Klaus J. Groth]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck – Denkmalgeschützte Häuser. Über 1000 Porträts der Bauten unter Denkmalschutz in der Altstadt. Nach Straßen alphabetisch gegliedert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck 1999, ISBN 3-7950-1231-7.&lt;br /&gt;
* Max Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen der Stadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, 1909, {{ISSN|0083-5609}}, S. 215–292 (Auch Sonderabdruck: 1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgehobene Straße in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgewidmete Straße nach Straßenkategorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Concord</name></author>
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