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	<title>Engelsbrand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engelsbrand&amp;diff=180354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-16T07:21:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Engelsbrand COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48/49/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 08/39/00/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Engelsbrand im Enzkreis.png&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Enzkreis&lt;br /&gt;
| Höhe             = 587&lt;br /&gt;
| PLZ              = 75331&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 07235, 07082&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 08236013&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE EBD&lt;br /&gt;
| Straße           = Eichbergstraße 1&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.engelsbrand.de/ www.engelsbrand.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Thomas Keller&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelsbrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Enzkreis]] in [[Baden-Württemberg]], etwa zehn Kilometer von [[Pforzheim]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Engelsbrand bildet den nordöstlichen Rand des badischen [[Schwarzwald]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Engelsbrand liegt auf der [[Enz-Nagold-Platte]] und ist durch tonig-sandige Böden geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Engelsbrand gehören die ehemaligen Gemeinden Grunbach und Salmbach. Zu allen früheren Gemeinden gehörten jeweils nur die gleichnamigen Dörfer.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 568–569.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinden Engelsbrand, Grunbach und Salmbach wurden als [[Waldhufendorf|Waldhufendörfer]] im 11. bis 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Rahmen der Besiedelung durch Gaugrafen des Klosters [[Hirsau]] angelegt. Die erste gesicherte urkundlich Erwähnung datiert vom 24. Juli 1404, als die Kastvögte der [[Brötzingen|Brötzinger]] Kirche die Trennung dieser und weiterer Dörfer ([[Langenbrand (Schömberg)|Langenbrand]], [[Kapfenhardt (Unterreichenbach)|Kapfenhardt]] und [[Waldrennach]]) von der Kirche in Brötzingen und die Bildung eines neuen [[Kirchspiel]]s in Langenbrand beantragten. Dieser Antrag wurde am 10. September 1404 genehmigt. Mit der Gründung der Kirche wurde der Ort, der zuvor den Herren von [[Calw]] unterstand, [[württemberg]]isch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts, kurz vor dem Bauernkrieg, gab es in Engelsbrand 21 Höfe und Häuser, in Grunbach 19 und in Salmbach zwölf Gehöfte. Nur wenige Personen besitzen kein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1534 nahm Herzog Ulrich von Württemberg sein Land wieder in Besitz und führte die Reformation ein. Das Frühmessnerhaus (Wohnhaus des Pfarrers) in Engelsbrand wurde nach knapp 100 Jahren aufgelöst und an den evangelischen Pfarrer von Birkenfeld verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 setzte man neue Grenzsteine zwischen Württemberg und Baden, weil die alten zum Teil verschwunden waren. Heute noch sind einige der Steine vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Kirchen in den Orten war vielfältig. Vor allem bei der Einrichtung und der Oberaufsicht der Schulen nach der Reformationszeit spielten sie eine dominante Rolle. Zuerst fand der Unterricht nur im Winter statt, denn die Kinder mussten im Sommer auf dem Feld arbeiten und das Vieh hüten. Schon 1613 gab es in Engelsbrand eine Schule, 1687 einen Winterschulmeister für alle drei Orte. Die Sommerschule wurde erst 1730 eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Gemeindegebiet häufig von durchziehenden Heeren geplündert. Auch rafften [[Epidemie]]n ([[Pest]], [[Dysenterie|Ruhr]] etc.) große Teile der Bevölkerung hin. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Gebiet erneut durch die Truppen des französischen Königs [[Ludwig XIV.]] belagert und durchzogen, was weiteres Leid nach sich zog. Auch infolge der [[Koalitionskriege|französischen Revolutionskriege]] wurde 1796 Engelsbrand wieder von französischen Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1807 wurden Engelsbrand, Grunbach und Salmbach dem [[Oberamt Calw]] innerhalb des [[Königreich Württemberg|Königreiches Württemberg]] zugeordnet. Bereits 1810 erfolgte jedoch die Umgliederung in das [[Oberamt Neuenbürg]]. Seit 1817 war dieses dem [[Schwarzwaldkreis]] unterstellt. Seit den 1860er Jahren arbeiteten viele Bewohner der Gemeinde im nahen [[Pforzheim]] in der Schmuckindustrie. Im Jahr 1900 wurde an der Bahnlinie Pforzheim&amp;amp;nbsp;– [[Calw]] eine Bahnstation Grunbach/Salmbach eingerichtet, die den Arbeitsweg der [[Pendler]] deutlich verkürzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangten die drei Gemeinden 1938 zum [[Landkreis Calw]]. 1945 wurden sie Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und erfuhren somit 1947 die Zuordnung zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Am 1. Januar 1973 gelangten sie durch die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]] zum Enzkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindefusion ===&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde wurde durch Vereinigung der Gemeinden Engelsbrand, Grunbach und Salmbach am 1. Januar 1975 neu gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=490}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eingemeindung der altbadischen Ortschaft [[Büchenbronn (Pforzheim)|Büchenbronn]] wurde 1973 in einer Bürgerbefragung insbesondere durch die Bewohner von Salmbach und Engelsbrand abgelehnt. Büchenbronn entschied sich daraufhin für die Eingemeindung nach [[Pforzheim]], die am 1. Januar 1974 erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der ehemaligen Gemeinden ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Engelsbrand-alt.png|90px|Engelsbrand]]&amp;lt;br /&amp;gt;Engelsbrand&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Grunbach.png|90px|Grundach]]&amp;lt;br /&amp;gt;Grunbach&lt;br /&gt;
![[Datei:Wappen Salmbach.png|90px|Salmbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;Salmbach&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich zum Kirchspiel [[Brötzingen]] gehörig, kam das Gebiet der heutigen Gemeinde 1404 zum Kirchspiel Langenbrand. 1442 wurde in Engelsbrand eine [[Kaplan]]ei gestiftet, die auch für Grunbach zuständig war. 1535 wurde in der Region die [[Reformation]] eingeführt, was zur Auflösung der Kaplanei führte. Engelsbrand wurde wieder von Langenbrand aus kirchlich versorgt. Nach dem [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] war die Region von 1548 bis 1552 vorübergehend wieder [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], ist seither aber durchgängig [[Evangelische Kirche|evangelisch]] geprägt. Erst seit 1892 besitzt Engelsbrand wieder eine eigene Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
Außer den beiden Landeskirchen gibt es noch eine freie evangelische Gemeinde (Schwarzwald-Volksmission).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1396&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1609&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1808&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}6. Juni 1961 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2073&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3049&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3785&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1991 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4289&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4353&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4260&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4511&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2007–2018: [[Bastian Rosenau]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: Thomas Keller&lt;br /&gt;
* ab 2026: Carsten Hoffmann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bnn.de/pforzheim/enzkreis/engelsbrand/carsten-hoffmann-ist-neuer-buergermeister-von-engelsbrand |titel=Carsten Hoffmann ist neuer Bürgermeister von Engelsbrand |werk=bnn.de |datum=2026-03-08 |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Engelsbrand besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08236013/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2679&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-18203_id_28454 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 64,48 % (2019: 64,38 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Partei || Stimmen || Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Lebenswertes Engelsbrand || align=right | 16,12 % || align=right | 2 || align=right | 23,85 %, 3 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || align=right | 27,62 % || align=right | 4 || align=right | 27,53 %, 4 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Bürgerliste Engelsbrand || align=right | 56,26 % || align=right | 8 || align=right | 0 %, 0 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/Bürgerliste Engelsbrand || align=right | 0 % || align=right | 0 || align=right | 32,66 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Grüne Liste || align=right | 0 % || align=right | 0 || align=right | 15,96 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Silber eine schräglinke blaue Wellenleiste, darüber ein schräglinkes grünes [[Europäische Stechpalme|Stechpalmenblatt]] mit zwei roten Beeren, darunter ein schräglinker Baumstamm mit drei roten Flammen.&lt;br /&gt;
Das heutige Wappen ist eine Mischung der ursprünglichen Wappen von Engelsbrand, Grunbach und Salmbach, von denen nach dem Zusammenschluss im Rahmen der Gemeindereform 1974 je ein Symbol übernommen wurde: Der brennende Baumstamm, der auf die Besiedelung durch Brandrodung hinweist, aus dem ursprünglichen Engelsbrander Wappen, die in der Gegend stark verbreitete Stechpalme aus dem Grunbacher Wappen und der geschlängelte Bach, der in allen drei Wappen vertreten war und den Wasserreichtum der Gegend symbolisieren soll, grafisch aus dem ursprünglichen Salmbacher Wappen, allerdings mit der Farbe des ursprünglichen Engelsbrander Wappens, von dem auch die Hintergrundfarbe weiß übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die 1945 vom Fuhrunternehmen Eberhardt eingerichtete Buslinie wird heute noch betrieben. [[Unternehmensgruppe Eberhardt#Eberhardt-Reisen|Eberhardt-Reisen]] gilt heute als eines der größten Omnibusunternehmen Süddeutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Ein großes Unternehmen vor Ort ist die Tronser GmbH. Das Familienunternehmen stellt hier seit 1951 variable [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensatoren]], Dreh- und Frästeile her. Die Tronser GmbH meldete 2024 Insolvenz an und wurde Anfang 2025 liquidiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uhrenmanufaktur [[Stowa]] ist seit 2009 ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Hackmayr]] (* 12. März 1714 in Grunbach, † am 10. Februar 1756 in Wien), Erfinder der hackmayrischen Badetherapie&lt;br /&gt;
* Herbert C. Schlierz, (* 14. Dezember 1836 in Grunbach, † 23. März 1889 in Breslau), Erfinder des schmierungsfreien Orbital-Zahnstangengetriebes&lt;br /&gt;
* [[Norbert Haug]] (* 24. November 1952 in Grunbach), Journalist, ehemaliger Motorsportchef von Mercedes-Benz&lt;br /&gt;
* [[Max Diller]] (* 1996), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse um die Verleihung der Ehrenmedaille ===&lt;br /&gt;
Im März 2015 erhielt der damals 93-jährige Engelsbrander [[Wilhelm Ernst Kusterer]] die Ehrenmedaille des Ortes für sein langjähriges Engagement für die Gemeinde. Anfang März 2016 wurde bekannt, dass der Geehrte im &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039; ein [[Organisationsstruktur der SS#Übersicht der Dienstränge (Stand vom 7. April 1942)|SS-Unterführer]] der [[16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“]] gewesen und 2008 in Italien wegen Beteiligung am [[Massaker von Marzabotto]] rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Jürgen Schlamp |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/engelsbrand-buergermeister-ehrt-kriegsverbrecher-als-ehrenbuerger-a-1081092.html |titel=SS-Massaker von Marzabotto: Ein Ehrenbürger und sein dunkles Geheimnis |hrsg=Spiegel |datum=2016-03-09 |abruf=2016-03-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Kreiner |url=http://www.tagesspiegel.de/politik/die-gemeinde-engelsbrand-ehrt-einen-kriegsverbrecher-denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun/13071264.html |titel=Die Gemeinde Engelsbrand ehrt einen Kriegsverbrecher; Denn sie wissen nicht, was sie tun |hrsg=Der Tagesspiegel |datum=2016-03-08 |abruf=2016-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erklärte, von der Verurteilung in Italien und der Beteiligung &amp;#039;&amp;#039;Kusterers&amp;#039;&amp;#039; an den Kriegsverbrechen nichts gewusst zu haben. In einer anschließenden Sondersitzung des Gemeinderates sollte diese Angelegenheit geprüft und beraten werden, diese Sitzung wurde jedoch abgesagt, da &amp;#039;&amp;#039;Kusterer&amp;#039;&amp;#039; sich entschied, die Auszeichnung freiwillig zurückzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/entscheidung-in-engelsbrand-ex-ss-soldat-gibt-ehrenmedaille-zurueck/-/id=1572/did=17119468/nid=1572/ugydxv/ |titel=Entscheidung in Engelsbrand: Ex-SS-Soldat gibt Ehrenmedaille zurück |werk=[[Südwestrundfunk|SWR]] |datum=2016-03-15 |abruf=2016-03-15 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160324042412/http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/entscheidung-in-engelsbrand-ex-ss-soldat-gibt-ehrenmedaille-zurueck/-/id=1572/did=17119468/nid=1572/ugydxv/ |archiv-datum=2016-03-24 |offline=ja |archiv-bot=2023-04-22 06:11:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bundesregierung distanzierte sich durch die deutsche Botschafterin in Rom bereits im Vorfeld der Rückgabe von der Ehrung. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelte seit Juli 2013 wegen Mordverdachts gegen Kusterer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Jürgen Schlamp |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/engelsbrand-skandal-belegt-versagen-der-justiz-a-1081629.html |titel=Kriegsverbrecher als Ehrenbürger: Skandal von Engelsbrand belegt Versagen der Justiz |hrsg=Spiegel Online |datum=2016-03-10 |abruf=2016-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verfahren gegen den ehemaligen SS-Unteroffizier Kusterer wurde 2016, unter anderem wegen dessen [[Verhandlungsfähigkeit (Deutschland)|Verhandlungsunfähigkeit]], eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pkurier2016-06-29&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tassilo Pfitzenmeier |url=https://bnn.de/lokales/pforzheim/verfahren-gegen-ss-mann-eingestellt |titel=SS-Mann aus Engelsbrand als verhandlungsunfähig eingestuft |hrsg=[[Pforzheimer Kurier]] |datum=2016-06-29 |abruf=2017-10-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171107020616/https://bnn.de/lokales/pforzheim/verfahren-gegen-ss-mann-eingestellt |archiv-datum=2017-11-07 |offline=ja |archiv-bot=2023-04-22 06:11:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Das Waldhufenmuseum befindet sich im ehemaligen Schul- und Rathaus von Salmbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Engelsbrand liegt an der Fernwanderstrecke [[Mittelweg (Fernwanderstrecke)|Mittelweg]] des [[Schwarzwaldverein]]s, die von [[Pforzheim]] nach [[Waldshut]] an zahlreichen Naturdenkmälern vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Engelsbrand, aber auf Pforzheimer Boden liegt der [[Büchenbronner Aussichtsturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Neuenbürg |Titel=Engelsbrand |Wikisource=Kapitel B 11 |Seite=145–148}}&lt;br /&gt;
* Carlo Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Grunbach – Ein Waldhufendorf auf der Enz-Nagold-Platte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--VERLAG, ORT, JAHR??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Carlo Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Engelsbrand – Wechselvolle Geschichte einer Verwaltungsgemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--VERLAG, ORT, JAHR??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Carlo Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Engelsbrand in alten Ansichtskarten.&amp;#039;&amp;#039; (Bildband)&amp;lt;!--VERLAG, ORT, JAHR??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.engelsbrand.de/ Offizielle Website] der Gemeinde Engelsbrand&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/7013/Engelsbrand+-+Altgemeinde%7ETeilort Engelsbrand bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Enzkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4203181-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Enzkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engelsbrand| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1404]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
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