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	<title>Engelnstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engelnstedt&amp;diff=759516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;McBayne: /* Bevölkerungsentwicklung */ ersetze graph chart durch chartdirekt</title>
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		<updated>2026-02-07T22:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; ersetze graph chart durch chartdirekt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Quellen für Infobox: Statistischer Monatsbericht und statistisches Jahrbuch der Stadt Salzgitter - siehe Abschnitte &amp;quot;Einwohnerentwicklung&amp;quot; und &amp;quot;Einzelnachweise&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Engelnstedt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Salzgitter&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Ortswappen Salzgitter Engelnstedt.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ortswappen von Salzgitter-Engelnstedt&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52/10/15.1/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/21/7.3/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 91 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.483&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 740&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresbericht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1942-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = Watenstedt-Salzgitter&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 38229&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 05341&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = SZ-Engelnstedt map V2.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Engelnstedt in Salzgitter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelnstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von 31 Stadtteilen der kreisfreien Stadt [[Salzgitter]] in [[Niedersachsen]], gelegen in der [[Ortschaft Nord]] und grenzt an [[Salzgitter-Lebenstedt|Lebenstedt]], die größte Ortschaft der Stadt. Er ist von der [[Landwirtschaft]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelnstedt gehörte bis zum 31. März 1942 zum [[Landkreis Wolfenbüttel]] und wurde durch einen Verwaltungsakt am 1. April 1942 ein Teil der Großstadt Watenstedt-Salzgitter. Am 23. Januar 1951 wurde diese amtlich in &amp;#039;&amp;#039;Salzgitter&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Am südlichen Grenzgebiet von Engelnstedt hat sich im Laufe der Jahre ein Gewerbegebiet entwickelt. Der Stadtteil liegt in der Nähe der [[Bundesautobahn 36|A&amp;amp;nbsp;36]] und [[Bundesautobahn 39|A&amp;amp;nbsp;39]], den Zubringern zu den Bundesautobahnen [[Bundesautobahn 2|A&amp;amp;nbsp;2]] und [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname und Gründungszeit ===&lt;br /&gt;
Das Grundwort des Ortsnamens &amp;#039;&amp;#039;-stedt&amp;#039;&amp;#039; bedeutet im germanischen Sprachraum &amp;#039;&amp;#039;Stätte&amp;#039;&amp;#039; und war in [[Ostfalen]] über lange Zeiträume für die Benennung von Ortschaften in Gebrauch. Das Bestimmungswort des Ortsnamens wird mehrheitlich auf den Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Engelmo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Angilmo&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiswe&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Mechthild Wiswe]] |Titel=Die Flurnamen des Salzgittergebietes |Verlag=Selbstverlag des Braunschweigischen Geschichtsvereins |Ort=Braunschweig |Datum=1970 |Seiten=473–47f |Kommentar=Zugleich: Diss. Universität Göttingen, 1968 |DNB=458674877}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Casemir&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Casemir |Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter |Reihe=Niedersächsisches Ortsnamenbuch |BandReihe=3 |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Datum=2003 |ISBN=3-89534-483-4 |Seiten=141–142 |Kommentar=Zugleich: Diss. Universität Göttingen, 2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Gründung der „-stedt“ Orte wird allgemein angenommen, dass diese in der [[Fränkisches Reich|vorfränkischen Zeit]] stattfanden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiswe&amp;quot; /&amp;gt; Engelnstedt entstand also wahrscheinlich im 4. oder 5. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster schriftlicher Beleg für den Ort ist aus der Zeit um 800 überliefert. Diesen findet man im [[Codex Eberhardi]], einem Verzeichnis der Güter des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]]. Danach hat um 800 ein sächsischer Edler namens &amp;#039;&amp;#039;Reginho&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Adelburg&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster Fulda einen Teil seiner Besitzungen übertragen, darunter auch Land in &amp;#039;&amp;#039;Engelstete&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Engelnstedt.&amp;#039;&amp;#039; S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Nennungen des Ortes waren &amp;#039;&amp;#039;Inggilvenstide&amp;#039;&amp;#039; (1149), &amp;#039;&amp;#039;Engelminstad&amp;#039;&amp;#039; (1151), &amp;#039;&amp;#039;Ingelemstede&amp;#039;&amp;#039; (1277), &amp;#039;&amp;#039;Engellemestede&amp;#039;&amp;#039; (1323), &amp;#039;&amp;#039;Engelmstede&amp;#039;&amp;#039; (1475) und seit 1685 &amp;#039;&amp;#039;Engelnstedt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiswe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Casemir&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Engelnstedt lag im [[Mittelalter]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Liergau|Leraga]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Leragau&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Liergau&amp;#039;&amp;#039; genannt), einem Teil der sächsischen Provinz [[Ostfalen]]. Seit der Zeit [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] gehörte die Region zum Herrschaftsbereich der [[Welfen]]. Aus diesem ging 1235 das [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] hervor. Nach dessen Teilung im Jahr 1269 gehörte Engelnstedt zum [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]]. Das Fürstentum gliederte sich Mitte des 16. Jahrhunderts in vier Distrikte, wobei Engelnstedt zum Wolfenbüttelschen Distrikt zählte. Die Distrikte wiederum waren in Ämter eingeteilt und Engelnstedt gehörte zum [[Lichtenberg (Salzgitter)#Amt Lichtenberg|Amt Lichtenberg]]. Herzog [[Karl I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Karl I.]] ließ die Ämter Lichtenberg, Gebhardshagen und Salder 1774 zum Amt Salder zusammenlegen, dessen Sitz ab 1795 das [[Schloss Salder]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Engelnstedt.&amp;#039;&amp;#039; S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] (1807 bis 1813) gehörte Engelnstedt zum [[Kanton Saldern|Kanton Salder]] und damit zum [[Distrikt Braunschweig]] im [[Departement der Oker]]. Der Kanton Salder wurde 1808 in zwei [[Munizipalität]]en aufgeteilt, wobei Engelnstedt zusammen mit [[Bleckenstedt]], [[Hallendorf (Salzgitter)|Hallendorf]], [[Lebenstedt]], [[Sauingen]] und [[Üfingen]] zur 1. Munizipalität gehörte. Nach dem [[Wiener Kongress]] 1814/15 wurde das [[Herzogtum Braunschweig]] in den Grenzen des alten Fürstentums wiederhergestellt. Die ehemaligen Kantone [[Kanton Gebhardshagen|Gebhardshagen]], Salder und [[Kanton Lesse (Salzgitter)|Lesse]] wurden zum Kreisgericht Salder (später Kreisamt Salder) zusammengefasst und dem Distrikt Wolfenbüttel zugeteilt, der 1832 zur Kreisdirektion Wolfenbüttel wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Engelnstedt.&amp;#039;&amp;#039; S. 61–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde der [[Freistaat Braunschweig]] zum Nachfolger des Herzogtum Braunschweigs – ab 1933 als „Land Braunschweig“ – und Engelnstedt wurde ein Teil des Kreises Wolfenbüttel. Seit dem 1. April 1942 gehört Engelnstedt der neugegründeten Stadt Watenstedt-Salzgitter an – dem heutigen Salzgitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
1318 erhielten die Grafen von Wohldenberg 13 Hufe und das Patronatsrecht in Engelnstedt zum Lehen. 1492 und 1602 wurde das Dorf von Braunschweigern überfallen und geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 lautete die geografisch-statistische Beschreibung der Gemeinde wie folgt:&amp;lt;ref group=&amp;quot;Först&amp;quot;&amp;gt;Försterling u. a., 1. Aufl., S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Engelnstedt, ein [[Pfarrdorf]], zwei Stunden von Lichtenberg und drei Stunden von Wolfenbüttel, mit einer Kirche, einer Pfarre, einer Opferei, fünf Ackerhöfen, sechs Halbspännerhöfen, 17 Kothöfen, zehn Brinksitzerstellen, 42 Feuerstellen und 348 Einwohnern. Auf der Pfarre, deren Patron der Landesherr, so wie der der Opferei das Konsistorium ist, haftet eine Superintendentur, zu der die Pfarre von Engelnstedt, [[Bruchmachtersen]], [[Broistedt (Lengede)|Broistedt]], [[Köchingen]] und [[Bodenstedt (Vechelde)|Bodenstedt]] gehören. Die Gemeinde hat ihre Holzung und einen einträglichen Steinbruch auf dem Hardewege. Von den Einwohnern wird sehr viel Spätflachs gebaut, und man findet Haushaltungen, woraus jährlich für 200 Reichstaler an Kaufgarn gesponnen wird. Engelnstedt besitzt eine Roßölmühle.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung zu evangelischer Zeit ===&lt;br /&gt;
1665 wurde Adelhaid Neddermeyer angeklagt mittels [[Hexenverfolgung|Hexerei]] u.&amp;amp;nbsp;a. ihren Anverwandten Kurt Neddermeyer vor Schaden behütet zu haben. Nach ihrer Festsetzung in Lichtenberg verweigerte Adelhaid Neddermeyer jegliche Nahrungsaufnahme und starb 1665 im Gefängnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Engelnstedt.&amp;#039;&amp;#039; S. 43–44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width:70%; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Salzgitter-Engelnstedt – Bevölkerungsentwicklung seit 1821&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || 375&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || 388&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 389&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 402&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 367&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 391&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 629&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 608&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 461&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 505&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 772&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 837&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 813&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 799&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || 779&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 750&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 759&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW|type=line|&lt;br /&gt;
x=1821,1848,1871,1910,1925,1933,1939,1946,1950,1960,1970,1980,1990,2000,2006,2010,2012,2014,2016,2018,2019,2020,2021,2022,2023,2024|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;7&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;Quellen: Die Bevölkerungszahlen von 1821 bis 2000 basieren auf dem Statistischen Jahrbuch des Referats für Wirtschaft und Statistik der Stadt Salzgitter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresbericht&amp;quot; /&amp;gt; Die Bevölkerungsstatistik ab 2001 basiert auf den statistischen Monatsberichten der Stadt Salzgitter (Einwohner mit Hauptwohnsitz) gemäß Melderegister zum Monatsende Dezember.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monatsstatistik&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzgitter-Engelnstedt - Kirche Cosmas und Damian.jpg|mini|hochkant|Kirche St. Cosmas und Damian von Salzgitter-Engelnstedt]]&lt;br /&gt;
Die 2007 den Heiligen [[Cosmas und Damian]] geweihte Kirche wurde etwa im Jahr 1313 gebaut. Das im [[Romanik|romanischen Stil]] in [[Bruchsteinmauerwerk|Bruchstein]] gemauerte Gebäude ist 22,5 m lang, das [[Kirchenschiff]] ist 8,1 m breit, Turm und [[Chor (Architektur)|Chorbau]] sind etwas eingerückt. Der 27 m hohe Turm ist schiefergedeckt, die Turmuhr wurde 1886 von der Firma [[J. F. Weule]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Verzeichnis kirchlicher Besitztümer ([[Corpus bonorum civitatis|Corpus bonorum]]) von 1753 wird von der Kirche berichtet, dass diese 1542, als [[Schmalkaldischer Bund|schmalkaldische Truppen]] [[Heinrich II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Heinrich II.]] aus seinem Herzogtum vertrieben, verwüstet worden sei, eine Glocke wurde zerschlagen und eine weitere sowie verschiedene Kirchengeräte seien entwendet worden. besitzt die Kirche zwei Glocken. Die kleinere der beiden stammt von 1635 und trägt die Aufschrift „Heinrich Borstelmann hat mich gegossen. Anno 1635. Soli deo gloria“. Die zweite Glocke wurde 1956 von der [[Glocken- und Kunstgießerei Rincker|Glockengiesserei Rincker]] gegossen und trägt die Aufschrift „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Luk. 2,34). Zwei andere Glocken der Kirche wurden in den beiden Weltkriegen eingezogen und eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hölzerne [[Altar]]wand mit der [[Kanzel|Hochkanzel]] ist im Stil des [[Klassizistischer Barock|klassizistischen Barocks]] verziert. Die Aufschrift der Hochkanzel lautet „Seelig sind die das Wort Gottes hören und bewahren“ und enthält als [[Chronogramm]] das Baujahr 1737 des Altars. Links der beiden gedrehten und [[Korinthische Säule|korinthischen Säulen]] zeigt die Altarwand eine Darstellung des gekreuzigten Jesus, rechts den auferstandenen Jesus. Der aus Elmsandstein gefertigte [[Taufbecken|Taufstein]] in der Mitte des Altarraums wurde 1947 von der Lebenstedter Bildhauerin Ilse Becher entworfen und gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Inventar der Kirche gehört ein [[Kelch (Liturgie)|Abendmahlskelch]], dessen Entstehung auf die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert wird. Eine Inschrift auf dem Fuß des Kelches besagt, dass dieser früher im [[Kloster Mariental (Mariental)|Zisterzienserkloster Mariental]] bei Helmstedt gestanden hat. Weiter besitzt die Kirche zwei Messingleuchter, die 1679 gestiftet worden waren. Die Orgel mit ihren 540 Pfeifen wurde 1885 von der Orgelbaufirma Weule aus Braunschweig gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ortschaft Nord}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau eine goldene Rose über einem aus dem Schildfuß wachsenden silbernen Rentier.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rentier erinnert daran, dass bereits in der Altsteinzeit Jäger das heutige Salzgittergebiet durchstreiften. 1952 grub man in der Nähe von Engelnstedt Reste von Rentierknochen und Feuerstein aus, die auf diese Zeit hindeuten. Das Rentier weist auch auf den berühmtesten Sohn Engelnstedts hin – den Künstler und Lapplandforscher Gustav Hagemann (1891–1982). Dieser erforschte Flora und Fauna der Region nördlich des Polarkreises und dokumentierte die dortige Umwelt als Maler und Bildhauer. Auf seinen Grabstein in Engelnstedt – hier wurde ihm auch ein Denkmal errichtet – ist ein stilisiertes Rentiergeweih angebracht.&lt;br /&gt;
Mit der goldenen Rose wird an die Herren von Saldern erinnert, deren Wappenbild eine Rose war und die im Mittelalter enge Beziehungen zu Engelnstedt unterhielten. Die Wappenfarben Blau-Gelb, die braunschweigischen Landesfarben, verweisen auf die jahrhundertelange territoriale Zugehörigkeit Engelnstedts zum Herzogtum und Land Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 17. November 2005 von einer Bürgerversammlung als Ortswappen von Salzgitter-Engelnstedt angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.engelnstedt.de/Heimatpflege/Ortswappen/Heimatpflege_Ortswappen.html Wappenbeschreibung auf der Homepage des Stadtteils]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Dialekt ==&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er- und 1960er-Jahre wurde hier noch das südniedersächsische [[Platt]], eine Unterart des [[Ostfälisch]]en Großdialekts, gesprochen, der sich von der Braunschweiger Mundart stark unterschied. Engelnstedt fand Eingang in die Literatur in dem im Jahr 1856 von Kantor Karl Gottfried Querner aus Helmstedt verfassten Buch &amp;quot;Das Vaterland in Rätseln&amp;quot;. Eines dieser Rätsel bezieht sich auf Engelnstedt:&amp;lt;ref group=&amp;quot;Först&amp;quot;&amp;gt;Försterling u. a., 1. Aufl., S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic; margin-left:2em; float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Von 2 Sylben still bewacht.&lt;br /&gt;
schläft der Säugling in der Nacht;&lt;br /&gt;
ungesehen, nach Kindeswahn,&lt;br /&gt;
sie sich leis der dritten nahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auf dem Lebenspfad verirrt,&lt;br /&gt;
sind die 2 Dir treuer Hirt!&lt;br /&gt;
Wirst im Kampf um Kraft Du flehn;&lt;br /&gt;
schützend sie an dritter stehn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic; margin-left:2em; float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Auch an der Entschlafnen Grab&lt;br /&gt;
lächen beide still hinab;&lt;br /&gt;
Wehn der dritten ew&amp;#039;gen Ruh&amp;#039;,&lt;br /&gt;
mit Cypressenzweigen zu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. In der beiden still Geleit&lt;br /&gt;
ist die dritte dann nicht weit. -&lt;br /&gt;
O! Dir wird wohl nimmer bang,&lt;br /&gt;
führen sie Dich lebenslang!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzgitter-Engelnstedt - Denkmal Gustav Hagemann.jpg|mini|hochkant|Denkmal für Gustav Hagemann in Engelnstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulinarische Spezialitäten ==&lt;br /&gt;
Selten wurden in Engelnstedt Schweine unter vier Zentnern geschlachtet. Zum Schlachtefrühstück gab es gegartes Bauchfleisch und Kopf. Die Wurst wurde mit Pfeffer, Salz, die Sülzen mit Kümmel und Essig, die Knackwurst mit Thymian gewürzt. Aus einem Teil des Metts wurden Schmor- und Brägenwürste gefertigt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Först&amp;quot;&amp;gt;Försterling u. a., 1. Aufl., S. 143 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Hagemann]] (1891–1982), Maler und Forscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Hagemann, Claudia Böhler, Broder-Heinrich Christiansen, Christine Kellner-Depner,  Jörg Leuschner, Günter Spandau, Walter Wimmer, Ursula Wolff |Hrsg=Archiv der Stadt Salzgitter – Redaktion: Claudia Böhler, Jörg Leuschner und Ursula Wolff |Titel=Engelnstedt - Die Geschichte eines Dorfes in Salzgitter |Reihe=Beiträge zur Stadtgeschichte |BandReihe=28 |Ort=Salzgitter |Datum=2014}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Reinhard Försterling, Jörg Leuschner, Sigrid Lux, Heinrich Hagemann |Hrsg=Archiv der Stadt Salzgitter |Titel=Ortschaft Nord in alten Ansichten – Bruchmachtersen, Engelnstedt, Salder und Lebenstedt |Reihe=Beiträge zur Stadtgeschichte |BandReihe=11 |Ort=Salzgitter |Datum=1994 |Seiten=83–160}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Salzgitter |Titel=Kirchenbauten in Salzgitter |Sammelwerk=Salzgitter Forum |Band=12 |Datum=1986 |Seiten=17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.engelnstedt.de/Kirchengemeinde/Die_Kirche/Kirche.html Beschreibung der Kirche auf der privaten Webseite des Stadtteils Engelnstedt]&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Engelnstedt&amp;amp;method=simpleSearch Literatur über Engelnstedt Katalog der DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Först&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresbericht&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat für Wirtschaft und Statistik |url=https://www.salzgitter.de/rathaus/jahrbuch.php |titel=Statistisches Jahrbuch der Stadt Salzgitter |hrsg=Stadt Salzgitter |abruf=2025-02-02 |kommentar=Gesamtzahl Wohnberechtigter (Haupt- und Nebenwohnsitz) © Stadt Salzgitter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monatsstatistik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat für Wirtschaft und Statistik |url=https://www.salzgitter.de/rathaus/monatsbericht.php |titel=Statistische Monatsberichte der Stadt Salzgitter |hrsg=Stadt Salzgitter |abruf=2025-02-02 |kommentar=Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung © Stadt Salzgitter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Salzgitter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4416121-9|VIAF=242720880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Salzgitter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzgitter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1942]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;McBayne</name></author>
	</entry>
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