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	<title>Engelmar Chrel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T07:17:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-12-08T12:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelmar Chrel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* im [[14. Jahrhundert]]; † [[21. Dezember]] [[1422]]) war 1398–1399 [[Offizial]] und [[Generalvikar]] des [[Fürsterzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]] und 1399 bis 1422 Bischof von [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Engelmar entstammte dem Rittergeschlecht der Chrel, die in der Ost[[steiermark]] als Gefolgsleute der Herren von [[Stubenberg (Adelsgeschlecht)|Stubenberg]] Bedeutung erlangten und seit 1260 als Burggrafen von [[Burg Oberkapfenberg|Kapfenberg]] belegt sind. Engelmar studierte die [[Rechtswissenschaften|Rechte]] an den Universitäten [[Universität Bologna|Bologna]], [[Karlsuniversität|Prag]] (1383) und [[Universität Wien|Wien]] (1384/85) und hielt sich anschließend einige Zeit an der römischen [[Kurie]] auf. Dort prozessierte er erfolgreich um ein [[Kanonikat]] in Salzburg, wo er zum [[Domherr]]n, [[Scholaster]] und 1396 zum [[Dekan (Kirche)|Dekan]] aufstieg. Als solcher überbrachte er 1396 dem Papst die Bitte des Salzburger Erzbischofs [[Gregor Schenk von Osterwitz]] um die Verleihung des [[Pallium]]s. Da an der Rechtmäßigkeit seiner Wahl zum Dekan Zweifel bestanden, wurde er 1397 von Papst [[Bonifaz IX.]] erneut [[Provision#Provision im Kirchenrecht|providiert]] und zugleich verpflichtet, das Amt des Domscholasters aufzugeben. Für die Jahre 1398 und 1399 ist er als Offizial und Generalvikar des Salzburger Erzbischofs belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1398 ernannte Papst Bonifaz IX. Engelmar Chrel zum [[Koadjutor]] des betagten Chiemseer Bischofs [[Eckart von Pernegg]]. Nach Eckarts Tod im Oktober 1399 wurde er von Erzbischof Gregor Schenk von Osterwitz am 22. Dezember 1399 zu dessen Nachfolger bestimmt. Die päpstliche Bestätigung erfolgte am 1. Februar 1400 zugleich mit der erneuten Verleihung des Bistums. Bereits am 25. Januar 1400 erteilte ihm der Erzbischof die [[Bischofsweihe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1403 wurde Engelmar von Erzbischof Gregor Schenk von Osterwitz zu seinem Kanzler ernannt und kurze Zeit später verdächtigt, zusammen mit weiteren Gesinnungsgenossen den Erzbischof vergiftet zu haben. Nach einer päpstlichen Untersuchung wurde der Verdacht entkräftet, wobei auch eine Erklärung des sterbenden Erzbischofs Berücksichtigung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Erzbischofs gründeten Salzburger Ritter und Edle am 20. Mai 1403 den sogenannten [[Igelbund#Der Igelbund|Igelbund]], dessen Ziel es war, den künftigen Erzbischof in seiner Eigenschaft als [[Landesherr]] zu verpflichten, ihre Beschwerden ernst zu nehmen. Dem Igelbund trat neben den Städten [[Salzburg]], [[Laufen (Salzach)|Laufen]], [[Tittmoning]], [[Hallein]] und [[Radstadt]] auch Engelmar Chrel bei. Nach der Wahl des Erzbischofs [[Eberhard III. von Neuhaus]] entstanden ihm aus der Zugehörigkeit zum Igelbund keine Nachteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1409 ließ sich Engelmar Chrel auf dem [[Konzil von Pisa]] durch den Salzburger Generalvikar und Offizial [[Friedrich Deys]] vertreten. Am [[Konzil von Konstanz]] nahm er persönlich teil und war dort 1417 noch bei der Wahl des Papstes [[Martin V.]] anwesend. Von diesem erlangte er für die Marienkapelle des Salzburger [[Chiemseehof|Chiemseehofs]] sowie für die Pfarrei [[Stuhlfelden]] zwei Ablässe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie seine Vorgänger war auch Engelmar Chrel [[Weihbischof]] in Salzburg und nahm als solcher mehrere Amtshandlungen außerhalb seines Bistums wahr. Zudem erhielt er mehrmals päpstliche Aufträge sowie des römischen [[Auditor]]s Capus [[Torriani (Patriziergeschlecht)|della Torre]]. 1418 beteiligte er sich an der Salzburger Provinzialsynode. Ein Jahr später veranstaltete er die erste nachweisbare chiemseeische Diözesansynode in [[Kitzbühel]]. Von Juli bis September 1422 nahm er als Vertreter seines Erzbischofs am [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]] in Nürnberg teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Heim: &amp;#039;&amp;#039;Engelmar Chrel († 1422)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198 bis 1448&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-428-10303-3, S. 133&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bchrel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Eckart von Pernegg]]|NACHFOLGER=[[Friedrich Deys]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]]|ZEIT=1399–1422}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe von Chiemsee (1216–1502)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140744983|VIAF=107738053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chrel, Engelmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Chiemsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offizial (Erzbistum Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzstift Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1422]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chrel, Engelmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engelmar Kräll&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=salzburgischer Geistlicher, zunächst Koadjutor, dann Bischof von Chiemsee, Offizial und Generalvikar des Erzbistums Salzburg (1398–1399)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1422&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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