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	<title>Engelhard von Neipperg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engelhard_von_Neipperg&amp;diff=1805893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-12T08:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neipperg-grabpl-schw-01.jpg|mini|Grabplatte des Engelhard von Neipperg († 1495) in der Stadtkirche Schwaigern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelhard von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor 1443; † [[21. Januar]] [[1495]]) entstammte dem Geschlecht der [[Neipperg (Adelsgeschlecht)|Herren von Neipperg]], einem alten, ehemals [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] Rittergeschlecht in [[Schwaben]]. Die Familie hat ihre Stammsitze in [[Neipperg]] und [[Schwaigern]]. Engelhard war ein Vertrauter der Pfalzgrafen [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich I.]] und [[Philipp (Pfalz)|Philipp]], bekleidete einige hohe pfälzische Ämter und wurde mit zahlreichen Gütern vor allem in der Pfalz belehnt. Nachdem er etwa 1483/84 den Besitz zweier ohne Söhne gebliebener Brüder geerbt hatte, nahm er seinen Sitz in der [[Wasserburg Altwiesloch]], die zentral inmitten seiner verstreuten Güter lag. 1491 verschrieb er mangels Nachkommen den Neipperger Stammbesitz seinen Neffen, während der größte Teil seines Pfälzer Besitzes entweder an die [[Sturmfeder von Oppenweiler]] als [[Allod|Allodialerben]] kam oder an die Pfalz zurückfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Engelhard von Neipperg war der jüngste Sohn des Reinhard II. von Neipperg und der Magdalena [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|von Sickingen]], der Tochter des [[Schwarz-Reinhard von Sickingen]] und der Katharina [[Niefern-Öschelbronn#Ortsteil Niefern|von Niefern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst um 1480 ging er eine Ehe mit Elisabeth von Hohenstein ein, doch haben sich keine Nachkommen mehr eingestellt. 1491 überließ er gegen eine jährliche [[Leibrente]] seine gesamten Güter in Neipperg, Schwaigern, Bönnigheim und Adelshofen seinen Neffen Eberhard IV. und Wilhelm von Neipperg. Er selbst behielt seine in der Pfalz gelegenen Güter u.&amp;amp;nbsp;a. in Wiesloch, Weinheim, Heidelberg, Plankstadt, Nußloch und Schatthausen, die nach seinem Tod zum Teil an die Allodialerben aus dem Geschlecht der [[Sturmfeder von Oppenweiler]] kamen, zum Teil an die Pfalz zurückfielen, während der Neipperger Stammbesitz bei den Neffen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Erste Jahrzehnte ===&lt;br /&gt;
Engelhard wird erstmals urkundlich bei der Vorbereitung der Erbteilung seines Vaters 1457/58 erwähnt und war damals wohl knapp volljährig. Sein Erbe umfasste ein Viertel der Stadt [[Bönnigheim]], die als seine Wohnstatt vorgesehen war, Anteile an der [[Burg Neipperg]], am Hof zur Schönecke in [[Heidelberg]] und am [[Freihof (Wiesloch)|Freihof]] in [[Wiesloch]], außerdem Einkünfte in [[Grauenbrunnen]] (bei Nußloch, heute abgegangen), [[Mingolsheim]] und [[Dielheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verdingte sich bereits in jungen Jahren im Dienste des [[Pfalzgraf bei Rhein|Kurfürsten von der Pfalz]], wo bereits der Großvater mütterlicherseits großen Einfluss besessen hatte. Ende April 1460 unterlag er mit den Pfälzern bei [[Weinsberg]] in einem Gefecht gegen die [[Württemberg]]er. Im Juli 1460 siegte er vor [[Pfeddersheim]] mit dem Pfalzgrafen [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich]] gegen Kurmainz, Pfalz-Veldenz und Leiningen. Zu dieser Zeit wurde er bereits als [[Vogt]] zu [[Heidelberg]] bezeichnet. Engelhard und sein Bruder Wendel († 1480) erhielten mit anderen nach der [[Schlacht bei Seckenheim]] 1462, in der sie an der Seite des Pfalzgrafen gekämpft hatten, den [[Ritterschlag]]. Sein Vetter Wilhelm von Neipperg († 1498), [[Markgrafschaft Baden|markgräflich badischer]] [[Hofmeister|Landhofmeister]], war unter den Besiegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in der Kurpfalz und dessen Umland ===&lt;br /&gt;
Zeit seines Lebens blieb Engelhard der Kurpfalz aufs engste verbunden, wenngleich er sich in den 1460er und frühen 1470er Jahren zunächst stärker im Elsass engagierte, wo er Pfänder seines Schwagers Jakob von Hohenstein entgegennahm und an einer Silbermine in [[Orschweiler|Oberorschweiler]] beteiligt war. 1471 nahm er auf pfälzischer Seite an der Belagerung und Einnahme der Stadt [[Wachenheim an der Weinstraße|Wachenheim]] teil. 1472 wurde er [[Marschall]] des Pfalzgrafen Friedrich, der ihm 1473 die [[Burghut]] der [[Burg Winzingen]] übertrug, womit er bereits damals das für 1476 bezeugte [[Vicedominus|Vicedomamt]] zu [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt an der Haardt]] innegehabt haben dürfte. Nach dem Tod des Kurfürsten schied Engelhard beim Hof als Marschall aus, blieb jedoch ohne ein offizielles Amt zu bekleiden im Kreis der Vertrauten des neuen Kurfürsten [[Philipp (Pfalz)|Philipp]]. 1477 nahm er für diesen die Huldigungen in der Landvogtei Elsass entgegen, 1480 erfüllte er eine diplomatische Mission bei der Vermittlung zwischen dem Bischof von Speyer und der Stadt Worms im Streit um Straßenzölle. 1481 war er Vorsitzender beim pfälzischen [[Hofgericht#Landesherrliche Hofgerichte|Hofgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1478 verabschiedete er gemeinsam mit zahlreichen Adeligen aus dem [[Kraichgau]] und dem [[Odenwald]] die Statuten der [[Gesellschaft mit dem Esel]]. Später vertrat er die Ritterschaft, die man von Seiten der Kurpfalz, Württembergs und des Kaisers zu vereinnahmen trachtete und trat in durchaus heiklen Angelegenheiten als geschätzter Schlichter zwischen den verschiedenen Parteien in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Seiten der Pfälzer Kurfürsten wurde er mit zahlreichen Lehen und amtsweise überlassenen Burgen bedacht, darunter ein Hof zu Maisbach und das Burglehen zu Oppenheim und die [[Burg Windeck (Weinheim)|Burg Windeck]]. Vom Speyrer Bischof erhielt er [[Burg Spangenberg]], vom Grafen von Leiningen die [[Burg Erfenstein]], vom Grafen von Pfalz-Veldenz die [[Burg Scharfenberg (Pfalz)|Burg Scharfenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Brüder Hans († 1482) und Eberhard († um 1483/84), die keine Erben hinterließen, übernahm er auch den größten Teil an deren Gütern und Rechten. Er vereinte den alleinigen Besitz der Güter und Schlösser in Neipperg, Wiesloch und Heidelberg auf sich und kam außerdem in den Besitz von Gütern in Schatthausen, Grauenbrunnen, [[Herxheim am Berg|Herxheim]], [[Heilbronn]], [[Adelshofen (Eppingen)|Adelshofen]] und [[Schwaigern]]. Die [[Wasserburg Altwiesloch]] wurde daraufhin sein Hauptwohnsitz. Sie lag zentral inmitten seiner verstreuten Besitztümer und außerdem nahe beim Pfälzischen Hof in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelhard von Neipperg starb 1495, und sein Grab ist in der [[Stadtkirche Schwaigern]] erhalten. Seine Witwe, die den Besitz in Altwiesloch als Witwengut erhalten hatte, ging 1497 eine zweite Ehe mit dem Straßburger Patrizier Dr. Jakob Merswin ein und musste infolge der Wiederverheiratung ihr Witwengut den Allodialerben überlassen. Ihre zweite Ehe war nicht glücklich, bereits nach einem Jahr musste der Kaiser in einer Streitsache schlichten. 1498 hat sich Elisabeth von Hohenstein ins Straßburger Bürgerrecht eingekauft, danach verliert sich ihre Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Andermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kopialbuch des Engelhard von Neipperg († 1495). Urkundenregesten (um 1235) 1331–1493&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderveröffentlichungen des Heimatvereins Kraichgau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11). [[Heimatverein Kraichgau]], Sinsheim 1994, ISBN 3-921214-09-2.&lt;br /&gt;
* Kurt Andermann: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen adliger Herrschaft, fürstlichem Dienst und drohender Landsässigkeit. Die Vettern Engelhard und Wilhelm von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins]] 146 (1998) ({{ISSN|0044-2607}}) S.&amp;amp;nbsp;159–196. (nicht ausgewertet)&lt;br /&gt;
* Kurt Andermann: &amp;#039;&amp;#039;Engelhard von Neipperg († 1495), Schlossherr zu Altwiesloch und Klient des Heidelberger Hofes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiesloch – Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;2, Ubstadt-Weiher 2001, S.&amp;amp;nbsp;91–102.&lt;br /&gt;
* Christine Prohaska-Gross und Uwe Gross: &amp;#039;&amp;#039;Von „silbergeschirr“ und „hußrat“ auf Schloss Altwiesloch – Silberschatz und Alltagsgeräte Engelhards von Neipperg und seiner Gemahlin Elisabeth von Hohenstein anhand des Inventars von 1499.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiesloch – Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;2, Ubstadt-Weiher 2001, S.&amp;amp;nbsp;103–148.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119357119|VIAF=40186508}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neipperg, Engelhard Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsritter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Neipperg|Engelhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwaigern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. oder 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1495]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neipperg, Engelhard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Reichsritter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1443&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1495&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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