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	<title>Engelgau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Engelgau&amp;diff=536776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wetterwolke: ref fix</title>
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		<updated>2025-11-17T10:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ref fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nettersheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/29/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/40/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 518 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 350&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 590&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.24&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 589&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerNettersheim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53947&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02486&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Gemeinde-Nettersheim.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Engelgau 07.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche im Ortskern von Engelgau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Nettersheim]] in der [[Eifel]] im Südwesten des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] und gehört zum [[Kreis Euskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abseits des Ortskerns kann im Genfbachtal die [[Ahekapelle]] besichtigt werden, die in die kirchlichen Aktivitäten (etwa zum [[Servatius von Tongern|Servatiusfest]]) immer noch eingebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Wichtigste Straße Engelgaus ist die [[Landesstraße]] 115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in direkter Nähe zur [[Bundesautobahn 1]] ([[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstellen]] Nettersheim oder [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahekapelle (Nettersheim) (01).jpg|mini|Ahekapelle westlich von Engelgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Engelgau war schon in römischer Zeit besiedelt. So erwähnt [[Bernhard Clemens August Eick|C. A. Eick]] in seinem Buch über die [[Eifelwasserleitung]] römische „Trümmer“ und Grabinschriften an der Ahekapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Clemens August Eick|C. A. Eick]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln. Mit Rücksicht auf die zunächst gelegenen römischen Niederlassungen, Befestigungswerke und Heerstraßen.&amp;#039;&amp;#039; 1867, S.&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle war Teil eines Ortes mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ahe&amp;#039;&amp;#039;, in dem bis ins 18. Jahrhundert, wie aus den Taufbüchern der Pfarre Zingsheim hervorgeht, Menschen lebten.&amp;lt;ref name=schiffer159 details=&amp;quot;S. 173&amp;quot; /&amp;gt; Heute besteht hier nur noch die Ahekapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelgau, das bis 1794 zur [[Grafschaft Blankenheim]] gehörte, wird schon in Urkunden aus dem Mittelalter erwähnt. So erhielt 1307 Luxemburg vom Grafen von Blankenheim Engelgau als Lehen.&amp;lt;ref name=wackenroder134 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine weitere Urkunde erwähnt Engelgau 1492 als Sitz des Schöffengerichts &amp;#039;&amp;#039;Gau&amp;#039;&amp;#039;, dem neben Engelgau auch die Orte [[Frohngau]], [[Buir (Nettersheim)|Buir]], [[Roderath]] und [[Bouderath]] unterstanden.&amp;lt;ref name=schiffer159 details=&amp;quot;S. 159&amp;quot; /&amp;gt; [[Jacob Grimm]] veröffentlichte das aus dem Jahre 1582 stammende [[Weistum]] von Engelgau in seinem Werk über die Weistümer.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Grimm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weisthümer.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Theil. Mitherausgegeben von Ernst Dronke und [[Heinrich Beyer]]. Göttingen 1840, S.&amp;amp;nbsp;575–576.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuzeit wurde die Nordeifel von mehreren Kriegen heimgesucht, wie dem [[Truchsessischer Krieg|Kölner Krieg]] Ende des 16. Jahrhunderts, dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], den [[Reunionskriege|Französischen Raubkriegen]], dem [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen]] und dem [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieg]]. Schlimmstes Ereignis im Spanischen Erbfolgekrieg war, wie der Zingsheimer Pfarrer Matthias Pfleumer (1700–1712) überliefert, eine Hungersnot in Engelgau, da vor allem englische Truppen in Engelgau und Zingsheim die Feldfrucht plünderten oder zerstörten.&amp;lt;ref name=reinartz35&amp;gt;[[Nikola Reinartz|Nikolaus Reinartz]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Pfleumer in Zingsheim, in reformeifriger Eifelpfarrer (1700–1712)&amp;#039;&amp;#039; (=[[Heinrich Schiffers (Geograph)|Heinrich Schiffers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen.&amp;#039;&amp;#039; 14. Band). Aachen 1952, S.&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Nordeifel ziehende französische, englische, niederländische und kaiserliche Truppen sorgten in diesem Krieg bei den Einwohnern beider Orte für viel Angst und Schrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Reinartz: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Pfleumer in Zingsheim, in reformeifriger Eifelpfarrer (1700–1712).&amp;#039;&amp;#039; 1952, S.&amp;amp;nbsp;34&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der französischen Besetzung des Rheinlands nach 1794 war Engelgau Teil des [[Kanton (Frankreich)|Kantons]] Gemünd im [[Arrondissement d’Aix-la-Chapelle|Arrondissement Aachen]] des [[Département de la Roer|Rur-Departements]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Monate vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Europa erreichten am Morgen des 7. März 1945 amerikanische Truppen, von Zingsheim kommend, Engelgau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Dieter Arntz|H.-Dieter Arntz]]: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsende 1944/45 im Altkreis Schleiden.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Kümpel Verlag, Euskirchen 1995, ISBN 3-9802996-6-X, S.&amp;amp;nbsp;224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit waren für die Engelgauer die Schrecken des Nationalsozialismus vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Engelgau nach Nettersheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Datum=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche St. Luzia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Filialkapelle St. Luzia, Engelgau-2228.jpg|mini|hochkant|St. Luzia in Engelgau]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Luzia (Engelgau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelgau gehört zur Pfarre [[Zingsheim]]. Die Kirche ist der heiligen Märtyrin [[Lucia von Syrakus|Luzia]] geweiht.&amp;lt;ref name=schiffer159 details=&amp;quot;S. 159&amp;quot;&amp;gt;Hans Peter Schiffer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim.&amp;#039;&amp;#039; 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kirchturm stammt aus dem 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer159&amp;quot; details=&amp;quot;S. 160&amp;quot; /&amp;gt; Das ursprüngliche Schiff mit zwei Fensterachsen und der frühere Chorraum stammten aus dem 18. Jh.&amp;lt;ref name=wackenroder134&amp;gt;Ernst Wackenroder: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden.&amp;#039;&amp;#039; 1932. S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde nach Entwürfen des Kölner Architekten Rolf Distel der Bau eines größeren Gotteshauses begonnen. Alles wurde niedergelegt, nur der alte Kirchturm mit Vorhalle blieb bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer159&amp;quot; details=&amp;quot;S. 160&amp;quot; /&amp;gt; Die Kirche verfügt über 120 Sitz- und 100 Stehplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schiffer159&amp;quot; details=&amp;quot;S. 161&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]]-Buslinie 820 der [[Regionalverkehr Köln|RVK]] verbindet den Ort mit Nettersheim, [[Marmagen]] und Bouderath, überwiegend als &amp;#039;&amp;#039;TaxiBusPlus&amp;#039;&amp;#039; im Bedarfsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|820}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Peter Schiffer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Nettersheim. Geschichte, Bauart, Ausstattung.&amp;#039;&amp;#039; Kall 2004, S.&amp;amp;nbsp;159 ff.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden&amp;#039;&amp;#039; (= [[Paul Clemen]] [Hrsg.]: [[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]. 11. Band, II. Abteilung). Verlag von L. Schwann, Düsseldorf 1932, S.&amp;amp;nbsp;134 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.nettersheim.de/home/die-orte-stellen-sich-vor/engelgau.html&lt;br /&gt;
 |titel=Engelgau&lt;br /&gt;
 |werk=nettersheim.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Nettersheim&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-06-28&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.sophie-lange.de/sagennettersheim/3.htm | wayback=20071006232928| text=Sagen und alte Dorfgeschichten Engelgaus (zusammengetragen und bearbeitet von Sophie Lange)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerNettersheim&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.nettersheim.de/home/wissenswertes/zahlen-fakten.html&lt;br /&gt;
 |titel=Das Wichtigste in Kürze&lt;br /&gt;
 |werk=nettersheim.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Nettersheim&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-06-28&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nettersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Nettersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Euskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wetterwolke</name></author>
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