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	<title>Engelbert Valentin Niedermeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:06:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Миндалина: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-04-26T22:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Engelbert Valentin Niedermeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1911]] in [[Mönchstockheim]]; †&amp;amp;nbsp;[[28. Mai]] [[1946]] im [[Landsberg am Lech]]) war ein deutscher [[Kriegsverbrecher]]. Er wirkte als [[SS-Scharführer]] und als Blockführer und wurde im Krematorium des [[KZ Dachau|Konzentrationslagers Dachau]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Engelbert Niedermeyer, verheiratet und Vater von zwei Kindern, trat zum 1. April 1933 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 94.435).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/140942&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mai 1934 wurde Niedermeyer im KZ Dachau eingesetzt und fungierte dort von April 1938 bis November 1941 als Blockführer. Zwischenzeitlich überwachte Niedermeyer als Kommandoführer, im Verlauf des Jahres 1939 bis 1940, ein Häftlingskommando beim Garagenbau. Zum 30. Januar 1940 wurde er zum Scharführer befördert. Von Ende November 1941 bis zum Mai 1942 war Niedermeyer im [[Krematorium]] des KZ Dachau unter dem Oberscharführer [[Theodor Heinrich Bongartz]] eingesetzt und überwachte dort die Leichenverbrennungen. Zudem war er Mitglied eines Erschießungskommandos, das Anfang der 1940er Jahre etwa 4000 sowjetische Kriegsgefangene exekutierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammermann&amp;quot;&amp;gt;zitiert nach: [[Gabriele Hammermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungsstrategien der Beschuldigten in den Dachauer Prozessen und im Internierungslager Dachau &amp;#039;&amp;#039;, S. 98 in: Ludwig Eiber, Robert Sigl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Prozesse – NS-Verbrechen vor amerikanischen Militärgerichten in Dachau 1945 – 1948&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend war er wieder als Blockführer tätig und zeitweilig auch für das Fernmeldeamt der Lagerkommandantur verantwortlich. Ab dem 1. Februar 1943 bis zum Kriegsende war Niedermeyer an der Front eingesetzt und schied somit aus dem Lagerdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Niedermeyer am 15. November 1945 im [[Dachau-Hauptprozess]], der im Rahmen der [[Dachauer Prozesse]] stattfand, als [[Kriegsverbrecher]] von einem US-amerikanischen [[Militärgericht]] angeklagt und am 13. Dezember 1945 mit 35 weiteren Mitangeklagten [[Todesstrafe|zum Tod]] durch den [[Erhängen|Strang]] verurteilt. Beim Urteil wurden als individuelle Exzesstaten bei Niedermeyer die Misshandlungen von Häftlingen berücksichtigt. Das Urteil wurde am 28. Mai 1946 im [[Justizvollzugsanstalt Landsberg#War Criminals Prison No. 1|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Hinrichtung]] schrieb Niedermeyer einen Brief an seine Ehefrau, in dem er keine Reue für die von ihm begangenen Taten zeigte:  „Bleibe Du fröhlich in Deinem Leben, vergiss nicht, dass Du eine deutsche Frau bist […]. Vergiss nie, dass ich unschuldig gestorben bin. Einmal kommt der Tag, wo sich unsere Unschuld rächt, darauf kannst Du Dich verlassen […]. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft sterbe ich für Euch und somit für Deutschland und sage euch lebt Wohl.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammermann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Case No. 000-50-2 (US vs. Martin Gottfried Weiss et al.) Tried 13 Dec. 45 ([https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Holocaust/dachautrial/d3.pdf online] PDF, 39 MB; englisch)&lt;br /&gt;
* Holger Lessing: &amp;#039;&amp;#039;Der erste Dachauer Prozess (1945/46) &amp;#039;&amp;#039;. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1993, ISBN 3-7890-2933-5&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eiber]], Robert Sigl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dachauer Prozesse – NS-Verbrechen vor amerikanischen Militärgerichten in Dachau 1945 – 1948&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0167-2&lt;br /&gt;
* Wolf-Ulrich Strittmatter: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Rädchen im großen Getriebe des KZ Dachau: Engelbert Niedermeyer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Täter, Helfer, Trittbrettfahrer: NS-Belastete aus Unterfranken&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Wolfgang Proske, Kugelberg Verlag, 2025, ISBN 978-3-945893-27-2, S. 162–172.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Niedermeyer, Engelbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Dachauer Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Niedermeyer, Engelbert Valentin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Unterscharführer im KZ Dachau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mönchstockheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Миндалина</name></author>
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