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	<title>Enge-Sande - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enge-Sande&amp;diff=259579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: /* Kirche */</title>
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		<updated>2025-11-17T16:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirche&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Enge-Sande COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/44//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/58//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Enge-Sande in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Südtondern&lt;br /&gt;
|Höhe              = 11&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25917&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04662, 04672&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054167&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktstraße 12&amp;lt;br /&amp;gt;25899 Niebüll&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.enge-sande.de/ www.enge-sande.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Carsten Peter Thomsen&lt;br /&gt;
|Partei            = WGES&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enge-Sande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frrS|Ding-Sönj}}, [[südjütisch]]: Æng-&amp;#039;Sanj, {{ndsS|Eng-De Sand}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]]. Enge, Sande, Soholm, Schardebüll ({{daS|Skardebøl}}), Engerheide ({{daS|Engehede}}) und Knorburg ({{daS|Knorborg}}) liegen im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 3: Ellerbek - Groß Rönnau |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2003 |ISBN=978-3-926055-73-6 |Seiten=52 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D967693411 |Abruf=2020-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Enge-Sande erstreckt sich nördlich vom Flusslauf der [[Soholmer Au]] zu beiden Seiten des Übergangs der Naturräume &amp;#039;&amp;#039;Lecker Geest&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nordfriesische [[Marschland|Marsch]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Enger Koog&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf |titel=Duerrehilfe_List_Gemeinde.pdf |format=pdf |seiten=20 |abruf=2021-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Buch und Karte in {{Literatur |Titel=Die Köge Nordfrieslands |Autor=Harry Kunz / Alber Panten |ISBN=3-88007-251-5 |Datum=1999 |Auflage=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Langenberger Forst]], eine 1878 im Auftrag der Provinz Schleswig-Holstein durch Strafgefangene aus [[Glückstadt]] unter der Leitung von &amp;#039;&amp;#039;Carl Emeis&amp;#039;&amp;#039; auf insgesamt 420&amp;amp;nbsp;Hektar aufgeforstete ehemalige [[Heide (Landschaft)|Heide]]&amp;amp;shy;fläche, erstreckt sich im nördlichen Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gemeinde Enge-Sande |Titel=Chronik der Gemeinde Enge-Sande |Datum=1997 |Seiten=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gemeinde Enge-Sande |Titel=Chronik der Gemeinde Enge-Sande (Band&amp;amp;nbsp;2) |Datum=2008 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neben den beiden [[Dorf|Dörfern]], die im heutigen Gemeindenamen vereinigt sind, befinden sich ebenfalls die Dorflagen von Knorburg ({{daS|Knorborg}}), Schardebüll ({{daS|Skardebøl}}) und Soholm im Gemeindegebiet. Weitere Siedlungsplätze sind die Häusergruppen Ackern ({{daS|Agern}}), Blinge, Degel, Engemühle ({{daS|Enge Mølle}}), Hörn ({{daS|Hørn}}) und Perebüll ({{daS|Perbøl}}), die [[Streusiedlung]]en Engerheide ({{daS|Enge Hede}}) und Soholmfeld ({{daS|Soholm Mark}}), sowie die Höfesiedlungen Klapphagen ({{daS|Klaphage}}), Klingenberg ({{daS|Klingbjerg}}), Knorburgfeld, Linnerthof, Schardebüllfeld ({{daS|Skardebøl Mark}}) und die [[Einzelsiedlung|Haussiedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Maade&amp;#039;&amp;#039; im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |datum=1992 |format=pdf |seiten=48 |abruf=2021-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Peter Trap: &amp;#039;&amp;#039;Statistisk-topographisk beskrivelse af hertugdømmet Slesvig&amp;#039;&amp;#039;, Kjøbenhavn/Kopenhagen 1864, S. 171&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerret Liebing Schlaber: &amp;#039;&amp;#039;Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007&amp;#039;&amp;#039;, Flensborg/Flensburg 2007, S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Direkt angrenzende Nachbargemeinden von Enge-Sande sind:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://danord.gdi-sh.de/viewer/resources/apps/Anonym/index.html?lang=de |titel=DigitalerAtlasNord |abruf=2021-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |NORD=[[Leck (Nordfriesland)|Leck]],&amp;amp;nbsp;[[Stadum]]&lt;br /&gt;
 |OST=[[Lindewitt]]&lt;br /&gt;
 |SUED=[[Bargum]],&amp;amp;nbsp;[[Lütjenholm]]&lt;br /&gt;
 |WEST=[[Stedesand]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abstimmung-schleswig-1920.png|mini|links|Volksabstimmung im Landesteil Schleswig 1920]]&lt;br /&gt;
Funde von etwa 14.000&amp;amp;nbsp;Jahre alten [[Steinbeil (Steinzeit)|Steinbeilen]] und anderen Werkzeugen weisen auf Besiedlung schon in der [[Steinzeit]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf Sande im Mahn- und Hebungsregister der Kirche zu Enge im Jahre 1636 in der Form &amp;#039;&amp;#039;Up dem Sande&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Enge upt Sand.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (2008): Chronik der Gemeinde Enge-Sande. Band&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burchardiflut|Sturmflut von 1634]] forderte in der Gemeinde Enge ihre Opfer: Laut Aufzeichnungen kamen dabei 50 Menschen und 142 Tiere um. Außerdem wurden vier Häuser im Gebiet „Ackern“ Opfer der Flut.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): Chronik der Gemeinde Enge-Sande, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] 1864 war Enge-Sande Teil des [[Dänischer Gesamtstaat|dänischen]] [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]] ([[Sønderjylland]]) und bildete hier ein eigenes [[Kirchspiel]] (dän. &amp;#039;&amp;#039;sogn&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Karrharde]] (&amp;#039;&amp;#039;Kær Herred&amp;#039;&amp;#039;). 1867 wurde es Teil der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Schleswig-Holstein]]. Bis 1920 gehörte die Gemeinde zum früheren [[Kreis Tondern]] und war damit Teil der Zone&amp;amp;nbsp;II („Mittelzone“) bei der [[Volksabstimmung in Schleswig|Schleswigschen Volksabstimmung]] am 14.&amp;amp;nbsp;März 1920. Dabei hatte der südliche Teil Tonderns mit großer Mehrheit für Deutschland gestimmt, sodass die heutige Gemeinde Enge-Sande, wie der überwiegende Rest der zur Zone&amp;amp;nbsp;II gehörigen Gemeinden, Deutschland zugesprochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): Chronik der Gemeinde Enge-Sande, S.&amp;amp;nbsp;202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Historisch bedingt gibt es heute eine [[dänische Minderheit]] in dem Gebiet. Die Gemeinde selbst hat jedoch keine dänischen Institutionen oder Vereine. Diese befinden sich in dem nahegelegenen Ort Leck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfleben ===&lt;br /&gt;
Vom Anfang bis zur Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts arbeiteten viele Gemeindebewohner als [[Weber]]. Die von ihnen erzeugten „Leinen und gestreiftes Wollenzeug“ wurde vornehmlich auf [[Husum]]er und [[Flensburg]]er Märkten verkauft. Laut Quelle soll das Dorf Soholm ein reines [[Fischerdorf]] gewesen sein, da die Soholmer Au zur damaligen Zeit sehr fischreich gewesen sein soll. In dem Ort Knorburg soll ehemals nur eine einzige Fischerhütte gestanden haben, die Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts abgerissen wurde. Ab Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lebten die meisten Einwohner von der Viehlandwirtschaft, darunter Rinder, Pferde und Schafe, auch wenn einige Einwohner noch immer „einen Webstuhl oder ein Spinnrad in Gebrauch haben“. Da das Ackerland ertragsarm war, reisten viele Dorfbewohner in den Spätsommermonaten zur Erntearbeit nach [[Nordstrand]], [[Eiderstedt]] usw., um sich Geld dazuzuverdienen. Zur zusätzlichen Heugewinnung kauften oder pachteten viele Bauern der heutigen Gemeinde Enge-Sande ab Mitte des 19. Jahrhunderts zusätzlich eigene Marschwiesen in den westlich liegenden [[Koog|Kögen]]. Außerdem gewannen die meisten Gemeindebewohner ihren Torf aus eigenen Ländereien, der unter der Kleischicht der Wiesen lag.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): Chronik der Gemeinde Enge-Sande, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Agrarstruktur ===&lt;br /&gt;
Die [[Landwirtschaft]]lichen Betriebe im Westen des Dorfes Enge hatten ihre Ländereien im Norden und Süden ihres Hofes („von der Au bis an den Langenberg“). Ebensolche im östlichen Teil waren meist gemeinschaftliches Eigentum, weshalb die Ländereien nicht festgelegt waren. Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden gewöhnliche Höfe „Bondengut“ genannt, die im rechtlichen Sinne zum Amt Tondern bzw. [[Karrharde]]nvogtei gehörte, während Haus und Land in Privatbesitz waren. Bauern, die die Verfügungsrechte über ihre Grundbesitze verloren hatten, mussten mit dem jeweiligen „Landesherren“ ein besonderes Pachtverhältnis eingehen. In dem Dorf Enge waren diese Landesherren:&lt;br /&gt;
* das [[Schleswiger Dom|Domkapitel in Schleswig]] – die Gemeinschaft der Kleriker am Dom&lt;br /&gt;
* Das Gut [[Fresenhagen (Stadum)|Fresenhagen]], das seit 1534 existierte; bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte sich die Abhängigkeit bis zur Leibeigenschaft.&lt;br /&gt;
* die Güter Klixbüllhof und Karrharde (entstanden im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* mehrere auswärtige/adelige Güter&lt;br /&gt;
* der [[Herzogtum Schleswig|Herzog zu Schleswig]]&lt;br /&gt;
* die Kirche zu [[Klixbüll]] (Zu ihr gehörten die sogenannten „Vikariengüter“, die im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Kirche von der Familie Sönksen gestiftet waren. Diese gerieten nach der [[Reformation]] in die Hand der Landesherrschaft.)&lt;br /&gt;
* die [[Nikolaikirche (Flensburg)|Kirche St. Nikolai]] in Flensburg (durch die Einkunftsübetragung einer adeligen Dame aus Klixbüll im Jahr 1483; im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden diese von der Gutsherrschaft Fresenhagen bestritten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen zufolge besaß der Dom zu Schleswig bereits im Jahr 1352 sieben Höfe in Sande, Perebüll und Ackern und einen in Enge. Hierbei bezahlten die Bauern in Sande dem Dom eine Steuer von sieben Pfund Sterling, während das Gut in Enge lediglich fünf Schilling Sterling zahlte. Genaue Angaben zur Häufigkeit der Zahlungen sind nicht angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (2008): Chronik der Gemeinde Enge-Sande. Band&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pachtung von Höfen gab es in der Gemeinde die sogenannten „Freibonden“, die durch Kauf, Heirat oder Pfandnahme von ehemals einheimisch ansässigen Adeligen im Mittelalter in den Besitz einfacher Bauern kam. In wenigen Fällen gab es in Enge sogenannte [[Kotten (Haus)|Katen]], welches kleine Häuser ohne Land waren, in denen Arbeiter oder Gewerbetreibende wohnten. Schließlich befanden sich im Dorf mehrere Mühlen. Die letzte ihrer Art, dessen Grundrisse noch heute zu erkennen sind, wurde im Jahr 1979 stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Enge-Sande.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;54&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Enge-Sande ist geprägt durch eine historisch bedingte sprachliche Vielfalt. Neben Hochdeutsch sind örtlich auch das [[schleswigsch]]e Niederdeutsch (Plattdeutsch), [[Nordfriesische Sprache|Nordfriesisch]] und [[Dänische Sprache|Dänisch]] üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei teilte sich die Gemeinde bereits früh in ihre sprachlichen Präferenzen. So hielt der ansässige Pastor Johann Andreas Iversen (im Amt 1834–1840) fest, dass die Sprachen im Westen des Kirchspiels Enge, einschließlich Engerheide und Schardebüll, vornehmlich Nordfriesisch und Deutsch waren, während im östlichen Teil der Gemeinde Deutsch und [[Dänische Sprache|Dänisch]] gesprochen wurde. Dabei soll Dänisch bereits nur noch selten vorgekommen sein „als es noch vor 1 bis 2 Menschenaltern noch durchweg üblich gewesen ist“. Darüber hinaus schrieb Iversen, dass sich die Sprachgesinnung in „Sitte und Gesinnung“ widerspiegelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): Chronik der Gemeinde Enge-Sande, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Herzogtums Schleswig&amp;#039;&amp;#039; von Henning Oldekop, Kiel 1906 (X130/131) wurde festgehalten, dass die Bewohner des Dorfes Sande „größtenteils friesischer Abstammung“ seien und ihre Volkssprache noch ausübten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (2008): Chronik der Gemeinde Enge-Sande. Band&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;152&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings berichtet Albrecht Johannsen 1927, dass nur noch von 25 bis 50&amp;amp;nbsp;Prozent der hiesigen Bevölkerung die [[Karrharder Friesisch|Karrharder Mundart]] beherrschten.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Johannsen (1929): &amp;#039;&amp;#039;Die friesische Sprache in Nordfriesland nach dem Stande vom 1. Dezember 1927&amp;#039;&amp;#039;. In: L.&amp;amp;nbsp;C. Peters (Hrsg.) (1929): &amp;#039;&amp;#039;Nordfriesland. Heimatbuch für die Kreise Husum und Südtondern&amp;#039;&amp;#039;. Husum, S.&amp;amp;nbsp;694–697, S.&amp;amp;nbsp;727&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind sowohl Friesisch als auch Dänisch Minderheitssprachen in dem Gebiet, wobei das [[Karrharder Friesisch]] vom Aussterben bedroht ist. Im Gegensatz hierzu wird das Dänische in der Gemeinde durch die im Umland befindlichen dänischen Institutionen des dänischen Schulvereins, [[Dansk Skoleforening for Sydslesvig]], am Leben erhalten und gepflegt. Jedoch wird der in dem Gebiet ursprünglich übliche dänische Dialekt [[Sønderjysk]] nicht gelehrt und ist deshalb in dieser Region ebenfalls vom Aussterben bedroht. Stattdessen ist mit dem [[Südschleswigdänisch]]en eine Varietät des [[Standarddänisch|Reichsdänischen]] (Hochdänischen) verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindebildung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1974 wurden die damaligen Gemeinden Enge, Engerheide (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Engehede&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Christopher von Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Haandbog det slesvigske Spørgmaals historie 1900–1937&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1938, Seite 441&amp;lt;/ref&amp;gt;; nordfriesisch &amp;#039;&amp;#039;Dinghii&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Nordfriisk Instituut: &amp;#039;&amp;#039;Nordfriesland-Karte&amp;#039;&amp;#039;, Bräist/Bredstedt 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;), Knorburg (dän. &amp;#039;&amp;#039;Knorborg&amp;#039;&amp;#039;, nordfr. &amp;#039;&amp;#039;Knorborch&amp;#039;&amp;#039;), Sande, Schardebüll (dän. &amp;#039;&amp;#039;Skardebøl&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, København 1867, S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt;) und Soholm zur neuen Gemeinde Enge-Sande zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Soholm hat rund 134&amp;amp;nbsp;Einwohner (Stand 2009). Knorburg ist mit nur elf Häusern die kleinste der sechs ehemaligen Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Daten über Einnahmen, Ausgaben, Geburten, Taufen etc. halten die geschichtliche Einwohnerentwicklung der Gemeinde Enge-Sande in der Tabelle dargestellt fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): Chronik der Gemeinde Enge-Sande, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlen aus den Jahren 1961 und 1970 entstammen den Volkszählungen am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1961 und am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1970.&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ort !! 1896 !! 1901 !! 1906 !! 1911 !! 1921 !! 1926 !! 1961 !! 1970&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Enge || 363 || 361 || 313 || 332 || 312 || 347 || 336 || 313&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Engerheide || 84 || 80 || 74 || 106 || 83 || 84 || 66 || 56&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Knorburg || 25 || 27 || 27 || 30 || 27 || 21 || 33 || 34&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sande || 175 || 187 || 185 || 191 || 180 || 188 || 279 || 389&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Schardebüll || 98 || 107 || 106 || 99 || 106 || 105 || 75 || 79&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Soholm || 150 || 142 || 150 || 147 || 172 || 193 || 142 || 158&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordenskirker Enge(01).jpg|mini|Nordseite der Enger Kirche]] [[Datei:Nordenskirker Enge(17).jpg|mini|Kirchenaltar der Enger Kirche]][[Datei:Nordenskirker Enge(53).jpg|mini|Unkraut säender Teufel auf der Enger Kirchendecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enger Kirche wurde bereits im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet und der heiligen [[Katharina von Alexandrien]] geweiht. Der Schnitzaltar stammt von 1520 und ist der Legende nach aus einer in der [[Burchardiflut]] 1634 untergegangenen Kirche gerettet. Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Kirche umgebaut. Auf der holzgetäfelten Decke befindet sich eine Darstellung des Dorfes Enge im Jahre 1779, gemalt von Hinrich Melchior Sönnichsen (1776–1812), Bohlsmann und Maler aus Abro. Zwischen den ackernden Bauern ist ein [[Unkraut]] säender [[Teufel]] gemalt, Abbild des [[Gleichnis]]ses von Vierfachen Acker (Mt.{{BB|Mt|13}}). Das [[Triumphkreuz]] und ein Kruzifixus von einem Altarkreuz stammen aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute teilen sich die Kirchengemeinden Enge und Stedesand eine „verbundene“ Pfarrstelle, die zum Kirchenkreis Nordfriesland gehören. Pastorin Anja Nickelsen-Reimers betreut die Kirchengemeinde Enge, zu der die umliegenden Ortsteile Sande, Soholm, Schardebüll, Engerheide, Holzacker und Knorburg gehören. Pastor Thomas Reimers betreut die Kirchengemeinde Stedesand, zu denen Westerschnatebüll, Broweg, der Störtewerkerkoog mit Trollebüll, Schweinehallig und Hasenhallig gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;http://enge-stedesand.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 feierte die Kirchengemeinde ihr 650-jähriges Bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (2008): Chronik der Gemeinde Enge-Sande. Band 2, S. 303&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor Werner Stümke gründete im Jahr 1963 den hiesigen [[Posaunenchor]], unter Mithilfe des damaligen Landesposaunenwartes Hans-Heinrich Oldsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (2008): Chronik der Gemeinde Enge-Sande. Band 2, S. 282&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liste der Enger Pastoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Amtszeit!! Pastor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1645–1661|| Paul Laurentii&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1662–1698|| Laurentius Nicolai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1698–1746|| Laurentius Carstens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1747–1783|| Carsten Carstensen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783–1789|| Peter Ludwig Bernth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1790–1792|| Gerhard Holst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1792–1801|| Christian Thomas&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1801–1808|| Johann Martensen Zoëga&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1809–1818|| Christian Hansen Hoeg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818–1834|| Peter Hassberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834–1840|| Johann Andreas Iversen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1841–1846|| Friedrich Wilhelm Linde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1847–1858|| Gotthard Peter Petersen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1859–1864|| Theodor O. W. H. Groth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864|| Wilhelm J. Steger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865–1868|| Johann H. Andresen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1868–1876|| Friedrich Prahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1876–1887|| Johann Fr. Hansen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1888–1896|| Johann Friedrich Matthiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1896–1908|| Ove Gerhard Göttsche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1908–1910|| Rudolf Schlepper&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910–1927|| Paul C. Bünz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927–1931|| Heinrich Johannsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932–1933|| Verwaltung durch Stedesander Pastor [[Rudolf Muuß]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933–1940|| Curt Hansen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1940–1945|| Verwaltung durch Stedesander Pastor Rudolf Muuß&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945–1961|| Emil Schneider&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961–1963|| Carl Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1963–1996|| Werner Stümke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seit 1996|| Anja Nickelsen-Reimers&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle unter&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Enge-Sande (1997): Chronik der Gemeinde Enge-Sande, S. 82 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die im Rahmen der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023]] am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2023 neu bestimmte Gemeindevertretung von Enge-Sande setzt sich wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandidaten der &amp;#039;&amp;#039;[[Wählergruppe]] Enge-Sande&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(WGES) verfügen über sieben, Mitglieder der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU-Fraktion]] über vier Sitze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW23&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545489167.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Enge-Sande |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlbeteiligung lag bei 60,1 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein erhöhter goldener Dreiberg, belegt mit einem sechsspeichigen roten Wagenrad über einem blauen Wellenbalken.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|380|Gemeinde Enge-Sande, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei goldenen Berge sollen die Höhen des Langenberger Forstes und den Geestrücken symbolisieren, der die Gemeinde im Norden begrenzt. Die Speichen symbolisieren die sechs ursprünglichen Gemeinden, aus denen Enge-Sande 1974 gebildet wurde, und das Wellenband ist das Symbol für die Soholmer Au, die das Gemeindegebiet zum Süden hin begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Marinemunitionsdepot ===&lt;br /&gt;
In Sande befand sich bis 2011 ein {{Coordinate|NS=54.737035|EW=8.964586|type=landmark|region=DE-SH|text=Marinemunitionsdepot|name=Marinemunitionsdepot}}, zu dem ein 105 Meter hoher Sendeturm aus [[Stahlbeton]] gehörte. Die Liegenschaft des Munitionslagers wurde 2012 von der [[Bundeswehr]] an die [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]] übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY4Njc2NzM3NzMzMDZjNmMyMDIwMjAyMDIw/Ressortberichtl.pdf | titel=Bericht zum Stand der Neuausrichtung der Bundeswehr | autor=Bundesministerium der Verteidigung | seiten=53 | datum=2013-05-08 | zugriff=2013-05-18 | format=PDF; 309&amp;amp;nbsp;kB | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304202635/http://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY4Njc2NzM3NzMzMDZjNmMyMDIwMjAyMDIw/Ressortberichtl.pdf | archiv-datum=2016-03-04 | offline=ja | archiv-bot=2022-10-28 11:40:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gelände war mit einem Gleisanschluss an die [[Marschbahn]] angeschlossen, an der die Gemeinde früher einen Personenbahnhof besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?2,3881220 | titel=Anschluss Marinemunitionsdepot seit 2008 außer Betrieb | zugriff=2013-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2012 beantragte die Gemeinde bei der [[Deutsche Bahn AG|Deutschen Bahn]] die Entfernung sämtlicher Warn- und Hinweisschilder entlang des Gleisanschlusses.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jernbaneadvarsel uden jernbane&amp;#039;&amp;#039;, Flensborg Avis vom 17. November 2012, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Am Rande des geographisch zentral gelegenen Ortsteils Enge gelegen, befindet sich die örtliche Grundschule und ebensolcher Kindergarten. Die Grundschule ist eine Außenstelle der „Grundschule an der Linde“ im Nachbarort [[Leck (Nordfriesland)|Leck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeiteinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Zur Grundschule gehört ein öffentlich zugängliches Freibad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Enge-Sande ist im [[Motorisierter Individualverkehr|Motorisierten Individualverkehr]] unter anderem im Verlauf der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;5]] direkt an das Fernstraßennetz angeschlossen. Es liegt im Abschnitt zwischen den benachbarten Zentralorten [[Bredstedt]] und [[Niebüll]]. Im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Sande&amp;#039;&amp;#039; zweigt in nördlicher Richtung von ihr die [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinische Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;5 als Querverbindung zum Anschluss an die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;199]] in Leck ab. Durch das östliche Gemeindegebiet und die dort befindlichen Dorflagen &amp;#039;&amp;#039;Soholm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Knorburg&amp;#039;&amp;#039; verläuft die Landesstraße&amp;amp;nbsp;4 von [[Stadum]] nach Bredstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss im [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentlichen Personennahverkehr]] besteht über einen [[Rufbus]]&amp;amp;shy;verkehr im &amp;#039;&amp;#039;Rufbusgebiet Leck&amp;#039;&amp;#039; ausgehend von der Umstiegshaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Leck, ZOB&amp;#039;&amp;#039; täglich im [[Taktfahrplan|Zweistundentakt]]. Die Umstiegshaltestelle ist im Stundentakt über die Schnellbuslinie R1 (Flensburg–Niebüll) angebunden. Die Linie fährt auf Niebüller Seite den [[Bahnhof Niebüll]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/PDF/Rufbus_Bereich_Nord_.PDF?ObjSvrID=2271&amp;amp;ObjID=3950&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1604578126 |titel=Rufbus_Bereich_Nord.PDF |seiten=26–31 |abruf=2021-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/PDF/R1_Nieb%C3%BCll_Leck_Flensburg.PDF?ObjSvrID=2271&amp;amp;ObjID=3389&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1603893605 |titel=Kursbuch R1 (Schnellbus Flensburg–Niebüll) |format=pdf |abruf=2021-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Fahrradpionier [[Gregers Nissen]] (1867–1942) wurde in Soholm geboren.&lt;br /&gt;
* Der Pastor und Propst [[Eduard Juhl]] (1884–1975) wurde in Enge geboren.&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Jürgen Liedtke]] (* 1950), Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Gemeinde Enge-Sande |Titel=Chronik des Kirchspiels und des Dorfes Enge |Reihe=Chronik der Gemeinde Enge-Sande |BandReihe=1 |Jahr=2008 |Auflage=2 |Umfang=224}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Gemeinde Enge-Sande |Titel=Chronik des Kirchspiels Enge und besonders des Dorfes Sande |Reihe=Chronik der Gemeinde Enge-Sande |BandReihe=2 |Jahr=2008 |Umfang=330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.enge-sande.de/ Gemeinde Enge-Sande]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7689630-4|VIAF=147251282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enge-Sande| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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