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	<title>Enfield Rifled Musket - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:57:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enfield_Rifled_Musket&amp;diff=717846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-09-15T10:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Handfeuerwaffe&lt;br /&gt;
|Überschrift = Enfield Rifled Musket&lt;br /&gt;
|Bild = British Pattern 1853 Rifle transparent.png&lt;br /&gt;
|Militärische Bezeichnung = Enfield Rifled Musket&lt;br /&gt;
|Einsatzland = {{GBR}}{{USA}}&amp;lt;br /&amp;gt; {{JPN}}&amp;lt;br /&amp;gt; {{CSA-1865}}&lt;br /&gt;
|Entwickler / Hersteller = [[Royal Small Arms Factory]]&lt;br /&gt;
|Herstellerland = {{GBR}}&lt;br /&gt;
|Produktionsstart = 1852&lt;br /&gt;
|Produktionsende = 1872&lt;br /&gt;
|Modellversionen = &lt;br /&gt;
|Waffenkategorie = [[Gewehr]]&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = 1.400&lt;br /&gt;
|Gesamthöhe = &lt;br /&gt;
|Gesamtbreite = &lt;br /&gt;
|Gewicht mit leerem Magazin = &lt;br /&gt;
|Visierlänge = &lt;br /&gt;
|Kaliber = .577  (14,66 Millimeter)&lt;br /&gt;
|Mögliche Magazinfüllungen = &lt;br /&gt;
|Kadenz = &lt;br /&gt;
|Züge = &lt;br /&gt;
|Drall = &lt;br /&gt;
|Visier = &lt;br /&gt;
|Montagesystem = &lt;br /&gt;
|Verschluss = [[Perkussionsschloss]]&lt;br /&gt;
|Ladeprinzip = [[Vorderlader]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Shooting a Pattern 1853 Enfield musket reenactment.jpg|mini|Moderner [[Reenactment|Reenactor]] des amer. Bürgerkriegs mit 3-Band-Enfield]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enfield Rifled Musket&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der erste gezogene [[Vorderlader]] einer europäischen Armee, der für alle Truppenteile vom britischen Board of Ordnance (BO) 1852 angenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Namensbestandteil „Enfield“ rührt daher, dass die [[Royal Small Arms Factory]] nach einem Brand ihre Fertigungsstätten vom [[Tower of London]] nach [[Municipal Borough of Enfield|Enfield]] verlagerte. Die &amp;#039;&amp;#039;Enfield Rifled Musket&amp;#039;&amp;#039; war die erste Waffe aus Enfield-Fertigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Obwohl &amp;#039;&amp;#039;musket&amp;#039;&amp;#039; genannt, handelt es sich nicht um eine glattläufige [[Muskete]], sondern um eine mit Zügen versehene Waffe, die ein [[Langgeschoss#Rundkopfgeschoss|Ogivalgeschoss]] im Kaliber .577&amp;amp;nbsp;inches (14,66&amp;amp;nbsp;Millimeter) verschoss. Dieses Geschoss war ein [[Minié-Geschoss]], dessen Prinzip 1848 von [[Claude Etienne Minié]] entwickelt worden war. Das Gewehr hatte eine Länge von 1,40&amp;amp;nbsp;Metern und wog ca. 4,3&amp;amp;nbsp;Kilogramm.&lt;br /&gt;
Die Ladung betrug einheitlich 68&amp;amp;nbsp;[[Gran (Einheit)#Englisches Grain|Grain]] (4,4&amp;amp;nbsp;Gramm) [[Schwarzpulver]] mit einem Geschoss von 530&amp;amp;nbsp;Grains (34&amp;amp;nbsp;Gramm) Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Serie hatte einen Visierbereich bis zu 900&amp;amp;nbsp;[[Yard]]s (ca. 820&amp;amp;nbsp;Meter). Die Leistung der neuen [[Waffe]] war so gut, dass die Waffen der zweiten Herstellungsserie einen auf 1000&amp;amp;nbsp;Yards (ca. 910&amp;amp;nbsp;Meter) verlängerten Visierbereich bekamen. Schließlich wurde das Gewehr lehrenhaltig nicht nur in Enfield, sondern auch im Tower of London, in [[Lüttich]], [[Windsor (Vermont)|Windsor]] (Vermont, USA) und einigen privaten Firmen produziert. Es folgten Verbesserungen der einzelnen Versionen. Die vierte Produktionsserie wurde ausschließlich in Enfield gefertigt und ausnahmslos später zu [[Snider-Enfield Rifle|Snider-Enfield Hinterladern]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals zum Einsatz kam das neue Infanteriegewehr im [[Krimkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Waffe diente allen europäischen Mächten dazu, ihre Infanteriebewaffnung durchgehend auf gezogene Gewehre umzustellen. Zuvor war der Hauptteil der englischen Infanterie mit glattläufigen Gewehren größeren Kalibers .75 inches oder 19,05 Millimeter ausgerüstet, deren wirksame Reichweite nicht mehr als 200 Meter betrug. Lediglich die Rifle Regiments besaßen Waffen mit gezogenen Läufen. Im geordneten Massenfeuer konnten jetzt sogar Reichweiten von gut 1000 Metern erreicht werden. Im Bewusstsein dessen ließ allein Preußen noch im Jahr 1855 insgesamt 600.000 Gewehre nach dem System Minié ausstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:3BandEnfiled 2.jpg|mini|Schloss der 3-Band-Enfield von 1853]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 bekamen die [[Sergeant]]s den Gewehrtyp in Form der „2-Band-Enfield“ zugeteilt – gegenüber der ursprünglichen Waffe war der Lauf von 39 auf 33 Inches verkürzt und deshalb nur mit zwei Laufhaltebändern versehen. 1858 erhielt auch die [[Royal Navy]] diese Variante, ab 1860 zudem mit fünf- statt bisher dreizügigem Lauf. Die Leistungen dieses Gewehrs waren so gut, dass es trotz kürzerem Lauf einen Visierbereich von 1100 Yards für die drei- und bis 1250 Yards (1143 Meter) für die fünfzügige Version erhielt. Wegen der guten Erfahrungen wurden von diesem Zeitpunkt an auch die längeren 3-Band-Enfields mit fünf Zügen geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1853 war ein Musketon (Karabiner) für die [[Artillerie]] angenommen worden, das für die Verwendung zu Pferde einen kürzeren Lauf von 24 Inches erhielt. Dieses Gewehr besaß einen Visierbereich von nur 200 und 300 Yards, dem 1861 ein weiteres Modell gleicher Maße folgte, das wegen des jetzt fünfzügigen Laufes dennoch bis zu einem Visierbereich von 600 Yards Verwendung finden konnte. Der Kavallerie-Karabiner von 1856 hatte einen Lauf von nur 21 inches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Waffen fanden noch im [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkrieg]] Verwendung, obwohl ab 1862 viele zu einschüssigen [[Hinterlader]]n gemäß dem Patent von [[Jacob Snider]] und der von [[Edward Mounier Boxer|Edward Boxer]] entworfenen Messingzentralfeuerpatrone umgebaut wurden.&lt;br /&gt;
Außerdem kommen alle diese Versionen für die [[East India Company]] (EIC) vor, nach dem [[Indischer Aufstand von 1857|indischen Aufstand]] und Auflösung der EIC-Truppen nur noch als glatte Versionen, deren Läufe meist ausgerieben und auf ein glattes Kaliber von .656 aufgebohrt worden waren. Diesen Waffen wurde auch das übliche Treppenvisier genommen und ein einfaches Blockvisier aufgelötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Enfield Geschosse 3.jpg|mini|[[Minié-Geschoss]]typen für die Enfield Rifled Musket. Links ein Original aus dem Krimkrieg, in der Mitte ein Geschoss aus dem amer. Bürgerkrieg mit tiefem Hohlboden und deshalb ohne [[Culot]], rechts ein modernes Geschoss für das Sportschießen]]&lt;br /&gt;
Da diese gezogenen Gewehre so breite Verwendung im amerikanischen Bürgerkrieg gefunden hatten, bauten amerikanische Firmen schon in den 1960er Jahren Repliken zu sportlichen Zwecken. Ab 1972 baute dann die Firma [[Parker-Hale]] unter Verwendung originaler Zeichnungen und der gesiegelten Exemplare des sog. Pattern-Rooms der staatlichen [[Royal Small Arms Factory]] in Enfield baugleiche Exemplare dieser Gewehre nach, die heute fast als Originale gelten, da ihre Teile mit den Originalen austauschbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Vorderladerschützen bedienen sich vor allem der Version von 1858, um in der Disziplin „Dienstgewehr“ an Wettkämpfen teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 wurde die Produktion eingestellt und auf das [[Martini-Henry-Gewehr]] umgestellt. In den Kolonien jedoch tat das Gewehr oft noch bis ins 20. Jahrhundert Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1870 bis 1880 baute das [[Japanisches Kaiserreich|Kaiserreich Japan]] eine Kopie des inzwischen veralteten Vorderladers nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Thiem, Sehr lange Dienstzeit. Britisches Dillenbajonett 1853, in: DWJ (früher: Deutsches Waffen Journal) 12/2012, S. 78–83.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Extracts from Regulations for Conducting Musketry Instructions of the Army&amp;#039;&amp;#039;. W.C. Cox, Adelaide 1859.&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Götz, &amp;#039;&amp;#039;Waffenkunde für Sammler. Vom Luntenschloß zum Sturmgewehr.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-87943-303-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kräusslich: &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Schätze. Replikas von Hege mit original Parker-Hale-Teilen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Waffenjournal (DWJ).&amp;#039;&amp;#039; 34, 1999, Heft 8, {{ISSN|0341-8936}}, S. 1196–1200.&lt;br /&gt;
* Charles J. Purdon: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Snider&amp;#039;s action &amp;amp; E. M. Boxer&amp;#039;s cartridge. The Snider-Enfield rifle&amp;#039;&amp;#039;. Museum Restoration Service, Bloomfield 1990, ISBN 0-919316-24-7, (&amp;#039;&amp;#039;Historical Arms&amp;#039;&amp;#039; 24).&lt;br /&gt;
* Rudolf Sangenstedt: &amp;#039;&amp;#039;EIC-Langwaffen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Glattläufig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Waffenjournal (DWJ).&amp;#039;&amp;#039; 32, 1997, Heft 12, {{ISSN|0341-8936}}, S. 1876–1880.&lt;br /&gt;
* Hans Sangenstedt: &amp;#039;&amp;#039;EIC-Langwaffen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 5: &amp;#039;&amp;#039;Im Polizeidienst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Waffenjournal (DWJ).&amp;#039;&amp;#039; 35, 2000, Heft 11, {{ISSN|0341-8936}}, S. 130–134.&lt;br /&gt;
* Ian Skennerton: &amp;#039;&amp;#039;.577 Pattern 1853 Rifle Musket &amp;amp; Snider Enfield. Parts identification Lists, Patt. &amp;#039;53 &amp;amp; Snider Notes, exploded Parts Drawings, Armourers Instructions, Accessories &amp;amp; Fittings&amp;#039;&amp;#039;. I. Skennerton, Labrador 2005, ISBN 0-949749-63-X, (&amp;#039;&amp;#039;Small Arms Identification Series&amp;#039;&amp;#039; 20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://sharpshooters.cfspress.com/arms.html (engl.)&lt;br /&gt;
* http://www.nps.gov/vick/interp/lhrifle.htm (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderladergewehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schießsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
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