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	<title>Enerhodar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Enerhodar&amp;diff=599354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murli: Wikidata bereits in Vorlage</title>
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		<updated>2026-04-17T04:17:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikidata bereits in Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Enerhodar&lt;br /&gt;
|OrtK = Енергодар&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms Enerhodar.png&lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Saporischschja&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Wassyliwka&lt;br /&gt;
|Gliederung = 1 Stadt&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Olexandr Kulibow&lt;br /&gt;
|Adresse = вул. Курчатова 11&amp;lt;br /&amp;gt;71500 м. Енергодар&lt;br /&gt;
|Website = https://www.en.gov.ua/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enerhodar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Енергодар|Audio=Uk-Енергодар.ogg}}; {{ruS|Энергодар|Energodar|Audio=Ru-Энергодар.ogg}}) ist eine Stadt im Südosten der [[Ukraine]] mit etwa 53.500 Einwohnern (2020).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demographische Entwicklung&amp;quot; /&amp;gt; Sie liegt in der [[Oblast Saporischschja]] am linken Ufer des [[Kachowkaer Stausee]]s am Unterlauf des [[Dnepr]] in der [[Schwarzes Meer|Schwarzmeerniederung]]. Die Hauptstadt der Oblast, [[Saporischschja]], liegt 70&amp;amp;nbsp;km flussaufwärts. Die Existenz der Stadt geht auf das nahe gelegene [[Wärmekraftwerk Saporischschja]] und auf das anschließend gebaute [[Kernkraftwerk Saporischschja]], das größte Europas, zurück. Der Name der Stadt kann mit „Geschenk der Energie“ übersetzt werden. Das Kernkraftwerk ist nach wie vor der größte Arbeitgeber der Stadt und prägt das Leben ihrer Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kernkraftwerk Saporischschja.JPG|mini|links|[[Wärmekraftwerk Saporischschja|Wärmekraftwerk]] mit Kühltürmen, Kesselhaus und Schornsteinen sowie [[Kernkraftwerk Saporischschja]] mit sechs Reaktorblöcken von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merija Energodar P1060045.JPG|mini|links|Rathaus von Enerhodar]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft wurde am 12. Juni 1970 für den Bau des Wärmekraftwerks Saporischschja gegründet und ist damit eine der jüngsten Ortschaften der Ukraine. Die ersten zwei Jahre war die Siedlung namenlos. 1972 erhielt sie den Namen Enerhodar und am 14. August 1985 die Stadtrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Bau des [[Kernkraftwerk Saporischschja|Kernkraftwerkes Saporischschja]] 1981, zwei Kilometer westlich des Wärmekraftwerks gelegen, ist die Stadt Standort des mit 6000 [[Megawatt]] installierter Leistung größten [[Kernkraftwerk]]s Europas. Es ist der größte Arbeitgeber der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 2004 geriet das Kernkraftwerk in die Schlagzeilen, als in einem nur 40&amp;amp;nbsp;km entfernt befindlichen Waffendepot der [[Ukrainische Armee|Ukrainischen Armee]], in dem Altbestände der [[Rote Armee|Roten Armee]] gelagert wurden, ein Feuer ausbrach. Dieses war mehrere Tage außer Kontrolle, wobei Artilleriegeschosse und [[Panzerabwehrrakete]]n unkontrolliert in alle Himmelsrichtungen flogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 2022 behauptete Russland, die Stadt sowie das Kernkraftwerk Saporischschja im Rahmen des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfalls auf die Ukraine]] eingenommen zu haben. Der Bürgermeister von Enerhodar bestritt später diese Behauptung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://fakty.com.ua/ua/ukraine/20220228-energodar-i-zaporizka-aes-pid-kontrolem-zsu-mer-mista-prosyt-ne-viryty-fejkam/ |text=Archivierte Kopie |wayback=20220228171301 |archiv-bot=2022-10-28 11:27:52 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ukrainische Militärverwaltung für den Südosten bestätigte am 7. März, dass Enerhodar von russischen Streitkräften besetzt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bnn-news.com/ukraine-after-11th-night-of-war-mayor-killed-towns-taken-moscow-promises-civilian-corridors-to-russia-233013 |titel=Ukraine after 11th night of war: Mayor killed, towns taken, Moscow promises civilian corridors to Russia |werk=Baltic News Network – News from Latvia, Lithuania, Estonia |datum=2022-03-07 |sprache=en |abruf=2022-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem ukrainischen Militärgeheimdienst sind rund 1000 russische Soldaten in Enerhodar sowie 500 weitere auf dem Gelände des anliegenden Atomkraftwerks stationiert. Von Enerhodar nehmen die russischen Truppen die Stadt [[Nikopol (Ukraine)|Nikopol]] auf der ukrainisch kontrollierten Seite des Flusses Dnjepr unter Beschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thore Schröder, Katja Lutska |Titel=Ukraine – AKW Saporischschja: Wladimir Putins Spiel mit dem GAU |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-08-12 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-akw-saporischschja-wladimir-putins-spiel-mit-dem-gau-a-011ebac8-889f-48c6-b666-586969650129 |Abruf=2022-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2023 wurden wegen der erwarteten ukrainischen Gegenoffensive Teile der Stadtbevölkerung von russischen Truppen evakuiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3315494/ |titel=Kiew: Russische Truppen evakuieren Enerhodar |werk=ORF.at |datum=2023-05-07 |sprache=de |abruf=2023-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Warnung vor Atom-Unfall: Lage um das AKW Saporischschja laut IAEA »zunehmend unberechenbar« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2023-05-07 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-warnung-vor-atom-unfall-lage-um-das-akw-saporischschja-laut-iaea-zunehmend-unberechenbar-a-9cd0c856-e06d-49a8-99b9-a744f7502852 |Abruf=2023-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hatten Anfang Mai 2023 noch etwa 15.000 Menschen in Enerhodar gelebt, reduzierte sich deren Zahl durch den Aufruf zur freiwilligen Evakuierung laut Berichten um weitere 2000 Menschen auf etwa 13.000.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ann-Dorit Boy, Katja Lutska |Titel=Ukrainekrieg: Was steckt hinter den »vorübergehenden Umsiedlungen« im Südosten |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2023-05-11 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-ihre-nachbarn-verschwinden-wohin-wissen-sie-nicht-a-a500b6a7-96c3-49a5-9e95-be51e3c6d949 |Abruf=2023-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2024 wurde ein pro-russischer Sicherheitsmitarbeiter des Atomkraftwerks, der nach Angaben des [[Holowne uprawlinnja roswidky Ministerstwa oborony Ukrajiny|ukrainischen Militärgeheimdienstes]] pro-ukrainische AKW-Beschäftigte denunziert hatte bzw. mit den russischen Besatzern zusammenarbeitete, mittels einer Autobombe in Enerhodar getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.n-tv.de/politik/Autobombe-toetet-Mitarbeiter-von-besetztem-AKW-article25269928.html |titel=Autobombe tötet Mitarbeiter von besetztem AKW |werk=ntv.de |datum=2024-10-04 |sprache=de |abruf=2024-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Demographische Entwicklung&amp;quot;&amp;gt;[http://pop-stat.mashke.org/ukraine-cities.htm Demographie ukrainischer Städte] auf pop-stat.mashke.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || 14.043&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || 47.100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 56.242&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 54.689&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 54.484&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 53.343&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Wolodymyr Sydorenko]] (* 1976), Boxer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://energodar.ucoz.ru/ Energodar- eine Stadt der Energie] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Saporischschja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Saporischschja]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Dnepr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enerhodar| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
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