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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Endotoxin</id>
	<title>Endotoxin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:43:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endotoxin&amp;diff=69398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Suirenn: Wortherkunft Toxin</title>
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		<updated>2024-01-30T13:21:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortherkunft Toxin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Holding a Lower Tube of a Deadly Endotoxin (FDA 101) (8249783089).jpg|mini|Don Hochstein hält Röhrchen mit Endotoxin von [[Gram-Färbung|Gram-negativen]] [[Bakterien]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endotoxine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἔνδον|endon}} „innen, innerhalb“ und {{grcS|τοξικόν|toxikón}} [[Toxin|-toxin]] „Gift“) sind eine Klasse in der Natur vorkommender [[Chemische Verbindung|chemischer Verbindungen]]. Sie sind Zerfallsprodukte von Bakterien, die im Menschen zahlreiche physiologische Reaktionen auslösen können.&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Endotoxine sind Bestandteil der äußeren [[Zellmembran]] (OM = outer membrane) von [[gramnegativ]]en [[Bakterien]] oder [[Cyanobakterien]]. Chemisch sind es [[Lipopolysaccharid]]e (LPS), die aus einem [[hydrophil]]en [[Polysaccharid]]- und einem [[lipophil]]en [[Lipid]]anteil aufgebaut sind. Im Gegensatz zu den Bakterien, aus denen sie stammen, sind Endotoxine sehr hitzestabil und überstehen sogar die [[Sterilisation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Endotoxinen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Ektotoxin]]e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Exotoxine&amp;#039;&amp;#039;) [[Toxin|Giftstoffe]], die von Bakterien [[Sekretion|abgesondert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Endotoxin leitet sich vom griechischen ἔνδον = innen und τοξικόν = (Pfeil-)[[Gift]] sowie [[-in]] ab, weil ihr Entdecker [[Richard Pfeiffer (Mediziner)|Richard Pfeiffer]] irrtümlich annahm, sie würden aus dem Inneren der Bakterien freigesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Endotoxine gehören zu den [[Pyrogen]]en, das heißt, sie können bei Kontakt mit Schleimhäuten und bei Übertritt ins Blut bei Menschen und manchen Tierarten [[Fieber]] erzeugen. Außerdem aktivieren sie eine Reihe von Signalwegen von immunkompetenten Zellen, die entweder zu einer [[Entzündung]] oder zu einem programmierten Zelltod ([[Apoptose]]) dieser Zellen führen können. Sie sind schon in niedrigsten Konzentrationen (unterer pg/ml-Bereich) biologisch wirksam. Der [[Letale Dosis|LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;]]-Wert liegt bei Endotoxinen bei 200–400&amp;amp;nbsp;µg pro Maus (im Vergleich dazu Exotoxine: LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert von 25&amp;amp;nbsp;pg).&lt;br /&gt;
Endotoxine werden vorrangig bei der [[Lyse (Biologie)|Zelllyse]] frei, aber im Gegensatz zu Enterotoxinen oder Exotoxinen nicht kontinuierlich von lebenden Bakterien ins umgebende Medium abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis und Bestimmung ==&lt;br /&gt;
Die derzeit empfindlichste Methode zur Messung der Endotoxine funktioniert über die Aktivierung der Gerinnungskaskade im Lysat von [[Amöbozyt]]en, die aus [[Pfeilschwanzkrebs]]en (&amp;#039;&amp;#039;Limulus polyphemus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tachypleus tridentatus&amp;#039;&amp;#039;) isoliert wurden (sog. [[Pyrogen#Limulustest (LAL-Test)|LAL-Test]]). [[Pyrogen#Nachweis|Modernere Methoden]] verzichten inzwischen auf den Einsatz tierischer Komponenten und nutzen für die Endotoxinbestimmung rekombinant hergestellte Proteine, die fähig sind an die Endotoxine zu binden und gleichzeitig in der Lage sind durch Umsetzung eines Substrates ein Fluoreszenzsignal zu generieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung von Endotoxinen ==&lt;br /&gt;
Hitzebeständige Geräte werden 5 Stunden bei 200&amp;amp;nbsp;°C gelagert, um sie von Endotoxinen zu befreien. Nicht hitzebeständige Geräte werden mit 1-molarer [[Natronlauge]] behandelt, die 15 Stunden lang einwirken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bgfa.ruhr-uni-bochum.de/publik/info0103/endotoxin.php | wayback=20131011000037| text=Institut für Prävention und Arbeitsmedizin&lt;br /&gt;
der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA): &amp;#039;&amp;#039;Endotoxine – Wirkung und Nachweisverfahren.&amp;#039;&amp;#039; - BGFA-Info 01/2003, Auf: &amp;#039;&amp;#039;bgfa.ruhr-uni-bochum.de&amp;#039;&amp;#039; }}&lt;br /&gt;
* G. Linsel, A. Kolk: [https://www.ifa-arbeitsmappedigital.de/IFA-AM_9450 &amp;#039;&amp;#039;Verfahren zur Bestimmung der Endotoxinkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;ifa-arbeitsmappedigital.de&amp;#039;&amp;#039;; zuletzt abgerufen am 19. Januar 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakterientoxin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Suirenn</name></author>
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