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	<title>Endohedrale Komplexe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:42:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endohedrale_Komplexe&amp;diff=300038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JWBE: - ISSN</title>
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		<updated>2024-12-22T11:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- ISSN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;endohedrale Komplexe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Fullerene]], in deren Hohlraum ein Atom oder ein Cluster eingebracht wurde. Man unterscheidet zwei Verbindungsklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dotierung mit elektropositiven Metallen (Metallfulleride) ==&lt;br /&gt;
Die [[Dotierung]] mit elektropositiven Metallen erfolgt im Lichtbogenreaktor oder durch Laserverdampfung. Eingebracht werden konnten dadurch die Elemente der III. Nebengruppe Sc, Y und La, sowie aus der Gruppe der [[Lanthanoide]]n Ce, Pr, Sm, Gd, Dy, Ho, Er, Tm, Lu. Weiterhin sind endohedrale Komplexe mit Elementen der zweiten Hauptgruppe (Ca, Sr, Ba), Alkalimetallen (Li, Na, K, Cs) und tetravalenten Metallen (U, Zr, Hf) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synthese im Lichtbogenreaktor ist jedoch unspezifisch. Neben ungefüllten [[Fullerene]]n entstehen endohedrale Metallfulleride in verschiedenen Käfiggrößen (La@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt;, La@C&amp;lt;sub&amp;gt;{82}&amp;lt;/sub&amp;gt;) und in verschiedenen isomeren Käfigen (Sc@C&amp;lt;sub&amp;gt;82&amp;lt;/sub&amp;gt;). Neben den dominanten Monometallkäfigen wurden inzwischen auch zahlreiche Dimetall-endohedrale Verbindungen und das Trimetall Fulleren Sc&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;@C&amp;lt;sub&amp;gt;82&amp;lt;/sub&amp;gt; isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 erregte eine Entdeckung großes Aufsehen. Mit der Synthese des Sc&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; war zum ersten Mal der Einschluss eines Molekülfragments in einen Fullerenkäfig gelungen. Anschließend konnten die Trimetallnitridfulleride Ho&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; und Er&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; synthetisiert und spektroskopisch analysiert werden. Im Gegensatz zum Sc&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; besitzt der Trimetallnitridcluster des Er&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; eine planare Struktur im Käfig statt einer tetragonalen wie beim Sc&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt;. Weiterhin konnten die endohedralen Trimetallnitridfulleride ErSc&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;N@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; und Er&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;ScN@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; hergestellt und aufwändig mittels präparativer [[HPLC]] getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endohedrale Metallfulleride zeichnen sich dadurch aus, dass vom Metallatom Elektronen auf den Käfig übertragen werden und das Metallatom eine nicht mittige Position im Käfig einnimmt. Die Größe des Ladungsübertrags ist nicht immer einfach zu ermitteln. Sie liegt in den meisten Fällen zwischen zwei und drei Ladungseinheiten, im Fall des La&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;@C&amp;lt;sub&amp;gt;80&amp;lt;/sub&amp;gt; jedoch sogar bei 6 Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dotierung mit Nichtmetallelementen ==&lt;br /&gt;
Saunders konnte 1993 die Existenz der endohedralen Komplexe He@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; und Ne@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; nachweisen. Diese Komplexe bilden sich, wenn man C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; bei einem Druck von ca. 2500 bar für fünf Stunden auf 600&amp;amp;nbsp;°C erhitzt. Unter diesen Bedingungen wurde von ca. 650000 C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt;-Käfigen nur ein einziger mit einem He-Atom dotiert. Inzwischen konnten endohedrale Komplexe von Helium, Neon, Argon, Krypton und Xenon sowie zahlreiche Addukte des He@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Saunders, Hugo A. Jimenez-Vazquez, R. James Cross, Stanley Mroczkowski, Michael L. Gross, Daryl E. Giblin, Robert J. Poreda |Titel=Incorporation of helium, neon, argon, krypton, and xenon into fullerenes using high pressure |Sammelwerk=Journal of the American Chemical Society |Band=116 |Nummer=5 |Datum=1994-03 |DOI=10.1021/ja00084a089 |Seiten=2193–2194 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Edelgase]] chemisch inert und deshalb immer atomar auftreten, ist die Entdeckung der stickstoff- bzw. phosphorendohedralen Komplexen sehr ungewöhnlich. Von diesen Komplexen konnten bislang N@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt;, N@C&amp;lt;sub&amp;gt;70&amp;lt;/sub&amp;gt; und P@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; nachgewiesen und isoliert werden. Das Stickstoffatom befindet sich hierbei in seinem elektronischen Grundzustand (&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;3/2&amp;lt;/sub&amp;gt;) und ist damit als hoch reaktiv anzusehen. Dennoch ist N@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; so stabil, dass die exohedrale Derivatisierung möglich ist und Mono-, Bis- und Hexaddukte des Malonsäureethylesters synthetisiert werden konnten. Bei diesen Verbindungen findet kein Ladungstransfer vom Stickstoffatom im Zentrum auf die Kohlenstoffatome des Käfigs statt. Deshalb konnten &amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;C-Kopplungen, die bei den endohedralen Metallofullerenen sehr leicht zu beobachten sind, im Fall des N@C&amp;lt;sub&amp;gt;60&amp;lt;/sub&amp;gt; nur mit hoher Auflösung als Schultern der mittleren Linie nachgewiesen werden. Das Zentralatom befindet sich bei den Edelgas- und Stickstoff- bzw. Phosphorendohedralen Verbindungen exakt in der Mitte des Käfigs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während andere atomare Fallen normalerweise nur unter großem apparativen Aufwand, wie z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Laserkühlung]] von Atomen oder Ionen in magnetischen Fallen, zu realisieren sind, stellen endohedrale Fullerene eine bei Zimmertemperatur über nahezu beliebig lange Zeit stabile atomare Falle dar. Atom- oder Ionenfallen sind von großem Interesse, da hier Teilchen unter Ausschluss jeglicher Wechselwirkung mit ihrer Umgebung vorliegen. So lassen sich die intrinsischen Eigenschaften dieser Teilchen beobachten. Dazu gehört z.&amp;amp;nbsp;B. die Kompression der atomaren Wellenfunktion infolge der Einkapselung in den Käfig, die durch [[Elektron-Kern-Doppelresonanz]] beobachtet werden konnte. Das Stickstoffatom kann damit als Sonde eingesetzt werden, um kleinste Veränderungen der elektronischen Struktur seiner Umgebung zu detektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synthese ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den metallendohedralen Verbindungen können diese Komplexe nicht im Lichtbogen erzeugt werden. Bei der Produktion dieser Verbindungen verwendet man ungefüllte Fullerenkäfige als Ausgangsmaterial und implantiert die Atome. Die Synthese stickstoff- bzw. phosphorendohedraler Fullerene gelingt durch Gasentladung, durch Hochfrequenzentladung, oder durch direkte Ionenimplantation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenstoffverbindung|!Endohedrale Komplexe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JWBE</name></author>
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