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	<title>Endneolithikum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:51:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endneolithikum&amp;diff=889544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drekamu: /* Gliederung des Neolithikums */ Selbstreferenz</title>
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		<updated>2023-09-06T15:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gliederung des Neolithikums: &lt;/span&gt; Selbstreferenz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endneolithikum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die jüngste [[Neolithikum|neolithische]] Unterstufe am Übergang zur [[Bronzezeit]]. Es wird mit dem Beginn der [[Schnurkeramik]] gleichgesetzt und reicht in Süd- und Mitteldeutschland von ca. 2800–2200&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung des Neolithikums ==&lt;br /&gt;
Der Terminus geht auf die heute in Deutschland weitgehend verwendete Fünffachgliederung durch [[Jens Lüning]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Lüning: &amp;#039;&amp;#039;Erneute Gedanken zur Benennung der neolithischen Perioden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Germania.&amp;#039;&amp;#039; Band 74/1, 1996, S. 233–237 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/germania/article/view/57483 Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; zurück, der das Neolithikum in fünf Stufen untergliedert: &lt;br /&gt;
* [[Frühneolithikum]],&lt;br /&gt;
* [[Mittelneolithikum]],&lt;br /&gt;
* [[Jungneolithikum]],&lt;br /&gt;
* [[Spätneolithikum]] und&lt;br /&gt;
* Endneolithikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser Gliederung werden die Abschnitte Jung-, Spät- und Endneolithikum wegen der zunehmenden Bedeutung von Schmuck und Waffen aus Kupfer auch zusammengefasst und als [[Kupfersteinzeit]] (oder &amp;#039;&amp;#039;Kupferzeit&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe werden derzeit in einzelnen Regionen Deutschlands noch unterschiedlich verwendet, was zuweilen für Verwirrung bei der relativchronologischen Einordnung sorgt. So wurde die [[Chamer Kultur]] in Bayern bereits als „endneolithisch“ bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Torsten Harri Gohlisch: &amp;#039;&amp;#039;Die Grabungsbefunde und die Keramik der endneolithischen Siedlung von Dietfurt a.d. Altmühl, Lkr. Neumarkt i.d. OPf.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie am Main-Donau-Kanal.&amp;#039;&amp;#039; 17). Leidorf, Rahden 2005, ISBN 3-89646-484-1 (Zugleich: Erlangen-Nürnberg, Universität, Dissertation, 2002).&amp;lt;/ref&amp;gt; während sie nach Gliederung von Lüning überwiegend noch ins Spätneolithikum datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Kulturen ==&lt;br /&gt;
An der Schwelle vom Spät- zum Endneolithikum steht die [[Kugelamphoren-Kultur]]. Das Endneolithikum in Deutschland und weiten Teilen Mitteleuropas ist gekennzeichnet durch weiträumig verbreitete Kulturen der [[Schnurkeramik]] und [[Glockenbecherkultur]], die die vorherigen Regionalkulturen ablösten. Regionale Ausprägungen erhielten forschungsgeschichtlich unterschiedliche Bezeichnungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Einzelgrabkultur]] der Schnurkeramik in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kulturen sind hauptsächlich durch ihre Einzelgräber in geschlechtsspezifischer [[Hockergrab|Hockerlage]], die teilweise mit Hügeln überdeckt waren, bekannt. Ein weiteres Merkmal der Schnurkeramik sind Bestattungen in [[Steinkiste]]n. Dem ging in den [[Megalithkultur]]en des Spätneolithikums weitgehend die Sitte der [[Mehrfachbestattung#Kollektivbestattung|Kollektivbestattung]] voraus, auch wenn dies nicht pauschal für alle archäologischen Kulturen zutrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungsfunde bzw. Hausbefunde sind selten und liegen hauptsächlich aus nordalpinen [[Feuchtbodensiedlung]]en vor. Hier zeigt sich im Endneolithikum eine Siedlungsverdichtung, ähnliches deuten auch Pollenprofile an, die von einem ausgeweiteten Ackerbau ausgehen. Frühere Vermutungen einer viehtreibenden Nomadenkultur ließen sich nicht bestätigen. [[Kupfer]]&amp;amp;shy;gegenstände gewinnen an Bedeutung als Grabbeigabe, meist als Schmuck (Blechröllchen, Spiralröllchen und Ringe) und Waffen (Dolche), hier besonders in der Glockenbecherkultur. Ab ca. 2500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden verstärkt alpine und mitteldeutsche Kupfervorkommen genutzt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Schönfelder Kultur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Niels Bantelmann: &amp;#039;&amp;#039;Endneolithische Funde im rheinisch-westfälischen Raum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen aus dem Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte in Schleswig, dem Landesamt für Vor- und Frühgeschichte von Schleswig-Holstein in Schleswig und dem Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Kiel.&amp;#039;&amp;#039; NF 44). Wachholtz, Neumünster 1982, ISBN 3-529-01144-4 (Zugleich: Mainz, Universität, Habilitations-Schrift, 1973).&lt;br /&gt;
* [[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Endneolithikum zur Frühbronzezeit: Muster sozialen Wandels?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; 90). Habelt, Bonn 2002, ISBN 3-7749-3138-0.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Probst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland in der Steinzeit. Jäger, Fischer und Bauern zwischen Nordseeküste und Alpenraum.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, München 1991, ISBN 3-570-02669-8, S. 397–403 und S. 407–411.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4152166-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endneolithikum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupfersteinzeit (Mitteleuropa)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnurkeramische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glockenbecherkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drekamu</name></author>
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