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	<title>Endlagerung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:17:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endlagerung&amp;diff=219425&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rmcharb: Änderungen von ~2025-54897-5 (Diskussion) auf die letzte Version von CyberOne25 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-08T10:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-54897-5&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-54897-5&quot;&gt;~2025-54897-5&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-54897-5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-54897-5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CyberOne25&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CyberOne25 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CyberOne25&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Abfallentsorgungs-&amp;#039;&amp;#039;Verfahren&amp;#039;&amp;#039;, zur entsprechenden &amp;#039;&amp;#039;Anlage&amp;#039;&amp;#039; der Nuklearindustrie siehe [[Endlager (Kerntechnik)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endlagerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die [[Entsorgung]] von [[Abfall|Abfällen]] durch Verbringung und Lagerung in entsprechende Anlagen. Der Begriff wird überwiegend im Zusammenhang mit der Lagerung [[Radioaktiver Abfall|radioaktiver Abfälle]] –&amp;amp;nbsp;der [[Endlager (Kerntechnik)|atomaren Endlagerung]]&amp;amp;nbsp;– verwendet, ist aber grundsätzlich auf alle Arten von Abfällen anwendbar, bis hin zur [[CO2-Abscheidung und -Speicherung|Sequestrierung von CO₂]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsgemäß ist eine Verwertung oder [[Wiederaufarbeitung]] der Abfälle im Falle der Endlagerung normalerweise nicht vorgesehen, es sei denn, man trifft gezielte Vorkehrungen, um die Abfälle bei Bedarf wieder aus dem Endlager holen zu können; in diesem Falle spricht man auch von &amp;#039;&amp;#039;rückholbarer&amp;#039;&amp;#039; Endlagerung. Der definierende Unterschied zur &amp;#039;&amp;#039;Zwischenlagerung&amp;#039;&amp;#039; (bedeutsam vor allem die [[Zwischenlager (Kerntechnik)|atomare Zwischenlagerung]]) ist die Laufzeit der erteilten Genehmigung; an die technische Qualität der Lagerung werden ähnliche Anforderungen gestellt; bei beiden Lagerungstypen besteht die Notwendigkeit von Überwachung, Kontrolle und Reparaturen eventuell auftretender Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Seit dem Beginn des Industriezeitalters und auch durch das starke [[Bevölkerungswachstum]] in den letzten zweihundert Jahren sind auf der Erde vermehrt giftige Stoffe im Einsatz, entstehen als [[Nebenprodukt]] von Wirtschaftsgütern oder bleiben am Ende der Nutzungsdauer eines Produktes über, wenn es keine Wiederverwendung oder -verwertung gibt. Diese Abfälle werden abhängig von ihrer Gefährlichkeit unterschiedlich entsorgt. Früher wurden sie teilweise auch entsorgt, indem man sie in Gewässer schüttete ([[Verklappung]]) oder indem man flüssige Abfälle im Erdreich versickern ließ. Dies führte zu [[Gewässerverschmutzung]] und belasteten Böden (siehe [[Altlast]], [[Bodensanierung]]). Das erste deutsche [[Abfallgesetz]] („Gesetz zur Vermeidung und Entsorgung von Abfällen“) wurde am 7. Juni 1972 verabschiedet; es wurde viermal novelliert (vor allem 1986). Sein Nachfolger ist das [[Kreislaufwirtschaftsgesetz]] (seit 1996 in Kraft und 2012 novelliert). In Deutschland entstand eine [[Abfallwirtschaft]]; viele früher deponierte Abfälle werden heute [[Recycling|recycelt]] oder [[Müllverbrennung|verbrannt]]. Dabei entstehen hochgiftige Stoffe; diese sind sogenannte [[Gefährliche Abfälle]] (umgangssprachlich „Sondermüll“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die [[Deponie]]klassen 0 bis IV unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Endlagerung hochtoxischer (hochgiftiger), konventioneller und radioaktiver Abfälle hat sich weltweit das Einbringen der Abfälle in tiefe geologische Formationen (ca. 300–1.000&amp;amp;nbsp;m Tiefe) durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endlagerung beruht auf dem [[Mehrbarrierensystem]]. Es besteht aus verschiedenen Barrieren, die jeweils ihren Anteil an der Rückhaltung der Schadstoffe aufweisen und insgesamt die Isolation der Schadstoffe gewährleisten sollen. Die Barrieren sind technischer und natürlicher Art. Als technische Barrieren gelten beispielsweise Verpackungen der Abfälle und Schachtverschlüsse. Natürliche Barrieren werden durch die das Endlager umschließenden geologischen Formationen mit sehr geringer Durchlässigkeit für Wasser gebildet (der einschlusswirksame Gebirgsbereich). Ein Versagen aller Barrieren wird als unwahrscheinlich angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptproblem der Endlagerung liegt im möglichen langsamen Transport der endgelagerten Schadstoffe mit dem [[Grundwasser]] durch [[Advektion]] und/oder [[Diffusion]] vom Endlager in Richtung [[Biosphäre]]. Um auch im Falle eines Eindringens von Wasser ins Endlager einen Rücktransport der Schadstoffe in die Biosphäre möglichst klein zu halten, wird versucht, die verschiedenen Barrieren optimal aufeinander abzustimmen. Sicherheitsbetrachtungen zeigen dennoch, dass über sehr lange Zeiträume ein langsamer Austritt von Schadstoffen mit dem Grundwasser aus dem Endlager nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Weitgehend unerforscht sind bislang die Folgen der [[Radiolyse]] in Steinsalz. Geplante Großversuche mit hochradioaktivem Atommüll, die in der Schachtanlage Asse II geplant waren, wurden 1992 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endlagerung radioaktiver Abfälle ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Endlager (Kerntechnik)}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kernenergie nach Ländern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Endlager (Kerntechnik)#Endlagerung radioaktiver Abfälle in Deutschland|Endlagersuche in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finnland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Onkalo-kaaviokuva.png|mini|Plan des Endlagers Olkiluoto]]&lt;br /&gt;
[[Finnland]] hatte mit dem [[Endlager Olkiluoto|„VLJ-Endlager“ Olkiluoto]] für schwach- und mittelradioaktive Abfälle des benachbarten [[Kernkraftwerk Olkiluoto|Kernkraftwerks Olkiluoto]] auf [[Olkiluoto|der gleichnamigen Insel]] vor der Westküste des Landes in der Gemeinde [[Eurajoki]] das erste funktionsfähige Endlager weltweit. Die entsprechende Suche begann 1983, 2004 wurde der Standort ausgewählt. Auf der Insel Olkiluoto stehen drei der fünf finnischen Atomkraftwerke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 10-9-022 Björn Hartmann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/schweden-und-finnland-zeigen-wie-man-mit-atommuell-umgehen-kann |titel=Schweden und Finnland zeigen, wie man mit Atommüll umgehen kann - Wirtschaft - Badische Zeitung |sprache=de |abruf=2022-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gleichen Standort errichtet die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Posiva]] OY&amp;#039;&amp;#039; das weltweit erste Endlager &amp;#039;&amp;#039;ONKALO&amp;#039;&amp;#039; für hoch-radioaktive Abfälle. Stand Februar 2022 wurde eine Eröffnung für 2024 oder 2025 erwartet;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.science.org/content/article/finland-built-tomb-store-nuclear-waste-can-it-survive-100000-years |titel=Finland built this tomb to store nuclear waste. Can it survive for 100,000 years? |autor=|hrsg= |werk=science.org |datum=2022-02-24 |abruf=2022-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in den 2100er-Jahren soll die Anlage dann befüllt sein und verschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits der Bau des Endlagers brachte der Gemeinde geschickt investierte hohe Steuereinnahmen. Die örtliche Bevölkerung wächst unter anderem, weil Eurajoki den Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer auf den niedrigsten Satz in Finnland senkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 10-9-022 Björn Hartmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus befindet sich an der Südostküste Finnlands auf der Insel [[Hattholmen fyr|Hastholmen]] in der Nähe der Stadt [[Loviisa]] das [[Endlager Loviisa|gleichnamige Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle]]: Hier werden die radioaktiven Abfälle des [[Kernkraftwerk Loviisa|Kernkraftwerks Loviisa]] eingelagert. Dieses Endlager wurde zwischen 1993 und 1997 im [[Rapakivi]]-[[Granit]] für eine Kapazität von 113.000&amp;amp;nbsp;m³ errichtet. Eine Kapazitätserweiterung ist eingeplant, um auch Stilllegungsabfälle aufzunehmen. Der erste Teil für schwachradioaktive Instandhaltungsabfälle wurde im Frühjahr 1997 fertiggestellt, die ersten Abfälle im Mai 1997 eingelagert.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Übersicht über geplante bzw. betriebene Endlager weltweit auf der Homepage der DBE GmbH |url=http://www.dbe.de/de/endlagerung/weltweite-aktivitaeten-kopie-1/index.php |wayback=20110817154111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Endlagersuche in Frankreich}}&lt;br /&gt;
In [[Frankreich]] existieren drei Anlagen zur „Endlagerung“ radioaktiver Abfälle:&lt;br /&gt;
* Das [[Bure (Felslabor)|„Felslabor“ Bure]], eine Versuchsanlage (Ende 2022) mit dem Ziel der Errichtung einer Endlagerstätte für mittel- und hochradioaktive Nuklearabfälle am Platz;&lt;br /&gt;
* darüber hinaus für schwach- und mittelradioaktive Abfälle&lt;br /&gt;
** das &amp;#039;&amp;#039;[[Centre de l’Aube]]&amp;#039;&amp;#039; sowie&lt;br /&gt;
** das seit 1994 geschlossene &amp;#039;&amp;#039;[[Centre de la Manche]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil des französischen Atommülls wird heute (2022) in der [[Wiederaufbereitungsanlage La Hague]] [[Zwischenlager (Kerntechnik)|zwischengelagert]].&lt;br /&gt;
Gegner der Endlagerung behaupten z. B., der Transport des Atommülls von La Hague nach Bure&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luftlinie.org/Auderville/55290-Bure etwa 550 Straßenkilometer]&amp;lt;/ref&amp;gt; würde ein Jahrhundert lang wöchentlich zwei Züge (in Summa also über 10.000 Züge) von La Hague nach Bure erfordern. Mit Kosten von 41 Milliarden Euro sei dies neben den Strahlungs- und Unfallrisiken auch ökonomisch nicht zu vertreten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kernenergie in Frankreich|Liste der Nuklearanlagen in Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großbritannien ===&lt;br /&gt;
Auch das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] sucht seit &amp;#039;zig Jahren nach einem Endlagerstandort. 2013 hatte die Regierung bereits einen Standort nahe der [[Sellafield MOX Plant]] im Nordwesten des Landes gefunden. Neben dem Untergrund, der geeignet sein soll, setzten die Behörden damals auch auf ein Jobversprechen für die strukturschwache Region – diese protestierte allerdings derart, dass die Zentralregierung von dem Vorhaben hier wieder Abstand nahm. Aktuell werden vier Standorte im Nordwesten und Nordosten Englands geprüft; die entsprechende Region müsste zustimmen. Dabei ist frühestens 2040 mit einem Ergebnis zu rechnen. Bisher lagern drei Viertel des britischen Atommülls beim [[Sellafield|Atomkraftwerk Sellafield]]. Zuletzt untersuchte in England auch ein [[Forschungsschiff]] die Variante, vor der Nordwestküste des Landes ein Endlager unter der [[Irische See|Irischen See]] anzulegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 10-9-022 Björn Hartmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweden ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kernenergie in Schweden}}&lt;br /&gt;
Schon seit den 1970er-Jahren gilt in [[Schweden]] [[Östhammar]] in der Nähe des [[Kernkraftwerk Forsmark|Kernkraftwerks Forsmark]] als geeigneter Atommüll-Endlager-Standort. 2020 stimmte der lokale Gemeinderat dafür, Ende Januar 2022 genehmigte die schwedische Regierung den Standort. Falls Klagen dagegen keinen Erfolg haben, rechnet man für nach 2030 mit ersten Einlagerungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 10-9-022 Björn Hartmann&amp;quot;/&amp;gt; In der [[Östhammar (Gemeinde)|Gemeinde Östhammar]] befindet sich in 60 m Tiefe im [[Kristallingestein|kristallinen Fels]] unterhalb des [[Baltisches Meer|Baltischen Meeres]] mit der Anlage SFR Forsmark bereits das Endlager des Betreibers [[Svensk Kärnbränslehantering]] (SKB) für die Aufnahme schwach- und mittelradioaktiver Abfälle aus dem Kernkraftwerk Forsmark. Das Endlager soll in 500 m Tiefe eingerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] gibt es bisher kein Endlager. Vorläufig werden alle radioaktiven Abfälle in der „[[Zwilag]]“ im [[Bezirk Zurzach]] am Ostufer der [[Aare]] bei [[Würenlingen]] zwischengelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. September 2022 teilte die [[Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle]] (Nagra) mit, dass das Land [[Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle#Schweizerisches Endlager für hochradioaktive Abfälle|sein nationales „Endlager“]] für hochradioaktive Abfälle nach der entsprechenden Erkundung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neue Zürcher Zeitung]] 23. September 2021, David Vonplon, Karin Hofer: [https://www.nzz.ch/schweiz/radioaktive-abfaelle-standortentscheid-fuer-tiefenlager-steht-bald-ld.1645691 &amp;#039;&amp;#039;Dieses Mal soll es wirklich die letzte Bohrung sein: Die Standortsuche für das Tiefenlager für radioaktive Abfälle geht in die Endrunde&amp;#039;&amp;#039;] (Aufruf am 11. September 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/wohin-kommt-das-schweizer-endlager-fuer-atommuell |titel=Wohin kommt das Schweizer Endlager für Atommüll? - Kreis Waldshut - Badische Zeitung |sprache=de |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Gebiet „Nördlich [[Lägern]]“ errichten wolle, nahe der Grenze nach Deutschland gegenüber der Gemeinde [[Hohentengen am Hochrhein|Hohentengen]] am [[Hochrhein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hohentengen am Hochrhein: Schweiz plant Atomendlager an deutscher Grenze |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-09-10 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/hohentengen-am-hochrhein-schweiz-plant-atomendlager-an-deutscher-grenze-a-a2962a28-483a-4e92-87cf-b46c63a0bf90 |Abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/atommuelllager-an-deutscher-grenze-wer-wie-betroffen-ist |titel=Atommülllager an deutscher Grenze: Wer wie betroffen ist - Brennpunkte - Badische Zeitung |sprache=de |abruf=2022-09-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220911103807/https://www.badische-zeitung.de/atommuelllager-an-deutscher-grenze-wer-wie-betroffen-ist |archiv-datum=2022-09-11 |offline=ja |archiv-bot=2023-04-22 02:37:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eingang zum Tiefenlager soll in der [[Stadel bei Niederglatt|Gemeinde Stadel]] gebaut werden. Mit einem Baubeginn sei lt. Presse nicht vor 2045 zu rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/bau-des-atommuell-endlagers-in-der-schweiz-beginnt-nicht-vor-2045 |titel=Bau des Atommüll-Endlagers in der Schweiz beginnt nicht vor 2045 - Schweiz - Badische Zeitung |sprache=de |abruf=2022-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kernenergie in der Schweiz|Liste der Kernreaktoren in der Schweiz|Liste der Kernkraftwerke in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endlagerung fester konventioneller Abfälle ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deponie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Sicherheit eines Endlagers für besonders schädliche konventionelle Abfälle kann man die gleichen Anforderungen wie für atomare Endlager stellen. Ihre Gefährlichkeit nimmt nicht ab, weil sie keinem radioaktiven Zerfall unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland existieren an vier Standorten Möglichkeiten, konventionelle Abfälle langzeitsicher von der [[Biosphäre]] abzuschließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heringen (Werra)|Herfa-Neurode]] (Hessen) mit der [[Untertagedeponie Herfa-Neurode|UTD Herfa-Neurode]],&lt;br /&gt;
* [[Heilbronn]] (Baden-Württemberg) – [[Südwestdeutsche Salzwerke]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.untertagedeponie-in-heilbronn-giftmuell-statt-salz-bis-mindestens-2028.a52d8933-b0dd-4777-9ff7-7ae12909b0f0.html |titel=Untertagedeponie in Heilbronn: Giftmüll statt Salz – bis mindestens 2028 |autor=Eberhard Wein |hrsg= |werk=stuttgarter-nachrichten.de |datum=2017-03-03 |abruf=2020-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kaliwerk Zielitz]] (Sachsen-Anhalt),&lt;br /&gt;
* [[Untertagedeponie Sondershausen]] im stillgelegten [[Kaliwerk Glückauf Sondershausen]], Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herfa-Neurode und Zielitz werden [[Grubenbau]]e von [[Kalibergwerk]]en als Endlager genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebracht werden können unter anderem folgende Abfälle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[arsen]]-, [[cyanid]]- oder [[quecksilber]]haltige Abfälle&lt;br /&gt;
* Filterstäube aus der [[Rauchgas]]reinigung von Haus- und Sondermüllverbrennung ([[Dioxine|dioxinhaltig]])&lt;br /&gt;
* [[Polychlorierte Biphenyle|PCB]]-haltige Transformatoren und Kondensatoren&lt;br /&gt;
* Abfälle aus der chemischen Industrie&lt;br /&gt;
* verfestigte [[Metallhydrid]]schlämme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jährliche Kapazität dieser Lager beträgt mehrere hunderttausend Tonnen, die bisher eingelagerte Menge an Giftmüll hat die Menge von 2,5 Mio. Tonnen schon überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endlagerung von Kohlenstoffdioxid ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|CO2-Abscheidung und -Speicherung|titel1=CO₂-Abscheidung und -Speicherung}}&lt;br /&gt;
Neben der Endlagerung radioaktiver Abfälle ist zunehmend die Lagerung oder Speicherung von [[Kohlenstoffdioxid]], meist Kohlendioxid genannt, im Gespräch. Inwieweit die bisherigen Konzepte als Endlagerung bezeichnet werden können, ist wissenschaftlich noch unsicher. Im Zuge der Bemühungen um [[Klimaschutz]] und der Verminderung des CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoßes bei der Verbrennung von Kohle wird die Möglichkeit einer dauerhaften Lagerung von Kohlenstoffdioxid untersucht. Bergwerkshohlräume oder künstliche [[Kaverne (Bergbau)|Kavernen]] in [[Salzstock|Salzstöcken]] haben hierzu keine ausreichende Kapazität. Auch der Raum in ausgebeuteten [[Gaslagerstätte]]n scheint in Deutschland zu gering. Zumindest entsteht bei der Stromerzeugung aus Kohle hier neben der Reichweitenproblematik auf der Versorgungsseite ein ebensolches auf der Entsorgungsseite. Die ebenfalls in Erwägung gezogene Endlagerung oder Sequestration in tiefen [[Grundwasserleiter|Aquiferen]] scheint Umweltprobleme zu beinhalten und steht in Widerspruch zu anderweitiger Nutzung dieser [[Grundwasserleiter]] (Aquifere), zum Beispiel zur Stromerzeugung aus [[Geothermie]]. Die Lagerung in Meeren oder Ozeanen, in der Wassersäule oder im Meeresboden, ist noch ein Forschungsgegenstand, die Lagerung in der Wassersäule derzeit untersagt (siehe: Londoner Konvention von 1972 und [[OSPAR|OSPAR-Abkommen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.imo.org/home.asp?topic_id=1488 |wayback=20090418171321 |text=Londoner Konvention und Protokoll}}, [[Internationale Seeschifffahrts-Organisation]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige größere natürliche CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Vorkommen in der [[Tiefsee]], in der Regel nahe bei [[Hydrothermalquelle|Hydrothermalfeldern]], die je nach vorherrschenden Druck- (Tiefe) und Temperaturverhältnissen große Kohlendioxid-Seen (flüssiges CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) oder [[Lagerstätte]]n (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Hydrat bzw. „CO₂-Eis“) bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mpi-bremen.de/Ein-See-fluessigen-Kohlendioxids-in-1300-Meter-Tiefe.html &amp;#039;&amp;#039;Ein See flüssigen Kohlendioxids in 1300 Meter Tiefe.&amp;#039;&amp;#039;] Bericht vom [[Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Achim Brunnengräber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Problemfalle Endlager. Gesellschaftliche Herausforderungen im Umgang mit Atommüll.&amp;#039;&amp;#039; Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-3510-5&lt;br /&gt;
* Klaus-Jürgen Röhlig, Horst Geckeis, Kurt Mengel: &amp;#039;&amp;#039;Endlagerung radioaktiver Abfälle. Teil 1: Fakten und Konzepte&amp;#039;&amp;#039;. In: Chemie in unserer Zeit 46(3), S. 140–149 (2012), {{ISSN|0009-2851}}&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Endlagerung radioaktiver Abfälle. Teil 2: Die Wirtsgesteine: Tonstein, Granit, Steinsalz&amp;#039;&amp;#039;. In: Chemie in unserer Zeit 46(4), S. 208–217 (2012), {{ISSN|0009-2851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4014641-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rmcharb</name></author>
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