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	<title>Endingen AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Endingen_AG&amp;diff=307829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolus requiescat: Die letzte Textänderung von Odradek68 wurde verworfen und die Version 254500076 von Freigut wiederhergestellt. Das ist eine durchaus interessante Information, die aber belegt werden muss. Ansonsten ist das Theoriefindung</title>
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		<updated>2025-11-09T00:30:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Odradek68&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Odradek68&quot;&gt;Odradek68&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/254500076&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/254500076&quot;&gt;254500076&lt;/a&gt; von Freigut wiederhergestellt. Das ist eine durchaus interessante Information, die aber belegt werden muss. Ansonsten ist das &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Keine_Theoriefindung&quot; title=&quot;Wikipedia:Keine Theoriefindung&quot;&gt;Theoriefindung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AG|Aargau|Endingen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Endingen&lt;br /&gt;
| BILD = 2003-Endingen.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfzentrum von Endingen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Endingen 2022.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Endingen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zurzach&lt;br /&gt;
| BFS = 4305&lt;br /&gt;
| PLZ = 5304 Endingen&amp;lt;br /&amp;gt;5305 [[Unterendingen]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH EDG&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.53811&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.29035&lt;br /&gt;
| HÖHE = 384&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.91&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Ralf Werder&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.endingen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Endingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ändige&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈændigə}}],&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=142–143 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Surbtaler Jiddisch|surbtalerjiddisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Endinge&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈendɪŋə}}]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Surbtaler Jiddisch: Endingen und Lengnau. Anhang: Jiddische Sprachproben aus Elsaß und Baden.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Florence Guggenheim-Grünberg]]. (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Dialekte in Text und Ton.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4). Huber, Frauenfeld 1966, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zurzach]] und liegt im [[Surbtal]], rund vier Kilometer von der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]] entfernt. Im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren Endingen und das Nachbardorf [[Lengnau AG|Lengnau]] die einzigen Orte der Schweiz, in denen sich [[Juden]] niederlassen durften. Bis 1945 hiess die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Oberendingen&amp;#039;&amp;#039;, 2014 erfolgte die Fusion mit [[Unterendingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Haufendorf befindet sich bei der Mündung des Littenbachs in die [[Surb]]. Das Surbtal, das zunächst in westlicher Richtung verläuft, wendet sich im Dorfzentrum nach Norden. Das Tal verengt sich und wird durch das Ruckfeld im Westen und den Hörndlihau ({{Höhe|543|CH}}) im Osten begrenzt. Das Ruckfeld ist eine Hochebene, die an ihren Rändern durch steil abfallende, bis zu 40 Meter hohe Flanken begrenzt wird. Der Hörndlihau ist ein Teil des [[Tafeljura]]s, die anfangs steile Flanke geht allmählich in eine Hochebene über. Das Gebiet südlich des Dorfes zählt geologisch zur Übergangszone zum [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]]. Die Hänge des lang gezogenen [[Siggenberg]]s, der natürlichen Grenze zum [[Limmattal]], sind bedeutend flacher und gleichmässiger. Etwa einen Kilometer südöstlich des Dorfzentrums liegt der kleine Weiler Loohof ({{Höhe|430|CH}}). Rund einen Kilometer nördlich des Dorfes, bei der Mündung des Schlierenbachs in die Surb, liegt das Dorf [[Unterendingen]] ({{Höhe|386|CH}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050 und 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1191 [[Hektar]]en, davon sind 520 Hektaren bewaldet und 116 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 593 Metern auf dem Siggenberg, der tiefste auf 375 Metern an der Surb. Nachbargemeinden sind [[Tegerfelden]] im Norden, [[Zurzach]] im Nordosten, [[Lengnau AG|Lengnau]] im Osten, [[Obersiggenthal]] im Süden und [[Würenlingen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Endingen.jpg|mini|Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert zur Synagoge in Endingen, in der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
Einzelne Funde aus der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] zeugen von einer frühen Besiedlung. Die [[Alamannen]] liessen sich ungefähr im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nieder. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Entingas&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 798, als der Thurgauer Graf Odalricus dem [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] einige Grundstücke schenkte. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Antingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten des Anto».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Im Hochmittelalter lag das Dorf im Einflussbereich der [[Regensberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Regensberg]] und des [[Bistum Konstanz|Bistums Konstanz]]. Ihre [[Ministeriale]]n waren die [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Tegerfelden]] und seit mindestens 1239 die Ritter von Endingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ministerialen des Hochstiftes Konstanz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte: Vorträge und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 45). Thorbecke, Stuttgart 1999, ISBN 3-7995-6755-0, S. 231–234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab spätestens 1305 lag die [[Blutgerichtsbarkeit]] bei den [[Habsburg]]ern, während das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Blasien]] die [[niedere Gerichtsbarkeit]] ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Endingen gehörte nun zum [[Siggenamt]] der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. Ab 1678 siedelten sich erstmals [[Juden]] in Endingen an, die ihren Lebensunterhalt vor allem an der international bedeutenden [[Zurzacher Messe]] und am Markt in [[Baden AG|Baden]] verdienten. Die Juden unterstanden direkt dem [[Landvogt#Schweiz|Landvogt]] in Baden; sie durften weder Landwirtschaft betreiben noch ein Handwerk ausüben. Ab 1696 mussten sie sich alle 16 Jahre einen teuren Schutz- und Schirmbrief erkaufen. Den Juden war untersagt, Grund und Liegenschaften zu besitzen. Ab 1776 war das Wohnrecht sämtlicher Juden in der Schweiz auf Endingen und [[Lengnau AG|Lengnau]] beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Caspar Battegay, Naomi Lubrich |Titel=Jüdische Schweiz: 50 Objekte erzählen Geschichte |Hrsg=Jüdisches Museum der Schweiz |Verlag=Christoph Merian |Ort=Basel |Datum=2018 |ISBN=9783856168476 |Seiten=62-65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl gelang es ihnen, bereits vor der 1776 erlassenen eidgenössischen [[Tagsatzung]], die ihnen in beschränktem Maße Hauseigentum ermöglichte, einzelne Häuser zu erwerben. 1774 bestanden in Endingen und Lengnau zusammen 108 jüdische Haushalte mit 553 Personen, 1792 waren es bereits 147 Haushalte.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;Doppeltürhäuser und jüdischer Grundbesitz in Endingen und Lengnau: Hintergründe, Beobachtungen und Überlegungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]].&amp;#039;&amp;#039; Band 135, 2023, S. 9–32, hier S. 20&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Endingen-LBS H1-021232A.tif|mini|links|Luftansicht (1958)]]&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, Endingen gehörte zunächst zum kurzlebigen [[Kanton Baden]]. Der neue Staat war bald in weiten Kreisen der Bevölkerung verhasst. Dieser Hass entlud sich am 21.&amp;amp;nbsp;September 1802 im so genannten «Zwetschgenkrieg» gegen die Juden, die als Anhänger der neuen liberaleren Ordnung galten. Eine Horde von über 800 Bewohnern aus den Nachbardörfern fiel über Endingen und Lengnau her und bereicherte sich am Hab und Gut der wehrlosen Juden, die christlichen Einwohner hingegen blieben weitgehend unbehelligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2003-Endingen-Synagoge.jpg|mini|[[Synagoge (Endingen)|Synagoge Endingen]]]]&lt;br /&gt;
Seit 1803 gehört Endingen zum Kanton Aargau; damals machten die Juden rund 45 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Im Jahr 1850 zählte die Gemeinde 1941 Einwohner, etwas mehr als die Hälfte davon waren Juden. Die jüdische [[Korporation]] verwaltete sich selbst und führte eine eigene Schule. Erst mit der revidierten [[Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung 1874|Bundesverfassung von 1874]] erhielten die Juden die vollständige bürgerliche Gleichberechtigung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/sendungen/zeitblende/gleichstellung-der-schweizer-juden-eine-erfolgsgeschichte |titel=Gleichstellung der Schweizer Juden: «Eine Erfolgsgeschichte» |hrsg=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]] |datum=2016-01-16 |abruf=2019-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge zogen fast alle in die grossen Städte (vor allem nach [[Zürich]]), wo sie bessere Verdienstmöglichkeiten vorfanden. Dadurch sank die Bevölkerungszahl des Dorfes um fast die Hälfte. Heute gibt es in Endingen nur noch wenige jüdische Einwohner. Ihre einstige Sprache, das [[Surbtaler Jiddisch]], ist im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung der [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut]] im Jahr 1859 und der [[Wehntalbahn|Bahnstrecke Dielsdorf–Niederweningen]] im Jahr 1891 reichten die Gemeinden des Surbtals eine Konzession für den Bau einer Verbindungsstrecke zwischen [[Niederweningen]] und [[Döttingen]] ein. Doch der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte den Bau der [[Surbtalbahn]], und das Projekt wurde 1937 endgültig aufgegeben. Seit den 1960er Jahren hat sich in Endingen Kleinindustrie angesiedelt. Die Bevölkerungszahl, die bis zu Beginn der 1970er Jahre stagniert hatte, ist seither wieder ansteigend und hat zu Beginn des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts den Stand des Jahres 1850 überschritten. Am 15.&amp;amp;nbsp;Juni 2012 genehmigten die [[Gemeindeversammlung]]en von Endingen und [[Unterendingen]] die Fusion beider Gemeinden. In der Volksabstimmung vom 23.&amp;amp;nbsp;September 2012 wurde der Beschluss in Endingen mit 612 zu 55 Stimmen bestätigt, woraufhin der Zusammenschluss am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2014 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/unterendingen-und-endingen-beschliessen-die-fusion-125257464 |titel=Unterendingen und Endingen beschliessen die Fusion |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2012-09-23 |abruf=2019-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Endingen juedischer Friedhof 009.JPG|mini|[[Jüdischer Friedhof Endingen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Endingen AG.svg|mini|hochkant|Wappen bis 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2003-Endingen-Doppeltüren.jpg|mini|hochkant|Getrennte Hauseingänge für Christen und Juden]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Endingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus historischen Gründen besitzt Endingen weder eine katholische noch eine reformierte Kirche. Seit 1661 besuchen die Katholiken den Gottesdienst in [[Unterendingen]], die Reformierten in [[Tegerfelden]]. Das einzige Gotteshaus ist die [[Synagoge (Endingen)|Synagoge Endingen]]. An der Gemeindegrenze zu Lengnau befindet sich der [[Jüdischer Friedhof Endingen|Jüdische Friedhof Endingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Häuser im Dorfzentrum weisen eine architektonische Besonderheit auf. Entgegen den Vorschriften lebten die Juden häufig mit Christen unter einem Dach und umgingen das Verbot, indem sie nicht denselben Hauseingang benutzten. Wohl aus diesem Grund erhielten zahlreiche Häuser zwei unmittelbar nebeneinander liegende Eingänge.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;Doppeltürhäuser und jüdischer Grundbesitz in Endingen und Lengnau: Hintergründe, Beobachtungen und Überlegungen&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Argovia (Buchreihe)|Argovia]]. 135. 2023, S. 9–32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verschiedenen jüdischen Bauwerke des Dorfes sind durch den [[Jüdischer Kulturweg Endingen-Lengnau|Jüdischen Kulturweg Endingen-Lengnau]] miteinander verbunden. Aus dem Vermittlungsprojekt «Doppeltür»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://doppeltuer.ch/downloads/broschuere-doppeltuer-projekt.pdf |wayback=20161223104048 |text=Vermittlungsprojekt Endingen Lengnau DOPPELTÜR |archiv-bot=2023-04-22 02:33:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand der gleichnamige Verein, der im Oktober 2018 mit dem Kauf eines Doppeltür-Hauses in Lengnau die Realisierung eines Besucherzentrums umzusetzen begann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/verein-doppeltuer-neues-zentrum-soll-geschichte-der-aargauer-juden-erzaehlen |titel=Neues Zentrum soll Geschichte der Aargauer Juden erzählen |hrsg=[[Schweizer Radio und Fernsehen]] |datum=2018-10-30 |zugriff=2018-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Gespalten von Rot und Gelb, belegt mit gespaltener Lilie von Weiss und Blau.» Ab 1926 führte die Gemeinde das Wappen der Herren von Endingen, dessen älteste bekannte Darstellung aus einem Wappenbuch von 1621 stammt. 1934 fand man jedoch in [[Unterendingen]] die Überreste der Burg dieses Ministerialengeschlechts. Unterendingen beanspruchte das Wappen für sich und wandte sich 1953 mit einer Beschwerde an den [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Regierungsrat]], der jedoch zugunsten von Endingen entschied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=150 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1799 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1120 || 1941 || 1121 || 1036 || 1082 || 1041 || 1161 || 1503 || 1539 || 1766 || 2009 || 2597&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4305}} Menschen in Endingen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4305}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 40,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 24,2 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 35,1 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-15 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-28 10:01:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 92,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 2,4 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 1,2 % [[Französische Sprache|Französisch]], 1,0 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] sowie je 0,8 % [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zurzach zuständig. Endingen gehört zum Friedensrichterkreis XVII (Zurzach).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |archiv-datum=2019-06-16 |offline=ja |archiv-bot=2024-12-04 07:35:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Endingen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 760 Arbeitsplätze, davon 18 % in der Landwirtschaft, 30 % in der Industrie und 52 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-15 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-28 10:01:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zwei Drittel der Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den umliegenden Gemeinden sowie in der Region [[Baden AG|Baden]]. Auf einer Fläche von 4,5 Hektaren wird am Südwesthang des Hörndlihau [[Weinbau]] betrieben, wobei die Sorten [[Pinot noir|Blauburgunder]], [[Maréchal Foch]] und [[Riesling]] die häufigsten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-15 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Endingen liegt an der [[Hauptstrasse 17]], die von [[Döttingen]] durch das Surbtal und das [[Wehntal]] nach [[Zürich]] führt. Vier [[Postauto]]linien erschliessen das Dorf: Von Endingen bzw. [[Tegerfelden]] zum [[Bahnhof Baden]], vom [[Bahnhof Brugg]] zum [[Bahnhof Bad Zurzach]] sowie von Döttingen nach [[Niederweningen]]. Beim Bahnhof Niederweningen besteht Anschluss an die [[S-Bahn Zürich]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über das [[Surbtal]] und [[Klingnau]] nach Bad Zurzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über [[Kindergarten|Kindergärten]] und Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]] und die [[Bezirksschule]] unterrichtet werden. Die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] können in [[Lengnau AG|Lengnau]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Schweizweit bekannt ist der [[Handball]]-Verein [[TV Endingen]]. Das Team der Männer spielt in der [[Nationalliga A (Handball)|Nationalliga A]] und trägt seine Heimspiele seit 2016 in der [[GoEasy Arena]] in [[Untersiggenthal|Siggenthal Station]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tvendingen.ch/ TV Endingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ALPHABETISCHE Sortierung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bruno Bloch]] (1878–1933), Dermatologe&lt;br /&gt;
* [[Ruth Dreifuss]] (* 1940), Bundesrätin&lt;br /&gt;
* [[Markus G. Dreyfus]] (1812–1877), Lehrer und Kämpfer für die Gleichstellung der Juden&lt;br /&gt;
* [[Markus Guggenheim]] (1885–1970), Biochemiker&lt;br /&gt;
* [[Joël Keller]] (* 1995), Fussballspieler&lt;br /&gt;
* [[Johannes Emil Keller]] (1879–1953), Angehöriger der Erweckungsbewegung und Gründer der Keller-Gemeinschaft&lt;br /&gt;
* [[Monika Schärer]] (* 1968), Moderatorin&lt;br /&gt;
* [[Victor Hermann Umbricht]] (1915–1988), Jurist und Diplomat&lt;br /&gt;
* Julius Bloch Viehändler (1947- ), Präsident Israelitische Kultus Gemeinde Endingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Edith Hunziker, Ralph Weingarten |Titel=Die Synagogen von Lengnau und Endingen und der jüdische Friedhof |Sammelwerk=Schweizerische Kunstführer |Band=Band 771/772 |Verlag=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Ort=Bern |Jahr=2005 |ISBN=3-85782-771-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anna Rapp |Titel=Jüdisches Kulturgut in und aus Endingen und Lengnau |Verlag=Verlag Regionalkultur |Ort=Ubstadt-Weiher |Jahr=2008 |ISBN=978-3-89735-493-7}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1833|Endingen|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Stein |Titel=Lebendiges und untergegangenes jüdisches Brauchtum, Brauch gestern und heute, Brauch hier und dort, mit besonderer Berücksichtigung der schweizerischen Judendörfer Endingen und Lengnau |Verlag=Verlag Regionalkultur |Ort=Ubstadt-Weiher |Jahr=2008 |ISBN=978-3-89735-551-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Endingen}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0079|Endingen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.endingen.ch Offizielle Website der Gemeinde Endingen]&lt;br /&gt;
* [http://doppeltuer.ch/ Vermittlungsprojekt «Doppeltür»]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4253945-6|VIAF=245813742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 798]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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