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	<title>End Conscription Campaign - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:26:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=End_Conscription_Campaign&amp;diff=2739218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-10-31T17:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:EC-logo.png|miniatur|ECC-Logo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stop the draft-ECC.jpg|miniatur|ECC-Aufklebers]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;End Conscription Campaign&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ECC; deutsch etwa: „Beendet-die-Wehrpflicht-Kampagne“) war eine [[südafrika]]nische Organisation gegen die [[Wehrdienst|Wehrpflicht]] in der [[South African Defence Force]] (SADF) während der Zeit der [[Apartheid]]. Sie stand der [[United Democratic Front (Südafrika)|United Democratic Front]] (UDF) nahe&amp;lt;ref name=&amp;quot;malley&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nelsonmandela.org/omalley/index.php/site/q/03lv02424/04lv02730/05lv03188/06lv03200.htm ECC]. In: O’Malley’s Archives auf &amp;#039;&amp;#039;nelsonmandela.org&amp;#039;&amp;#039; (englisch), abgerufen am 7. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; und löste sich 1994 auf, nachdem die [[Wehrpflicht]] abgeschafft worden war.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
1957 wurde im &amp;#039;&amp;#039;Defence Act&amp;#039;&amp;#039; festgelegt, dass eine Wehrpflicht für weiße südafrikanische Männer möglich ist. 1967 wurde die Wehrpflicht eingeführt, nachdem der [[Namibischer Unabhängigkeitskrieg|namibische Unabhängigkeitskrieg]] begonnen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;background&amp;quot; &amp;gt;[https://www.saha.org.za/ecc25/background.htm ECC]. In: South African History Archive: Hintergrund (englisch), abgerufen am 9. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie begann mit der Vollendung des 16. Lebensjahrs oder dem Schulabschluss. Der Wehrdienst (&amp;#039;&amp;#039;National Service&amp;#039;&amp;#039;) dauerte ab 1977 zwei Jahre, zuzüglich einem weiteren Jahr Dienst bei den &amp;#039;&amp;#039;Citizen Forces&amp;#039;&amp;#039; oder einem anderen zusätzlichen Dienst. Ende der 1970er Jahre traten Zehntausende Wehrpflichtige ihren Dienst nicht an. 1977 kam es zum ersten Prozess gegen einen Wehrdienstverweigerer. Die &amp;#039;&amp;#039;Conscientious Objectors Support Group&amp;#039;&amp;#039; (COSG, deutsch etwa: „Unterstützungsgruppe für Wehrdienstverweigerer aus Gewissensgründen“) stand den ersten Verweigerern zur Seite. Zugleich gründeten Südafrikaner im Exil in [[London]] und [[Amsterdam]] das &amp;#039;&amp;#039;Committee on South African War Resistance&amp;#039;&amp;#039; (COSAWR, deutsch etwa: „Komitee für südafrikanischen Kriegswiderstand“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;background&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 begannen der Student Mike Evans von der [[Universität Kapstadt]] und der [[Kriegsdienstverweigerung|Wehrdienstverweigerer]] Brett Myrdal, der an verschiedenen Universitäten auftrat, eine Kampagne für die südafrikanischen Wehrdienstverweigerer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sahistory.org.za/organisations/end-conscription-campaign-ecc ECC]. In: &amp;#039;&amp;#039;sahistory.org.za&amp;#039;&amp;#039; (englisch), abgerufen am 7. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Initiative zur Gründung der ECC kam von der Jahresversammlung der oppositionellen Frauenbewegung [[Black Sash]], die gegen die Besetzung [[Namibia]]s im namibischen Unabhängigkeitskrieg durch südafrikanische Truppen gerichtet war, an der zahlreiche südafrikanische Wehrpflichtige eingesetzt wurden. Auf der &amp;#039;&amp;#039;COSG Conference&amp;#039;&amp;#039; 1983 wurde die Gründung der ECC beschlossen und durch Einrichtung von Zweigstellen vorbereitet. Die Gründung wurde von bekannten Oppositionellen wie [[Beyers Naudé]], [[Helen Joseph (Aktivistin)|Helen Joseph]] und [[David Webster (Anthropologe)|David Webster]] unterstützt; Webster war auch Gründungsmitglied. [[Allan Boesak]] und [[Sheena Duncan]] von Black Sash hielten Ansprachen. Die ECC und die COSG existierten fortan parallel, wobei die COSG stärker in der Einzelfallberatung tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Erfolge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Claremont Civic Centre.jpg|miniatur|Das &amp;#039;&amp;#039;Claremont Civic Centre&amp;#039;&amp;#039; in Kapstadt, Gründungsort der ECC]]&lt;br /&gt;
Die ECC wurde im Oktober 1984 im [[Kapstadt]]er &amp;#039;&amp;#039;[[Claremont (Kapstadt)|Claremont]] Civic Centre&amp;#039;&amp;#039; von über 1400 Teilnehmern offiziell gegründet. Anfangs war sie nur ein Dachverband von rund 50 Organisationen, auch aus dem kirchlichen Bereich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;conway&amp;quot;&amp;gt;Daniel Conway: &amp;#039;&amp;#039;The masculine State in Crisis. State Response to War Resistance in Apartheid South Africa.&amp;#039;&amp;#039; Loughborough University, Loughborough 2008, [http://jmm.sagepub.com/content/10/4/422.full.pdf+html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte aber rasch eine eigene Struktur mit 13 Zweigstellen innerhalb des Landes. Sie wurde von weißen Südafrikanern geleitet, insbesondere aus dem Umfeld der englischsprachigen Universitäten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;malley&amp;quot; /&amp;gt; An [[Afrikaans]]-sprachigen Universitäten wie der [[Universität Stellenbosch]] war sie hingegen verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;malley&amp;quot; /&amp;gt; Die ECC wandte sich gegen die Wehrpflicht.  Eine Wehrdienstverweigerung aus religiösen Gründen wurde nur selten akzeptiert, andere Gewissensgründe wurden generell nicht anerkannt. Die ECC nutzte eine Lücke im &amp;#039;&amp;#039;Defence Act,&amp;#039;&amp;#039; der zwar verbot, Personen vom Wehrdienst abzuhalten, aber nicht untersagte, das Ende der Wehrpflicht zu fordern. In der Folge wurden Verweigerer nicht mehr zu zwei, sondern bis zu sechs Jahren Haft verurteilt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot; /&amp;gt; falls sie nicht innerhalb des Landes in den „Untergrund“ gingen oder ins Ausland flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ECC schlug alternative Dienste vor, unterstützte Männer, die den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigerten und bildete ein Forum zur Diskussion der Wehrpflicht. Die ECC klärte über die Lage in den [[Township (Südafrika)|Townships]] der schwarzen Bevölkerungsmehrheit auf, in denen auch Wehrdienstleistende zur Unterdrückung von Unruhen eingesetzt wurden. 1985 demonstrierte die ECC landesweit unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Troops out of the Townships&amp;#039;&amp;#039; („Soldaten ’raus aus den Townships“). Zuvor hatten drei Wehrdienstverweigerer einen dreiwöchigen [[Hungerstreik]] durchgeführt. Im selben Jahr veranstaltete die ECC ein internationales „Friedensfestival“ in [[Johannesburg]]. Im Parlament gab die Regierung die Zahl der Männer, die ihren Wehrdienst nicht angetreten hatten, für das erste Halbjahr 1985 mit 7589 an, verglichen mit 1596 im gesamten Jahr 1984.&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot; /&amp;gt; Danach wurden dazu keine offiziellen Zahlen mehr veröffentlicht. 1985 hatte die ECC über 4000 Mitglieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;malley&amp;quot; /&amp;gt; Mehr als die Hälfte der Mitglieder waren Frauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conway&amp;quot; /&amp;gt; Der Vorsitzende der liberalen [[Progressive Federal Party]], [[Frederik van Zyl Slabbert]], bezeichnete die ECC im selben Jahr als „gefährlich naiv, romantisch, vereinfachend und kontraproduktiv“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conway&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 führte die ECC an südafrikanischen staatlich gelenkten Schulen die Aktion &amp;#039;&amp;#039;Cadets is not compulsory&amp;#039;&amp;#039; (etwa: „[[Kadett]]sein ist keine Pflicht“) durch. Dabei ging es um die [[Wehrerziehung]], die die SADF an allen „weißen“ Schulen durchführte. Erziehungsberechtigte wurden von der ECC darauf hingewiesen, dass sie laut Gesetzeslage ihr Kind von diesem Unterricht befreien lassen konnten. Ebenfalls 1986 gab das Plattenlabel &amp;#039;&amp;#039;Shifty Records&amp;#039;&amp;#039; zur Unterstützung der ECC ein Album mit südafrikanischen Protestsongs gegen den Krieg heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.discogs.com/Various-Forces-Favourites-End-Conscription-Campaign-South-Africa/release/1342751 Beschreibung bei discogs.com], abgerufen am 7. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Es trug den ironischen Titel &amp;#039;&amp;#039;Forces Favourites&amp;#039;&amp;#039; („Lieblingslieder der Soldaten“) und enthielt Stücke von südafrikanischen, meist weißen Musikern wie [[Jennifer Ferguson]]. Im selben Jahr wurden zahlreiche ECC-Mitglieder inhaftiert oder systematisch eingeschüchtert. Es gab Todesdrohungen gegen ECC-Mitglieder, Einbrüche in Büros der ECC, Bombenattentate, Verhaftungen, Mordversuche und Körperverletzungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot; /&amp;gt; sowie anonyme Gegenpropaganda. Die ECC wurde von der Regierung als Bedrohung der damaligen „Totalen Strategie“ empfunden, die eine politisch geeinte [[Demografie Südafrikas|„weiße“ Bevölkerung]] voraussetzte, die – speziell die Männer – „stolz, stoisch und standhaft“&amp;lt;ref name=&amp;quot;conway&amp;quot; /&amp;gt; sein sollte. Verweigerer wurden oft als „weibisch“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conway&amp;quot; /&amp;gt; 1988 wurde bekannt, dass der Geheimdienst der SADF mit Mitteln der [[Desinformation]] gegen die ECC agierte. Eigens zur Bekämpfung der ECC wurden das unter falschem Editorial erscheinende Magazin &amp;#039;&amp;#039;Veterans for Victory&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben sowie Agenten und bezahlte Störer angeworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conway&amp;quot; /&amp;gt; Trotzdem bekannten sich 1987 in Kapstadt 23 Männer bei einem öffentlichen Auftritt zur Wehrdienstverweigerung, 1988 waren es 143.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saha&amp;quot;&amp;gt;[https://www.saha.org.za/ecc25/success_and_the_end_of_the_ecc.htm ECC]. In: South African History Archive (SAHA): Erfolg und Ende der ECC (englisch), abgerufen am 6. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damalige Verteidigungsminister [[Magnus Malan]] sagte über die ECC:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|The EEC is a direct enemy of the SADF. It’s disgraceful that the SADF but especially the country’s young people, the pride of the nation, should be subjected to the EEC’s propaganda, suspicion-sowing and misinformation. – &amp;lt;br /&amp;gt;Die EEC ist ein direkter Feind der SADF. Es ist beschämend, dass die SADF, aber besonders die jungen Leute des Landes, der Stolz der Nation, dieser Propaganda, dem Säen von Verdächtigungen und der Desinformation ausgesetzt sind.|Magnus Malan&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1988 traf sich Malan jedoch mit Vertretern der ECC, um einen möglichen Ersatzdienst zu diskutieren. Das Gespräch wurde ergebnislos abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sahistory.org.za/dated-event/meeting-between-end-conscription-campaign-ecc-and-sadf-takes-place-main-objective-disc-0 Meldung von dem Treffen bei sahistory.org.za] (englisch), abgerufen am 9. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Text des Aufrufs ===&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1984 das Gesetz &amp;#039;&amp;#039;Defence Amendmend Act&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Act No. 34&amp;#039;&amp;#039;) erlassen wurde, veröffentlichten die Akteure der ECC den nachfolgend zitierten Aufruf.&amp;lt;ref name=&amp;#039;Aufruf&amp;#039;&amp;gt;zitiert in: Christine Lienemann-Perin, Wolfgang Lienemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Legitimität in Südafrika. Freiheits-Charta gegen Minderheitsherrschaft&amp;#039;&amp;#039;. (=Texte und Materialien der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Reihe A, Nr. 27), Heidelberg 1988, S. 99–100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|„Für einen gerechten Frieden in unserem Land. Eine Erklärung für die Beendigung der Einberufung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben in einer ungerechten Gesellschaft, in der grundlegende Rechte der Mehrheit des Volkes verweigert werden. Wir leben in einer ungleichen Gesellschaft, in der Land und Reichtum der Minderheit gehören.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir leben in einer Gesellschaft im Bürgerkrieg, wo der Bruder aufgerufen wird, gegen den Bruder zu kämpfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir rufen zum Ende der Einberufung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Männer werden einberufen, um die illegale Besetzung Namibias aufrechtzuerhalten und ungerechte Kriege gegen andere Länder zu führen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Junge Männer werden eingezogen, um bei der Durchführung und Verteidigung der Apartheidpolitik zu helfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Junge Männer, die sich weigern zu dienen, stehen vor der Wahl eines Lebens im Exil oder einer sechsjährigen Gefängnisstrafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern das Ende der Einberufungen. Wir glauben, dass die finanziellen Kosten des Krieges die Armut unseres Landes vergrößern und dass das Geld besser im Interesse des Friedens genutzt werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir glauben, dass die Ausdehnung der Wehrpflicht auf die [[Coloured|farbige]] und [[Inder in Südafrika|indische]] Jugend den Konflikt verschärfen und unser Land teilen wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir glauben, dass es das moralische Recht der Südafrikaner ist, ihre Gewissensfreiheit auszuüben und sich dafür zu entscheiden, nicht in den südafrikanischen Streitkräften zu dienen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir fordern das Ende der Einberufungen. Wir rufen nach einem gerechten Frieden in unserem Land.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf diesen Aufruf verließen im ersten Halbjahr von 1986 insgesamt 7189 Personen Südafrika. Im Vereinigten Königreich entstand eine Unterstützerorganisation, die sich &amp;#039;&amp;#039;Committee on South Africa War Resisters&amp;#039;&amp;#039; (COSAWAR) nannte.&amp;lt;ref name=&amp;#039;Aufruf&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bann und Rückkehr ==&lt;br /&gt;
Im August 1988 wurde die ECC nach den Gesetzen des [[Ausnahmezustand]]s durch die südafrikanische Regierung [[Bann (Recht)|gebannt]]. Es war nach über zwei Jahrzehnten die erste Organisation von „Weißen“, die gebannt wurde. Im selben Monat wurde eine Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Mail &amp;amp; Guardian|Weekly Mail]]&amp;#039;&amp;#039; eingezogen, in der die Zeitung über den Widerstand gegen die Wehrpflicht berichtet hatte. Aufgrund der beiden Ereignisse gab es Proteste von weißen Studenten gegen die Regierung. Trotz des Banns der ECC nahm die Zahl der Wehrdienstverweigerer zu. Im Juli 1989 nahm die ECC am &amp;#039;&amp;#039;Five Freedoms Forum&amp;#039;&amp;#039; des verbotenen, oppositionellen [[African National Congress]] (ANC) im [[Sambia|sambischen]] [[Lusaka]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saha&amp;quot; /&amp;gt; Am 21. September 1989 verweigerten 771 Männer öffentlich den Wehrdienst; die Zahl der Verweigerer stieg bald über 1000. Die ECC agierte im Verborgenen, bis die Restriktionen ab Februar 1990 im Zuge der Abschaffung der Apartheid gelockert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;malley&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1990 fungierte die ECC als Vermittler bei den ersten Verhandlungen zwischen SADF und Vertretern des ANC. 1993 wurde die Wehrpflicht in Südafrika abgeschafft. 1994 löste sich die ECC daher auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saha&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 hielt der damalige südafrikanische Vizepräsident [[Kgalema Motlanthe]] eine Rede zu den Feierlichkeiten zur 25. Wiederkehr des Gründungstages des ECC, in der er die ECC rühmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|The ECC put pressure on the conscription system and in the end made it impossible for the state to enforce. In addition it helped foment divisions in the broader White community. Its mere existence so exasperated the state that millions of rands were diverted in a bid to snuff it out. In the end it contributed to bringing down apartheid. – Die ECC übte Druck auf das System der Wehrpflicht aus und machte es am Ende dem Staat unmöglich, sie durchzusetzen. Daneben half sie, die weiße Gemeinschaft weiter auseinanderzudividieren. Ihre bloße Existenz brachte den Staat so zur Verzweiflung, dass Millionen [[Südafrikanischer Rand|Rand]] für den Zweck umgeleitet wurden, sie auszulöschen. Am Ende trug sie dazu bei, die Apartheid abzuschaffen.|www.sahistory.org.za, Autor ungenannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Every objector, every war resister, every ECC member and supporter were true heroes and heroines of our struggle. Not only did you stand up and risk physical, social and emotional isolation from the majority of white South Africans who were not prepared to oppose injustice, but through your actions, you inspired hope amongst the black majority. – Jeder Verweigerer, Widerständler im Krieg, jedes ECC-Mitglied und jeder ECC-Unterstützer war ein Held oder eine Heldin für unseren Kampf. Sie zeigten nicht nur Rückgrat und riskierten die physische, soziale und emotionale Isolation von der Mehrheit der weißen Südafrikaner, die nicht bereit waren, gegen Ungerechtigkeit anzugehen, sondern Sie lösten durch Ihre Aktionen in der schwarzen Bevölkerungsmehrheit auch Hoffnung aus.|[[Kgalema Motlanthe]] 2009, am 25. Jahrestag der Gründung der ECC&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Wortlaut der Rede bei timeslive.co.za |url=http://blogs.timeslive.co.za/minor/2009/11/ecc-motlanthes-speech/ |wayback=20160304130823}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Conway: &amp;#039;&amp;#039;The masculine State in Crisis. State Response to War Resistance in Apartheid South Africa.&amp;#039;&amp;#039; Loughborough University, Loughborough 2008, [http://jmm.sagepub.com/content/10/4/422.full.pdf+html Digitalisat]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Daniel Conway: &amp;#039;&amp;#039;Masculinities, Militarisation and the End Conscription Campaign: War Resistance in Apartheid South Africa.&amp;#039;&amp;#039; Manchester University Press, Manchester 2012, ISBN 978-0719083204 erhältlich ab November 2012--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Merran Willis Phillips: &amp;#039;&amp;#039;The End Conscription Campaign 1983–1988: a Study of white extra-parliamentary Opposition to Apartheid.&amp;#039;&amp;#039; Master-Arbeit an der [[Universität von Südafrika|UNISA]], Pretoria 2002, [http://www.disa.ukzn.ac.za/index.php?option=com_displaydc&amp;amp;recordID=the20021100.007.000 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.saha.org.za/ecc25/index.htm &amp;#039;&amp;#039;End Conscription Campaign – 25 years&amp;#039;&amp;#039;]. In: South African History Archive (SAHA) mit mehreren Unterseiten (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.sahistory.org.za/organisations/end-conscription-campaign-ecc &amp;#039;&amp;#039;End Conscription Campaign (ECC)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;sahistory.org.za&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://omalley.nelsonmandela.org/omalley/index.php/site/q/03lv02424/04lv02730/05lv03188/06lv03200.htm &amp;#039;&amp;#039;End Conscription Campaign (ECC)&amp;#039;&amp;#039;]. In: O’Malley’s Archives bei nelsonmandela.org (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://mg.co.za/article/2009-10-30-the-enemy-inside-laager/ &amp;#039;&amp;#039;The enemy inside the laager.&amp;#039;&amp;#039;] In [[Mail &amp;amp; Guardian]] vom 30. Oktober 2009 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pazifismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1993]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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