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	<title>En-Reaktion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:29:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=En-Reaktion&amp;diff=1326507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Fehlenden Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-02T17:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;En-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alder-En-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[chemische Reaktion]] aus dem Bereich der [[Organische Chemie|Organischen Chemie]]. Es handelt sich um eine [[pericyclische Reaktion]], bei der ein [[Alkene|Alken]], welches ein [[Wasserstoff]] in [[Allylstellung]] trägt, mit einer Verbindung, die eine Mehrfachbindung besitzt, umgesetzt wird. Die Alkenkomponente wird kurz als &amp;#039;&amp;#039;En&amp;#039;&amp;#039;, die zweite Komponente als &amp;#039;&amp;#039;Enophil&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Reaktion wurde erstmals 1943 von [[Kurt Alder]] beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Alder, F. Pascher, A. Schmitz in: [[Chem. Ber.|Ber. Dtsch. Chem. Ges.]] 1943, 76, S.&amp;amp;nbsp;27–53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
En-Reaktionen benötigen zur Aktivierung eine erhöhte Reaktionstemperatur oder eine [[Lewis-Säure]]. Elektronenarme Enophile begünstigen die Reaktion, da sie den Angriff des Ens am Enophil erleichtern (Vergleiche auch &amp;#039;&amp;#039;Dien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dienophil&amp;#039;&amp;#039; in der [[Diels-Alder-Reaktion]]). Ein gutes Enophil ist beispielsweise [[Maleinsäureanhydrid]], dessen [[Doppelbindung]] durch die elektronenziehenden Effekte zweier [[Carbonylgruppe|Carbonylfunktionen]] sehr elektronenarm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
An der En-Reaktion sind vier π-[[Elektron]]en beteiligt. Formal wird eine π-Bindung zugunsten einer σ-Bindung gelöst. Sie wird durch elektronenreiche Ene und elektronenarme Enophile begünstigt. Sie verläuft schlechter, je höher der [[Substituent|Substitutionsgrad]] in der allylischen Position, die das zu übertragende [[Proton (Chemie)|Proton]] trägt, ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intramolekulare En-Reaktionen verlaufen in den meisten Fällen glatter als intermolekulare. Es können klassische Lewis-Säuren wie [[Aluminiumchlorid]] oder [[Bortrifluorid]] verwendet werden. Die Reaktion selbst verläuft dann trotzdem noch konzertiert, da die Lewis-Säure nur der Aktivierung des Enophils dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enophile sind nicht auf den Einsatz von Alkenen beschränkt. Auch [[Alkine]] oder [[heteroatom]]tragende Gruppen, die eine Mehrfachbindung besitzen, können verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mechanismus ==&lt;br /&gt;
Die En-Reaktion verläuft [[Konzertierte Reaktion|konzertiert]]. Es erfolgt eine Bindungsbildung zwischen einem [[Kohlenstoff]]atom der Doppelbindung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und dem Enophil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter Übertrag des allylischen Wasserstoffs auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Als Produkt entsteht ein substituiertes [[Alkene|Alken]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EN-Reaktion Reaktionsmechanismus RMV5.svg|zentriert|550px|N-Reaktion Reaktionsmechanismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion von Sauerstoff als Enophil liefert ein analoges Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, jedoch wird ein konzertierter Mechanismus für diese Reaktion stark angezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael B. Smith: &amp;#039;&amp;#039;March’s Advanced Organic Chemistry&amp;#039;&amp;#039;, 7. Auflage, Wiley, 2013, ISBN 978-0-470-46259-1, S.&amp;amp;nbsp;834.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EN-Reaktion Reaktionsmechanismus RMV6.svg|zentriert|550px|N-Reaktion Reaktionsmechanismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Hetero-En-Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Neben der klassischen Reaktion mit einem Alken als Enophil, können auch Gruppen dienen, die Heteroatome tragen. Hierzu zählen hauptsächlich [[Carbonyl]]verbindungen, aber auch Reaktionen mit [[funktionellen Gruppen]], die mehrfach gebundene [[Stickstoff]]- oder [[Schwefel]]atome tragen, sind beschrieben. Werden Carbonylverbindungen verwendet, spricht man auch von einer &amp;#039;&amp;#039;Carbonyl-En-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;. Ein Beispiel zeigt die Reaktion von [[Citronellal]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit [[Niob(V)-chlorid]] als [[Katalysator]]. Dabei entsteht das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlos Kleber Z. Andrade, Otilie E. Vercillo, Juliana P. Rodrigues, Denise P. Silveira: &amp;#039;&amp;#039;Intramolecular ene reactions catalyzed by NbCl&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;, TaCl&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; and InCl&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;; in: [[J. Braz. Chem. Soc.]] 2004, 15, 6, S.&amp;amp;nbsp;813–817; [[doi:10.1590/S0103-50532004000600005]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hetero-En-Reaktion Reaktionsmechanismus RMV3.svg|zentriert|450px|Hetero-En-Reaktion Reaktionsmechanismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Conia-En-Reaktion ===&lt;br /&gt;
Die Conia-En-Reaktion ist eine intramolekulare Variante mit enolisierbaren Ketonen oder Estern als enophile Komponente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;1975Synth&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |first1=J. M. |last1=Conia |first2=P. |last2=Le Perchec |title=The thermal cyclisation of unsaturated carbonyl compounds |journal=Synthesis |volume=1 |issue=1 |pages=1–19 |doi=10.1055/s-1975-23652 |date=1975 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.organische-chemie.ch/OC/Namen/conia-en-reaktion.htm Portal für organische Chemie.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt; β-Dicarbonyle bieten gegenüber Monocarbonylen Reaktivitätsvorteile. Cyanoacetate, Sulfonylacetate oder Phosphonoacetate sind gleichermaßen einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Conia-En-Reaktion.svg|600px|center|Reaktionsgleichung der Conia-En-Reaktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Retro-En-Reaktion ===&lt;br /&gt;
Die Retro-En-Reaktion tritt meist als intramolekulare Reaktion auf. Sie verläuft invers der En-Reaktion und tritt meist dann auf, wenn eine hohe [[Ringspannung]], beispielsweise durch einen [[Cyclopropane|Cyclopropylring]] im Startmaterial vorhanden sind, die so abgebaut werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Retro-En-Reaktion Reaktionsmechanismus RMV2.svg|zentriert|300px|Mechanismus der Retro-En-Reaktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== En-Reaktion mit inversem Elektronenbedarf ===&lt;br /&gt;
Ähnlich der Diels-Alder-Reaktion können auch En-Reaktionen mit inversem Elektronenbedarf auftreten. Dies bedeutet, dass ein elektronenarmes En mit einem elektronenreichen Enophil umgesetzt wird. Ungleich der Diels-Alder-Reaktion sind diese En-Reaktionen jedoch sehr selten anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schenck-En-Reaktion ===&lt;br /&gt;
Die Schenck-En-Reaktion, oder auch kurz &amp;#039;&amp;#039;Schenck-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach [[Günther Otto Schenck]], ist eine Variante der En-Reaktion, bei der als Enophil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Sauerstoff#Singulett-Sauerstoff|Singulett-Sauerstoff]] eingesetzt wird. Dies ermöglicht die [[Synthese (Chemie)|Synthese]] von [[Hydroperoxide]]n (blau markiert) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther O. Schenck: &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie der photosensibilisierten Reaktion mit molekularem Sauerstoff&amp;#039;&amp;#039;; in: [[The Science of Nature|Naturwissenschaften]] 1948, 35, S.&amp;amp;nbsp;28–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Prein, [[Waldemar Adam]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schenck‐En‐Reaktion: eine diastereoselektive Oxyfunktionalisierung mit Singulettsauerstoff für präparative Anwendungen&amp;#039;&amp;#039;; in: [[Angew. Chem.]] 1996, 108, S.&amp;amp;nbsp;519–538; [[doi:10.1002/ange.19961080505]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenck-En-Reaktion Reaktionsschema ÜV1.svg|zentriert|400px|Mechanismus der Schenck-En-Reaktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Laue, Andreas Plagens: &amp;#039;&amp;#039;Namen- und Schlagwortreaktionen der Organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;, Vieweg + Teubner, 5. Auflage, 2006, ISBN 978-3-8351-0091-6, S.&amp;amp;nbsp;114–118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.organische-chemie.ch/OC/Namen/En-Reaktion.htm Die En-Reaktion bei Organische-Chemie.ch]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.oci.uni-hannover.de/AK_Kalesse/OCF-vortraege05WS/En%20Reaktion%20neu.pdf |wayback=20070611043526 |text=Lehmann, Neumann: En-Reaktion Uni Hannover}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pericyclische Reaktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenstoff-Kohlenstoff-bindungsknüpfende Reaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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