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	<title>Emsing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T10:19:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emsing&amp;diff=1059984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orgelputzer: /* Bauwerke und Denkmäler */ + Orgelbauer</title>
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		<updated>2025-07-23T14:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke und Denkmäler: &lt;/span&gt; + Orgelbauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Emsing&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Titting&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.99828&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.26259&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 294&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.titting.de/zahlen-und-daten/ |zugriff=2020-02-03 |sprache=de|titel=Einwohnerzahl Emsing auf der Homepage der Gemeinde Titting }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 85135&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08423&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Emsing 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emsing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil des Marktes [[Titting]] im [[Landkreis Eichstätt]], [[Oberbayern]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt in der südlichen [[Frankenalb]] an der Einmündung der [[Morsbach]] in die [[Anlauter]] im [[Naturpark Altmühltal]]. Von Titting ist das Dorf vier, von [[Altdorf (Titting)|Altdorf]] zwei Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Emsing gilt als „-ing“-Ort als [[Bajuwaren|bajuwarische]] Gründung wahrscheinlich des 6. Jahrhunderts und war bereits [[Christianisierung|christianisiert]], als der [[Angelsachsen|angelsächsische]] Mönch [[Willibald von Eichstätt|Willibald]] im nahen [[Eichstätt]] 740 ein Missionskloster gründete. Von 1158 bis 1169 ist ein Ortsadel nachgewiesen; zudem besaß 1158 das Eichstätter [[Domkapitel]] Güter in „Omegesingen“ (= Dorf des Amechis?), deren Zahl später mit sieben angegeben wird. 1239 hatte auch das [[Augustinerorden|Augustinerchorherrenstift]] [[Kloster Rebdorf|Rebdorf]] Besitz in Emsing. In der Auseinandersetzung um die Hirschberger Erbschaft nach dem Aussterben der [[Schloss Hirschberg (Bayern)|Hirschberger]] 1305 mit dem letzten Eichstätter [[Vogt|Schutzvogt]] Gebhard VII. gelangte das Dorf zum [[Hochstift]] Eichstätt, verwaltet zunächst vom bischöflichen Vogtamt auf [[Burg Brunneck]] (nur für [[niedere Gerichtsbarkeit]] von den 22 bischöflichen Gütern zuständig; die [[Blutgerichtsbarkeit|hohe Gerichtsbarkeit]] wurde vom bischöflichen Richteramt [[Greding]] ausgeübt), ab Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Säkularisation 1803 vom Vogtamt [[Titting]], das beide Gerichtsbarkeiten, die hohe und die niedere, ausübte. Eine [[Taferne]] ging 1312 an der Bischof Philipp. 1480 hat die [[Pfarrei]] Emsing eine Kooperatur und mit [[Biburg (Niederbayern)|Biburg]], [[Erkertshofen]], [[Grafenberg (Greding)|Grafenberg]], [[Heiligenkreuz (Titting)|Heiligenkreuz]], St. Martin in Titting und [[Petersbuch]] sechs Filialen und war damit Mittelpunkt einer [[Urpfarrei]] des [[Bistum Eichstätt|Bistums Eichstätt]]; noch 1602 ist dies unverändert. 1486 kamen die Emsinger [[Lehen]]güter des Klosters Rebdorf in fürstbischöflichen Besitz. 1595 wurde der Pfarrhof neu gebaut; gemäß einem Visitationsbericht von 1622 hatte das Domkapitel die Bau- und Unterhaltslast, jedoch mussten darüber die Pfarrer in der Folgezeit öfters Auseinandersetzungen mit dem Domkapitel führen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] schlug hier 1637 das kaiserliche Heer sein Winterquartier auf. 1647 stand hier das Hauptquartier des kaiserlichen Generals Gelen. 1724 wurde für die [[Sebastian (Heiliger)|Sebastiansbruderschaft]] ein [[Ablass]] errichtet. 1783/84 kam es wiederum zu einem Neubau des Pfarrhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] wurde der Ort unter [[Königreich Bayern|bayerischer Herrschaft]] [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|1818 eine eigenständige Gemeinde]], zu der die nahe [[Ablaßmühle]] an der Anlauter und das südlich auf der Albhochfläche gelegene Hofgut [[Herlingshard]] gehörte. Mit Abschluss des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurden die Besitzverhältnisse zwischen Pfarrei, Gemeinde und Schule neu geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1950 von Altdorf angestrebte Angliederung wurde von Emsing abgelehnt. Bei der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]], die am 1. Januar 1972 in Kraft trat, schloss sich Emsing der Großgemeinde Titting an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wilhelm Volkert |Titel=Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980 |Verlag=C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=München |Datum=1983 |ISBN=3-406-09669-7 |Seiten=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wechselte mit dieser am 1. Juli 1972 vom mittelfränkischen Bezirksamt bzw. [[Landkreis Hilpoltstein]] zum oberbayerischen Landkreis Eichstätt über. 1962 wurde eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt; 1983 hatte der Ort bei 271 Einwohnern sechs Vollerwerbs- und 14 Nebenerwerbsbauernanwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche D-1-76-164-33.jpg|mini|Pfarrkirche St. Martin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brücke D-1-76-164-100.jpg|mini|Anlauterbrücke]]&lt;br /&gt;
* Die katholische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Martin&amp;#039;&amp;#039;, erhöht mit Pfarr- und Schulhaus am nördlichen Ausgang des Dorfes gen [[Morsbach]] gelegen, fungierte einst als [[Wehrkirche]] ([[Wehrkirche Emsing]]). Der Vorgängerbau der jetzigen Kirche wurde 1277 [[Konsekration|konsekriert]]. 1612 baute man die Kirche neu, erweiterte sie 1738 und verlängerte sie 1869. Die Turmuntergeschosse mit [[Chor (Architektur)|Chor]] und mit östlichem Schlitzfenster in einer [[Bogen (Architektur)|Stichbogennische]] stammen aus der [[Romanik]]; der heutige Turmabschluss, das Glockengeschoss mit einem vierseitigen ziegelgedeckten Spitz[[Helm (Architektur)|helm]], dürfte 1612 aufgeführt worden sein. Der [[barock]]e [[Hochaltar]] stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert, erfuhr aber Veränderungen. Die beiden Seitenaltäre von 1735 haben [[Gotik|spätgotische]] Seitenfiguren: Sie stellen den [[Leonhard von Limoges|hl. Leonhard]] und den [[Laurentius von Rom|hl. Laurentius]] dar (um 1480) sowie die [[Barbara von Nikomedien|hl. Barbara]] und die hl. [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] (Ende des 15. Jahrhunderts). Das Hoch[[Altarretabel|altarblatt]] [[Martin von Tours|St. Martin]] malte 1764 der Kipfenberger Anton Köll (Köhl), das Deckengemälde 1899 Sebastian Wirsching. Die barocke [[Kanzel]] wurde Ende des 17. Jahrhunderts geschaffen. 1988 wurde eine neue [[Orgel]] von [[Johannes Karl]] eingebaut. – Emsing ist noch heute Pfarrsitz.&lt;br /&gt;
* Am Eingang zum Friedhof steht der sog. &amp;#039;&amp;#039;Martinssaal&amp;#039;&amp;#039;, ein eingeschossiges Gebäude mit hohem [[Kniestock]], 1828 als erstes Schulhaus errichtet; es ist in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Auch das zweite ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Schulhaus&amp;#039;&amp;#039;, das um 1870 errichtet wurde und sich als zweigeschossiger Bau mit [[Kalkplattendach]] am Hang oberhalb der Kirche befindet, steht – neben weiteren Gebäuden Emsings – in dieser Liste.&lt;br /&gt;
* 1920 wurde das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;[[Beinhaus]]&amp;#039;&amp;#039; in eine Kriegergedächtniskapelle mit [[Pietà]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
* Im Friedhof finden sich ein mittelalterlicher &amp;#039;&amp;#039;[[Taufstein]]&amp;#039;&amp;#039; und mittelalterliche Grabsteine aus Kalkstein.&lt;br /&gt;
* Südlich des Ortes, am gegenüberliegenden Anlauterufer, findet man eine &amp;#039;&amp;#039;Kapelle&amp;#039;&amp;#039; aus dem 19. Jahrhundert und einen älteren, renovierten &amp;#039;&amp;#039;Bildstock&amp;#039;&amp;#039;. Die dortige [[Jochbogen (Brücke)|dreijochige]] &amp;#039;&amp;#039;Anlauterbrücke&amp;#039;&amp;#039; wurde 2001 saniert.&lt;br /&gt;
* Untertägig liegen bei Emsing eine Teilstrecke des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Raetischen Limes]] und die römischen &amp;#039;&amp;#039;Wachposten&amp;#039;&amp;#039; 14/64 und 14/65.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Titting#Emsing|titel1=„Emsing“ im Artikel Liste der Baudenkmäler in Titting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Gmelch]] (1821–1905), Pfarrer in [[Balzers]] ([[Liechtenstein]]), Verfasser eines Lesebuches für Schulen, 1862–1867 Mitglied des liechtensteinischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Alberista Dirsch]] (1902–1944), Steyler Missionsschwester und Märtyrin, geboren in Emsing&lt;br /&gt;
* [[Franz Sand]], 1947–1982 Pfarrer von Emsing, Heimatforscher des Anlautertales († 2. August 1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken. III. Bezirksamt Hilpoltstein&amp;#039;&amp;#039;, München 1928 (Nachdruck 1982), S. 45–48&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emsing&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimgarten 22 (1951), Nr. 29 und 30&lt;br /&gt;
* Karl Zecherle und Toni Murböck: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Klöster im Kreis Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 106f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt: Sparkasse Eichstätt, 2. erweiterte Auflage 1984, S. 188–190&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emsing&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Titting. Beiträge zur Natur- und Kulturgeschichte des mittleren Anlautertals&amp;#039;&amp;#039;, Kipfenberg: Hercynia 1999, u.&amp;amp;nbsp;a. S. 287–289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Emsing|val=5617|zugriff=2021-02-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Titting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10099519-6|VIAF=124147133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Titting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
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