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	<title>Emsgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T08:05:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emsgau&amp;diff=1619425&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WHVer: /* Literaturangabe ausreichend */</title>
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		<updated>2024-10-02T12:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literaturangabe ausreichend&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friesische Seelande um 1300.png|mini|500px|Die Friesischen Seelande um 1300]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emsgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Emsgo&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[historische Landschaft]], gelegen im Süden und Westen [[Ostfriesland]]s. Der alte friesische Emsgau ist zu unterscheiden vom &amp;#039;&amp;#039;sächsischen Emsgau&amp;#039;&amp;#039;, der in etwa das heutige [[Emsland]] umfasste&amp;lt;ref&amp;gt;Jannes Ohling: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland im Schutze des Deiches: Politische Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;, Leer 1975, S. 483, ohne ISBN&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine eigenständige Entwicklung genommen hat. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erwarb Graf [[Hermann I. (Ravensberg)|Hermann I. von Calvelage-Ravensberg]] als Lehnsträger unter [[Lothar von Süpplingenburg]] (Herzog von Sachsen) die Grafenrechte im friesischen Emsgau. Diese Grafenrechte wurden 1253/54 an die [[Bischof von Münster|Bischöfe von Münster]] abgegeben. Während etwa der friesische Emsgau zum [[Bistum Münster]] zählte, wurde der sächsische dem [[Bistum Osnabrück]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emsgau war in das [[Rheiderland|Rheider-]], [[Moormerland|Moormer-]], [[Overledingerland|Overledinger-]], das [[Lengenerland|Lengener-]] und das [[Emsigerland]] unterteilt. Dazu kam noch das [[Saterland]] als Exklave.&amp;lt;ref name=&amp;quot;van lengen&amp;quot;&amp;gt;[[Hajo van Lengen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friesische Freiheit des Mittelalters - Leben und Legende&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2003, S. 70, ISBN 3-932206-30-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als im restlichen Ostfriesland etablierte sich hier bis zur Herrschaftsbildung der [[tom Brok]] kein [[ostfriesische Häuptlinge|Häuptlingssystem]], die Länder des Emsgo blieben autonom. Diese Periode endete mit dem Einzug der [[Geschichte Hamburgs#Spätmittelalter – eine der bedeutendsten Hansestädte|Hamburger]], die im Zuge der Auseinandersetzungen um die Duldung der [[Vitalienbrüder]] mehrfach in Ostfriesland einmarschierten und im Emsgau um 1345 die [[Burg Stickhausen]] errichteten, um ihre nach Westen führenden Handelswege zu schützen. Als ein weiterer Grund dafür, dass es im Emsgau nicht zur Herrschaftsbildung kam, werden die mangelnden wirtschaftlichen Voraussetzungen gesehen. Am Flusslauf der Ems war Landwirtschaft nur begrenzt möglich und das Lengenerland war reine [[Geest]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;van lengen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wirtschaftlichen Schwerpunkt der Region bildete das Emsigerland rund um die heutige Stadt Emden. Es erscheint erstmals im frühen 13. Jahrhundert in den Quellen und erstreckte sich vom Unterlauf des Flusses [[Flumm]] bis zur ehemaligen [[Sielmönker Bucht]]. Das Emsigerland war im alten Emsgau so dominierend, dass es dessen Namen führte: &amp;#039;&amp;#039;Emesgonia, universitas&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;terra Emesgonie&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Emesgonum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hajo van Lengen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friesische Freiheit des Mittelalters - Leben und Legende&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2003, S. 72, ISBN 3-932206-30-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Herausbildung der Herrschaft der tom Brok löste sich der alte Emsgau auf. Das Saterland, das sich 1400 zu den ostfriesischen Landesgemeinden zählte, blieb vom Zugriff der ostfriesischen Häuptlinge verschont, kam dann aber unter die Herrschaft des Bischofs von Münster und hat seither eine eigenständige Entwicklung genommen. Das vorher eher in Richtung der Groninger [[Ommelande]] orientierte linksemsische Rheiderland kam im Zuge des weit in das Land hineinreichenden [[Dollart]]&amp;amp;shy;einbruchs, der die [[Ems]] als natürliche Grenze ablöste, 1413 mit dem Rest des Emsgaus unter die Herrschaft der tom Brok, deren Erbe dann die [[Cirksena]] antraten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hajo van Lengen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friesische Freiheit des Mittelalters – Leben und Legende&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2003, S. 69, ISBN 3-932206-30-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hajo van Lengen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Emsigerlandes vom frühen 13. bis zum späten 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Aurich 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ostfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ems)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WHVer</name></author>
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