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	<title>Emmy Roth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T19:26:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmy_Roth&amp;diff=2586571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: /* Einzelnachweise */ kat spezifiziert</title>
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		<updated>2025-04-06T12:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat spezifiziert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Emmy Roth.jpg|mini|Emmy Roth, fotografiert von [[Wanda von Debschitz-Kunowski]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EmmyRoth TeaCaddyAndExtractPot MIA 982761121.jpg|mini|Emmy Roth: [[Teedose]] und [[Teekanne]] (ca. 1928), im Bestand des [[Minneapolis Institute of Art]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmy Roth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren  [[12. Mai]] [[1885]]  in [[Hattingen]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmy Urias&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; gestorben [[11. Juli]] [[1942]] in [[Tel Aviv]])  war eine deutsche [[Silberschmied]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Emmy Urias wuchs mit den Geschwistern Rosalie (* 1878) und Josef (1879–1943) in einer bürgerlichen Familie auf, die sich vom [[Wanderhändler|Wanderhandel]] hochgearbeitet hatte und in Hattingen das [[Kaufhaus]] im Steinhagen 15 betrieb. Am 31. Oktober 1906 heiratete sie den in Berlin lebenden Kaufmann Paul Baehr, mit dem sie nach Berlin zog und von dem sie 1911 geschieden wurde. Nachdem sie bereits kurz darauf verwitwet war, hieß sie seit 1913 durch eine dritte Ehe Roth. Sie absolvierte &amp;lt;!-- bis ca. 1908 --&amp;gt;eine Lehre als Gold- und Silberschmiedin bei [[Paul Beumers]], dem Inhaber der Düsseldorfer Silberschmiedefirma [[Conrad Anton Beumers]],&amp;lt;ref&amp;gt;Bröhan/Berg 2001,  S. 170. Die Autoren von &amp;#039;&amp;#039;Frauensilber&amp;#039;&amp;#039; gehen hingegen (S. 78) davon aus, dass sie dort eine Ausbildung zwischen 1902 und 1906 machte.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Ausbildung in weiteren Gold- und Silberschmiedewerkstätten &amp;lt;!--Wien und Paris --&amp;gt;und machte möglicherweise &amp;lt;!--um 1906 --&amp;gt;eine [[Meisterprüfung]], was Frauen seinerzeit nur in wenigen Berufen möglich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Biographie in &amp;#039;&amp;#039;Frauensilber&amp;#039;&amp;#039; (S. 78) soll sie die Ausbildung in Berlin fortgesetzt haben. „Unbekannt bleibt auch, ob sie jemals eine Meisterprüfung absolvierte.“&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- Vermutlich ab 1912/13 zog sie nach Berlin.--&amp;gt; Vermutlich um 1906/07 eröffnete sie eine eigene Werkstatt als Silberschmiedin und arbeitete mit [[Silber]] und [[Sterlingsilber]], aber auch mit [[Nickelbasislegierung|nickellegiertem]] [[Messing]] und [[Neusilber]]. Zwischen 1923 und 1933 betrieb sie ihre Werkstatt in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]], Clausewitzstraße 8.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frauensilber&amp;#039;&amp;#039;, S. 78, 86; nach Bröhan/Berg (2001, S. 136) betrieb sie diese Werkstatt bis 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt; Roth entwarf unter anderem für die [[Silberwarenfabrik Peter Bruckmann &amp;amp; Söhne]] in Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Formgebung]] ihrer Alltagsgegenstände, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Teekanne]]n, orientierte sich zunächst am [[Jugendstil]], seit Mitte der 1920er Jahre am im [[Bauhaus]] entwickelten sachlichen Stil. Bei den Arbeiten aus den späten 20er und frühen 30er Jahren verband sie eigenständig handwerkliche Perfektion mit moderner Formgebung. Oft bezog sie zeitgenössische architektonische Vorbilder in ihre Entwürfe. Ihr [[Zuckerstreuer|Puderzuckerstreuer]] von 1929 aus Silber orientiert sich beispielsweise an dem von [[Erich Mendelsohn]] in den Jahren 1919/20 geschaffenen [[Einsteinturm]] in Potsdam.&amp;lt;ref&amp;gt;Bröhan/Berg 2001, Abbildung &amp;#039;Puderzuckerstreuer&amp;#039; S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roth stellte seit 1925 auf Messen aus, so 1931 bei der [[Deutsche Bauausstellung Berlin 1931|Deutschen Bauausstellung]] in Berlin und auf der [[Weltfachausstellung Paris 1937]] im israelischen Pavillon. Es gelang ihr auch, ausgelöst durch einen Artikel im [[New York City|New Yorker]] Kunstmagazin „Creative Art“ (1929), Aufträge aus dem Ausland zu erhalten. Roth war Mitglied der von [[Ida Dehmel]] im Jahre 1926 gegründeten [[GEDOK|Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnenvereine alle Gattungen]] (GEDOK). Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933]] emigrierte sie nach Frankreich. Zwei Jahre später entschloss sie sich, Europa zu verlassen und ging nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]], zunächst wahrscheinlich nach [[Jerusalem]], später nach Tel Aviv. 1936 wurden einige ihrer von ihr mitgebrachten Arbeiten in Tel Aviv ausgestellt. Mangels Aufträgen für größere Silberstücke fertigte sie Schmuckstücke an und jüdische Ritualgegenstände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museumsportal&amp;quot;&amp;gt;Michal S. Friedlander: [http://www.museumsportal-berlin.de/de/magazin/blickfange/ein-silberservice-von-emmy-roth/ &amp;#039;&amp;#039;In feinster Form. Ein Silberservice von Emmy Roth.&amp;#039;&amp;#039;] Museumsportal Berlin. Abgerufen am 2. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie in den Jahren 1937/1938 noch einmal für kurze Zeit nach Europa kam, arbeitete sie in [[Voorschoten]] für die [[Niederlande|niederländische]] Silberwarenfabrik [[Koninklijke Van Kempen &amp;amp; Begeer|Van Kempen en Begeer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Koninklijke Van Kempen &amp;amp; Begeer (siehe [[:nl:Koninklijke Van Kempen &amp;amp; Begeer|niederländische Wikipedia]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Industriedesigner]]in. Nachdem sie 1939 nach Palästina zurückgekehrt war, soll sie den Auftrag für die großen [[Kronleuchter|Lüster]] der Jerusalemer [[Hurva-Synagoge]] erhalten haben. Roth erkrankte an Krebs und beging [[Suizid]], der Bruder Josef starb 1943 in einem Schweizer Flüchtlingslager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine in Hattingen 011 Emmy Roth.jpg|mini|Stolperstein für Emmy Roth in Hattingen]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Hattingen erinnert an sie in der Straße Steinhagen mit einem [[Stolpersteine|Stolperstein]] aus [[Messing]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Roeschies: {{Webarchiv|url=http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/noch-mehr-bekannte-gesichter-id7287349.html |wayback=20150916112721 |text=&amp;#039;&amp;#039;Noch mehr bekannte Gesichter.&amp;#039;&amp;#039; }} [[Funke Mediengruppe#Digital|DerWesten.de]]. 12. November 2011, abgerufen am 2. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen einer Ausstellung über deutsche Silberschmiedinnen zeigten 2011 das Badische Landesmuseum in Karlsruhe&amp;lt;ref&amp;gt;Isabella Hafner: [http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Badisches-Landesmuseum-zeigt-Frauen-Silber-203775.html &amp;#039;&amp;#039;Raffiniert und pflegeleicht. Badisches Landesmuseum zeigt &amp;quot;Frauen-Silber&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;] 2. März 2011, abgerufen am 2. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Berliner Bröhan-Museum eines ihrer Kaffee- und Teeservices aus der Sammlung des Jüdischen Museums Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museumsportal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Torsten Bröhan, Thomas Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Design Classics&amp;#039;&amp;#039;, Taschen, Köln 2001, ISBN 3-8228-6876-0, S. 136–137, 170&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonderausstellung Frauensilber: Paula Straus, Emmy Roth &amp;amp; Co. – Silberschmiedinnen der Bauhauszeit&amp;#039;&amp;#039;. [[Badisches Landesmuseum|Museum beim Markt]], Karlsruhe 2011, [[Bröhan-Museum]] Berlin 2011. Info-Verlag, Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-88190-620-3.&lt;br /&gt;
* Alexandra Koronkai-Kiss: &amp;#039;&amp;#039;Emmy Roth.&amp;#039;&amp;#039; In: Tobias Hoffmann / Anna Grosskopf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ansehen! Kunst und Design von Frauen 1880–1940&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2022 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums; 43), ISBN 978-3-7774-4009-5, S. 162–167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hattingen.de/stadt_hattingen/Bildung%20und%20Kultur/Stadtarchiv/Stadtgeschichte/Stolpersteine/stolperst_roth.pdf Biographie des Stadtarchivs Hattingen] (PDF; 287&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107333368X|LCCN=no2011116142|VIAF=172545392|GNDName=108295648|GNDCheck=2019-10-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roth, Emmy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silberschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roth, Emmy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baehr, Emmy; Arzt, Emmy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Silberschmiedin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hattingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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