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	<title>Emmy Klinker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:07:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmy_Klinker&amp;diff=2630533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Girus: typo</title>
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		<updated>2022-04-24T05:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmy Klinker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1891]] in [[Eupen]]; † [[2. Juni]] [[1969]] in [[München]]),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Emmy Klinker.&amp;#039;&amp;#039; In: Ingrid von der Dollen: &amp;#039;&amp;#039;Malerinnen im 20. Jahrhundert. Bildkunst der „verschollenen Generation“. Geburtsjahrgänge 1890–1910.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2000, ISBN 3-7774-8700-7, S. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[Malerei|Malerin]] des [[Expressionismus]]. 1919 stellte sie gemeinsam mit Albert Bloch, [[Kurt Schwitters]] und anderen in [[Der Sturm (Zeitschrift)|der Berliner Galerie des „Sturm“]] aus. Nachdem sie lange Zeit fast vergessen war, zeigte zuerst 2012 das Wuppertaler [[Von der Heydt-Museum]] einige ihrer Gemälde in einer Ausstellung über den „Sturm“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print/die_welt/article106165719/Die-Moderne-begann-in-Wuppertal.html Artikel in der Welt: Die Moderne begann in Wuppertal / abgefragt am 7. Mai 2012, 16:03]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 stellte die Frankfurter [[Schirn Kunsthalle Frankfurt|Schirn]] in der Ausstellung „Sturm-Frauen“ sie in eine Reihe mit [[Sonja Delaunay]], [[Gabriele Münter]] und [[Marianne von Werefkin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://schirn.de/sturmfrauen/digitorial/ Kunsthalle Schirn, Sturm-Frauen Digitorial, abgerufen am 28. Oktober 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Pfeiffer, [[Max Hollein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sturm-Frauen: Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910–1932&amp;#039;&amp;#039;. Wienand, Köln 2015, ISBN 978-3-86832-277-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emmy Klinker wuchs als Tochter eines Notars in [[Barmen]] auf und erhielt ihre erste künstlerische Ausbildung als 16-Jährige bei dem [[Karlsruhe]]r Landschaftsmaler [[Paul von Ravenstein]]. 1911, mit 20 Jahren, verließ sie Karlsruhe und zog nach [[Berlin]], um dort ihre Ausbildung bei [[Lovis Corinth]] und [[Martin Brandenburg]] fortzusetzen. 1914 reiste sie zu einem Studienaufenthalt nach [[Paris]], nachdem sie in ihrem Elternhaus zuvor [[Alexej von Jawlensky]] kennengelernt hatte. Übergesiedelt nach München, wurde sie ab 1916 Schülerin von [[Albert Bloch]]. Mit ihm zusammen stellte sie 1918 im Berliner „Sturm“ aus. Es folgten Ausstellungen mit der [[Novembergruppe]] in Berlin und mit der Gruppe [[Junges Rheinland]] in Düsseldorf.&amp;lt;ref&amp;gt;„Emmy Klinker (1891–1969)“, Katalog zur Ausstellung in [[Kallmünz]] 1999, Hrsg. Peter und Dr. Michael Wunder, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Emmy Klinker hatte Kontakte zum Künstlerkreis „Die Wupper“ und stellte mehrfach im Barmer Kunstverein aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Von der Heydt-Museum, Wuppertaler Künstlerverzeichnis, Wuppertal, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war über viele Jahrzehnte mit [[Gabriele Münter]] befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;„Emmy Klinker (1891–1969)“, Katalog zur Ausstellung in [[Kallmünz]] 1999, Hrsg. Peter und Michael Wunder, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ nachweislich aus der [[Barmer Ruhmeshalle|Ruhmeshalle]] Wuppertal-Barmen drei ihrer Bilder beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde ihr ein Arbeitsverbot angedroht, das jedoch nicht ausgesprochen wurde. 1944/45 war sie für fünf Monate im [[KZ Dachau]], weil sie jüdische Freunde in ihrer Wohnung versteckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde sie mit dem Kunstpreis der Stadt München geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Von der Heydt-Michael Wunder, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmy Klinker starb 1969 in München an den Folgen eines Autounfalls auf dem Weg zu ihrer Ausstellung im „Pavillon Alter Botanischer Garten“ in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog des Von-der-Heydt-Museums in Wuppertal zur Ausstellung, „Sturm – Zentrum der Avantgarde“, Wuppertal 2012, S. 340&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Das Spektrum des malerischen Werks von Emmy Klinker reicht von Porträts über Interieurszenen und Figurenbildern bis hin zu Landschaftsdarstellungen. In ihrem Alterswerk setzte sich die Malerin mit den Themen Krieg und Unterdrückung auseinander und rückte das damit verbundene menschliche Leid in den Mittelpunkt vieler Arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Von der Heydt-Museum, Wuppertaler Künstlerverzeichnis, Wuppertal, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1937 als &amp;quot;entartet&amp;quot; aus der Ruhmeshalle Wuppertal-Barmen beschlagnahmte Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderer&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 35 × 40 cm, 1920; zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis&amp;#039;&amp;#039; (82 × 48 cm, 1914; zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das weiße Pferd&amp;#039;&amp;#039; (69 × 77 cm; von 1938 bis 1941 in acht Städten in der Wanderausstellung „[[Entartete Kunst (Ausstellung)|Entartete Kunst]]“ vorgeführt. Verbleib ungeklärt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1918 [[Barmer Kunstverein]]&lt;br /&gt;
* 1919 Galerie &amp;#039;&amp;#039;Sturm&amp;#039;&amp;#039;, Berlin (zusammen mit Albert Bloch und Kurt Schwitters)&lt;br /&gt;
* 1923 [[Barmer Kunstverein]]&lt;br /&gt;
* 1955 &amp;#039;&amp;#039;[[Städtische Galerie München]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung Münchner Künstlerinnen (zusammen mit: [[Ida Diem-Tilp]], [[Marianne Hertwig]], D. Kirchner-Moldenhauer u. a.)&lt;br /&gt;
* 1969 Pavillon [[Alter Botanischer Garten (München)|Alter Botanischer Garten]], München&lt;br /&gt;
* 1999 &amp;#039;&amp;#039;Galerie Münter im Weigerthof&amp;#039;&amp;#039;, [[Kallmünz]]&lt;br /&gt;
* 2012 &amp;#039;&amp;#039;Von-der-Heydt-Museum&amp;#039;&amp;#039;, Wuppertal: &amp;#039;&amp;#039;Sturm – Zentrum der Avantgarde&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015 &amp;#039;&amp;#039;Schirn Kunsthalle&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt: &amp;#039;&amp;#039;Sturm-Frauen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wdr.de/Fotostrecken/wdrde/2012/03/ausstellungdersturm.jsp |text=Selbstbildnis von Emmy Klinker in der Wuppertaler Ausstellung: Bild 11 der Fotostrecke des WDR |wayback=20120314092114}}&lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/572082193 &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung Münchner Künstlerinnen : Ida Diem-Tilp, Marianne Hertwig, D. Kirchner-Moldenhauer&amp;#039;&amp;#039; (und Emmy Klinker) 3. September – 27. September 1955] in der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
* [http://schirn.de/sturmfrauen/digitorial/index.html Schirn Kunsthalle Frankfurt, Digitorial zur Ausstellung &amp;quot;Sturm-Frauen&amp;quot; 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-10-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klinker, Emmy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler im Beschlagnahmeinventar „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klinker, Emmy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klinker, Emmi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin des Expressionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eupen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Girus</name></author>
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