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	<title>Emmy Göring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:38:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmy_G%C3%B6ring&amp;diff=426269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zaunkoeniglich: /* Nach Kriegsende */ Stil</title>
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		<updated>2026-02-28T16:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nach Kriegsende: &lt;/span&gt; Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Emmy Göring.jpg|mini|hochkant|Emmy Göring (1935)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Emmy Göring.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Emmy Göring auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emma Johanna Henny „Emmy“ Göring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Sonnemann&amp;#039;&amp;#039;; * [[24. März]] [[1893]] in [[Hamburg]]; † [[8. Juni]] [[1973]] in [[München]]) war eine deutsche Schauspielerin und die zweite Ehefrau von [[Hermann Göring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emmy wuchs als jüngstes von fünf Kindern eines wohlhabenden Fabrikantenehepaares auf und genoss die Ausbildung zur Schauspielerin bei [[Leopold Jessner]] in Hamburg. Ab 1910 folgten Engagements in [[Hamburg]], [[München]], [[Wien]], [[Stuttgart]] und [[Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1916 heiratete sie den Schauspielkollegen [[Karl Köstlin (Regisseur)|Karl Köstlin]], Sohn des Regisseurs und Dramaturgen [[Theodor Köstlin]]; die Ehe wurde 1926 geschieden. Im Jahr 1932&amp;lt;ref&amp;gt;Emmy Göring - Die First Lady der Nazis. Dokumentarfilm von [[Annette Baumeister]] (Ausstrahlung auf MDR am 16. August 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; machte sie die Bekanntschaft des 1931 verwitweten [[Hermann Göring]]. In der Funktion des preußischen Ministerpräsidenten verlieh er ihr im Herbst 1934 den Titel einer preußischen [[Staatsschauspieler]]in und verschaffte ihr ein Engagement am [[Preußisches Staatstheater Berlin|Preußischen Staatstheater Berlin]]. Als [[Minna von Barnhelm]] nahm sie 1935 Abschied vom Berliner Staatstheater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Hermann Göring ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F051618-0010, Berlin, Trauung Hermann Göring mit Ehefrau Emmy.jpg|mini|hochkant|Emmy und [[Hermann Göring]] nach der Trauung vor dem [[Berliner Dom]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großem Pomp wurde am 10. April 1935 die Hochzeit von Hermann und Emmy Göring gefeiert. Trauzeugen der standesamtlichen Hochzeit waren [[Adolf Hitler]] und [[Hanns Kerrl]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=StA Berlin I Heiratsregister Nr. 113/1935 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Paar erhielt 1937 verspätet als Geschenk von der deutschen Automobilindustrie die Yacht &amp;#039;&amp;#039;[[Carin&amp;amp;nbsp;II]]&amp;#039;&amp;#039;. Angeblich trat Emmy Göring erst 1938 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei, soll aber die niedrige Nummer einer verstorbenen Parteigenossin mit Beitrittsdatum zum 1. April 1932 bekommen haben ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 744.606).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11301014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Maria Sigmund: Die Frauen der Nazis. München 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geburt der Tochter [[Edda Göring|Edda]], die Emmy Göring im Alter von 45&amp;amp;nbsp;Jahren am 2. Juni 1938 zur Welt brachte, wurde propagandistisch in Szene gesetzt. Emmy Göring führte mit ihrem Mann auf dem Anwesen [[Carinhall]] in der [[Schorfheide]] ein pompöses Leben im Stil einer [[Aristokratie|aristokratischen]] Familie. Als sich die Opernsängerin [[Helene von Weinmann]] nach der Hochzeit über ihre ehemalige Kollegin mit den Worten äußerte: „Mein Gott, Emmy, wie die angibt! Ich kannte sie schon, als sie noch nicht die große Frau war und für eine Tasse Kaffee und 2&amp;amp;nbsp;[[Österreichischer Schilling|Schilling]]&amp;amp;nbsp;50 zu haben war“, wurde sie auf Hinweis eines [[Denunziant]]en wegen Beleidigung verhaftet, bei der Vernehmung misshandelt und zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. 1943 wurde sie schwerkrank aus dem [[Justizvollzugsanstalt München|Gefängnis Stadelheim]] entlassen. Emmy Göring fungierte, weil Adolf Hitler unverheiratet war, als [[First Lady|„Hohe Frau“]] des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]], oft in Konkurrenz zu [[Magda Goebbels]]. In der Politik spielte Emmy Göring keine bedeutende Rolle, traf aber Entscheidungen im Kulturbereich, die sie ihrem Mann unterbreitete. Sie führte ein eigenes Büro und war die Stiftungsvorsitzende der von ihr 1936 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Emmy-Göring-Künstlerstiftung&amp;#039;&amp;#039;, die das &amp;#039;&amp;#039;[[Emmy-Göring-Stift]]&amp;#039;&amp;#039;-Heim für alte Bühnenkünstler in [[Weimar]] erbaute und betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Kriegsende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Goering Sylt.jpg|mini|Görings Ferienhaus „Min Lütten“ auf Sylt]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Emmy Göring zusammen mit ihrer Tochter Edda von den US-Amerikanern festgenommen. Während ihrer Zeit in verschiedenen Internierungslagern litt sie an [[Ischialgie]] und war nahezu konstant auf Bettruhe angewiesen. Außerdem hatte sie fortlaufend Ärger mit der Lagerleitung, da sie immer wieder ein Bild ihres Mannes aufstellte. Die [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] [[Garmisch-Partenkirchen]] stufte sie 1948 als aktive Nationalsozialistin ein und verurteilte sie zu 30 % Vermögenseinzug, einem Jahr Arbeitslager (das als verbüßt galt) sowie fünf Jahren Auftrittsverbot. Der Rechtsanwalt [[Erich Ebermayer]] trat auf Bitte von [[Robert Kempner]] als ihr Verteidiger auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Henning: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Opportunismus und Opposition. Kulturschaffende im Nationalsozialismus am Beispiel Erich Ebermayers.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-17-045074-5, S.&amp;amp;nbsp;176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren Gunsten sagten sechzehn Entlastungszeugen aus, darunter ihr früherer Schauspielkollege [[Gustaf Gründgens]] und der Pfarrer [[Werner Jentsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 verkaufte sie einige insgesamt 27.000 Quadratmeter große Dünen- und Heidegrundstücke an die Stadt [[Westerland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Emmy Göring |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1955-03-15 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/emmy-goering-a-116eca74-0002-0001-0000-000031969497 |Abruf=2025-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958 verkaufte sie das Ferienhaus [[Min Lütten]] in [[Wenningstedt-Braderup (Sylt)|Wenningstedt]] auf Sylt, das sie 1935 hatte bauen lassen. Das unter Denkmalschutz stehende [[Reetdach]]haus hatte sie nach dem Zweiten Weltkrieg zurückbekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Henningsen |url=https://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/ehemaliges-hermann-goering-haus-steht-zum-verkauf-id23032897.html |titel=In den Sylter Dünen: Ehemaliges Hermann-Göring-Haus steht zum Verkauf {{!}} shz.de |abruf=2019-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1967 veröffentlichte sie das Buch &amp;#039;&amp;#039;An der Seite meines Mannes&amp;#039;&amp;#039;. Diese Erinnerungen brachte im Vorabdruck die Illustrierte &amp;#039;&amp;#039;[[Quick (Zeitschrift)|Quick]]&amp;#039;&amp;#039; in Teilen heraus und machte sie damit einem breiten Publikum zugänglich. Dort verklärte sie ihre Rolle an der Seite von Hermann Göring ins Unpolitische. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wochenschauer]]&amp;#039;&amp;#039;, Ende der 1960er Jahre eine wöchentliche Rundfunksendung, brachte einen [[Satire|satirischen]] Beitrag darüber mit dem Refrain „Ich, Emmy Göring“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerer Krankheit starb Emmy Göring 80-jährig in einem Münchner Krankenhaus. Ihre Grabstelle liegt auf dem [[Waldfriedhof (München)|Münchner Waldfriedhof]]. Die Grabrede hielt Kirchenrat Werner Jentsch.&amp;lt;ref&amp;gt;Honnefer Volkszeitung vom 14. Juni 1973, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Goethe lebt...!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberwachtmeister Schwenke]]&amp;#039;&amp;#039; in der Rolle der Rena&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (1934)|Wilhelm Tell – Das Freiheitsdrama eines Volkes]]&amp;#039;&amp;#039; in der Rolle der Hedwig Tell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anna Maria Sigmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen der Nazis.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne Verlag, 7. Auflage, München 2000, ISBN 3-453-17262-0.&lt;br /&gt;
* Emmy Göring: &amp;#039;&amp;#039;An der Seite meines Mannes.&amp;#039;&amp;#039; Nation Europa Verlag, Coburg 2007, ISBN 978-3-920677-67-5.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mann]] karikierte sie 1936 in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Roman)|Mephisto]]&amp;#039;&amp;#039; in der Rolle der Lotte Lindenthal.&lt;br /&gt;
* [[Werner Fritsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Enigma Emmy Göring&amp;#039;&amp;#039; (Monolog), Frankfurt/Main, Suhrkamp 2007&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suhrkamp.de/buecher/enigma_emmy_goering-werner_fritsch_41951.html suhrkamp.de]: Werner Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Enigma Emmy Göring&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ISBN 978-3-518-41951-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0351423}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118540149}}&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|1011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118540149|LCCN=n/2003/77047|VIAF=68307136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goring, Emmy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Hermann Göring)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer Person des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Göring, Emmy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sonnemann, Emma Johanna Henny (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin und die zweite Ehefrau von Hermann Göring&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zaunkoeniglich</name></author>
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