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	<title>Emmi Handke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmi_Handke&amp;diff=1687111&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 26. Juni 2024 um 04:11 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmi Handke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Emmy Handke&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Christoph&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1902]] in [[Breslau]]; † [[17. Januar]] [[1994]] in [[Berlin]]), war eine deutsche [[Kommunismus|Kommunistin]] und langjährige Generalsekretärin des [[KZ Ravensbrück|Internationalen Lagerkomitees Ravensbrück]] sowie [[Volkskammer]]abgeordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emmi Handke, aus einer Arbeiterfamilie stammend, wuchs als Vollwaise zusammen mit acht Geschwistern bei ihren Tanten in [[Dresden]] auf. Nach dem Besuch der Volksschule und einer Handelsschule absolvierte sie von 1918 bis 1920 eine Ausbildung zur [[Kontor]]istin und nahm danach eine Bürotätigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1922 Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] und wenig später erstmals kurzzeitig verhaftet. 1925 wurde sie Mitglied der [[KPD]] und sie bekam eine Anstellung als Mitarbeiterin des [[Zentralkomitee|ZK]] der KPD. Ihre Tätigkeit führte sie 1927 im Rahmen einer Delegationsreise in die [[Sowjetunion]], wo sie ihren ersten Mann [[Ewald Blau|Karl Thoma]] kennenlernte. Nach der Hochzeit zog die nunmehr verheiratete Emmi Thoma 1928 zu ihrem Mann nach Berlin. Ihr Ehemann wurde nach dem [[Reichstagsbrand]] am 27. Februar 1933 verhaftet. Emmi Thoma selbst wurde 1934 wegen illegaler politischer Tätigkeit verhaftet. Ihren Ehemann, der sich nach seiner Entlassung den [[Interbrigaden]] in [[Spanien]] anschloss, sah Emmi Thoma nie wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechsjähriger Einzelhaft im [[Zuchthaus]] [[Jawor|Jauer]] wurde sie 1941 in das [[KZ Ravensbrück]] deportiert. Dort wurde die geschwächte Frau durch Hilfe von Mithäftlingen zur Arbeit in das Krankenrevier eingeschleust. Im späten Frühjahr 1942 [[Deportation|deportierte]] man Emmy Thoma nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]], wo sie auch wieder als Pflegerin im Revier arbeitete. Auf den Vorschlag einer [[SS-Gefolge|Oberaufseherin]] hin wurde Emmi Thoma nach einiger Zeit zusammen mit vier weiteren Häftlingen durch [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] persönlich aus dem [[Konzentrationslager]] entlassen. Jedoch verpflichtete sie der [[Sanitätswesen (KZ)|Lagerarzt]] [[Franz von Bodmann|Baron von Bodmann]] als Dienstmädchen in seinem Haushalt. Über zwei Jahre musste Thoma diese Tätigkeit verrichten. Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]] kehrte Emmi Thoma nach Berlin zurück. Dort erhielt sie eine Anstellung als Mitarbeiterin beim Parteivorstand der KPD, dem späteren [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]]. Sie engagierte sich im Sektor Widerstand und suchte nach Häftlingen, die aus den Lagern und Gefängnissen zurückkehrten und veranlasste sie, ihre Erlebnisse aufzuschreiben. Während ihrer Tätigkeit traf Thoma auch [[Georg Ulrich Handke|Georg Handke]] wieder, mit dem sie 1934 verhaftet worden war, und heiratete ihn 1947. 1956 beendete Emmi Handke ihre Tätigkeit beim ZK der SED und widmete sich ihren Ehrenämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitarbeiterin des ZK der KPD hatte sie keine politischen Ämter inne. 1947 wurde sie zur ersten Sprecherin der Lagergemeinschaft Ravensbrück gewählt. Ein Jahr später wurde sie Mitglied des Sekretariats des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|DFD]]-Bezirksverbandes Berlin. Zudem saß sie zeitweilig im Aufsichtsrat der &amp;#039;&amp;#039;[[Konsumgenossenschaft Berlin|Berliner Konsumgenossenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;. 1955 wurde Emmi Handke zur Vizepräsidentin des Internationalen Lagerkomitees Ravensbrück gewählt. 1963 wählte man sie zur Generalsekretärin des Lagerkomitees. In dieser Funktion war Emmi Handke bis 1993 tätig. Auch dem DFD blieb das prominente Mitglied nicht verborgen. 1958 kandidierte Emmi Handke für die Volkskammerwahlen als Kandidatin des DFD. Fortan vertrat sie die Massenorganisation, anfangs als Berliner Vertreterin, bis 1986 im Parlament der DDR. Zeitweise war auch ihr Ehemann Georg Handke Abgeordneter der Volkskammer. Zwischen 1964 und 1969 war Emmi Handke auch Mitglied des DFD-Bundesvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 6. Mai 1955 und 1962 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber, 1967 in Gold&lt;br /&gt;
* 1958 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1959 [[Clara-Zetkin-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1972 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1977 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1982 Orden [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Silber und 1987 in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rita Pawlowski: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Frauen stehen ihren Mann. Frauen in der Volkskammer der DDR 1950-1989: Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, trafo, 1. Auflage 2008, ISBN 978-3-89626-652-1&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=emmi-handke|lemma=Handke, Emmi|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1038352614|VIAF=305145311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Handke, Emmi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFD-Funktionärin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägerin der Clara-Zetkin-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Handke, Emmi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thoma, Emmi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD, DFD), MdV, Generalsekretärin des Internationalen Lagerkomitees Ravensbrück&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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