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	<title>Emmi Bonhoeffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:36:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmi_Bonhoeffer&amp;diff=346301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Politisches Wirken */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-14T16:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politisches Wirken: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emilie „Emmi“ Bonhoeffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Emilie Delbrück&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1905]] in [[Berlin]]; † [[12. März]] [[1991]] in [[Düsseldorf]]) war eine deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]]. Sie war verheiratet mit dem [[Jurist]]en [[Klaus Bonhoeffer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dietrich-bonhoeffer.net/bonhoeffer-umfeld/emmi-bonhoeffer/ |titel=Emmi Bonhoeffer |werk=dietrich-bonhoeffer.net |hrsg=Internationale Bonhoeffer-Gesellschaft |abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] half sie Kriegsflüchtlingen und betreute Zeugen bei den [[Auschwitzprozesse]]n 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emilie Delbrück wurde am 13. Mai 1905 als das sechste von sieben Kindern von Lina (geborene Thiersch) und [[Hans Delbrück]] geboren und gehörte damit der einflussreichen preußischen [[Delbrück (Familie)|Familie Delbrück]] an. Ihre Mutter war eine Enkelin des Chemikers [[Justus von Liebig]] aus dem [[Regierungsbezirk Darmstadt|hessischen]] [[Liebig (Geschlecht)|Geschlecht Liebig]]. Zu ihren Brüdern gehörten der Jurist [[Justus Delbrück]] und der Biophysiker [[Max Delbrück (Biophysiker)|Max Delbrück]]. Sie besuchte das Oberlyzeum Wellmann in [[Berlin-Charlottenburg]] und nach dem Abschluss eine landwirtschaftliche Frauenschule. Danach studierte sie [[Musikhochschule|Musik]] – ihr Instrument war die [[Violine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&amp;amp;id=00000006339&amp;amp;type=text/html&amp;amp;query.key=hd5zrU3y&amp;amp;template=/publikationen/personen/document.jsp&amp;amp;preview= |titel=Emmi Bonhoeffer |werk=munzinger.de |hrsg=Munzinger Archiv |abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in ihrer Jugend entstanden enge Kontakte zu den Familien [[Harnack (Familie)|Harnack]] und [[Bonhoeffer (Gelehrtenfamilie)|Bonhoeffer]], die später im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] gegen [[Adolf Hitler|Hitler]] eine große Rolle spielten. Am 3. September 1930 heiratete sie den drittältesten der acht Bonhoeffergeschwister, [[Klaus Bonhoeffer|Klaus]]. Ihr jüngster Bruder [[Max Delbrück (Biophysiker)|Max]] emigrierte 1936 in die [[USA]], während einer ihrer älteren Brüder [[Justus Delbrück|Justus]] sich dem Widerstand anschloss. Neben diesen beiden gab es einen weiteren Bruder, der jedoch 1917 gefallen ist, sowie drei ältere Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 hatte das Ehepaar Bonhoeffer ein Haus in der [[Siedlung Eichkamp|Reihenhaussiedlung Eichkamp]] in Berlin-Charlottenburg gemietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emmi Bonhoeffer |Titel=Nach dem 20. Juli 1944 |Hrsg=Jutta Koslowski |Sammelwerk=Unveröffentlichter Erlebnisbericht |Seiten=4 |Online=https://www.dietrich-bonhoeffer.net/fileadmin/media/news/Artikel_Emmi_Bonhoeffer_Nach_dem_20._Juli_1944_2.pdf |Format=PDF |KBytes=446 |Abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Emmi Bonhoeffer begleitete ihren Mann, den Bruder und die Schwäger [[Dietrich Bonhoeffer]], [[Hans von Dohnanyi]] und [[Rüdiger Schleicher]] in der Zeit des Widerstands, wiewohl sie – schon zu ihrer eigenen Sicherheit – nur begrenzt in die Einzelheiten der Verschwörung gegen Hitler eingeweiht war. Andererseits übernahm sie – wie andere Frauen im Widerstand auch – immer wieder die Weitergabe von Nachrichten und andere Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-20-juli-1944.de/reden/ein-licht-aus-altem-graun-emmi-bonhoeffer-20071981 |titel=Ein Licht aus altem Graun - Stiftung 20. Juli 1944 |abruf=2020-08-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung ihres Mannes am 23. April 1945 floh sie nach [[Gronenberg (Scharbeutz)]] in Schleswig-Holstein, wo sie schon ihre drei Kinder in Sicherheit gebracht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Regina Goldlücke |Titel=Vaters Brief war ihre Bürde |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2005-05-07 |Online=https://www.welt.de/print-wams/article127576/Vaters-Brief-war-ihre-Buerde.html |Abruf=2020-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort baute sie die Flüchtlingshilfsorganisation „Hilfe für Hilfe“ auf, die amerikanische Kleiderspenden gegen Nachbarschaftshilfe und Gemeinschaftsarbeit abgab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44448575.html |titel=Tatchristentum. Gronenberg in Holstein - Der Spiegel 23/1950 |abruf=2020-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde von US-amerikanischen Frauenverbänden eingeladen, über die Situation der Kriegsflüchtlinge und die Gronenberger Selbsthilfe zu sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Sie baute zudem eine Nähstube auf, die die Kleiderspenden vor Ort aufbereitete. Von 1948 bis 1952 war Emmi Bonhoeffer [[Gemeinderat|Gemeinderätin]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] in [[Gleschendorf (Scharbeutz)|Gleschendorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahrzehnten nach dem Krieg engagierte sie sich gegen das Vergessen der deutschen Verbrechen während der Zeit des Nationalsozialismus sowie für Frieden und Gerechtigkeit. In den ersten Jahren der deutschen Teilung baute sie ein Hilfsnetz mit auf, um Päckchen mit Spenden nach [[Deutsche Demokratische Republik|Ostdeutschland]] zu schicken. 1964, nach ihrem Umzug nach [[Frankfurt am Main]], übernahm sie es, die teils hochbetagten Zeugen im [[Auschwitzprozesse|Auschwitz-Prozess]] zu betreuen, die aus den [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Israel]] anreisten. Ihre Briefe über diese Zeit an eine in den USA lebende jüdische Freundin wurden 1965 veröffentlicht und wurden auch auf Englisch und Niederländisch übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später arbeitete sie bei [[Amnesty International]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-20-juli-1944.de/reden/redner/emmi-bonhoeffer |titel=Emmi Bonhoeffer - Stiftung 20. Juli 1944 |abruf=2020-08-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit und engagierte sich gegen die Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland im Zusammenhang mit dem [[NATO-Doppelbeschluss]] zu Beginn der 1980er-Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten 20 Lebensjahre, ab 1970, verbrachte Emmi Bonhoeffer in Düsseldorf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wo sie am 12. März 1991 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1954 erhielt sie das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. August 2024 trägt die Grund- und Gemeinschaftsschule in [[Pönitz (Scharbeutz)]] den Namen Emmi-Bonhoeffer-Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://ggems.de/unser-schulleben/poenitz-aktuell | titel=Pönitz aktuell - Neuer Schulname ab dem 01. August 2024 | abruf =2024-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeugen im Auschwitz-Prozess: Begegnungen und Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; Wuppertal-Barmen: Kiefel 1965 (Die Brücke).&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Grabner]] und Hendrik Röder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emmi Bonhoeffer: Essay, Gespräch, Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-936872-31-7&lt;br /&gt;
* Jutta Koslowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nach dem 20. Juli 1944 – Ein unveröffentlichter Erlebnisbericht von Emmi Bonhoeffer.&amp;#039;&amp;#039; (2021) [https://www.dietrich-bonhoeffer.net/fileadmin/media/ibg/2021_11_11b_29_09_2021_homepage_Koslowski_Emmi_Bonhoeffer_Nach_dem_20._Juli_1944.pdf Volltext], Kurzfassung auch in: &amp;#039;&amp;#039;Bonhoeffer-Rundbrief&amp;#039;&amp;#039; Nr. 131 (2021), S. 15–42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorothée von Meding: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Mut des Herzens: die Frauen des 20. Juli.&amp;#039;&amp;#039; [[Btb Verlag]], Berlin 1997, ISBN 978-3-442-72171-9.&lt;br /&gt;
* Sigrid Grabner und Hendrik Röder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emmi Bonhoeffer. Essay, Gespräch, Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. [[Lukas Verlag]], Berlin 2004, ISBN 978-3-936872-31-6.&lt;br /&gt;
* Sigrid Grabner und Hendrik Röder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emmi Bonhoeffer. Bewegende Zeugnisse eines mutigen Lebens&amp;#039;&amp;#039;. [[Rowohlt Verlag|Rowohlt Taschenbuch Verlag]], Reinbek 2006, ISBN 978-3-499-62164-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116238534}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0094511}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stiftung-20-juli-1944.de/reden/ein-licht-aus-altem-graun-emmi-bonhoeffer-20071981 Ein Licht aus altem Graun] Gedenkrede von Emmi Bonhoeffer am 20. Juli 1981 im Ehrenhof der Gedenk- und Bildungsstätte Stauffenbergstrasse, Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116238534|LCCN=nr/2005/2033|VIAF=47508713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonhoeffer, Emmi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Delbrück|Emmi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justus Delbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Max Delbrück (Biophysiker)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bonhoeffer, Emmi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bonhoeffer, Emilie; Delbrück, Emilie (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Ehefrau des Widerstandskämpfers Klaus Bonhoeffer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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