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	<title>Emmerthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmerthal&amp;diff=185954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raugeier: /* Gemeindegliederung */ wl</title>
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		<updated>2026-03-29T17:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindegliederung: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen von Emmerthal.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/2/0/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/22/43/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Emmerthal in HM.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Hameln-Pyrmont&lt;br /&gt;
|Höhe              = 87 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 31860&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05155, [[Börry|05157]], [[Lüntorf|05286]], [[Ohr (Emmerthal)|05151]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03252005&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE EMT&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 Ortschaften mit 17 [[Ortsteil]]en&lt;br /&gt;
|Straße            = Berliner Straße 15&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.emmerthal.de/ www.emmerthal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dominik Petters&amp;lt;ref&amp;gt;https://votemanager.kdo.de/20210912/03252005/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=224&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_338&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmerthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-PetiteTrolline-Emmerthal.wav|Aussprache}}) ist eine Gemeinde im [[Landkreis Hameln-Pyrmont]] in [[Niedersachsen]]. Sie besteht aus 17 ehemals selbständigen Orten beiderseits der [[Weser]] im [[Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln|Naturpark Weserbergland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Kirchohsen. Die Gemeinde besteht aus vier Ortschaften mit 17 Ortsteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.emmerthal.de/media/custom/131_58_1.PDF?1327046860 |wayback=20141112221113 |text=Hauptsatzung der Gemeinde Emmerthal – Ortsräte }}, abgerufen am 12. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Amelgatzen]], bestehend aus den früheren Gemeinden Amelgatzen mit Hanebülten, [[Hämelschenburg]] und [[Welsede (Emmerthal)|Welsede]] &lt;br /&gt;
* [[Börry]], bestehend aus den früheren Gemeinden Börry, [[Bessinghausen]], [[Brockensen]], [[Esperde]], [[Frenke (Emmerthal)|Frenke]], [[Hajen (Emmerthal)|Hajen]] und [[Latferde]]&lt;br /&gt;
* Emmerthal, bestehend aus den früheren Gemeinden [[Emmern]], [[Hagenohsen]], [[Kirchohsen]], [[Ohr (Emmerthal)|Ohr]] und [[Voremberg]] mit [[Völkerhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Grohnde]], bestehend aus dem früheren Flecken Grohnde und der früheren Gemeinde [[Lüntorf]] mit [[Deitlevsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Ältester Nachweis menschlicher Existenz in der Umgebung ist ein auf 60.000 Jahre geschätzter [[Faustkeil]], der sich im Besitz des [[Hameln]]er Museums befindet. Den Anschluss an ein frühes [[Verkehrsweg|Wegenetz]] ermöglichte eine [[Furt]] durch die Weser. An den [[Hellweg]] erinnern Straßennamen und der Hellberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Emmerthal lag im „[[Tilithigau]]“. [[Karl der Große]] soll um 780 in „[[Kirchohsen|Ohsen]]“ (das spätere „Kirchohsen“ und heutiger Sitz der Verwaltung im Kernbereich der Gemeinde Emmerthal) ein Missionszentrum mit Kirche gegründet haben, das von etwa 800 bis 1200 [[Archidiakonat]] des [[Bistum Minden|Bischofs von Minden]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quelle]] aus dem Jahr 1765 erwähnt ein Fenster, das Karl den Großen zeigt und die Unterschrift trägt: „König Carolus Magnus Fundator Ecelesiae in Osen – MCLX“, d.&amp;amp;nbsp;h. Karl der Große, Gründer der Kirche in Ohsen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster St. [[Bonifatius]] bestand zwar schon seit etwa 800, aber der Bischof wählte das verkehrsgünstige Ohsen als Sitz seines Archidiakons und Stellvertreters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1004 fand die erste [[Urkunde|urkundliche]] Erwähnung Ohsens statt. König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]], der [[Heilig]]e, unterzeichnete eine Urkunde in der &amp;#039;&amp;#039;Villa Ohsen&amp;#039;&amp;#039; (vermutlich einem &amp;#039;&amp;#039;[[Königspfalz|Königshof]]&amp;#039;&amp;#039;). Im Spannungsfeld der Auseinandersetzungen zwischen Franken, Sachsen und [[Welfen]] („[[Heinrich der Löwe]]“) entfalteten die [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Everstein]] von ihrer auf dem Everstein zwischen [[Lobach (Bevern)|Lobach]] und [[Negenborn]] (westlich von [[Stadtoldendorf]]) gelegenen [[Burg Everstein]] aus Selbständigkeit und Macht. Mit ihren Burgen zu Hermersen ([[Hämelschenburg]]), der [[Burg Waldau (Emmerthal)|Burg Waldau]], der [[Burg Ohsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Burg Grohnde wurde erst um 1421 erwähnt&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Rittergut Ohr]] prägten sie im 12. und 13. Jahrhundert den Emmerthaler Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere urkundliche Erwähnungen von Ohsen stammen aus dem Jahr 1259. Nach dem Ende des [[Stammesherzogtum Sachsen|Herzogtums Sachsens]] waren die Grafen von Everstein und die [[Edelherren von Homburg]] die mächtigsten [[Dynastie]]n in [[Südniedersachsen]]. Im Bereich der Weser überschnitten sich die [[Besitz]]ungen der Familien. Die Homburger standen in den Wirren der Zeit auf der Seite [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]], die Grafen von Everstein kämpften mit [[Kaiser]] [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]]. Nach Heinrichs Sturz suchten die Eversteiner Grafen Schutz beim [[Erzbistum Köln|Bischof von Köln]] und übertrugen ihm die [[Burg]] Ohsen. Doch konnten die Grafen den Vorstoß Heinrich des Löwen nicht aufhalten: Sie mussten Burg Everstein aufgegeben und zogen nach Ohsen.&lt;br /&gt;
Ab 1408 unterstand das [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Ohsen dem [[Fürstentum Calenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Emmerthal Frenke Börry Bessinghausen 1757.jpg|mini|Frenke und Börry 1757, [[Kupferstich]] von [[Jakobus van der Schley]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bataille de Hastenbeck.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hagen&amp;#039;&amp;#039;ohsen, Emmern, Ohr und Voremberg auf einer [[Topographische Karte|topographischen Karte]] um 1790]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum Emmerthal hat eine wechselvolle Geschichte mit Kriegshandlungen und dem [[Wüstung|Wüstfallen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Namen und Beschreibungen liefert die Website von Uwe Copei in der Rubrik Wüstungen: [http://www.voremberg.de/]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Siedlungen zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Protestantismus|protestantische]] [[Schloss Hämelschenburg#St.-Marien-Kirche|St. Marienkirche]] von 1563 blieb im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nur durch [[Schloss Hämelschenburg#Allianzen|Anna von Holles Mut]] und [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tillys]] Androhung der [[Todesstrafe]] vor den [[Plünderung]]en und [[Brandschatzung]]en der [[Katholizismus|katholischen]] [[Militär|Truppen]] verschont. Dagegen wurde die [[Weser]]-Brücke von [[Grohnde]] 1633 zerstört. Heute gibt es dort eine [[Gierseilfähre]].&lt;br /&gt;
* Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] wurde Hämelschenburg besetzt. Am 24. und 25. Juli 1757 schlugen die französischen Truppen unter dem Kommando von [[Louis-Charles-César Le Tellier|Marschall d’Estrées]] ihre Lager rund um Frenke, Börry und Bessinghausen auf, um tags darauf in der [[Schlacht bei Hastenbeck]] zu siegen.&lt;br /&gt;
* In den Jahren 1654 und 1655 wurden die Prozeduren gegen eine [[Hexe]] und einen [[Zauberer]] ausführlich im [[Kirchenbuch]] von &amp;#039;&amp;#039;Kirch&amp;#039;&amp;#039;ohsen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als später die Ämter Grohnde und Ohsen das Gebiet verwalteten, hatten sich die Verhältnisse gebessert. Im Jahre 1810 erfolgte die Anlage des [[Ohrbergpark]]s. Im Jahre 1823 wurde das kleinere Amt Ohsen in das Amt Grohnde, dieses wiederum 1859 in das Amt [[Hameln]] eingegliedert. Daraus entstand 1885 der [[Preußen|preußische]] [[Kreis Hameln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Emmerthal wurde durch das „Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Hameln“ am 1. Januar 1973 aus 17 bis dahin selbständigen Orten gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=194}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Emmerthal.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Emmerthal von 1961 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.680&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.163&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1987 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.675&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.936&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.175&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.385&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11.127&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.552&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10.377&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2015 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |  9.876&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2017 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |  9.847&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Einwohnerzahlen: 1961: am 6. Juni, 1970: am 27. Mai, jeweils in den heutigen Grenzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;, ab 1987: jeweils am 31. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/ &amp;#039;&amp;#039;Regionalstatistische Datenbank&amp;#039;&amp;#039;, Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen LSKN-Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2021&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 60,27 % (-3,76 %p)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2016&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2021&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 41.01&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 37.95&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 33.42&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 33.64&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 9.08&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 7.07&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FWE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 6.50&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 9.23&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 5EBFFF&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 5.33&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 9.70&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = dieBasis&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 2.00&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 0.00&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 1.40&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7   = 1.07&lt;br /&gt;
|PARTEI8=PARTEI|ERGEBNISALT8=1.37|ERGEBNIS8=0|FARBE6=46a6dd|ANMERKUNG4=Freie Wählergemeinschaft Emmerthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat]] der Gemeinde Emmerthal besteht aus 23 Ratsfrauen und Ratsherren.&lt;br /&gt;
Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Dominik Petters (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl vom 12. September 2021]] ergab das folgende Ergebnis:&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: zehn Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: acht Sitze&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|FWE]]: zwei Sitze&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]: zwei Sitze&lt;br /&gt;
* [[Alternative für Deutschland|AfD]]: ein Sitz&lt;br /&gt;
* [[Basisdemokratische Partei Deutschland|dieBasis]]: ein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Hauptamtlich]]er [[Bürgermeister]] der Gemeinde Emmerthal ist Dominik Petters (SPD). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 26. September 2021 erhielt er 52,61 Prozent in der Stichwahl. Sein Gegenkandidat Nils Benze (CDU) erhielt 47,39 Prozent. Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 69,06 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03252005/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=224&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_338 |titel=Ergebnis Stichwahl Bürgermeister Emmerthal 2021 |datum=2021-06-26 |abruf=2022-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]: Gespalten durch eine steigende einschweifige goldene Spitze, darin ein schwarzes Mühlrad; rechts in blau ein links gewendeter steigender rot gekrönter und rot bewehrter silberner Löwe, links in blau ein silberner Schrägrechtswellenbalken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindefarben (auch Flaggenfarben) sind gold und blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Landschaft und (Rad-)Wandern ===&lt;br /&gt;
Die Landschaft um Emmerthal wird vom Seitental der [[Emmer (Weser)|Emmer]] und den Tälern von Weser und [[Ilse (Weser)|Ilse]] sowie den Wäldern vom [[Bückeberg (Hagenohsen)|Bückeberg]], Scharfenberg, Hellberg, Ruhberg, Baßberg und Grohnder Forst geprägt. Emmerthal liegt am [[Weserradweg]], am Weserberglandwanderweg und der [[Straße der Weserrenaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-Schloss Haemelschenburg.jpg|mini|[[Hämelschenburg|Schloss Hämelschenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohrbergpark Frühjahr Azaleen.jpg|mini|Ohrbergpark mit blühenden Azaleen im Frühjahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hämelschenburg]] als Hauptwerk der [[Weserrenaissance]] und eine der letzten vollständig erhaltenen Renaissanceanlagen Deutschlands&lt;br /&gt;
* [[Rittergut Ohr]] als im Mittelalter entstandene [[Rittergut]] und seit 1307 im Besitz der Familie [[Hake (Adelsgeschlechter)|von Hake]]&lt;br /&gt;
* Die [[Schloss Hämelschenburg#St.-Marien-Kirche|St.-Marien-Kirche]] am Schloss Hämelschenburg, eine der ältesten protestantischen Kirchbauten Norddeutschlands&lt;br /&gt;
* Das ehemalige Gelände des von 1933 bis 1937 stattgefundenen [[Reichserntedankfest]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohrbergpark ===&lt;br /&gt;
Im 1810 angelegten [[Ohrbergpark]] finden sich [[Azalee]]n- und [[Rhododendron]]büsche sowie exotische Bäume. Im südlichen Teil gibt es einen Wechsel von Freiflächen und Gehölzpflanzungen, im nördlichen Teil geht der Park in einen lichten Wald mit Hohlwegen und Treppen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum für Landtechnik und Landarbeit ===&lt;br /&gt;
Das [[Museum für Landtechnik und Landarbeit]] in Börry vermittelt einen Einblick in das bäuerliche Leben verschiedener Epochen. Thematisiert wird der Wandel von der manuellen zu mechanisierten Landwirtschaft. Auf einem Außengelände sind alte Landmaschinen ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde führt das Emmerthaler Kulturprogramm „Zeit für Kultur in Emmerthal“ durch. Es gibt ein umfangreiches Kulturleben, unter anderem durch Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Gesangvereine, Chöre und Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Soziales ===&lt;br /&gt;
Es gibt Sportvereine und Tennisplätze, Hallenbad und Sporthallen (in Kirchohsen), Kindergärten und Kinderspielkreis, Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für betreutes Wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Emmerthal im Städtedreieck [[Hameln]]-[[Bad Pyrmont]]-[[Bodenwerder]] besitzt günstige Voraussetzungen für den Fremdenverkehr und Ansiedlungsvorhaben jeder Art. Es gibt Bauland aus Gemeindevermögen sowie erschlossenes Gelände für Gewerbeansiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsgünstig angeschlossen zwischen den Räumen Hannover-Hildesheim im Osten und [[Ostwestfalen-Lippe]] im Westen durch die [[Bundesstraße 83]]. Mit der Valentinibrücke wird die Berliner Straße (L 431) über die Weser geführt. Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Emmerthal&amp;#039;&amp;#039; zwischen Hagenohsen und Kirchohsen im Nordwesten der Gemeinde liegt an der [[Bahnstrecke Hannover–Altenbeken]], die hier die Weser überquert und von der [[S-Bahn Hannover|S-Bahnlinie]] S5 [[Paderborn]]–[[Hameln]]–[[Hannover Hauptbahnhof|Hannover Hbf]]–[[Flughafen Hannover]] befahren wird. Regelmäßig fahren auch Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Hannover|S5|Teilstrecke=Pyrmont}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Personenverkehr auf der [[Bahnstrecke Vorwohle–Emmerthal]] wurde 1982 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grohnde gibt es eine [[Rollfähre]] über die Weser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Angesiedelt sind Metall- und holzverarbeitende Industrie, Apparatebau, Chemische Industrie, Arzneimittelproduktion. Neben dem [[Kernkraftwerk Grohnde]] (stillgelegt am 31. Dezember 2021) existieren eine [[Windkraftanlage]] in Börry und das [[Sonnenenergie|Solarforschungsinstitut]] in Ohr. Daneben bestehen einige mittelständische Unternehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Kirchohsen gibt es ein Schwimmbad, das vor 2002 renoviert wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt Grundschulen in Kirchohsen, Amelgatzen und in Börry als Bildungshaus seit Januar 2015 in Verbindung mit der Kindertagesstätte, in Kirchohsen eine Haupt- und Realschule, die Johann-Comenius-Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.johann-comenius-schule.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grundschule in Grohnde wurde im Sommer 2010 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Am 18. November 1993 wurde in Ohr der Neubau des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Solarenergieforschung GmbH Hameln/Emmerthal&amp;#039;&amp;#039; (ISFH) seiner Bestimmung übergeben. Der Beschluss zur Gründung des Institutes für Solarenergieforschung wurde bereits 1985 von der Landesregierung in Hannover auf eine Initiative von Hellmut Glubrecht gefasst; 1987 nahm das Institut seine Arbeit in Hannover auf. 1993 zog die Abteilung Photovoltaik und die Abteilung Solarthermie in den Neubau bei Hameln ein; die seinerzeit dritte Abteilung Photokatalyse verblieb in Universitätsnähe am Standort in Hannover. Erst nach Abschluss einer Gebäudeerweiterung im Jahr 2000 wurde der Standort Hannover aufgegeben. Das Institut für Solarenergieforschung ist ein [[An-Institut]] der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]]; es beschäftigt derzeit rund 160 Mitarbeiter. Der Geschäftsführer des ISFH, Rolf Brendel ist gleichzeitig Lehrstuhlinhaber in der Fakultät für Mathematik und Physik und leitet dort die Abteilung Solarenergie. Im Jahr 2008 wurde ein rund 850&amp;amp;nbsp;m² großer Erweiterungsbau (Technologiehalle) vor dem Hauptgebäude fertiggestellt. Die Technologiehalle beherbergt eine Vielzahl von Großgeräten für die industrielle Solarzellenproduktion und die Kollektorentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Konrad von Schäffer]] (1770–1838), Kriegsminister des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]]&lt;br /&gt;
* [[Paul Jacobshagen]] (1889–1968), ev. Pastor, Kommunalpolitiker der NSDAP und Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Christen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Friedrich Oppermann (Theologe)|Karl-Friedrich Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;JACOBSHAGEN, Paul Friedrich Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 185; [http://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHr_YTPnvM&amp;amp;sig=LxbCud5imMjmyFjOpO5z-srR2lM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=lMD3UKCLHITUswbXuoHACg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Jacobshagen&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Walter Blumenberg]] (1895–1968), in Hajen geborener Hygieniker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Budde]] (* 1948), deutscher General&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen mit Bezug zur Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Saacke]] (1926–2017), Bürgermeister von Emmerthal, Landrat und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Mareike Wulf]] (* 1979), Politikerin (CDU), Bundestagsabgeordnete, Parlamentarische Staatssekretärin, wohnt in Ohr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Cord Sarnighausen: &amp;#039;&amp;#039;Amtsjuristen von 1635 bis 1859 in Grohnde/Weser&amp;#039;&amp;#039;, Museumsverein Hameln Jahrbuch 2008, S. 34–57 mit Abbildungen und 49 Quellenangaben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbuch von Kirchohsen&amp;#039;&amp;#039;, 1654 und 1655, längere Ausführungen über praktizierte [[Inquisition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Emmerthal}}&lt;br /&gt;
* [https://www.emmerthal.de/ Website der Einheitsgemeinde Emmerthal]&lt;br /&gt;
* [http://www.kultur-emmerthal.de/ Kulturwebsite der Gemeinde Emmerthal „Zeit für Kultur in Emmerthal“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Emmerthal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4014596-7|LCCN=n/82/038349|VIAF=127860725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raugeier</name></author>
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