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	<title>Emmerich Andresen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmerich_Andresen&amp;diff=2447536&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-02-22T09:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adrian Emmerich Andresen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Emerich&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Emmrich&amp;#039;&amp;#039;, (* [[20. Februar]] [[1843]] in [[Uetersen]], [[Holstein]]; † [[7. Oktober]] [[1902]] in [[Meißen]]) war ein deutscher [[Bildhauer]] und Porzellangestalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des 1849 verstorbenen Rektors Andreas Andresen in Uetersen besuchte bis zu seiner Konfirmation die Rektoratsschule seiner Heimatstadt und war von 1859 bis 1863 als Lehrling beim Bildhauer [[Ernst Gottfried Vivié]] in Hamburg tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Loose, Meißner Künstler in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen, 2. Bd., 1891, S. 203ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da seine Geburtsstadt damals noch zum dänischen Gesamtstaat gehörte, konnte er seine Ausbildung 1863 mit finanzieller Unterstützung aus Kopenhagen in Dresden fortsetzen. Bis 1868 war er Schüler von [[Ernst Hähnel]] in [[Dresden]]. 1869 reiste er mit einem preußischen Stipendium nach Italien und besuchte Wien, Triest, Venedig, Florenz, Rom und Neapel.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Schulte-Wülwer, Sehnsucht nach Arkadien - Schleswig-Holsteinische Künstler in Italien, Heide 2009, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend fasste er in Dresden dauerhaft Fuß und unterhielt ein Atelier im Haus Blumenstraße 8. Andresen war Vertreter der akademisch-klassizistischen Kunst. 1871 stellte er erstmals erfolgreich auf der &amp;#039;&amp;#039;Großen Berliner Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039; aus und erwarb mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Gefesselte Psyche&amp;#039;&amp;#039; die Aufmerksamkeit des Publikums. Die lebensgroße Statue wurde kurz darauf von Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] gekauft. Eine Zweitfassung schenkte er 1879 dem Thaulow-Museum in Kiel, für das er auch die figürlichen Dekorationen an der Fassade schuf.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Drees, Das Thaulow-Museum vor 100 Jahren, Schleswig/Kiel 2011, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatte er 1869 für die Fassade der [[Hamburger Kunsthalle]] als ein Geschenk des Konsuls L. Laieß die Statue [[Bertel Thorvaldsen|Thorvaldsens]] geschaffen. Die Marmorstatue „Genius des Ruhms“, die Friedrich Hölderlin gewidmet ist und die er erstmals 1873 auf der Wiener Weltausstellung präsentierte, machte er 1880 der Stadt Tübingen zum Geschenk.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Hirsch, Emmerich Andresen - Ein Bildhauer aus Uetersen vereint Hölderlin und Hamerling. In: Das Goetheaneum 11/1999, S. 198–200. &amp;lt;/ref&amp;gt; An der künstlerischen Ausschmückung der kaiserlichen Yacht &amp;#039;&amp;#039;[[Hohenzollern (Schiff, 1880)|Hohenzollern]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligte er sich mit figürlichen Schmuckelementen. Neben seinem künstlerischen Beruf war Andresen auch in der Dresdener Kommunalpolitik tätig: Von Januar 1884 bis 1887 war er [[Stadtverordneter]] und setzte sich in dieser Funktion vor allem für die Förderung der Künste in Dresden ein. Die Enthüllung der von ihm geschaffenen [[Karl Gutzkow|Gutzkow-]]Büste am 11. Juni 1887 auf dem Georgplatz in Dresden bescherte dem Künstler „mit einem Schlage einen berühmten Namen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolph Kohut: &amp;#039;&amp;#039;Carl Gutzkow und das Gutzkow-Denkmal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Heft 4, 1889, S. 424.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1886 bis 1902 war Andresen Leiter der Bildhauerwerkstätten der [[Meißner Porzellan|Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen]]. 1896 wurde unter seinem Vorsitz der Meißener Dombau-Verein gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein zweiter Sohn war der Schauspieler [[Hans Andresen (Schauspieler)|Hans Andresen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutschlands, Österreich-Ungarns und der Schweiz Gelehrte, Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; B. Volger, 1908, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tübingen-Alter Botanischer Garten-Hölderlindenkmal52478.jpg|mini|hochkant|Hölderlin-Denkmal in Tübingen]]&lt;br /&gt;
* 1871: Gefesselte Psyche, ehemals Schloss Berlin&lt;br /&gt;
* 1873: Entwurf für ein Uwe Jens Lornsen-Denkmal&lt;br /&gt;
* 1879: Zyklus nordischer Götter und Helden für den Hamburger Kaufmann John Koopmann&lt;br /&gt;
* 1879: Viergürliche Modell für das [[Kaiser-Wilhelm-Gymnasium (Hannover)|Kaiser-Wilhelm-Gymnasium]] in Hannover&lt;br /&gt;
* 1880: Hölderlin-Denkmal im Alten Botanischen Garten in [[Tübingen]], mit der Inschrift einer Hymne von [[Robert Hamerling]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tuepedia.de/wiki/H%C3%B6lderlin-Denkmal Artikel Hölderlin-Denkmal in TÜpedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1880: Statuette „Onkel Bräsig“&lt;br /&gt;
* 1880: Knabe mit Frosch, Springbrunnenfigur&lt;br /&gt;
* 1886: Evangelist Johannes, Kalkstein. Martin-Luther-Kirche Dresden&lt;br /&gt;
* 1887: Büste des Schriftstellers [[Karl Gutzkow]] auf dem [[Georgplatz (Dresden)|Georgplatz]] in Dresden, an der [[Kreuzschule (Dresden)|Kreuzschule]]&lt;br /&gt;
* 1895: Entwurf zur Erneuerung der Türme des Domes in Meißen (gemeinsam mit dem Berliner Architekten [[Bernhard Sehring]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.roseburg-harz.de/sehring/bauwerke/sonstige/detail.php?bauwerk=8 Andresen-Sehring’scher Entwurf zur Erneuerung der Türme des Domes zu Meissen, 1895] auf &amp;#039;&amp;#039;www.roseburg-harz.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: Altarbild der [[Pfarrkirche Weißensee|Dorfkirche]] in [[Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
sowie undatiert&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Johann Friedrich Böttger]] in Dresden&amp;lt;!--eventuell Porzellanfigur oder Porträtbüste statt Denkmal?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Skulpturen „Gerechtigkeit“ und „Güte“ an einem der Dresdner Rathäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Kohut]]: &amp;#039;&amp;#039;Carl Gutzkow und das Gutzkow-Denkmal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 (1889), Heft 4, S. 422–428. (biografische Angaben zu Andresen auf S. 424)&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Andresen, Emerich |Band=1 |Seite=481}}&lt;br /&gt;
* Kay Rump: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rump. Lexikon der Bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Neumünster 2005. (überarbeitete Neuauflage des Lexikons von [[Ernst Rump]] aus dem Jahr 1912)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11630989X|VIAF=69678533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andresen, Emmerich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Uetersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Porzellanmanufaktur Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porzellanbildner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Andresen, Emmerich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Andresen, Emerich; Andresen, Emmrich; Andresen, Adrian Emmerich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Porzellangestalter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uetersen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meißen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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