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	<title>Emmendorfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmendorfer&amp;diff=1128372&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno413: Link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Familie von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmendorfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein altes deutsches Adelsgeschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Geschlecht ==&lt;br /&gt;
Oberhalb von [[Unteremmendorf]] im [[Altmühl]]tal sind drei [[Burgstall|Burgställe]] (archäologischer Fachbegriff für Burgstellen) nachgewiesen, auf denen drei Linien der Herren von Emmendorf saßen. Jede dieser Linien führte ein eigenes Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_der_Emmendorfer.jpg|miniatur|hochkant|Die Wappen der drei Linien der Emmendorfer]]&lt;br /&gt;
1119 ist das eichstättische [[Ministerialen]]geschlecht mit Konrad von Emmendorf erstmals urkundlich nachgewiesen. 1186 bis 1206 war ein weiterer Konrad von Emmendorf [[Kämmerer]] des Bischofs von [[Eichstätt]]. 1299 bis 1321 waltete Euphemia von Emmendorf als [[Äbtissin]] des [[Kloster Sankt Walburg Eichstätt|Benediktinerinnenklosters St. Walburg in Eichstätt]], 1361 Albrecht Emmendorfer als [[Vogt]] zu [[Rain (Lech)|Rain]] und 1383 bis 1387 Friedrich Emmendorfer als Vogt auf der [[Willibaldsburg]] zu Eichstätt. Vor 1380 war Konrad Emmendorfer, ein fürstbischöflicher Hofbeamter, in der [[St. Peter und Paul (Eichstätt)|Peterskirche]] zu Eichstätt bestattet worden; das in der Kirche angebrachte Wappen der Emmendorfer hat sich nicht erhalten. Ein weiterer Friedrich Emmendorfer wurde 1422 von Herzog [[Ludwig der Bärtige|Ludwig dem Bärtigen]] in [[Ingolstadt]] auf [[Wackerstein (Pförring)|Schloss Wackerstein]] als Pfleger eingesetzt. 1426 wird ein Seifried Emmendorfer als [[Pfarrer]] von [[Kipfenberg]] im Altmühltal erwähnt. Noch 1444 saßen die Emmendorfer als Edelleute im Gericht [[Schloss Hirschberg (Bayern)|Hirschberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Besitzungen hatten die Emmendorfer als [[Lehen]] des Eichstätter Bischofs inne. Das Adelsgeschlecht war in allen Linien bereits ausgestorben, als Leonhard [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Absberger]] (1419–1448) zu [[Burg Rumburg|Rumburg]] vom [[Hochstift Eichstätt]] mit dem Emmendorfer Lehen belehnt wurde. Mit dem Erlöschen der Emmendorfer verfielen auch ihre Burgen. Der auf die Rumburger Linie der Absberger übergegangene Lehenskomplex war beträchtlich: Er umfasste Besitz zu Unter- und Oberemmendorf, [[Irfersdorf]], [[Beilngries|Aschbuch]], [[Beilngries|Neuzell]], [[Pfraundorf (Kinding)|Pfraundorf]], [[Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn|Haunstetten]], [[Beilngries]], [[Beilngries|Kaldorf]], [[Beilngries|Litterzhofen]] und [[Berching]], sodann auch die Tafern- (= Schank-) und Kirchtagrechte (= [[Marktrecht]] am Kirchweihfest) zu [[Greding|Röckenhofen]], [[Greding|Herrnsberg]] (dort auch die Schmiedstatt) und [[Günzenhofen]]. Noch 1555 hatten die Erben des Erasmus von Absberg, der 1540 ohne männliche Nachkommen gestorben war, diese Lehen inne; danach fielen sie an den Eichstätter Bischof zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Burgen der Emmendorfer ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burgstall Torfelsen|Burgstall Saufelsen|Burgstall Hubertusfelsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unteremmendorf_an_der_Altmühl_Torfelsen.jpg|miniatur|hochkant|Der Torfelsen oberhalb von Unteremmendorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick_vom_Torfelsen_von_Unteremmendorf_auf_den_Altmühlbogen_in_Richtung_Beilngries.jpg|miniatur|hochkant|Blick vom Torfelsen in das Altmühltal gegen Beilngries]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgstaelle Emmerndorf 01.jpg|miniatur|hochkant|Infotafel beim Torfelsen oberhalb von Unteremmendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgen der drei Emmendorf-Linien, von denen es keine baulichen Reste mehr gibt, standen auf [[Dolomit (Gestein)|Dolomitfelsen]], die heute die Bezeichnungen Hubertusfelsen, Torfelsen und Saufelsen tragen. Die Namen der Burgen selbst sind nicht überliefert; auch über ihr Aussehen kann nur gemutmaßt werden. Auf den von der [[Urdonau]] ausgewaschenen Felsnasen von verhältnismäßig geringer Abschlussfläche standen wahrscheinlich nur ummauerte turmartige Gebäude. Die kleinen Burgen waren jeweils durch einen in den Felsen gehauenen Halb- oder Viertelkreisgraben gegen das Hinterland der Albhochfläche gesichert. Von den Burgen war der gesamte Altmühlbogen von [[Kinding]] bis zur Burg Hirschberg über Beilngries einsehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste der drei Burgen dürfte diejenige auf dem Torfelsen gewesen sein. Das Felsentor von einer Spannweite von 6,3 Metern und einer lichten Höhe von sechs Metern wird auf natürliche Weise durch einen Felssturz entstanden sein und bot als schmale Naturbrücke einen verhältnismäßig gut zu sichernden Zugang zur Burg. Eine unterhalb in der Felsbank liegende, 25 Meter tiefe begehbare Höhle dürfte in das Burganwesen integriert gewesen sein, ebenso eine zweite Höhle, zehn bis 15 Meter westlich gelegen, die noch Mauerreste am Eingang aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
200 Meter östlich davon liegt der Saufelsen. 40 Meter vor dem [[Halsgraben]] der hier befindlichen Burg führt – etwas abfallend und geschützt durch einen Außenwall – ein  Graben zu einer Wasserstelle. Der Burgstall ist nahezu quadratisch; an der Ostfront sind noch Fundamente des Berings sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1000 Meter westlich vom Torfelsen liegt der Hubertusfelsen, der wohl die jüngste der drei Burgen trug. Die südliche und höhere Hälfte des Burgstalls dürfte der Standort des vermutlichen Burgturms gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Felsentor wird vom [[Altmühltal-Panoramaweg]] berührt. Von Unteremmendorf führt ein markierter Steig zum Felsentor hinauf und auf Treppen durch dieses hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste fränkischer Rittergeschlechter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hinweistafel des Marktes Kinding beim Torfelsen&lt;br /&gt;
* Brun Appel, Helmut Rischert und Karl Zecherle: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Landkreis Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt 1981, S. 40 &lt;br /&gt;
* Helmut Rischert: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen im Anlauteral (2). Herrschaft Rumburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt 76 (1983), insbesondere S. 25&lt;br /&gt;
* Stefan Zaenker: &amp;#039;&amp;#039;Höhlenexkursion im Naturpark Altmühltal (Teil 2).&amp;#039;&amp;#039; In: Der Grottenolm 4/1994, S. 4–8&lt;br /&gt;
* Helmut Rischert: &amp;#039;&amp;#039;Der Burgenwanderweg um Kinding&amp;#039;&amp;#039; (Broschüre, erhältlich bei der Gemeinde [[Kinding]])&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Rittergeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno413</name></author>
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