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	<title>Emmanuelle Riva - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmanuelle_Riva&amp;diff=1054465&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-44111-05: /* Filmografie (Auswahl) */ UA: 07.05.2021 in Island; lt. crew united schon 2015-2016 gedreht.</title>
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		<updated>2026-01-09T12:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie (Auswahl): &lt;/span&gt; UA: 07.05.2021 in Island; lt. crew united schon 2015-2016 gedreht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emmanuelle Riva Césars 2013.jpg|mini|hochkant|Emmanuelle Riva bei der [[César 2013|César-Verleihung 2013]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmanuelle Riva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|LL-Q150 (fra)-Fhala.K-Emmanuelle Riva.wav}} (* [[24. Februar]] [[1927]] als &amp;#039;&amp;#039;Paulette Germaine Riva&amp;#039;&amp;#039; in [[Cheniménil]], [[Département Vosges|Vosges]]; † [[27. Januar]] [[2017]] in [[Paris]]) war eine [[Frankreich|französische]] [[Schauspieler]]in. Neben ihrer erfolgreichen Bühnenkarriere trat sie seit Ende der 1950er-Jahre auch in über 80 Film- und Fernsehrollen, vorwiegend Dramen, in Erscheinung. Erfolg war der feinsinnigen, attraktiven Künstlerin vor allem mit der Darstellung von femininen, gleichwohl intelligenten und zarten Frauenfiguren beschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weniger&amp;quot;&amp;gt;[[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N – R. Mary Nolan – Meg Ryan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 558.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einem breiten Publikum bekannt wurde sie durch [[Alain Resnais]]’ Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Hiroshima, mon amour]]&amp;#039;&amp;#039; (1959). Für [[Georges Franju]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;Die Tat der Thérèse D.&amp;#039;&amp;#039; (1962) erhielt sie den Darstellerpreis der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationalen Filmfestspiele von Venedig]], für [[Michael Haneke]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Liebe (2012)|Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (2012) zahlreiche Preise und eine [[Oscar]]-Nominierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und erste Theaterarbeit ===&lt;br /&gt;
Emmanuelle Riva wurde 1927 (anderen Angaben zufolge 1932)&amp;lt;ref&amp;gt;Profil via [[World Biographical Information System|WBIS Online]] (abgerufen am 4. November 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Paulette Germaine Riva&amp;#039;&amp;#039; in [[Lothringen]], im Osten Frankreichs, geboren&amp;lt;ref&amp;gt;Jean Loup Passek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire du cinéma&amp;#039;&amp;#039;. Larousse, Paris 1987, ISBN 2-03-720031-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wuchs in [[Remiremont]] auf. Sie war die einzige Tochter eines Gebäudemalers, dessen Vater ursprünglich aus der italienischen [[Lombardei]] stammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Willsher&amp;quot;&amp;gt;Kim Willsher: [https://www.theguardian.com/film/2013/feb/10/emmanuelle-riva-actress-amour-oscars &amp;#039;&amp;#039;Emmanuelle Riva, 85, star of Amour, tells of her extraordinary life&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;guardian.co.uk&amp;#039;&amp;#039;, 10. Februar 2013 (abgerufen am 22. Februar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Emmanuelle Riva.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 45/2012 vom 6. November 2012, ergänzt um Nachrichten durch &amp;#039;&amp;#039;MA-Journal.&amp;#039;&amp;#039; bis KW 02/2013 (abgerufen via [[Munzinger-Archiv|Munzinger Online]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch während ihrer Schulzeit schloss sie sich der örtlichen Amateurtheatergruppe &amp;#039;&amp;#039;Les Grand Jardins&amp;#039;&amp;#039; an. In Stücken wie &amp;#039;&amp;#039;Le Chapeau Chinois&amp;#039;&amp;#039; von [[Franc-Nohain]], [[Pierre Carlet de Marivaux|Marivaux]]’ &amp;#039;&amp;#039;Das Spiel von Liebe und Zufall&amp;#039;&amp;#039; oder [[Jean Anouilh]]s &amp;#039;&amp;#039;Antigone&amp;#039;&amp;#039; trat sie erstmals auf und schon bald entwickelte sie eine Leidenschaft für die Schauspielerei. Während eines einwöchigen Aufenthalts bei einer Tante in [[Paris]] besuchte sie regelmäßig Theatervorstellungen und kam am &amp;#039;&amp;#039;Théâtre Sarah-Bernhardt&amp;#039;&amp;#039; mit Schauspielschülern und deren Lehrer, [[François Maistre]], in Kontakt. Obwohl Maistre sie zu überreden versuchte, in Paris als Schauspielschülerin zu bleiben, und das Theater ihr einen Arbeitsplatz im Nähatelier anbot, kehrte Riva zu ihrer Familie nach Remiremont zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mignon&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Emmanuelle Riva.&amp;#039;&amp;#039; In: Paul-Louis Mignon: &amp;#039;&amp;#039;Le théatre d’aujourd’hui de A jusqu&amp;#039;à Z&amp;#039;&amp;#039;. Ed. de l’Avant-Scène, Paris 1966 (abgerufen am 5. November 2009 via WBIS Online)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Collège]] – wegen schlechter Leistungen in Mathematik blieben ihr als Schülerin die &amp;#039;&amp;#039;Cours complémentaires &amp;#039;&amp;#039; verwehrt – war sie zwei Jahre lang in einer Näherei beschäftigt. In dieser Zeit begann sie unter schweren Depressionen zu leiden. Nachdem sie in der Zeitung von Aufnahmeprüfungen am Pariser [[École nationale supérieure des arts et techniques du théâtre|Centre d’Art Dramatique de la rue Blanche]] gelesen hatte, entschloss sie sich gegen den Willen ihrer Eltern, in die Hauptstadt zu ziehen und eine seriöse Karriere als Schauspielerin anzustreben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mignon&amp;quot; /&amp;gt; Zu alt, um sich für eine Ausbildung am renommierten [[Conservatoire national supérieur d’art dramatique|Conservatoire d’art dramatique]] zu bewerben, präsentierte sie sich im Frühjahr 1953 am Centre d’Art Dramatique in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;On ne badine pas avec l’amour&amp;#039;&amp;#039; von [[Alfred de Musset]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre Freundschaft zur Leiterin des Centre d’Art Dramatique gelangte Riva in die Klasse von Maurice Donneaud. „Er (Donneaud) lehrte mich die Einfachheit der Gesten. Meine Qualitäten, selbst die unordentlichen, wurden gefestigt“, so Riva,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mignon&amp;quot; /&amp;gt; die auch Unterricht bei [[Jean Meyer]] erhielt. Unter Donneaud befürchtete die Schauspielschülerin jedoch, auf Rollen in Tragödien festgelegt zu werden, ehe ein weiterer Lehrer der Schauspielschule, [[René Dupuy]], ihr komödiantisches Talent entdeckte. Dupuy verschaffte ihr eine Rolle in einer Inszenierung von [[George Bernard Shaw]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Helden]]&amp;#039;&amp;#039; (1954) am Théâtre Gramont. Daraufhin folgten weitere Auftritte in modernen Stücken an verschiedenen Pariser Schauspielhäusern, darunter [[Henri Bernstein]]s &amp;#039;&amp;#039;Espoir&amp;#039;&amp;#039; (1955), [[Diego Fabbri]]s &amp;#039;&amp;#039;Le Seducteur&amp;#039;&amp;#039; oder Shaws &amp;#039;&amp;#039;Frau Warrens Beruf&amp;#039;&amp;#039; (beide 1956). Ihrer Freiheit zuliebe schloss sie sich keinem Theaterensemble fest an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mignon&amp;quot; /&amp;gt; 1957 spielte sie in [[Jean Racine]]s Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Britannicus&amp;#039;&amp;#039; am Théâtre du Vieux-Colombier erstmals eine klassische Rolle, ein Jahr später erhielt sie eine Statistenrolle in [[Denys de La Patellière]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Die großen Familien&amp;#039;&amp;#039; (1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entdeckung durch Alain Resnais ===&lt;br /&gt;
[[Datei:EmmanuelleRiva1962.jpg|mini|Emmanuelle Riva (1962)]]&lt;br /&gt;
Durch ein Foto, das sie in dem Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;L’Épouvantail&amp;#039;&amp;#039; (1958) zeigte, wurde der französische Dokumentarfilmer [[Alain Resnais]] auf die dunkelhaarige Schauspielerin aufmerksam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://cinema.aliceadsl.fr/personnalite/default.aspx?personnaliteid=PI003089 |wayback=20070904024513 |text=Biografie bei cinema.aliceadsl.fr}} (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bedachte sie, auch aufgrund ihres Timbres,&amp;lt;ref&amp;gt;Richard John Neupert: &amp;#039;&amp;#039;A history of the French new wave cinema&amp;#039;&amp;#039;. Univ. of Wisconsin Press, Madison, Wis. 2007, ISBN 978-0-299-21704-4, S. 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der weiblichen Hauptrolle in seinem Spielfilmdebüt &amp;#039;&amp;#039;[[Hiroshima, mon amour]]&amp;#039;&amp;#039; (1959) nach einem Drehbuch von [[Marguerite Duras]]. Dem Drama, das über die kurze Liebesbegegnung zwischen einer französischen Filmschauspielerin und einem japanischen Architekten (gespielt von [[Eiji Okada]]) in [[Hiroshima]] handelt, war bei Publikum und Kritik gleichermaßen Erfolg beschieden. Die blondgefärbte, mit einem hellen Teint versehene Riva wurde für ihre hervorragende Schauspielleistung gelobt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hiroshima, mon amour.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;film-dienst.&amp;#039;&amp;#039; 18/1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der sie „jedem Wort und Phrase Bedeutung und Zärtlichkeit gäbe“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[A. H. Weiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hiroshima, Mon Amour: French-Japanese film opens at Fine Arts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 17. Mai 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 erhielt sie den [[Étoile de Cristal]] als [[Étoile de Cristal/Beste Darstellerin|beste französische Darstellerin]], dem ein Jahr später eine Nominierung als beste ausländische Schauspielerin für den [[British Academy Film Award|British Film Academy Award]] folgte. Dieser wurde jedoch an die US-Amerikanerin [[Shirley MacLaine]] &amp;#039;&amp;#039;([[Das Appartement]])&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean-Luc Godard]] sollte Riva später in Anlehnung an ihre Rolle in &amp;#039;&amp;#039;Hiroshima, mon amour&amp;#039;&amp;#039; mit „einer Art von 1959er [[George Sand]]“ vergleichen, während der Kritiker [[Jacques Doniol-Valcroze]] den Erfolg darauf zurückführte, dass die Schauspielerin eine „moderne, erwachsene Frau“ sei, keine „erwachsene Frau“. „Sie ist im Gegenteil sehr kindlich, allein von ihren Impulsen geführt und nicht von ihren Ansichten“, so Doniol-Valcroze.&amp;lt;ref&amp;gt;Geneviève Sellier: &amp;#039;&amp;#039;Masculine singular: French new wave cinema&amp;#039;&amp;#039;. Duke University Press, Durham 2008, ISBN 978-0-8223-4192-5, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Riva selbst betrachtete die Dreharbeiten rückwirkend als Grenzerfahrung zwischen Fiktion und Realität: „Ich machte nicht länger einen Unterschied zwischen dem Leben des Films und dem realen Leben … Es war mein Leben. Es bedeutete alles. Während der zweimonatigen Dreharbeiten gab ich mich dem total hin. Innerhalb einiger Grenzen selbstverständlich“, so Riva.&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa Saltzman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trauma and visuality in modernity&amp;#039;&amp;#039;. University Pr. of New England u.&amp;amp;nbsp;a., Hanover, N.H. u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 1-58465-516-X, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg mit &amp;#039;&amp;#039;Die Tat der Thérèse D.&amp;#039;&amp;#039; und Niedergang der Filmkarriere ===&lt;br /&gt;
Einem internationalen Publikum bekannt geworden galt Emmanuelle Riva fortan als Idealbesetzung für „moderne, selbständige und doch sensible und weiche Frauen von heute“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weniger&amp;quot; /&amp;gt; Dennoch hatte sie fortan Schwierigkeiten, an frühere Erfolge anzuknüpfen: „Im Kino bot man mir Nachahmungen von Resnais’ Film an, im Theater sehr schlechte Stücke“, so Riva.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mignon&amp;quot; /&amp;gt; Viele Angebote lehnte die Schauspielerin ab. 1959 folgte eine erneute Zusammenarbeit mit René Dupuy an [[Tirso de Molina]]s Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Le Timide au Palais&amp;#039;&amp;#039; auf dem Festival von [[Montauban]]. 1961 stand Riva in [[Assisi]] unter der Regie von [[Henry Soubeyran]] in einer Inszenierung von René Clermonts &amp;#039;&amp;#039;[[Jeanne d’Arc]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kino agierte Riva 1960 in [[Antonio Pietrangeli]]s satirisch gefärbter Komödie &amp;#039;&amp;#039;Adua und ihre Gefährtinnen&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Simone Signoret]] und [[Marcello Mastroianni]] die Hauptrollen bekleideten. Es folgten die Rolle der Konzentrationslagerinsassin Therese in [[Gillo Pontecorvo]]s [[Oscar]]-nominierten Kriegsdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Kapo (Film)|Kapo]]&amp;#039;&amp;#039; neben [[Susan Strasberg]] und [[Laurent Terzieff]] und die weibliche Titelrolle in [[Jean-Pierre Melville]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Eva und der Priester]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie als alleinerziehende Mutter im Frankreich der Kriegsjahre durch [[Jean-Paul Belmondo]] zum katholischen Glauben zurückfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Erfolg feierte sie 1962 mit der Titelrolle in [[Georges Franju]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;Die Tat der Thérèse D.&amp;#039;&amp;#039;, das sich wie die vorangegangenen Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Kapo (Film)|Kapo]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Eva und der Priester&amp;#039;&amp;#039; durch eine humanistische Grundaussage auszeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weniger&amp;quot; /&amp;gt; In der romangetreuen Verfilmung nach [[François Mauriac]] ist die Schauspielerin als junge und sensible Ehefrau des besitzstolzen [[Philippe Noiret]] zu sehen. Diese versucht, nach ihrer Einheirat in eine Landpatrizierfamilie, der provinziellen Atmosphäre kleinbürgerlicher Enge und verbissener Standes- und Familienehre durch den versuchten Mord an ihrem Gatten zu entrinnen. Rivas „schmerzgeplagte Darstellung“&amp;lt;ref&amp;gt;Bosley Crowther: &amp;#039;&amp;#039;Therese Is Here.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 13. November 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Thérèse in Franjus im Vergleich zum Roman reduzierter „Klage über den Menschen“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Tat der Thérèse D.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;film-dienst.&amp;#039;&amp;#039; 38/1963.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte ihr auf den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestspielen von Venedig]] 1962, wo sie sich gegen so renommierte Schauspielkolleginnen wie [[Thelma Ritter]] &amp;#039;&amp;#039;([[Der Gefangene von Alcatraz]])&amp;#039;&amp;#039; oder [[Shelley Winters]] &amp;#039;&amp;#039;([[Lolita (1962)|Lolita]])&amp;#039;&amp;#039; durchsetzen konnte, die [[Coppa Volpi]] als beste Darstellerin ein. Vier Jahre später war sie unter der Regie von [[Albert Riéra]] im französischen Fernsehen erneut als Thérèse zu sehen (&amp;#039;&amp;#039;La fin de la nuit&amp;#039;&amp;#039;, 1966).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Anerkennung in Venedig arbeitete sie 1964 ein zweites Mal mit Franju zusammen an der [[Jean Cocteau|Jean-Cocteau]]-Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;Thomas, der Betrüger&amp;#039;&amp;#039;, in der sie neben [[Jean Servais]] als unredliche Pariser Herzogin Krankentransporte im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] organisiert. Die intellektuelle Schauspielerin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cinema.encyclopedie.personnalites.bifi.fr/index.php?pk=47667 Biografie] bei bifi.fr (französisch); abgerufen am 3. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; legte bei ihrer Rollenauswahl Wert auf Qualität; populär, aber zu keiner Zeit ein Glamourstar, entsagte sie häufig allzu glatten Stoffen und war so nur selten im Mainstream-Kino anzutreffen. Ab Mitte der 1960er-Jahre konnte Riva nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen, sie musste sich immer öfter mit Auftritten in schwächeren Filmen zufriedengeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weniger&amp;quot; /&amp;gt; In den folgenden Jahrzehnten agierte sie regelmäßig in Kino- und ab den 1970er-Jahren zunehmend in Fernsehproduktionen, wurde aber ausnahmslos mit Nebenrollen betraut. Ab den 1980er-Jahren folgte sie auch Rollenangeboten ins Ausland, darunter [[Marco Bellocchio]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;Die Augen, der Mund&amp;#039;&amp;#039; (1982). Einem größeren französischen Kinopublikum blieb Riva ab den 1990er-Jahren durch Altersrollen in Erinnerung, so als senile Mutter von [[Juliette Binoche]] in [[Krzysztof Kieślowski]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Drei Farben: Blau]]&amp;#039;&amp;#039; (1993) oder zusammen mit [[Micheline Presle]] als verständnisvolle Tanten von [[Nathalie Baye]] in [[Tonie Marshall]]s preisgekrönter Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Schöne Venus]]&amp;#039;&amp;#039; (1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolgreiche Rückkehr auf die Kinoleinwand mit &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Kinohauptrolle wurde Riva erst mit über 80 Jahren angeboten, von dem österreichischen Regisseur [[Michael Haneke]], der sie in seinem Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Liebe (2012)|Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (2012) neben [[Jean-Louis Trintignant]] besetzte. Beide Schauspieler hatten Jahrzehnte zuvor bereits in [[Gianni Puccini]]s Episodenfilm &amp;#039;&amp;#039;Io uccido, tu uccidi&amp;#039;&amp;#039; (1965, Episode &amp;#039;&amp;#039;La donna che viveva sola&amp;#039;&amp;#039;) gemeinsam vor der Kamera gestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liebe: Vorabdruck aus dem Buch &amp;#039;Haneke über Haneke&amp;#039; – Gespräche mit Michel Cieutat und Philippe Rouyer&amp;#039;&amp;#039;. Alexander Verlag, Berlin/Köln September 2012 (Kindle Edition, 133 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; handelt von einem pensionierten Musikprofessorenpaar aus Paris, dessen Liebe auf die Probe gestellt wird, als die Frau einen [[Schlaganfall]] erleidet. Riva verbrachte die Dreharbeiten als einziges Mitglied der Filmcrew ständig in unmittelbarer Nähe der Filmstudios in [[Épinay-sur-Seine]] und gab sich auch bereitwillig Nacktaufnahmen hin. Sie habe sich sehr mit der Rolle der Anne identifiziert und während der Dreharbeiten ständig in Kontakt mit der Figur gestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-12-03 |offline=ja |url=http://www.festival-cannes.fr/en/mediaPlayer/12036.html |werk=festival-cannes.fr |titel=Cannes-Pressekonferenz (französisch/englisch) vom 20. Mai 2012 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130210011038/http://www.festival-cannes.fr/en/mediaPlayer/12036.html |archiv-datum=2013-02-10 |archiv-bot=2022-10-28 07:24:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Emmanuelle Riva Cannes 2012.jpg|mini|hochkant|Emmanuelle Riva 2012 bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2012|65.&amp;amp;nbsp;Filmfestspielen von Cannes]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; wurde 2012 bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2012|65. Internationalen Filmfestspielen]] von Cannes uraufgeführt und dort mit der [[Goldene Palme|Goldenen Palme]], dem Hauptpreis des Festivals, ausgezeichnet. Jurypräsident [[Nanni Moretti]] stellte noch vor Verkündigung des Gewinnerfilms die „fundamentale Beteiligung“ der beiden Hauptdarsteller Trintignant und Riva heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-12-03 |offline=ja |url=http://www.festival-cannes.fr/en/mediaPlayer/12533.html |werk=festival-cannes.fr |titel=Video-Aufzeichnung der Preisverleihung vom 27. Mai 2012 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121014061323/http://www.festival-cannes.fr/en/mediaPlayer/12533.html |archiv-datum=2012-10-14 |archiv-bot=2022-10-28 07:24:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er fügte bei der abschließenden Pressekonferenz der Jury hinzu, dass man &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; unter anderem auch den Darstellerpreis zuerkannt hätte; dies sei jedoch aufgrund der Richtlinien des Festivals nicht möglich gewesen. Von der französischen Presse wurde Rivas Leistung in der Rolle der Anne als „Wiedererwachen“ der Schauspielerin gefeiert, die später einräumte, dass sie in der Vergangenheit vielleicht „zu anspruchsvoll und unumschränkt“ in der Wahl der Angebote gewesen sei. „Durch Ablehnung fühlen sich die Menschen schließlich verletzt. Am Ende traut sich niemand mehr, ihnen etwas anzubieten. Auf diese Weise entsteht ein Ruf. Sie [die Leute] müssen gedacht haben, ich sei etwas verrückt. Ich wollte etwas anderes machen, in den Text übergehen mit seinen Worten, um auf andere zuzugehen. Vielleicht sollte ich das kommerzielle Kino mehr akzeptieren“, so Riva im Juni 2012.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lepoint&amp;quot; /&amp;gt; Für ihre Darstellung gewann sie den [[Europäischer Filmpreis|Europäischen Filmpreis]], den [[British Academy Film Award]], den französischen [[César]] sowie in den Vereinigten Staaten unter anderem den [[Los Angeles Film Critics Association|Los Angeles Film Critics Association Award]] und [[National Society of Film Critics|National Society of Film Critics Award]]; außerdem erhielt sie eine [[Oscar]]-Nominierung als &amp;#039;&amp;#039;[[Oscar/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit 85 Jahren ist sie die älteste Nominierte in der Geschichte der Oscarverleihungen in dieser Kategorie;&amp;lt;ref&amp;gt;Madeline Boardman: [http://www.huffingtonpost.com/2013/01/10/quvenzhane-wallis-oscars-best-actress_n_2446855.html &amp;#039;&amp;#039;Quvenzhané Wallis &amp;amp; Oscars: 9-Year-Old Is Youngest Best Actress Nominee Ever.&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;huffingtonpost.com&amp;#039;&amp;#039;, 10. Januar 2013 (abgerufen am 10. Januar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; sie überbot damit den Rekord der Britin [[Jessica Tandy]] &amp;#039;&amp;#039;([[Miss Daisy und ihr Chauffeur]])&amp;#039;&amp;#039;, die 1990 im Alter von 80 Jahren für den Preis als beste Hauptdarstellerin schließlich gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang der Theaterkarriere und Arbeit als Autorin und Fotografin ===&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit für Film und Fernsehen spielte Riva weiterhin Theater. Ab Mitte der 1960er-Jahre wirkte sie in mehreren Aufführungen des Pariser [[Théâtre National Populaire]] (TNP) mit, wo sich die nach eigener Einschätzung eher arbeitsscheue Schauspielerin durch den Wechsel, Wiederholungen oder Vertretungen bei Stücken eine vorteilhafte Disziplin aneignete. Sie nähere sich langsam ihren Figuren an: „Ich habe das Gefühl eines Resultates in Richtung der fünfundzwanzigsten oder dreißigsten Vertretung“, so Riva.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mignon&amp;quot; /&amp;gt; Vielbeachtet blieb 1966 ihr Auftritt in [[Harold Pinter]]s &amp;#039;&amp;#039;Le Retour&amp;#039;&amp;#039; am [[Théâtre de Paris]], in dem sie an der Seite von [[Pierre Brasseur]] und [[Claude Rich]] zu sehen war. Für ihre Darstellung in [[Jacques Audiberti]]s &amp;#039;&amp;#039;L’Opéra du monde&amp;#039;&amp;#039; am Pariser Théâtre de Lutèce, an der sie auch an der Regie mitwirkte, wurde Riva mit dem &amp;#039;&amp;#039;Prix du Syndicat de la critique&amp;#039;&amp;#039; als beste Theaterschauspielerin der Saison 1965/66 ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;syndicat-critique-tmd.fr: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Palmarès du prix de la critique&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.syndicat-critique-tmd.fr/3.html |wayback=20160304100850 }} (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis Ende der 1990er-Jahre stand Riva auf der Theaterbühne. Fabelhafte Kritiken erhielt sie 1997 für [[Jorge Lavelli]]s Inszenierung von [[José Sanchis Sinisterra]]s &amp;#039;&amp;#039;Le Siège de Léningrad&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Théâtre de la Colline&amp;#039;&amp;#039; neben [[Judith Magre]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Théatre + Les ombres d&amp;#039;un communisme défunt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;La Tribune.&amp;#039;&amp;#039; 3. Juni 1997, Aujourd&amp;#039;hui, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Cournot: &amp;#039;&amp;#039;Les visions de drapeau rouge de José Sanchis Sinisterra.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde.&amp;#039;&amp;#039; 21. Mai 1997, Culture&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 vertraute ihr Regisseur [[Jacques Lassalle]] auf dem Theaterfestival von [[Avignon]] in seiner Inszenierung von [[Euripides]] Tragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Medea (Euripides)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; den auf eine Person reduzierten Chor der korinthischen Frauen an, in der [[Isabelle Huppert]] die Titelrolle verkörperte.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Bernd Sucher: &amp;#039;&amp;#039;Das Tor zum Himmel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Juli 2000, Feuilleton, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Inszenierung war sie auch 2001 in Paris zu sehen, es war bis 2014 ihr letzter Bühnenauftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lepoint&amp;quot; /&amp;gt; 2014 gab sie in Marguerite Duras’ &amp;#039;&amp;#039;Savannah Bay&amp;#039;&amp;#039; die Großmutter, die mit ihrer Enkelin den 20 Jahre zurückliegenden Kindsbett-Tod ihrer Tochter verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Emmanuelle Riva: ‘I thank heaven for the child that’s still in me’ |Sammelwerk=The Irish Times |Datum= |Online=https://www.irishtimes.com/culture/film/emmanuelle-riva-i-thank-heaven-for-the-child-that-s-still-in-me-1.2060218 |Abruf=2018-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autorin veröffentlichte Emmanuelle Riva, die alleinstehend in [[Paris]] lebte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Willsher&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lepoint&amp;quot;&amp;gt;Jean-Noël Mirande: [http://www.lepoint.fr/chroniqueurs-du-point/jean-noel-mirande/la-renaissance-d-emmanuelle-riva-02-06-2012-1468605_572.php &amp;#039;&amp;#039;La renaissance d&amp;#039;Emmanuelle Riva&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;lepoint.fr&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juni 2012 (abgerufen am 14. September 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; mehrere Gedichtbände. 2009 machte sie durch den Bildband &amp;#039;&amp;#039;Tu n&amp;#039;as rien vu à Hiroshima&amp;#039;&amp;#039; als Fotografin auf sich aufmerksam. Das Werk, das 50 Jahre nach den Dreharbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;Hiroshima, mon amour&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde, zeigt Bilder der Schauspielerin, die kurz vor Beginn des Drehs in Hiroshima entstanden sind und das alltägliche Leben in der japanischen Stadt dokumentieren. Riva bezeichnet sich selbst nicht als Fotografin,&amp;lt;ref&amp;gt;Michel Temman: {{Webarchiv|url=http://www.liberation.fr/culture/0101313601-hiroshima-l-il-de-riva |wayback=20090301165948 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hiroshima l’œil de Riva&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-18 04:34:57 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Libération.&amp;#039;&amp;#039; 21. Januar 2009, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; dennoch wurden ihre Bilder in Wanderausstellungen in Japan und Frankreich gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuelle Riva starb am 27. Januar 2017 nach langer Krankheit im Alter von 89 Jahren in [[Paris]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/kino/emmanuelle-riva-franzoesische-schauspielerin-ist-tot-a-1132141.html Emmanuelle Riva ist tot], abgerufen am 28. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Schauspielerin ===&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;[[Helden|Le Héros et le Soldat]]&amp;#039;&amp;#039; von [[George Bernard Shaw]] (Théâtre Gramont)&lt;br /&gt;
* 1955: &amp;#039;&amp;#039;Espoir&amp;#039;&amp;#039; von [[Henri Bernstein]] (Les Ambassadeurs)&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Le Seducteur&amp;#039;&amp;#039; von [[Diego Fabbri]] (Théâtre de la Michodière)&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;La profession de Madame Warren&amp;#039;&amp;#039; von George Bernhard Shaw (Théâtre de l&amp;#039;Athénée)&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Britannicus&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean Racine]] (Théâtre du Vieux-Colombier)&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Épouvantail&amp;#039;&amp;#039; von [[Dominique Rolin]] (Théâtre de l&amp;#039;Œuvre)&lt;br /&gt;
* 1959: &amp;#039;&amp;#039;Le Timide au Palais&amp;#039;&amp;#039; von [[Tirso de Molina]] (Festival de Montauban)&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;Jeanne d’Arc&amp;#039;&amp;#039; von René Clermont ([[Assisi]])&lt;br /&gt;
* 1963: &amp;#039;&amp;#039;Les Enfants du Soleil&amp;#039;&amp;#039; von [[Maxim Gorki]] (Théâtre national populaire)&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Zoo&amp;#039;&amp;#039; von [[Vercors (Schriftsteller)|Vercors]] (Théâtre national populaire)&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;L’Opéra du monde&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacques Audiberti]] (Théâtre de Lutèce)&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;Le Retour&amp;#039;&amp;#039; von [[Harold Pinter]] ([[Théâtre de Paris]])&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Les Derniers&amp;#039;&amp;#039; von Maxim Gorki (Théâtre de la Ville)&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Le Siège de Léningrad&amp;#039;&amp;#039; von José Sanchis Sinisterras (Théâtre de la Colline)&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;[[Medea (Euripides)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Euripides]] (Theaterfestival von Avignon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regie ===&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;L’Opéra du monde&amp;#039;&amp;#039; (Théâtre de Lutèce)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:35em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: Die großen Familien &amp;#039;&amp;#039;(Les grandes familles)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Hiroshima, mon amour]] &amp;#039;&amp;#039;(Hiroshima mon amour)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: Adua und ihre Gefährtinnen &amp;#039;&amp;#039;(Adua e le compagne)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Kapo (Film)|Kapo]] &amp;#039;&amp;#039;(Kapò)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: [[Eva und der Priester]] &amp;#039;&amp;#039;(Léon Morin, prêtre)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1962: Die Nacht und die Versuchung &amp;#039;&amp;#039;(Climats)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1962: Die Tat der Thérèse D. &amp;#039;&amp;#039;(Thérèse Desqueyroux)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: Stunden der Liebe &amp;#039;&amp;#039;(Le ore dell&amp;#039;amore)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: Thomas, der Betrüger &amp;#039;&amp;#039;(Thomas l&amp;#039;imposteur)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: [[Sein größter Dreh]] &amp;#039;&amp;#039;(Le gros coup)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: Der Gnadenstoß &amp;#039;&amp;#039;(Le coup de grâce)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: [[Verleumdung (Film)|Verleumdung]] &amp;#039;&amp;#039;(Les risques du métier)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: Unternehmen Feuertor &amp;#039;&amp;#039;(Les portes de feu)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1973: Ich werde laufen wie ein verrücktes Pferd &amp;#039;&amp;#039;(J&amp;#039;irai comme un cheval fou)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: Die Erbtöchter &amp;#039;&amp;#039;(Les filles héréditaires)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: Die Augen, der Mund &amp;#039;&amp;#039;(Gli occhi, la bocca)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1983: Freiheit, die Nacht &amp;#039;&amp;#039;(Liberté, la nuit)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1991: [[Im Schatten der Golanhöhen]] &amp;#039;&amp;#039;(Pour Sacha)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1993: [[Drei Farben: Blau]] &amp;#039;&amp;#039;(Trois couleurs: Bleu)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1993: Der Schatten des Zweifels &amp;#039;&amp;#039;(L&amp;#039;ombre du doute)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1995: Verschwörung im Dunkeln (&amp;#039;&amp;#039;A che punto è la notte&amp;#039;&amp;#039;, TV)&lt;br /&gt;
* 1999: [[Schöne Venus]] &amp;#039;&amp;#039;(Vénus beauté (institut))&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: [[Nicht zu verheiraten]] &amp;#039;&amp;#039;(Vert paradis)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: Venus &amp;amp; Apollon (&amp;#039;&amp;#039;Vénus &amp;amp; Apollon&amp;#039;&amp;#039;, Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 2006: Mon fils à moi&lt;br /&gt;
* 2008: [[Mörderische Gesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;(Le grand alibi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: Ein Mann und sein Hund &amp;#039;&amp;#039;(Un homme et son chien)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: Je ne dis pas non&lt;br /&gt;
* 2011: [[Familientreffen mit Hindernissen]] &amp;#039;&amp;#039;(Le Skylab)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Liebe (2012)|Liebe]] &amp;#039;&amp;#039;(Amour)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: Tu honoreras ta mère et ta mère&lt;br /&gt;
* 2016: Marie und die Schiffbrüchigen &amp;#039;&amp;#039;(Marie et les naufragés)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016: Barfuß in Paris &amp;#039;&amp;#039;(Paris pieds nus)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2021: Alma (&amp;#039;&amp;#039;gedreht schon 2015-2016&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039;Juste derrière le sifflet des trains&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;otage du désir&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Tu n&amp;#039;as rien vu à Hiroshima&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1960: [[Étoile de Cristal]] für &amp;#039;&amp;#039;Hiroshima, mon amour&amp;#039;&amp;#039; ([[Étoile de Cristal/Beste Darstellerin|Beste Darstellerin]])&lt;br /&gt;
* 1961: Nominierung für den [[British Academy Film Award|British Film Academy Award]] für &amp;#039;&amp;#039;Hiroshima, mon amour&amp;#039;&amp;#039; ([[British Academy Film Award/Beste Hauptdarstellerin|Beste ausländische Darstellerin]])&lt;br /&gt;
* 1962: [[Coppa Volpi|Darstellerpreis]] der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestspiele von Venedig]] für &amp;#039;&amp;#039;Die Tat der Thérèse D.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: Diosa de Plata der mexikanischen Filmkritikervereinigung für &amp;#039;&amp;#039;Die Tat der Thérèse D.&amp;#039;&amp;#039; (Beste ausländische Darstellerin)&lt;br /&gt;
* 1965/66: Kritikerpreis für die beste Theaterschauspielerin des Jahres für &amp;#039;&amp;#039;L’Opéra du monde&amp;#039;&amp;#039; (Théâtre de Lutèce)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Europäischer Filmpreis|Europäischen Filmpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[Europäischer Filmpreis/Beste Darstellerin|Beste Darstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2012: New York Film Critics Online Award für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; (Beste Hauptdarstellerin)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Boston Society of Film Critics|Boston Society of Film Critics Award]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[Boston Society of Film Critics Award für die beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2012: [[Los Angeles Film Critics Association|Los Angeles Film Critics Association Award]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[Los Angeles Film Critics Association Awards/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2012: San Francisco Film Critics Circle Award für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; (Beste Hauptdarstellerin)&lt;br /&gt;
* 2013: [[National Society of Film Critics|National Society of Film Critics Award]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[National Society of Film Critics Award/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[Prix Lumières]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[Prix Lumières/Beste Darstellerin|Beste Darstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[London Critics’ Circle Film Award]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[London Critics’ Circle Film Award/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[British Academy Film Award]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[British Academy Film Award/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[César]] für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[César/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
* 2013: [[Oscar]]-Nominierung für &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039; ([[Oscar/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0728938}}&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|actor|57426}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/kultur/oscar-verleihung-die-spaete-ehre-der-emmanuelle-riva/7829380.html &amp;#039;&amp;#039;Die späte Ehre der Emmanuelle Riva&amp;#039;&amp;#039;] – Porträt von Martina Meister bei tagesspiegel.de, 23. Februar 2013&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bifi.fr/public/ap/article.php?id=297 | wayback=20130513183625 | text=&amp;#039;&amp;#039;J’ai tout vu à Hiroshima. Les photographies de tournage d’Hiroshima mon amour&amp;#039;&amp;#039;}}. Interview zur Entstehung des Buches &amp;#039;&amp;#039;Tu n&amp;#039;as rien vu à Hiroshima&amp;#039;&amp;#039; bei bifi.fr (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13017016X|LCCN=n84001792|VIAF=2593437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riva, Emmanuelle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:César-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riva, Emmanuelle&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Riva, Paulette Germaine (wirklicher Name); Riva, Emmanuèlle; Riva, Emmanuèle&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cheniménil]], [[Département Vosges|Vosges]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-44111-05</name></author>
	</entry>
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