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	<title>Emmanuel Sassen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-03T18:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmanuel Marie Joseph Antony (Maan) Sassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1911]] in [[’s-Hertogenbosch]]; † [[20. Dezember]] [[1995]] ebenda) war ein [[Niederlande|niederländischer]] [[Politiker]] ([[Katholieke Volkspartij|KVP]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://resources.huygens.knaw.nl/bwn1880-2000/lemmata/bwn6/sassen Autor: Alexander van Kessel]. Biographie im „Instituut voor Nederlandse Geschiedenis“. Niederländisch, abgerufen am 25. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1948 bis 1949 niederländischer Minister für Überseegebiete und von 1952 bis 1958 Mitglied der Ersten Kammer des Parlaments der Niederlande. Von 1952 bis 1958 gehörte er außerdem der Gemeinsamen Versammlung der [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] bzw. dem daraus hervorgegangenen [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] an. Anschließend war er bis 1967 Kommissionsmitglied der [[Europäische Atomgemeinschaft|Europäischen Atomgemeinschaft]] und danach bis 1970 [[Kommissar für Wettbewerb]] in der [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emmanuel Sassen, Sohn eines Richters, legte 1930 das Abitur am altsprachlichen St. Jans-Lyceum in ’s-Hertogenbosch ab und studierte [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Radboud-Universität Nijmegen|Katholischen Universität Nijmegen]]. Nach Bestehen des [[Akademischer Grad#Niederlande|Doctoraalexamen]] (entspricht einem Magister, keine Promotion) war er von 1936 bis 1946 als Rechtsanwalt in ’s-Hertogenbosch tätig. Er trat 1938 der [[Roomsch-Katholieke Staatspartij]] (RKSP) bei und übernahm die Funktion des Parteisekretärs im Wahlkreis seiner Heimatstadt. 1939 wurde er Abgeordneter des [[Provinciale Staten|Provinzparlaments]] von [[Provinz Noord-Brabant|Noord-Brabant]], dem er – mit Unterbrechung während der Besatzungszeit – bis Ende 1948 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Besetzung der Niederlande engagierte sich Sassen in der [[Nederlandsche Unie]] und war einer der drei Autoren von deren Grundsatzprogramm, bevor die Besatzungsmacht die Organisation Ende 1941 auflöste. Von Mai 1942 bis Dezember 1943 wurde er im Internierungslager [[Sint-Michielsgestel]] festgehalten. Nach seiner Entlassung veröffentlichte er Texte in den Untergrundzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Je Maintiendrai&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Christofoor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Süden der Niederlande im September 1944 von den Alliierten befreit worden war, gehörte Sassen zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;Nederlandse Volksbeweging&amp;#039;&amp;#039; (NVB). Von Januar 1945 bis Juni 1946 gehörte er den [[Gedeputeerde Staten]] (d.&amp;amp;nbsp;h. der Provinzregierung) von Noord-Brabant an. Er war nach Kriegsende Gründungsmitglied und bis 1948 einer von zwei stellvertretenden Vorsitzenden der [[Katholieke Volkspartij]] (KVP), der Nachfolgepartei der RKSP. Bei der ersten Nachkriegs-Parlamentswahl am 17. Mai 1946 wurde er in die [[Zweite Kammer der Generalstaaten]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorgezogenen Neuwahl 1948, ausgelöst durch eine Verfassungsänderung, wurde Sassen im August 1948 zum Minister für Überseegebiete im [[Kabinett Drees/Van Schaik]] ernannt. Dies war der neue Name des Kolonialministeriums, der einer Neugestaltung der Beziehungen der Niederlande zu ihren früheren Kolonien Rechnung tragen sollte. Sassen war damit maßgeblich für die Politik gegenüber Indonesien (dem früheren [[Niederländisch-Indien]]) verantwortlich, das 1945 seine Unabhängigkeit erklärt hatte, welche die Niederlande aber erst Ende 1949 anerkannten. In seiner Amtszeit führten die niederländischen Streitkräfte im Dezember 1948 und Januar 1949 die [[Indonesischer Unabhängigkeitskrieg#Zweite „Polizeiaktion“, 1948/1949|zweite „Polizeiaktion“]] durch, hinter der sich tatsächlich eine Militäroperation gegen die indonesische Unabhängigkeitsbewegung verbarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sassen wollte einer Unabhängigkeit Indonesiens nur in Form einer Föderation unter dauerhaftem niederländischen Einfluss zustimmen. Als der Hohe Vertreter der Krone in Indonesien, sein Parteikollege [[Louis Beel]], unter dem Druck des [[Sicherheitsrat der Vereinten Nationen|UN-Sicherheitsrats]] einen Plan zur beschleunigten Übertragung der Souveränität an Indonesien vorlegte, änderte Sassen diesen dahingehend ab, dass die Souveränität nicht voreilig aus der Hand gegeben werden, eine Einmischung der Vereinten Nationen abgelehnt und die Anführer der Republik Indonesien weiter interniert bleiben sollten. Damit stieß Sassen auf erheblichen Widerstand im eigenen Kabinett, woraufhin er zur Vermeidung einer Regierungskrise am 14. Februar 1949 als Minister zurücktrat. Von 1952 bis 1958 war er Mitglied der (weniger mächtigen) [[Erste Kammer der Generalstaaten|Ersten Kammer des niederländischen Parlamentes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der unmittelbaren Nachkriegszeit hatte sich Sassen in der internationalen Vernetzung der christdemokratischen Parteien Europas engagiert. Im Februar 1947 nahm er in Luzern am Vorbereitungstreffen der [[Nouvelles Équipes Internationales]] (NEI) teil (einer Vorläuferin der [[Europäische Volkspartei|Europäischen Volkspartei]]), deren stellvertretender Vorsitzender er von 1949 bis 1958 war. Von 1952 bis 1958 war er vom niederländischen Parlament delegiertes Mitglied der Gemeinsamen Versammlung des [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] (EGKS), aus der mit Inkrafttreten der [[Römische Verträge|Römischen Verträge]] Anfang 1958 das [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] hervorging. In diesem war Sassen der erste Vorsitzende der [[Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)|Christlich-Demokratischen Fraktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu: Hrsg.: EVP-Fraktion. &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Geschichte der EVP-Fraktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1958 wurde Sassen zum Mitglied der Kommission der [[Europäische Atomgemeinschaft|Europäischen Atomgemeinschaft]] (Euratom) ernannt. Nach der Fusion der Kommissionen von EGKS, [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|Europäischer Wirtschaftsgemeinschaft]] (EWG) und Euratom 1967 gehörte er der gemeinsamen [[Europäische Kommission#Geschichte|Europäischen Kommission]] an. Er folgte [[Hans von der Groeben]] als [[Kommissar für Wettbewerb]] nach und gehörte bis 1970 der [[Kommission Rey|Kommission unter dem Präsidenten]] [[Jean Rey]] an. Sein Nachfolger als Wettbewerbskommissar war der Luxemburger [[Albert Borschette]], als niederländischer Kommissar der spätere Kommissionspräsident (1972–73) [[Sicco Mansholt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang 1971 bis Ende 1976 war Sassen ständiger Vertreter der Niederlande bei den [[Europäische Gemeinschaften|Europäischen Gemeinschaften]] in Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmanuel Sassen war ab 1939 mit Sophie Marie Louise Romme verheiratet, einer Nichte des KVP-Politikers [[Carl Romme]], mit der er zwei Söhne und zwei Töchter bekam. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1978 in zweiter Ehe Jeannette Marie Henriette Koenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1956: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1986: [[Robert-Schuman-Medaille]] der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Geschichte der EVP-Fraktion 1953-2003&amp;#039;&amp;#039;, Herausgegeben von der EVP-Fraktion, Seite 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119534908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Kommission Rey|Navigationsleiste Kommissare für Wettbewerb|Navigationsleiste Fraktionsvorsitzende der EVP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119534908|LCCN=no/2008/59764|VIAF=10363246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sassen, Emmanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Generalstaaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialminister (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Generalstaaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für die Niederlande vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Europäisches Parlament)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländischer Botschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter bei der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Noord-Brabant)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (’s-Hertogenbosch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KVP-Mitglied (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Europäische Volkspartei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens von Oranien-Nassau (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sassen, Emmanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sassen, Emmanuel Marie Joseph Antony (vollständiger Name); Sassen, Maan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Politiker, MdEP und EU-Kommissar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[’s-Hertogenbosch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[’s-Hertogenbosch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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