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	<title>Emmanuel Quiring - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emmanuel_Quiring&amp;diff=2147186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 19. November 2024 um 08:53 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-19T08:53:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The Soviet Union 1988 CPA 5986 stamp (Birth centenary of Emanuel Kviring, Soviet politician and statesman).jpg|miniatur|hochkant=0.7|Emmanuel Quiring, sowjetische Briefmarke, 1988]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmanuel Quiring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Эммануи́л Ио́нович Кви́ринг}}, translit.: &amp;#039;&amp;#039;Emmanuil Ionowitsch Kwiring&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|13|9|1888|Link=1}} in Fresental (heute: Nowolipowka), [[Gouvernement Samara]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[25. November]] [[1937]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Politiker deutscher Herkunft. Von Oktober 1918 bis März 1919, und von April 1923 bis März 1925 war er Vorsitzender der [[Kommunistische Partei der Ukraine|Kommunistischen Partei der Ukraine]]. Er wurde vom [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammte einer [[russlanddeutsche]]n Familie aus der Kolonie Fresental ({{RuS|Фрезенталь}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Frösental&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;Neu-Schäfer&amp;#039;&amp;#039;) am [[Großer Karaman|Großen Karaman]], im damaligen russischen [[Gouvernement Samara]].&amp;lt;ref&amp;gt;wolgadeutsche.ucoz.ru: [http://forum.wolgadeutsche.ru/viewtopic.php?t=2072&amp;amp;p=33342 Forum – Nowo-Lipowka] (dt./rus.; Google Cache)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lydia Klötzel: [http://books.google.at/books?id=_MpN6IjIJRUC&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=emanuel+quiring&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=uQb3TM_rDceAswbko7y4DQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=emanuel%20quiring&amp;amp;f=false Die Russlanddeutschen zwischen Autonomie und Auswanderung], LIT Verlag Münster, 1999, ISBN 9783825836658, S. 105 (falsche Schreibung des Geburtsorts)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser etwa 80&amp;amp;nbsp;km östlich von Saratow auf der linken Seite der [[Wolga]] gelegene Ort&amp;lt;ref&amp;gt;Google Maps: [http://maps.google.at/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=E+46%C2%B057&amp;#039;+N+51%C2%B0+21&amp;#039;&amp;amp;sll=51.679368,49.295654&amp;amp;sspn=5.334705,9.876709&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;t=h&amp;amp;z=11&amp;amp;iwloc=A E 46°57&amp;#039; N 51° 21&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; war 1849 von ursprünglich aus [[Provinz Westpreußen|Westpreußen]] stammenden [[Russlandmennoniten|mennonitischen]] Siedlern gegründet worden. Die Mehrzahl der Bewohner hatte jedoch schon um 1862 die Konfession gewechselt, als im Dorf eine [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherische]] Kirchengemeinde entstand. Emmanuel Quiring wurde dort 1888 geboren und besuchte die fünfklassige Dorfschule. Im Jahr 1906 ging er nach [[Saratow]] und fand dort eine Anstellung in einer Apotheke. Dort begann er sich auch in der [[Gewerkschaft]]sbewegung zu engagieren. 1911 trat er in die [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands]] ein. 1912 ging er nach [[Sankt Petersburg]] und besuchte dort einen kaufmännischen Fachlehrgang. Im gleichen Jahr schloss er sich der Fraktion der [[Bolschewiki|Bolschewiken]] an. Er wurde Mitarbeiter der damals neu gegründeten Zeitung [[Prawda]] und in den Jahren 1913 und 1914 war er Generalsekretär der Fraktion der Bolschewiki in der [[Duma]]. Auf Grund seiner politischen Tätigkeit wurde er 1914 wiederholt verhaftet und schließlich aus Sankt Petersburg verwiesen. Er ging deshalb nach [[Dnipro|Jekaterinoslaw]], dem heutigen Dnipro in der [[Ukraine]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Похороны жертв петлюровщины.jpg|miniatur|links|Begräbnis von Opfern der Herrschaft [[Symon Petljura|Petljuras]], 1919. Auf der Tribüne (v.&amp;amp;nbsp;r.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;l.) [[Wladimir Alexandrowitsch Antonow-Owsejenko|Antonow-Owsejenko]], [[Christian Georgijewitsch Rakowski|Rakowski]], [[Georgi Leonidowitsch Pjatakow|Pjatakow]], Quiring, [[Mykola Skrypnyk|N. A. Skripnik]], [[Andrei Sergejewitsch Bubnow|Bubnow]]]] Im Revolutionsjahr 1917 nahm er aktiv an den Ereignissen teil. In den Jahren 1917 und 1918 war er Vorsitzender des Komitees der bolschewistischen Fraktion der SDAPR in Jekaterinoslaw, Vorsitzender des lokalen Militärischen Revolutionskomitees (MilRevKom) und schließlich Vorsitzender des Jekaterinoslawer [[Sowjet]]s. In den Jahren 1918 und 1919 war er Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine und Mitglied der in [[Kursk]] residierenden Provisorischen Arbeiter- und Bauernregierung der Ukraine unter [[Georgi Leonidowitsch Pjatakow|Georgi Pjatakow]]. Er war an den Kämpfen gegen die Truppen der bürgerlichen Regierung der [[Ukrainische Volksrepublik|Ukrainischen Volksrepublik]], gegen ukrainische Nationalisten unter Hetman [[Pawlo Skoropadskyj]], sowie gegen die [[Weiße Armee]] [[Anton Iwanowitsch Denikin|Denikins]] beteiligt. Von Januar bis Juli 1919 war er Mitglied des Rats für Volkswirtschaft der von den Bolschewisten in [[Charkiw|Charkow]] ausgerufenen [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik]]. Gleichzeitig marschierten im Zuge des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] im Westen der Ukraine polnische Truppen ein. Von Oktober bis November 1920 war Quiring Mitglied des Revolutionären Komitees (RevKom) im [[Gouvernement Tschernigow]]. Von November 1920 war er Mitglied der sowjetischen Delegation zu den Verhandlungen mit Polen, die im März 1921 im [[Friedensvertrag von Riga (1921)|Frieden von Riga]] endeten, in dem die [[Westukrainische Volksrepublik|West-Ukrainische Volksrepublik]] mit [[Lwiw|Lemberg]] an Polen abgetreten wurde. In den Jahren 1920 bis 1922 war er zudem Sekretär des regionalen Parteikomitees in [[Donezk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Bürgerkriegs, den die Bolschewisten für sich entscheiden konnten, konzentrierte sich Quiring auf die Wirtschaft und den Aufbau von Staat und Partei. Am 8. Mai 1923 wurde er als Nachfolger von [[Dmitri Sacharowitsch Manuilski|Dmitri Manuilski]] Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine und damit Parteichef. Im Dezember 1925 wurde er in diesem Posten von [[Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch|Lasar Kaganowitsch]] ersetzt. [[Josef Stalin|Stalin]] wollte nun eine „[[Ukrainisierung]]“ der Politik, in der die ukrainische Sprache und Kultur und lokale Kader gefördert wurden. Der in [[Kiew]] geborene Kaganowitsch war dafür besser geeignet, als der Wolgadeutsche Quiring. Dieser blieb jedoch im [[Zentralkomitee]] und bis 1927 zweiter Sekretär. Als Wirtschaftsexperte wurde er zudem in das [[Gosplan]] für die gesamte Sowjetunion berufen. 1931 wurde er Stellvertretender [[Volkskommissar]] der UdSSR für Eisenbahnen und von 1932 bis 1934 Stellvertretender Vorsitzender des Rohstoff-Fonds im Arbeits- und Verteidigungsrat unter dem Rat der Volkskommissare der UdSSR (СТО СССР). Von 1932 bis 1937 war er zudem Direktor des wirtschaftlichen Instituts der Kommunistischen Akademie in Moskau. Dort konnte er auch eine akademische Ausbildung nachholen und promovierte 1934 zum Doktor der [[Wirtschaftswissenschaft]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;knowbysight.info – Geschichte der Kommunistischen Partei und der Sowjetunion 1898 – 1991: [http://www.knowbysight.info/KKK/03112.asp Квиринг Эммануил Ионович] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1937 wurden im Zuge der [[Stalinsche Säuberungen|stalinschen Säuberungen]] immer mehr Mitglieder der kommunistischen Elite und Revolutionäre der ersten Stunde verhaftet und angeklagt. Dies steigerte sich zum [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terror]]. Am 16. Oktober 1937 wurde Quiring in Moskau verhaftet. Am 25. November 1937 wurde er vom [[Militärgericht|Militär-Kollegium]] des [[Oberstes Gericht der UdSSR|Obersten Gerichts der UdSSR]] in einem Schnellverfahren [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und noch am selben Tag [[Erschießung|erschossen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Entstalinisierung]] unter [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] wurde Emmanuel Quiring posthum am 14. März 1956 durch eine Entscheidung des Obersten Gerichts der UdSSR rehabilitiert. Am 27. März 1956 wurde vom [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|ZK der KPdSU]] auch sein [[Parteiausschluss]] rückgängig gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;hrono.info: [http://www.hrono.ru/biograf/bio_k/kviring.php Квиринг Эммануил Ионович] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quiring hatte einen Bruder, Erich Ionowitsch Quiring, der ebenfalls seit 1912 Bolschewist und in den Jahren 1920 bis 1921 Vorsitzender der [[Tscheka]] in [[Dagestan]] war. Danach verliert sich dessen Spur.&amp;lt;ref&amp;gt;knowbysight.info – Geschichte der Kommunistischen Partei und der Sowjetunion 1898 – 1991: [http://www.knowbysight.info/KKK/12065.asp Квиринг Эрих Ионович] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generalsekretäre der KPU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1057690058|LCCN=n/91/19558|VIAF=4105083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quiring, Emmanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsekretär der KPU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duma-Abgeordneter (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quiring, Emmanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Quiring, Emanuel; Kwiring, Emmanuil Ionowitsch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Politiker deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Nowolipowka, [[Gouvernement Samara]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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