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	<title>Emmanouil Roidis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:35:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-37844-11: /* Werke */</title>
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		<updated>2026-01-20T11:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emmanouil Roidis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Εμμανουήλ Ροΐδης}}, * [[18. Juni]] [[1836]] in [[Ermoupoli]]; † [[7. Januar]] [[1904]] in [[Athen]]) war ein [[Griechenland|griechischer]] [[Schriftsteller]]. Sein Werk umfasst [[Roman]]e, [[Erzählung]]en, [[Essay]]s und Übersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Royidis.jpg|rechts|miniatur|Emmanouil Roidis, 1866]]&lt;br /&gt;
Roidis wurde in Ermoupoli auf [[Syros]] als Sohn einer wohlhabenden Familie adliger Herkunft aus [[Chios]] geboren. Seine Eltern waren Dimitrios und Cornelia Roidis (geb. Rodokanaki). 1841 zog die Familie aufgrund des Berufs des Vaters nach [[Italien]], der dort für eine große Handelsgesellschaft mit Sitz in [[Genua]] arbeitete. Später avancierte er zum Generalkonsul Griechenlands. Im Alter von 13&amp;amp;nbsp;Jahren kehrte Emmanouil Roidis an seinen Geburtsort Ermoupoli zurück, wo er später am amerikanisch-griechischen Lyzeum zusammen mit dem späteren Schriftsteller und ersten Präsidenten des [[Internationales Olympisches Komitee|Internationalen Olympischen Komitees]] [[Dimitrios Vikelas]] studierte. Gemeinsam gaben die beiden die wöchentliche handgeschriebene Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Μέλισσα&amp;#039;&amp;#039; (Mélissa = Biene) heraus. 1855 schloss er sein Studium ab und zog nach [[Berlin]], um dort die Schwerhörigkeit therapieren zu lassen, an der er zeit seines Lebens zu leiden hatte. In dieser Zeit widmete er sich eingehenden [[Literatur|literarischer]] und [[Philosophie|philosophischer]] Studien. Nach einem Jahr zog er nach [[Iași]], wo er die Korrespondenz seines Onkels Dimitrios Rodokanakis, eines in [[Rumänien]] ansässigen Händlers, übernahm. Dort begann er auch an der Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Itinéraire de Paris à Jérusalem&amp;#039;&amp;#039; von [[François-René de Chateaubriand|Chateaubriand]] ins [[Griechische Sprache|Griechische]] zu arbeiten. Die vollendete Übersetzung gab er schließlich im Jahre 1860 in Athen heraus. Später folgte er seinen Eltern nach Ägypten und blieb dort bis zum Tode seines Vaters. 1862 zog er mit seiner Mutter nach [[Athen]], wo er sich endgültig niederließ. Er beschloss, die Handelsgeschäfte des Vaters nicht weiter zu führen und sich stattdessen auf das Schreiben zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 beendete er die Arbeit an seinem ersten Roman, &amp;#039;&amp;#039;Πάπισσα Ιωάννα&amp;#039;&amp;#039; ([[Päpstin Johanna]]), eine Satire über den Klerus der westlichen [[Kirche (Organisation)|Kirche]] des [[Mittelalter]]s. In den folgenden Jahren arbeitete er neben seinem schriftstellerischen Schaffen für verschiedene französischsprachige Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 1875 gab er gemeinsam mit dem Karikaturisten Themos Anninos die wöchentliche satirische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ασμοδαίος&amp;#039;&amp;#039; heraus, die er für seine Kritik am aktuellen öffentlichen und politischen Leben Griechenlands nutzte. 1877 geriet er in einen Streit mit dem Politiker und Literaten [[Angelos Vlachos (Schriftsteller)|Angelos Vlachos]]. Grund dafür war ein Essay Roidis’ mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Über die zeitgenössische griechische Poesie&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Περὶ Συγχρόνου Ἑλληνικῆς Ποιήσεως}}), in dem er die überzogene [[Romantik]] und die literarischen Wettbewerbe der [[Universität Athen]] angriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roidis war ein glühender Verfechter der [[Dimotiki]], der griechischen Volkssprache, die heute die in Griechenland gängige Sprache ist, in seiner Zeit allerdings der [[Katharevousa]] untergeordnet war. Er selbst schrieb seine Werke in Katharevousa, befürwortete allerdings in mehreren linguistischen Aufsätzen (aber auch im Prolog der Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;Itinéraire de Paris à Jérusalem&amp;#039;&amp;#039; Chateaubriands) die Benutzung der Volkssprache Dimotiki in der Literatur. Die [[Griechische Sprachfrage|Zweisprachigkeit]] im Griechenland der damaligen Zeit empfand er als nationales Desaster, für das er vor allem gebildete Kreise verantwortlich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1890 und 1900 veröffentlichte er den Großteil seiner Erzählungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Simm: &amp;#039;&amp;#039;Fliegenliebe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 27. August 2010, S. 32 ({{Webarchiv|text=PDF; 165 kB |url=http://www.wiss.ethz.ch/uploads/tx_jhpublications/FAZ_Rezension_Reinhard_Sakrale_Texte.pdf |wayback=20110830140546 }})&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu  seinem Tode arbeitete er weiterhin mit zahlreichen literarischen Zeitschriften wie auch Zeitungen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* H Πάπισσα Ιωάννα (I Papissa Ioanna). 1866.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Päpstin Johanna. Ihre wahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 2000, ISBN 3-404-14446-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe eines Agrinioten.&amp;#039;&amp;#039; 1866.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ehemann erfährt’s zuletzt. Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Andrea Schellinger]]. Aus dem [[Neugriechisch]]en von [[Gerhard Blümlein (Übersetzer)|Gerhard Blümlein]] und [[Sigrid Willer]]. Mit einem Nachwort von [[Tilman Spengler]]. Manesse, Zürich 2010, ISBN 978-3-7175-2198-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/r/roides_e.shtml|autor=[[Georgios Makris]]|artikel=Emmanuel Roides|band=8|spalten=609-610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118908111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118908111|LCCN=n/80/8167|VIAF=44304389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roidis, Emmanouil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Neugriechische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neugriechisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roidis, Emmanouil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ροΐδης, Εμμανουήλ (griechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ermoupoli]], Syros&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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