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	<title>Emma Hellenstainer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:43:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emma_Hellenstainer&amp;diff=593217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brodkey65 am 20. Dezember 2025 um 04:35 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-20T04:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:F Behrens – Hellenstainer.jpg|mini|Emma Hellenstainer, Porträt von [[Ferdinand Behrens]], 1895]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emerentiana „Emma“ Hellenstainer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Hellensteiner&amp;#039;&amp;#039;), geb. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausbacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1818]] in [[St. Johann in Tirol]];&amp;lt;ref&amp;gt;St. Johann (Tirol), Taufbuch 1786–1833, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[9. März]] [[1904]] in [[Meran]]) war eine Pionierin der [[Tirol]]er Gastronomie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|15|01|1924|6.|Literatur|NAME=Innsbrucker Nachrichten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde auch „legendäre Frau Emma“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Emerentiana Hausbacher war eine Tochter des [[Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik|Gerbers]] Johann Hausbacher und der Maria (geborene Panzl). Ihr Vater war Besitzer einer Krämerei, und als Emma 15 Jahre alt war, übernahm ihre Mutter die Führung des &amp;#039;&amp;#039;Gasthofs zum Bären&amp;#039;&amp;#039; am St. Johanner Hauptplatz. Emma erhielt bei den [[Ursulinen]] in [[Innsbruck]] eine gründliche Ausbildung in häuslichen Fertigkeiten und erwarb erste Italienischkenntnisse. Auf den gastgewerblichen Bereich ausgerichtet war die anschließende Lehrzeit in der Küche des Gasthofs &amp;#039;&amp;#039;Zu den drei Alliirten&amp;#039;&amp;#039; in Salzburg,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Getreidegasse (Salzburg)|Getreidegasse]] 10, Eingang Hagenauerplatz 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei ihren späteren Salzburg-Aufenthalten stieg sie gerne im &amp;#039;&amp;#039;Hôtel Nelböck&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sza|29|09|1863|4.|Fremden-Verzeichnis vom 22. September 1863|NAME=Salzburger Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese für die damalige Zeit umfassende Ausbildung sollte sie nach dem ersten Plan der Mutter befähigen, den &amp;#039;&amp;#039;Gasthof zum Bären&amp;#039;&amp;#039; zu übernehmen. Als ihre Mutter aber das Bräuhaus an der [[Rienz]] bei [[Toblach]] erbte, erhielt Emma den Auftrag zur Führung dieses Betriebes und übersiedelte ins [[Pustertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort heiratete sie 1842 Joseph Carl Hellensteiner († 1858) aus Niederdorf im Hochpustertal. Hellensteiner führte &amp;lt;!--- Eigentümer oder Pächter ? ---&amp;gt; in [[Niederdorf (Südtirol)|Niederdorf]] das Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Schwarzadler&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Die Ehegatten nützten die günstige Verkehrslage zum qualitativen Ausbau ihres Gasthofes. Sie bewirteten nicht nur die damals typische Kundschaft von [[Fuhrmann (Beruf)|Fuhrleuten]] und Durchreisenden, sondern setzten auf den um die Mitte des Jahrhunderts aufblühenden [[Tourismus]]. Frau Emma ließ die Ausstattung der [[Fremdenzimmer]] verbessern und verfeinerte die bodenständige Pustertaler Kost durch die Einführung gehobener Standards der [[Biedermeier]]küche. Ihren später legendär gewordenen Ruf erwarb sie auch durch ihre Qualitäten als charmante Gastgeberin. Sie war die erste Gastronomin, die in internationalen Zeitungen [[Anzeige (Medien)|Anzeigen schaltete]]. Zu ihrer Bekanntheit trug die Geschichte bei, ihr sei eine Postkarte aus Übersee zugestellt worden, die nur „An Frau Emma in Europa“ adressiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1871 eröffnete [[Pustertalbahn|Pusterer Bahn]] zog neue Gästeschichten in das Pustertal, das unter zahlreichen Touristen bald den Ruf eines „österreichischen Engadin“ gewann. Auch der [[Alpinismus]] hatte in Niederdorf frühzeitig einen wichtigen Stützpunkt gewonnen: Die 1869 auf Anregung von Emma Hellenstainer und anderen Gastwirten des Ortes gegründete Alpenvereinssektion Hochpustertal war eine der ältesten der [[Habsburger Monarchie]]; Frau Hellenstainer war das erste weibliche Mitglied des [[Alpenverein]]s überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schluderns Posthotel Hirsch in Spondinig.jpg|mini|Das Posthotel Hirsch in Spondinig]]&lt;br /&gt;
Auch ihre fünf Töchter und zwei Söhne wurden [[Gastronom]]en: Sohn Eduard erbaute 1897 am Pragser Wildsee das &amp;#039;&amp;#039;Grandhotel Pragser Wildsee&amp;#039;&amp;#039;; Sohn Hermann eröffnete 1907 in [[Meran]] das &amp;#039;&amp;#039;Hotel Emma&amp;#039;&amp;#039;, das bald als eines der Flaggschiffe der Meraner Hotellerie galt. Dieser [[Jugendstil]]bau ist architekturgeschichtlich interessant, weil er einer der ersten in Europa ist, bei dem gegossene eisenarmierte [[Betonelement]]e zur tragenden Struktur gehören. Auch das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Stadt München&amp;#039;&amp;#039; in Meran und die &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; in [[Neu-Spondinig]] (siehe Bild) gehörten zum weit verzweigten Familienbesitz. Damit hatte die Familie aus eigener Kraft den Übergang vom dörflichen [[Gastgewerbe]] zum modernen Tourismus bewältigt, der in anderen Tiroler Fremdenverkehrszentren meist nur durch Kapitalgesellschaften oder auswärtige Financiers zustande kam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Balkenhol Emma Hellenstainer 2015.jpg|mini|Stephan Balkenhol: &amp;#039;&amp;#039;Emma&amp;#039;&amp;#039;, bemalte Bronzeplastik, 2015]]&lt;br /&gt;
Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Josef I.]] würdigte die Verdienste Frau Emmas durch die Verleihung des Goldenen Verdienstkreuzes und zeigte sich bei einem Besuch in [[Welsberg (Welsberg-Taisten)|Welsberg]] 1899 außerordentlich erfreut darüber, dass ihm die „weltbekannte Frau Emma“ vorgestellt wurde. Ihren Lebensabend verbrachte Emma Hellenstainer in Meran, wo sie in ihrem 86. Lebensjahr im &amp;#039;&amp;#039;Hotel Stadt München&amp;#039;&amp;#039; starb.&lt;br /&gt;
Heute erinnern die [[Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe „Emma Hellenstainer“]] in Brixen, das Museum [[Touriseum]] in Meran, das Fremdenverkehrsmuseum Hochpustertal in Niederdorf und das [[Museum St. Johann in Tirol]] an sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer [[Stephan Balkenhol]] schuf im Frühjahr 2015 eine bemalte Bronzeplastik von Emma Hellenstainer als Beitrag zum Kunst-Projekt &amp;#039;&amp;#039;MenschenBilder&amp;#039;&amp;#039;, die auf der Passerpromenade in Meran aufgestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kunstmeranoarte.org/MenschenBilder.385.0.html kunstmeranoarte.org: &amp;#039;&amp;#039;MenschenBilder (2015)&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 3. November 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/hellensteiner_e|autor=[[Ekkart Sauser]]|band=18|spalte=608}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|258||Hellensteiner Emma (Emerenzia)|}}&lt;br /&gt;
* Paul Rainer: &amp;#039;&amp;#039;Frau Emma in Europa&amp;#039;&amp;#039;, Innsbruck 1924&lt;br /&gt;
* Josefine Hellenstainer: &amp;#039;&amp;#039;Frau Emma Hellenstainer und ihre Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Meran 1926, Digitalisat der [[Universitätsbibliothek Innsbruck]], [https://diglib.uibk.ac.at/ulbtirol/content/titleinfo/1427250]&lt;br /&gt;
* Karl Anibas: &amp;#039;&amp;#039;Gewerbetopographie des Stadt- und Amtsgerichts Kitzbühel&amp;#039;&amp;#039;, Diss. Innsbruck 1987&lt;br /&gt;
* Hans Wirtenberger: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.museum1.at/index.php?id=37 Die legendäre Frau Emma in Europa, Autriche]&amp;#039;&amp;#039;, heimatkundliche Beiträge des Museums- und Kulturvereins St. Johann in Tirol, 2004&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hermann Ignaz Bidermann]] |Hrsg=[[Theodor Trautwein]] |Titel=Hochpusterthal |Sammelwerk=[[Zeitschrift des deutschen und österreichischen Alpenvereins]] |Band=8 |Ort=München |Datum=1887 |Seiten=23–57 |Fundstelle=hier S. 33 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Emma Europa – eine berühmte Gastwirtin in Tirol&amp;#039;&amp;#039; (Drehbuch: Markus Larcher, Regie: Jochen Unterhofer), 2005 ausgezeichnet mit dem Preis &amp;#039;&amp;#039;Farfalla del Trentino&amp;#039;&amp;#039; beim 53. [[Trento Film Festival|Internationalen Bergfilmfestival in Trient]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.donne-lavoro.bz.it/296d2874.html |text=donne-lavoro.bz.it: &amp;#039;&amp;#039;„Frau Emma Europa – eine berühmte Gastwirtin in Tirol“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140313101228}} (abgerufen am 3. November 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/emma-hellenstainer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hotel-emma.it/ Hotel Emma in Niederdorf (der ehemalige Adlerwirt)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011739313|VIAF=170761967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hellenstainer, Emma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südliches Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes (Zivil-Verdienstkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Niederdorf, Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hellenstainer, Emma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hellenstainer, Emerentiana (vollständiger Name); Hausbacher, Emerentia (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Pionierin der Tiroler Gastronomie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Johann in Tirol]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brodkey65</name></author>
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