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	<title>Emma Ender - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:55:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emma_Ender&amp;diff=996653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emma Ender.jpg|mini|Emma Ender]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emma Ender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Behle, (* [[2. August]] [[1875]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[25. Februar]] [[1954]] in [[Hamburg]]) war eine Hamburger Politikerin der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) und Abgeordnete der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
Emma Ender entstammte einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie. Aufgrund des Verbotes des Vaters, durfte sie keinen Beruf ausüben. Sie heiratete mit 25 Jahren den Exportkaufmann Max Ender. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde Mitglied des [[Allgemeiner Deutscher Frauenverein|Allgemeinen Deutschen Frauenvereins]] (ADF) in dem sie von 1907 bis 1916 stellvertretende Vorsitzende war. Sie übernahm in diesem Rahmen die Leitung eines Horts und war von 1910 bis 1919 Vorsitzende des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes Hamburger Mädchenhorte&amp;#039;&amp;#039;. 1912 trat sie als eine der ersten Frauen dem „Hamburger Nationalliberalen Verein“ bei. Der Verein hatte überhaupt erst ab 1910 Frauen in seinen Reihen zugelassen. Als im Dezember 1915 der &amp;#039;&amp;#039;Stadtbund Hamburgischer Frauenvereine&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde, wurde sie bis 1933 dessen Vorsitzende und trat auch in den Vorstand des Reichsverbandes Deutscher Kinderhorte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Ender zu den Gründungsmitgliedern des &amp;#039;&amp;#039;Frauenausschusses der Hamburgischen Kriegshilfe&amp;#039;&amp;#039;. Der Ausschuss war ein Ableger der von der ADF initiierten &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen Gesellschaft für Wohltätigkeit&amp;#039;&amp;#039; und sollte an der Heimatfront einen Beitrag zum Krieg leisten. Emma Ender übernahm während des Krieges die Leitung der Weiblichen Jugendpflege der Hamburgischen Kriegshilfe und forderte dort eine allgemeine Pflichtfortbildungsberufsschule. Noch während des Ersten Weltkrieges kämpfte Ender für das Frauenwahlrecht und übergab 1917 dem damaligen Zweiten Bürgermeister [[Werner von Melle]] eine Petition mit über 18.000 Unterschriften. Diese Forderung blieb aber bis zur [[Novemberrevolution]] ungehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der Einführung des Frauenwahlrechts 1919 in der [[Weimarer Republik]] war Ender der Ansicht, dass die Frauen ermutigt und erzogen werden müssten, um ihre neuen politischen Rechte auch wahrzunehmen. Sie gründete deshalb den &amp;#039;&amp;#039;Wahlwerbeausschuss hamburgischer Frauenvereine&amp;#039;&amp;#039;. Der Ausschuss forderte unter anderem politische Schulungen für Frauen. 1923 begründete sie die &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Frauenhilfe von 1923&amp;#039;&amp;#039;, die in der bedrückenden Notzeit der Inflation Frauen helfen sollte. Von 1920 bis 1927 war sie zudem Vorsitzende des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes Norddeutscher Frauenvereine&amp;#039;&amp;#039; und war maßgeblich an dem Zusammenschluss der Hamburger Frauenverbände zur &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Frauenhilfe&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. 1921 wurde sie zur geschäftsführenden Vorsitzenden des &amp;#039;&amp;#039;[[Bund Deutscher Frauenvereine|Bundes Deutscher Frauenvereine]]&amp;#039;&amp;#039; (BDF) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fricke Ender Lockmann GdF FriedhofOhlsdorf.jpg|miniatur|hochkant|Stein mit Enders Namen in der Erinnerungsspirale im Garten der Frauen auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie saß für die DVP von 1919 bis 1924 in der Hamburgischen Bürgerschaft. Nach ihrem Ausscheiden aus der Bürgerschaft übernahm sie die volle Aufgabe als Vorsitzende des &amp;#039;&amp;#039;Bundes Deutscher Frauenvereine&amp;#039;&amp;#039; in Nachfolge von [[Auguste Schmidt]], [[Marie Stritt]], [[Gertrud Bäumer]] und [[Marianne Weber (Frauenrechtlerin)|Marianne Weber]] bis zum Jahre 1931. Zum Zeitpunkt ihres Vorsitzes umfasste der BDF in verschiedenen Verbänden und Vereinen etwa zwei Millionen Frauen. Emma Ender vertrat den Bund nicht nur nach innen, sondern auch auf verschiedenen internationalen Konferenzen wie denen des 1894 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Internationaler Frauenrat|International Council of Women]]&amp;#039;&amp;#039; in Washington, London und Wien in den Jahren 1925, 1929 und 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 gründete sie mit [[Emmy Beckmann]], [[Olga Essig]], [[Klara Fricke]] und [[Elisabeth Pape (Politikerin)|Elisabeth Pape]] die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Frauenfront&amp;#039;&amp;#039;, die in der Parteizersplitterung und dem aufkommenden Nationalsozialismus eine Front für gleiche Rechte von Frauen in Staat, Familie und Beruf bieten sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Frauenfront 1932 |Sammelwerk=Die Frau |Band=39 |Kommentar=1931-32 |Datum=1931 |Seiten=711-712}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bund führte mehrere gute besuchte Großkundgebungen in einem engen Bündnis aus sozialdemokratischen und Frauen der Frauenbewegung durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karen Hagemann |Titel=Frauenalltag und Männerpolitik. Alltagsleben und gesellschaftliches Handeln von Arbeiterfrauen in der Weimarer Republik |Verlag=J.H.W. Dietz |Ort=Bonn |Datum=1990 |Seiten=549}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegnerin der Nationalsozialisten zog sie sich 1933 in die [[Innere Emigration]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr zum Gedenken befindet sich ihr Name zusammen mit den Namen von [[Klara Fricke]] und [[Gertrud Lockmann]] auf dem 3. Stein der Erinnerungsspirale im &amp;#039;&amp;#039;[[Garten der Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Friedhof Ohlsdorf|Friedhofs Ohlsdorf]] in Hamburg. Die Stadt Hamburg hat ihr einen [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3162 Frauenort für Emma Ender], abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rita Bake]], Brita Reimers: &amp;#039;&amp;#039;So lebten sie! Spazieren auf den Wegen von Frauen in Hamburgs Alt- und Neustadt.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2003.&lt;br /&gt;
* Emmy Beckmann, Emma Ender zum 60. Geburtstag, in: Die Frau 42 (1934–35), S. 743–745.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Büttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Politischer Neubeginn in schwieriger Zeit: Wahl und Arbeit der ersten demokratischen Bürgerschaft 1919 bis 1921.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1994.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stubbe da Luz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtmütter [[Ida Dehmel]], Emma Ender, Margarete Treuge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Vereins für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1994.&lt;br /&gt;
* Helmut Stubbe da Luz: &amp;#039;&amp;#039;Emma Ender – Praktikerin in Frauenbewegung und Parlament&amp;#039;&amp;#039;, in: Das Rathaus – Zeitschrift für Kommunalpolitik, Jahrgang 1988, Seiten 546–552.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emma Emder|Emma Ender}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119283441}}&lt;br /&gt;
* [https://garten-der-frauen.de/erinnerungsspirale/emma-ender/ „Garten der Frauen“] Eintrag über Emma Ender.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119283441|titel=Ender, Emma|datum=2022-10-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119283441|VIAF=818300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ender, Emma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ender, Emma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Behle, Emma (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (DVP), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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