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	<title>Emin Pascha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jordi: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schnitzler, Edward, Emin Pacha, par Carletti, BNF Gallica.jpg|mini|Eduard Schnitzer (1875)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Karl Oskar Theodor Schnitzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1840]] als &amp;#039;&amp;#039;Isaak Eduard Schnitzer&amp;#039;&amp;#039; in [[Oppeln]], [[Oberschlesien]]; †&amp;amp;nbsp;[[23.&amp;amp;nbsp;Oktober]] [[1892]] in [[Kinena]] im [[Kongo (Fluss)|Kongogebiet]]), war ein [[Afrikaforscher]] sowie [[Gouverneur]] der Provinz [[Äquatoria]] im [[Türkisch-Ägyptischer Sudan|Türkisch-Ägyptischen Sudan]]. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle während des [[Mahdi-Aufstand]]es und die zu seiner Rettung entsandte [[Henry Morton Stanley#Emin-Pascha-Expedition|Emin-Pascha-Expedition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Schnitzer mit Mutter und Schwester 1847 (cropped).jpg|mini|Emin mit seiner Mutter und seiner Schwester Melanie etwa im Jahre 1847]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Schnitzer als Breslauer Armine (cropped).jpg|mini|Emin als Student mit Mütze der Burschenschaft Arminia in Breslau]]&lt;br /&gt;
Emin Pascha war Sohn des [[Juden in Deutschland|jüdischen]] Kaufmanns Louis Schnitzer und erhielt den Namen Isaak Eduard Schnitzer. Nach dem Tod seines Vaters 1842 zog seine Mutter Pauline, geb. Schweitzer, mit ihm nach [[Neisse (Stadt)|Neisse]]. Dort wurde er am 7. April 1846 getauft, als seine Mutter vor ihrer zweiten Eheschließung mit einem Christen zum [[Protestantismus]] konvertierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Der königliche Superintendent und Stadtpfarrer Schumann teilte am 19. Dezember 1888 nicht nur das amtliche Taufdatum, sondern auch das Datum der Konfirmation mit: [[Palmarum]], 1. April 1855, in der evangelischen Stadtpfarrkirche zu Neisse.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch des Neisser katholischen Gymnasiums studierte er zwischen 1858 und 1864 [[Medizin]] in [[Breslau]], [[Berlin]] und [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]]. Während seiner Breslauer Studienzeit schloss er sich 1858 der [[Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn|Breslauer Burschenschaft Arminia]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A-E.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1996, S.&amp;amp;nbsp;252.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund „mangelnder nationaler Zuverlässigkeit“ nahm Arminia ihn nicht in ihre [[Altherrenverein|Altherrenschaft]] auf. Erst als er 1890 in deutsche Dienste trat, verlieh man ihm das Altherrenband.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Egon Rode: &amp;#039;&amp;#039;Die Universitätsburschenschaften im Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Oppermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2021, ISBN 978-3-8253-4727-7, S. 508.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ihm in Deutschland die Zulassung zum Staatsexamen verweigert wurde, verließ er das Land und begab sich in das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen W. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Eine dunkle Episode aus dem Leben des schlesischen Arztes und Forschungsreisenden Eduard Schnitzer (Emin Pascha).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau.&amp;#039;&amp;#039; L/2009 (2011), S.&amp;amp;nbsp;316–328, hier: S.&amp;amp;nbsp;316f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Osmanischen Reich ===&lt;br /&gt;
In [[Bar (Montenegro)|Antivari]] (heute Bar in [[Montenegro]]) wurde er Hafen- und Distriktsarzt. Nach einem Jahr wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. In dieser Zeit lernte er den [[Generalgouverneur]] von Albanien, &amp;#039;&amp;#039;Ismail Hakki Pascha&amp;#039;&amp;#039;, kennen. Nachdem dieser in Ungnade gefallen und nach [[Trabzon|Trapezunt]] verbannt worden war, folgte ihm Schnitzer. Nach der Aufhebung der Verbannung Ismail Hakki zog dieser nach [[Istanbul]], wohin ihm Schnitzer folgte. Er wurde dort Arzt am Haidarpascha-Krankenhaus. Im September 1872 wurde Ismail Hakki Pascha zum Gouverneur von [[Ioannina|Janina]] ernannt, wohin ihm Schnitzer ebenfalls folgte. Der Gouverneur ernannte Schnitzer zum Chefarzt der Provinz und zum persönlichen Berater. Nach Ismail Hakki Paschas Tod 1873 kümmerte sich Schnitzer um dessen Witwe, eine Ungarin aus [[Siebenbürgen]]. Gemeinsam mit dieser versuchte er erst in [[Arco (Trentino)|Arco]], im italienischsprachigen Teil [[Tirol]]s, und dann 1874 in [[Nysa|Neisse]] in [[Oberschlesien]] Fuß zu fassen. Dies gelang ihm nicht, weshalb er Ismail Hakki Paschas Witwe unter Mitnahme ihrer Wertsachen heimlich verließ,&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen W. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Eine dunkle Episode aus dem Leben des schlesischen Arztes und Forschungsreisenden Eduard Schnitzer (Emin Pascha).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau&amp;#039;&amp;#039; L/2009 (2011), S.&amp;amp;nbsp;316–328, hier: S.&amp;amp;nbsp;319 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; um nach [[Ägypten]] zu gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Otto Meissner]]: &amp;#039;&amp;#039;An den Quellen des Nils. Die Abenteuer des Emin Pascha.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1986, S. 19ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen war er nicht nur des [[Französische Sprache|Französischen]], [[Englische Sprache|Englischen]], [[Italienische Sprache|Italienischen]], verschiedener [[Slawische Sprachen|slawischer]] Sprachen, des [[Osmanische Sprache|Osmanischen]], [[Arabische Sprache|Arabischen]] und [[Persische Sprache|Persischen]] vollständig mächtig geworden, er hatte sich auch die [[orient]]alischen Sitten und Gebräuche so angeeignet, dass niemand ihm seinen Ursprung anmerkte; ferner war er zum [[Islam]] konvertiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Afrika ===&lt;br /&gt;
==== Gouverneur von Äquatoria ====&lt;br /&gt;
[[Datei:EminPashaInKhartoum-ByLouisVossion1884 BnF-Gallica-btv1b7702294z 34.jpg|mini|Schnitzer im Jahr 1882 in [[Khartum]], photographiert vom französischen Vize-Konsul in Khartum [[Louis-Pierre Vossion]].]]&lt;br /&gt;
[[Muhammad Ali Pascha]], der Gouverneur der autonomen [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Provinz Ägypten, hatte weite Teile des Sudan erobert; um 1820 [[Sannar (Sudan)|Sennar]], [[Kordofan]] und [[Dunqula|Dongola]] und 1840 [[Kassala]]. [[Ismail Pascha]] setzte die ägyptische Expansion in den 1870er Jahren fort: Im Auftrag Ismails eroberte [[Samuel Baker]] 1871 die Region südlich von [[Gondokoro]] und schuf somit die Provinz [[Äquatoria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 stellte sich Schnitzer in ägyptische Dienste, erhielt den Titel [[Efendi]] und wurde Chefarzt von [[Charles George Gordon|Charles Gordon]], der ab 1874 Gouverneur der Provinz Äquatoria war. Schnitzer erhielt im Juni 1876 die Aufgabe, eine Expedition zu König [[Mutesa I.]] von [[Buganda]] zu führen, von der er im September zurückkam. Im Juni 1877 führte er eine Expedition in ein Sultanat östlich des [[Albertsee]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Otto Meissner]]: &amp;#039;&amp;#039;An den Quellen des Nils: die Abenteuer des Emin Pascha.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1986, S. 39 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1878 wurde Schnitzer zum Gouverneur der Provinz Äquatoria ernannt und erhielt damit einhergehend den Titel [[Bey (Titel)|Bey]]. Er ging von Rubagha zum [[Victoriasee|Ukerewesee]] und über Mruli und Fauvera wieder nach Magungo. In Unyoro, wo er in [[Mparo (Hoima)|Mparo]] auch auf den dort residierenden [[Omukama]] [[Kabalega]] traf, erfuhr er, dass der von [[Henry Morton Stanley]] entdeckte Beatricegolf nicht, wie jener glaubte, zum [[Albertsee|Mwutan]] gehöre, sondern zu einem südlicheren Seebecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 unternahm er eine Reise nach dem vorher noch nie von einem Europäer besuchten westlichen Uferland des Mwutan, und 1880 besuchte er das Makrakaland. 1881 wurden die Gebiete von Rohl und Amadi, Teile der [[Niam-Niam]]-Länder und ganz [[Mangbetu|Monbuttu]]-Land zu seiner Provinz hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitzer war unermüdlich tätig, diese Gebiete zu organisieren und die angrenzenden noch unbekannten Landschaften zu erforschen. So sammelte er die durch die Sklavenjagden zerstreuten Bewohner in neuen Siedlungen, führte zahlreiche neue Kulturpflanzen ein und baute das Straßensystem aus, so gut es ging. Die Provinz, die er mit einem jährlichen Defizit von 780.000 Mark übernommen hatte, warf der ägyptischen Regierung 1883 einen Überschuss von 240.000 Mark ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Expeditionen zur Rettung Emin Paschas ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Der östliche Teil der Mudirje Hat el-Estiva zur Zeit der Mahdisten-Invasion 1884 &amp;amp; 1885.png|mini|Faktisches Verwaltungsgebiet Emin Paschas nach der Invasion der Mahdisten, 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:In Darkest Africa meeting Emin.jpg|mini|Das Aufeinandertreffen Emin Paschas und Stanleys]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emin pasha relief expedition map 1890.png|mini|Der Weg von Stanleys Rettungsexpedition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mahdi-Aufstand]] und die Vernichtung der ägyptischen Herrschaft in den nördlich von seiner Provinz gelegenen Bezirken schnitten Eduard Schnitzer plötzlich völlig von jeder Verbindung mit seiner Regierung ab und brachten ihn in eine äußerst gefährdete Lage. Ab 1884 befand sich [[Wilhelm Junker]] und ab 1885 auch [[Gaetano Casati]] bei ihm. 1885 wurde Schnitzer von der ägyptischen Regierung zum [[Pascha (Titel)|Pascha]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 erfolgte die erste Rettungsmission, angeführt vom [[Massai]]forscher Fischer. Die Expedition erfolgte auf Veranlassung des in [[Sankt Petersburg]] ansässigen Bruders von Casati und durch Vermittlung [[Adolf Bastian]]s. Fischer musste aber umkehren, weil er vom Herrscher von [[Buganda]] keine Erlaubnis zum Durchzug erhielt. Junker gelangte trotzdem an die Küste –&amp;amp;nbsp;er hatte seine Reise schon am 2. Januar 1886 begonnen. Schnitzer aber blieb auf seinem Posten in [[Wadelai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun organisierte man in England auf Anregung Felkins eine Expedition. An deren Spitze wurde [[Henry Morton Stanley]] gestellt, der durch seine Expedition zur Suche [[David Livingstone]]s bereits berühmt war. Stanley musste [[Leopold II. (Belgien)|König Leopold von Belgien]] bitten, ihn von den Verpflichtungen ihm gegenüber zu entbinden. Das tat dieser unter der Bedingung, dass Stanley nicht den kürzesten Weg nahm, sondern durch einen noch unbekannten Teil des Kongo reisen musste. Die Expedition, die bereits nach [[Sansibar]] aufgebrochen war, wurde deshalb zur Mündung des [[Kongo (Fluss)|Kongo]] umgeleitet. Wohl noch nie war eine so bedeutende und so sorgfältig ausgerüstete Expedition ausgezogen. Stanley hatte neun Europäer, 61 Sudanesen, 13&amp;amp;nbsp;[[Somali (Volk)|Somali]] und 620 Sansibariten unter sich; er führte 50 Esel und außer modernen Gewehren auch ein [[Maxim-Maschinengewehr]] mit sich. Stanley konnte auch den arabischen Sklavenhändler [[Tippu Tip]] gewinnen, der den Posten eines Gouverneurs am oberen Kongo annahm. Inzwischen war Schnitzer durch Junker von Uganda aus reichlich mit Vorräten versorgt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stanley fuhr mit Dampfern des Kongostaats den Kongo aufwärts bis zum [[Aruwimi]], an welchem er nun die Landreise antrat. Schnitzer setzte inzwischen seine Forschungsreisen fort und unternahm eine Expedition zur Untersuchung des Kakibbi, des südlichen Zuflusses des [[Albert Nyanza]]. Er erklärte auch, als die Nachricht von einer abgesandten Entsatzexpedition bei ihm anlangte, ganz entschieden, seinen Posten in Wadelai nicht verlassen zu wollen, und hoffte, die Ordnung in seiner Provinz selbst aufrechterhalten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da aber von Stanley bis Ende 1888 keine Nachrichten nach Europa gelangten, stattdessen aber Berichte von einer Eroberung der Provinz Schnitzers und seiner Gefangennahme durch den Mahdi, begann man von verschiedenen Seiten Hilfsexpeditionen auszurüsten. Von Amerika brach Leutnant Shufeldt auf, von England sollte eine Expedition unter Leutnant Swaine ausgehen, von Deutschland wollte man eine Vorhut unter [[Hermann von Wissmann]] absenden, während die Leitung der Hauptexpedition der deutsche Forscher und Kolonialpolitiker [[Carl Peters]] übernehmen sollte. Zu diesem Zweck wurden überall im Deutschen Reich Sammlungen für eine [[deutsche Emin-Pascha-Expedition]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen brach im Küstengebiet des Indischen Ozeans ein [[Aufstand der ostafrikanischen Küstenbevölkerung|Aufstand der Küstenbevölkerung]] gegen die Herrschaft der [[Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft|Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft]] aus, welcher zur Räumung fast sämtlicher Stationen führte. Dennoch beschloss man deutscherseits, von der Entsendung einer Hilfsexpedition nicht abzusehen, und da Wissmann die Stellung eines Reichskommissars für Ostafrika annahm, wurde Peters mit der alleinigen Leitung der Expedition betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 1888 trafen Stanley und Schnitzer, der ihm auf seinem Dampfer entgegen gefahren war, zusammen. Schnitzer befand sich in der gesamten Zeit der Rettungsexpeditionen nie in ernsthafter Gefahr und rettete letztlich Stanley das Leben, indem er den inzwischen Erkrankten nach [[Bagamoyo]], dem Verwaltungszentrum [[Deutsch-Ostafrika]]s, geleitete. Dort im Dezember 1889 angekommen, wurde er mit Ehrungen überhäuft und ließ sich nun vom Deutschen Reich anwerben, um seine Afrikaforschungen fortsetzen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clough284&amp;quot;&amp;gt;Patricia Clough: &amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha, Herr von Äquatoria. Ein exzentrischer deutscher Arzt und der Wettlauf um Afrika.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen von [[Peter Torberg]]. Deutsche Verlagsanstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04376-4. S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod durch Sklavenhändler ====&lt;br /&gt;
Am 26. April 1890 startete Schnitzer zusammen mit [[Franz Stuhlmann]] im Auftrag des Reichskommissars Hermann von Wissmann, zuständig für Deutsch-Ostafrika, eine Expedition, um Gebiete um den [[Viktoria-See]] für das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] zu sichern. Dabei wurde er am 23. Oktober 1892 in Kinena, einem arabischen Handelsposten, von Sklavenhändlern ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Splitternachlass Schnitzers mit Routenaufnahmen Ostafrika von 1890 befindet sich im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-66159 Splitternachlass Schnitzers] im Archiv für Geographie des IfL&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschertätigkeit und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:12 2017 Kolonialsiedlung Q section.jpg|mini|Straßenschild der &amp;#039;&amp;#039;Emin-Pascha-Str.&amp;#039;&amp;#039; mit der Hinweistafel &amp;#039;&amp;#039;Kolonialgeschichte offenlegen&amp;#039;&amp;#039; in der Münchener [[Kolonialsiedlung]] (Foto von 2017)]]&lt;br /&gt;
1889 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6497|IDName=eduard-schnitzer|Name=Eduard Schnitzer|Kommentar=|Datum=21. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1890 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Ehrenmitglied des Thüringisch-Sächsischen Vereins für Erdkunde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://public.bibliothek.uni-halle.de/index.php/mveh/article/viewFile/1379/1450 |wayback=20171201030916 |text=Verzeichnis der Mitglieder des Thüringisch-Sächsischen Vereins für Erdkunde am 31. März 1885  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt den preußischen [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Orden]] [[Komtur (Ordenskunde)|II. Klasse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clough284&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt sind die Pflanzengattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Eminia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Taub.}} aus der Familie der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae) und &amp;#039;&amp;#039;[[Eminium]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Blume) Schott}} aus der Familie der [[Aronstabgewächse]] (Araceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt; Im Münchner Stadtteil [[Zamdorf]] ist die Emin-Pascha-Straße in der [[Kolonialsiedlung]] nach ihm benannt. Zusätzlich tragen die [[Emin-Riesenhamsterratte]] (&amp;#039;&amp;#039;Cricetomys emini&amp;#039;&amp;#039;) und [[Emins Nacktsohlenrennmaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Taterillus emini&amp;#039;&amp;#039;) seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emin Pascha war auch Mitglied der [[Deutsche Ornithologen-Gesellschaft|Deutschen Ornithologischen Gesellschaft]] und sandte während seiner Tätigkeit als Gouverneur von Äquatoria Bälge von mehr als 150 Vogelarten an die naturkundlichen Sammlungen und Museen in Bremen, [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Berlin]] und [[Naturhistorisches Museum Wien|Wien]]. Von diesen waren 73 Spezies den Wissenschaftlern noch unbekannt. Einer dieser Bälge, der eines Sperlings aus [[Lado (Südsudan)|Lado]], der damaligen Hauptstadt Äquatorias, wurde 1880 von [[Gustav Hartlaub]] als neue Art beschrieben. Zu Ehren ihres Sammlers wurde diese Sperlingsart [[Passer eminibey|&amp;#039;&amp;#039;Passer Emini Bey&amp;#039;&amp;#039;]] genannt. Henry Morton Stanley, der Emin zeitweise begleitete und dem dessen Forscherdrang und unermüdliche Sammeltätigkeit nicht entging, sprach davon, dass Emin ein mit präparierten Tieren vollgepfropftes „Wander-Museum“ angehäuft habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Nigge]] u.&amp;amp;nbsp;a.: Vogelwelten. Expeditionen ins Museum. Knesebeck, München 2022, S. 192f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wiederum sah sich angesichts der schwierigen politischen Umstände, die nach dem Beginn des Mahdi-Aufstands in seinem Sammelgebiet herrschten, in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit stark eingeschränkt. 1891, mittlerweile in deutschen Diensten stehend, schrieb er an den Herausgeber des [[Journal of Ornithology|&amp;#039;&amp;#039;Journals für Ornithologie&amp;#039;&amp;#039;]], dass das&lt;br /&gt;
„Sammeln nur oberflächlich betrieben werden konnte“, weil seine „erste Sorge der großen Anzahl“ der ihm unterstellten Menschen und ihrer Güter zu gelten gehabt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach ebda., S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tochter Ferida ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferida, Tochter Emina Pascha&amp;#039;s (cropped).jpg|mini|Ferida (vor 1899 aufgenommen)]]&lt;br /&gt;
Aus seiner Ehe mit der Abessinierin Safaran hatte Schnitzer eine Tochter Ferida (* 26. November 1884). Im Jahr 1890 verließ er die damals Sechsjährige, um seine letzte Expedition durchzuführen, auf der er umkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Vaters wurde Ferida, nun Vollwaise, nach Deutschland gebracht. Die Vormundschaft übernahm [[Georg Schweitzer]]. Aufgewachsen ist sie jedoch bei Emins Schwester Melanie Schnitzer, die sie bei sich aufnahm und großzog. Ferida, die bis in die 1920er Jahre bei ihrer Tante in Berlin lebte, starb am 2. Mai 1923. Melanie Schnitzer selbst wurde 90 Jahre alt und verstarb am 11. November 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Emin Paschas Tochter |Autor= |Jahr=1893 |Heft=40, 43 |Seite=688, 730–732}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Equatorial-Afrika.&amp;#039;&amp;#039; 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stromharren des Bahr-el-Djebel.&amp;#039;&amp;#039; 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Dufil, nach Fatiko, 27. Dezember 1878 bis 8. Januar 1879.&amp;#039;&amp;#039; 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reisen im Osten des Bahr-el-Djebel, März bis Mai 1881.&amp;#039;&amp;#039; 1882. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Petermanns Geographische Mitteilungen]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reisen im Westen des Bahr-el-Djebel, Oktober bis Dezember 1882.&amp;#039;&amp;#039; 1883 In: &amp;#039;&amp;#039;Petermanns Geographische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emin-Pascha. Eine Sammlung von Reisebriefen und Berichten Dr. Emin-Pascha’s aus den ehemals ägyptischen Aequatorialprovinzen und deren Grenzländern.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Georg Schweinfurth]], [[Friedrich Ratzel]]. F. A. Brockhaus-Verlag, Leipzig 1888 (Digitalisat: [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:3:5-20921 menadoc.bibliothek.uni-halle.de])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher von Dr. Emin Pascha.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Franz Stuhlmann, Georg Westermann Verlag, Hamburg 1916–1927 in 6 Bänden. Digitalisate: {{archive.org|bub_gb_QYhQAAAAYAAJ|Band&amp;amp;nbsp;2}} – {{archive.org|bub_gb_cYhQAAAAYAAJ|Band&amp;amp;nbsp;3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;In chronologischer Reihenfolge:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Schweitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha – eine Darstellung seines Lebens und Wirkens mit Benutzung seiner Tagebücher, Briefe und wissenschaftlichen Aufzeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Walther, Berlin 1898.&lt;br /&gt;
* {{ADB|48|346|353|Emin Pascha|Friedrich Ratzel|ADB:Emin Pascha}}&lt;br /&gt;
* Arthur Berger: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Nil. Mit 16 Bildern nach eigenen Aufnahmen des Verfassers.&amp;#039;&amp;#039; Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag. Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* [[Ehm Welk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schwarze Sonne – Leben, Schaffen und Sterben deutscher Kolonialhelden.&amp;#039;&amp;#039; (Biographie Emin Paschas). Verlag Ullstein, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|479|482|Emin Pascha|Laszlo Vajda|118530135}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Aaron Theilhaber]]: &amp;#039;&amp;#039;Judenschicksal: acht Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Olympia, Tel Aviv um 1939.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Meissner]]: &amp;#039;&amp;#039;An den Quellen des Nils. Die Abenteuer des Emin Pascha.&amp;#039;&amp;#039; Cotta, Stuttgart 1969; Neuauflage: Klett, Stuttgart 1986, ISBN 3-12-920042-8.&lt;br /&gt;
* Rudolf Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha – ein deutscher Arzt als Gouverneur von Äquatoria.&amp;#039;&amp;#039; Turris, Darmstadt 1976.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Kornrumpf: [http://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1635 &amp;#039;&amp;#039;Schnitzer, Eduard Carl Oscar Theodor.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. München 1981, S. 97 f.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I. &amp;#039;&amp;#039;Politiker,&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 252–253.&lt;br /&gt;
* Harald Lordick: &amp;#039;&amp;#039;Isaak Eduard Schnitzer – Emin Pascha. Erinnerungssplitter aus einem Jahrhundert Literatur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Birgit Klein|Birgit E. Klein]], Christiane E. Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Memoria. Wege jüdischen Erinnerns. Festschrift für Michael Brocke zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, ISBN 3-938690-04-6, S. 431–442.&lt;br /&gt;
* Harald Lordick: &amp;#039;&amp;#039;„Nur Weihnachten fehlt mir sehr“. Eduard Schnitzer (1840–1892), Gouverneur der Äquatorialprovinz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kalonymos&amp;#039;&amp;#039;, Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte, [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]] (Hrsg.), Heft 4/2007, S. 13–15; [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2007_4.pdf#page=13 steinheim-institut.de] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Patricia Clough: &amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha, Herr von Äquatoria. Ein exzentrischer deutscher Arzt und der Wettlauf um Afrika.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen von [[Peter Torberg]]. Deutsche Verlagsanstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04376-4.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension Andreas Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Auf Expedition nach Äquatoria.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18. November 2010, [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/patricia-plough-emin-pascha-auf-expedition-nach-aequatoria-11071349.html faz.net].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christian Kirchen: &amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha. Arzt – Abenteurer – Afrikaforscher.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-506-77850-5.&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/44/A-EminPascha &amp;#039;&amp;#039;Der Herr von Äquatoria.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 44/2005&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/welt_print/article1290134/Das-Vorbild-fuer-Karl-May.html &amp;#039;&amp;#039;Das Vorbild für Karl May.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Bartmuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Emin Pascha : Schlesier, Mediziner, Forscher, Beamter auf drei Kontinenten.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Leipzig 2022, ISBN 978-3-95565-449-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emin Pasha}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118530135}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015814}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johannes Zeilinger&lt;br /&gt;
   |Titel=„Ich, ein einzelner Mensch gegen ein Land voll von Blut, Mord und Verbrechen“ Dr. Emin Pascha - ein Held Karl Mays&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2003&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hansa Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/2003/273.htm karl-may-gesellschaft.de]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2010-12-01}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/642a2816-e1cb-452c-a1cf-8b15372c738c/ Nachlass Bundesarchiv N 2063]&lt;br /&gt;
* [https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?Id=6967 Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-2/16]&lt;br /&gt;
* Literatur von und über Emin Pascha im Katalog der [https://ifl.wissensbank.com/esearcha/browse.tt.html Geographischen Zentralbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beolens, Watkins &amp;amp; Grayson |Titel=The Eponym Dictionary of Mammals |Online=[http://sehrg.at.ua/Bio/the_eponym_dictionary_of_mammals.pdf Emin] |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Datum=2009 |ISBN=978-0-8018-9304-9 |Seiten=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Ibrahim Fawzi Bey]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&amp;#039;&amp;#039;keiner (Amt erloschen, da Provinz aufgrund [[Mahdiaufstand]]s aufgegeben wurde)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|AMT=[[Äquatoria#Gouverneure der Provinz Äquatoria|Gouverneur der Provinz Äquatoria]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1878–1889&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118530135|LCCN=n/50/6728|VIAF=89016430|NDL=00872080}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikaforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (sudanesische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pascha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bey]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Opole)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konversion (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Emin Pascha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mehmed Emin Pascha; Schnitzer, Eduard; Schnitzer, Eduard Karl Oskar Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Afrikaforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oppeln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kinena]] (Kongogebiet)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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