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	<title>Emilie Zumsteeg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berita: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-05T18:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emilie Zumsteeg, Porträt von Christian Pfann (cropped with signature).jpg|mini|Emilie Zumsteeg, Lithographie von [[Christian Pfann|Christian Siegmund Pfann]], 1857]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörprobe Morgenfreude.webm|mini|&amp;#039;&amp;#039;Morgenfreude,&amp;#039;&amp;#039; Op 4/2. Gesang [[Sieglinde Schneider]], Klavier Stewart Emerson. Aufnahme April 1995 aus &amp;#039;&amp;#039;Lieder von Komponistinnen&amp;#039;&amp;#039;. (Aufnahme 1 min 31 sec, 128 kbps, 1,42&amp;amp;nbsp;MB)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emilie Zumsteeg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1796]] in [[Stuttgart]]; † [[1. August]] [[1857]] ebenda) war eine deutsche [[Komponist]]in, [[Musiklehrer]]in, [[Chorleiter]]in, [[Pianist]]in und Musikschriftstellerin. Sie hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Stuttgarter Musiklebens im 19. Jahrhundert, wo sie auf den Musikgeschmack des bürgerlichen Publikums Einfluss nahm und das Repertoire des Konzertangebots nachhaltig prägte. Sie gründete den ersten Frauenchor Württembergs und trat als eine der ersten Frauen als [[Dirigent]]in öffentlich in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern Emilie Zumsteegs waren [[Johann Rudolph Zumsteeg]], [[Konzertmeister]] am [[Württemberg|württembergischen]] [[Fürstenhof|Hof]], und seine Frau Luise, geborene Andreä (1760–1837), eine Arzttochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Waltraud Pfäfflin, Friedrich Pfäfflin |Titel=Emilie Zumsteeg |Hrsg= |Sammelwerk=Die Gräber der Dichter auf dem Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof |Verlag=Edition Vincent Klink |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |Seiten=226-227}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird angenommen, dass Luise Zumsteeg von der [[Hof-Apotheke (Stuttgart)|Stuttgarter Hofapothekerin]] [[Maria Andreae]] abstammte. Emilie Zumsteeg war das siebte und letzte Kind des Ehepaars. Nur drei der Geschwister von Emilie Zumsteeg überlebten das Kindesalter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=118}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum frühen Tod des Vaters im Jahr 1802, als sie fünf Jahre alt war, wuchs Emilie Zumsteeg sorgenfrei auf. Ihre Eltern pflegten Umgang mit den bürgerlichen Familien, die das kulturelle Zentrum Stuttgarts bildeten. Dazu gehörten die Familien des Kaufmanns [[Gottlob Heinrich von Rapp]] und des Malers [[Johann Heinrich Dannecker]] und die [[Hartmann-Reinbecksches Haus|Familien Hartmann und Reinbeck]]. Bei Zusammenkünften in den Häusern dieser Familien fanden Lesungen statt, wurde über Literatur und Bildende Kunst diskutiert und auch Musik aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=119-120}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1802 musste die Witwe Luise Zumsteeg den Lebensunterhalt für sich und ihre vier Kinder verdienen. Sie gründete mit Hilfe der Verleger [[Breitkopf &amp;amp; Härtel|Breitkopf und Härtel]] eine Musikalienhandlung &amp;#039;&amp;#039;(Zumsteegs Witwe)&amp;#039;&amp;#039;, in der ihre Tochter mitarbeitete. 1825 übergab Luise Zumsteeg das Handelsgeschäft an ihren Sohn Gustav Adolf Zumsteeg, der eine kaufmännische Ausbildung gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Zumsteegs Interesse und Begabung für Musik zeigte sich schon früh. Sie erhielt früh Unterricht in [[Klavier]], Gesang, [[Generalbass]] und [[Partiturspiel]]. Ihre Lehrer waren Gottlob Schick (1776–1812) (Klavier und Partiturspiel) und Chordirektor [[Wilhelm Sutor]] (Gesang, Generalbass). Für das Partiturspiel zeigte sie sich besonders begabt. Schon in ihrer Jugend begann Zumsteeg zu komponieren. Zum Beispiel entstand das Lied &amp;#039;&amp;#039;Der erste Dezember&amp;#039;&amp;#039; (EZ 54) im November 1814, als sie 18 Jahre alt war. Ab 1817 veröffentlichte sie Lieder und Klavierwerke in eigenständigen Heften – bei [[Nikolaus Simrock|Simrock]] in Bonn, bei [[Schott Music|Schott]] in Mainz sowie in der eigenen Verlagshandlung Zumsteeg – sowie in Musikzeitschriften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=120-121}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Zumsteeg trat 1821 und 1822 sowohl als Sängerin als auch als Pianistin auf. Ihre Auftritte waren Teil der Abonnementkonzerte der königlichen [[Hofkapelle Stuttgart|Hofkapelle]], die im [[Ballsaal|Redoutensaal]] des Schlosses sowie im damaligen Museum von Stuttgart im Winterhalbjahr in der Regel als Zyklus von zwölf Konzerten stattfanden. In Besprechungen wurde ihre schöne Altstimme gelobt. Diese Darbietungen endeten aus unbekanntem Grund bereits nach zwei Jahren. Danach war sie nur noch als Dirigentin, Chorleiterin und Musiklehrerin tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=123-124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren Lebensunterhalt verdiente sie primär mit Musikunterricht. Sie wirkte als private Musiklehrerin, später auch – der Beginn dieser Tätigkeit ist nicht bekannt – als Musiklehrerin am [[Königin-Katharina-Stift-Gymnasium Stuttgart|Königin-Katharina-Stift]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=130}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1820 führte Emilie Zumsteeg „Sonntagsmusiken“ in ihrem Haus durch. Hierfür gewann sie angesehene Künstler. Bei diesen Veranstaltungen wurden auch verschiedene Chorwerke einstudiert, darunter 1826 [[Georg Friedrich Händel|Händels]] Oratorium &amp;#039;&amp;#039;[[Messiah|Messias]]&amp;#039;&amp;#039;. Zumsteeg leitete die Chorwerke vom Klavier aus. Aus diesen Treffen entwickelte sich 1847 der „Verein für klassische Kirchenmusik“, den Zumsteeg dadurch mit ins Leben rief. Der Verein, aus dem der „Oratorienverein Stuttgart“ hervorging, entwickelte sich zu einem der führenden deutschen Chöre der Kirchenmusik. Die offizielle Leitung übernahm der Klavierlehrer und Komponist [[Immanuel Faißt]], doch die chorpädagogische Arbeit leistete Emilie Zumsteeg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Aschauer, Rainer Bayreuther |Hrsg=Rainer Bayreuther, Nikolai Ott |Titel=Emilie Zumsteeg (1796–1857) |Sammelwerk=Chorkomponisten in Württemberg |Band= |Nummer= |Verlag=Helbling |Ort=Esslingen |Datum=2019 |ISBN=978-3-86227-418-5 |Seiten=114–119 |Fundstelle=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei anderen musikalischen Aufführungen in Stuttgarter Privathäusern wirkte Zumsteeg maßgeblich mit. Öffentliche Choraufführungen bereitete sie als Chorleiterin und Dirigentin vor und studierte die Stimmen vor allem mit den Sängerinnen ein. Bei der eigentlichen Aufführung standen dann männliche Dirigenten am Pult, wie beispielsweise 1832 bei einer Aufführung des &amp;#039;&amp;#039;Messias&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=124-125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihrer chorpädagogischen Arbeit, dem Einstudieren und Aufführen von Opern und Oratorien, die in Stuttgart bis dahin beim breiten Publikum nicht bekannt waren, wirkte Zumsteeg geschmacksbildend und prägte das Repertoire des Stuttgarter Konzertangebots nachhaltig mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=hier S. 131–132}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prinzenbau, 30.jpg|mini|[[Schillerfest]] in Stuttgart am 8. Mai 1839 anlässlich der Enthüllung des [[Schillerdenkmal (Stuttgart 1839)|Schillerdenkmals]] auf dem [[Schillerplatz (Stuttgart)|Schillerplatz]] in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Emilie Zumsteeg gründete den ersten „Frauenliederkranz“ Württembergs, der später Teil des „[[Stuttgarter Liederkranz]]es“ wurde. Da sich ihr [[Frauenchor]] aus privaten Zirkeln entwickelte, kann die Gründung nicht genau datiert werden, belegt sind aber Proben für die Aufführung von Werken für gemischte Stimmen ab den 1820er Jahren. Reine Frauenchöre hatten damals das Problem, geeignete Probenräume zu finden. [[Männerchor|Männerchöre]] nutzten dafür oftmals Wirtshäuser, die Frauen aber nur in Begleitung männlicher Bekannter oder Verwandter besuchen konnten, um ihren Ruf nicht zu gefährden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carola Lipp |Hrsg=Carola Lipp |Titel=Frauen und Öffentlichkeit. Möglichkeiten und Grenzen politischer Partizipation im Vormärz und in der Revolution 1848 |Sammelwerk=Schimpfende Weiber und patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49 |Auflage=2. |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=1998 |ISBN=3-7890-5283-3 |Seiten=270–307 |Fundstelle=275-279}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumsteegs Frauenchor probte daher im Rathaus oder im Bürgermuseum. Durch ihren Musikunterricht gelang es Zumsteeg, Sängerinnen für einen Frauenchor auszubilden. 1836 bestand ihr Chor, für den sie ihre Gesangsschülerinnen rekrutierte, bereits aus 30 Sängerinnen. Der „Stuttgarter Liederkranz“, der 1824 unter anderem von Emilie Zumsteegs Bruder Gustav Adolf Zumsteeg gegründet wurde, war zunächst ein reiner Männergesangsverein, der aber mit Zumsteegs Frauenchor kooperierte. Insbesondere bei den alljährlichen Schillerfeiern des Liederkranzes kam den Sängerinnen eine besondere Rolle zu. Dabei nahmen sie weiß gekleidet teil, was als Farbe der Reinheit und Vernunft galt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=126-129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den „Liederkranz“ war es ein Prestigegewinn, Sängerinnen im Verein zu haben. Dies galt als ein Zeichen von Progressivität und eines verfeinerten kulturellen Niveaus. Viele der Stuttgarter Sängerinnen kamen aus dem Umfeld der [[Liberalismus|Liberalen]]. Der Stuttgarter Frauenchor veranlasste schließlich auch Vereine in anderen Städten, Frauen aufzunehmen, wie zum Beispiel 1841 in [[Tübingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie anerkannt Emilie Zumsteeg als musikalische Autorität war, zeigt zudem ihre Mitarbeit beim &amp;#039;&amp;#039;Musikalischen Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;, das Alois Schmitt, der Direktor des Stuttgarter Liederkranz’, 1842 gegründet hatte. Ihr Bruder Gustav Adolf Zumsteeg, obwohl Musikalienhändler und langjähriges Mitglied des Liederkranzes, war dagegen nicht beteiligt, was ihren Einfluss auf das Stuttgarter Musikleben noch unterstreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=130-131}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wilhelm I. (Württemberg)|König Wilhelm I. von Württemberg]] würdigte ihr musikalisches Wirken 1841 mit einem jährlichen Gehalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Haering |Hrsg=Hermann Haering, Otto Hohenstatt |Titel=Emilie Zumsteeg |Sammelwerk=Schwäbische Lebensbilder |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1941 |Seiten=536–544 |Fundstelle=541}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumsteegs [[Stammbuch (Freundschaftsalbum)|Stammbuch]] wies Einträge etlicher bekannter Schriftsteller und Musiker ihrer Zeit auf, darunter die [[Libretto|Librettistin]] [[Helmina von Chézy]] und die Schriftsteller [[Gustav Schwab]], [[Nikolaus Lenau]], [[Justinus Kerner]] und [[Eduard Mörike]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Anna Blos]] |Titel=Frauen in Schwaben. Fünfzehn Lebensbilder |Verlag=Silberburg |Ort=Stuttgart |Datum=1929 |Seiten=135–148 |Fundstelle=142-145 |Online=http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1670724344}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Emilie Zumsteeg Hoppenlau Stuttgart 20060813.jpg|mini|hochkant|Grabstein auf dem Hoppenlaufriedhof, Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Nach langer und schmerzhafter Krankheit starb Emilie Zumsteeg am 1. August 1857 in Stuttgart. Der „Liederkranz“ ehrte sie mit einer Totenfeier. Bei der Beerdigung auf dem [[Hoppenlaufriedhof]] nahm eine, wie damals vermerkt wurde, „ungewöhnlich große Zahl von Menschen“ teil. Fast sechs Monate nach ihrem Tod, am 28. Januar 1858, hielten der „Liederkranz“ und der „Verein für klassische Kirchenmusik“ eine Gedenkfeier ab, bei der Werke Emilie Zumsteegs und ihres Vaters aufgeführt wurden. Neben ihrem Chor nahmen daran die besten Sängerinnen und Sänger des Königlichen Hoftheaters teil. Der Erlös der Feier wurde für die Errichtung eines Denkmals auf ihrem Grab verwendet, das nach einem Entwurf des Architekten [[Christian Friedrich von Leins|Christian Friedrich Leins]] ausgeführt und am 1. August 1858 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grabinschrift auf der Rückseite des Grabsteins stammt von Johann Friedrich Fischer (1816–1897).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Waltraud Pfäfflin, Friedrich Pfäfflin |Titel=Die Gräber der Dichter auf dem Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof |Verlag=Edition Vincent Klink |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |Seiten=226–227 |Fundstelle=36-37}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Gestern wurde hier eine weibliche musikalische Celebrität zur Erde bestattet, wobei sich eine so allgemeine Theilnahme aus allen Ständen kund gab, wie sie gewiss nur selten einem in bescheidenen Verhältnissen lebenden Wesen zu Theil wird. Es war diess Emilie Zumsteeg, die ledige, 61 Jahr alt gewordene Tochter jenes berühmten Stuttgarter Kapellmeisters Zumsteeg, welcher in der hohen Karlsschule zu dem kleinen Kreise der vertrauten Freunde Schillers gehört hatte. Frl. Emilie Zumsteeg war ein entschiedenes musikalisches Talent, und genoss den Ruf einer ganz besonders begabten Klavierlehrerin, als welche sie viele Jahre lang in den bedeutenderen Häusern hiesiger Residenz sehr gesucht war. Sie war eine der Mitbegründerinnen des hiesigen weiblichen Liederkranzes, als welche sie bei den ersten Schillerfesten in unserer Stadt einen sehr thätigen und anregenden Antheil nahm. Seit längerer Zeit war sie jedoch sehr leidend, und seit fast einem Jahr beständig krank.|Quelle=Nachruf in der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Musik-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 17. August 1857|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ikz|17|08|1857|3|Nachrichten. Stuttgart}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Emilie Zumsteegs überliefertes Gesamtwerk besteht aus 56 Liedern mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung, 10 Werken für Klavier, 5 Duetten für Frauenstimmen, 3 [[Kantate]]n, etwa 20 Chören für Männer-, Frauen- und gemischte Stimmen mit oder ohne Begleitung sowie instrumentalen und vokalen Bearbeitungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zumsteegs erste Lieder waren noch vom [[Rokoko]] geprägt und der Einfluss der Lieder ihres Vaters spürbar. Ab 1830 wird die Tonsprache [[Musik der Romantik|romantischer]]. Die Bedeutung der Textdeklamation und der musikalischen Wortausdeutung nahmen zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGG2|Verfasser=Martina Rebmann|Lemma=Zumsteeg, Emilie|Band=P17|ID=mgg14277&amp;amp;v=1.2&amp;amp;rs=id-8ee6a23e-6876-1d32-eaa3-aa72a3ed7c97}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chöre und Kantaten entstanden meist anlässlich öffentlicher Stuttgarter Ereignisse wie dem jährlich vom „Liederkranz“ durchgeführten Schillerfest. Einige wurden wohl für Hochzeiten von Schülerinnen und Freundinnen oder als Stücke für Zumsteegs Frauenchor komponiert. Für öffentliche Anlässe bearbeitete Zumsteeg auch Werke anderer Komponisten – beispielsweise ein Lied [[Friedrich Wilhelm Kücken]]s –, die sie für den „Stuttgarter Liederkranz“ arrangierte. Bei ihren Klavierwerken ließ sich jedoch nur selten ein Anlass bestimmen, zu dem sie entstanden. Eine Ausnahme stellt das Klavierlied &amp;#039;&amp;#039;Obzusiegen wähnt die Zeit&amp;#039;&amp;#039; (EZ 39) dar, das 1819 als musikalischer Nachruf auf die beliebte [[Katharina Pawlowna|Königin Katharina]] entstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=121-122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44 ihrer Werke wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht, einige wenige davon mehrmals. Das Lied &amp;#039;&amp;#039;Ulrichs Lied in der Nebelhöhle&amp;#039;&amp;#039; (EZ 37) („Vom Turme, wo ich oft gesehen“) aus &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtenstein (Roman)|Lichtenstein]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilhelm Hauff]] fand über die Aufnahme in [[Kommersbuch|Kommersbücher]] weite Verbreitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGG Online|mgg06055|Friedhelm Brusniak|Hauff, Wilhelm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere mehrfache gedruckte Lieder sind &amp;#039;&amp;#039;Gut’ Nacht!&amp;#039;&amp;#039; (EZ 9), &amp;#039;&amp;#039;Weine nicht! Weine nicht, du mein süßes Leben&amp;#039;&amp;#039; (EZ 8) und &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht der Liebe&amp;#039;&amp;#039; (EZ 16). Nach ihrem Tod wurden ihre Lieder nur noch selten veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=141-142}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1830er Jahren komponierte Emilie Zumsteeg nur noch wenig. Die Gründe hierfür sind vermutlich ihre Tätigkeiten als private Musiklehrerin und als Musiklehrerin am Königin-Katharina-Stift und ihr großes Engagement für die Arbeit mit den Chören, was ihr nur noch wenig freie Zeit ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=123, 130}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkverzeichnis und -ausgaben:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Emilie Zumsteeg: &amp;#039;&amp;#039;Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte op. 4.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck der Erstausgabe. Schott, Mainz 1990.&lt;br /&gt;
* Martina Rebmann: &amp;#039;&amp;#039;„Wie Deine Kunst, so edel war Dein Leben.“ Ein Werkverzeichnis der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musik in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2/1995, S. 51–74.&lt;br /&gt;
* Emilie Zumsteeg: &amp;#039;&amp;#039;Lieder und Duette.&amp;#039;&amp;#039; Werkausgabe hg. von Martina Rebmann. Carus, Stuttgart 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Einige ihrer veröffentlichten Werke wurden zu Lebzeiten rezensiert, wobei der „wahre Ausdruck“ gelobt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Dichter [[Johann Georg Fischer (Dichter)|Johann Georg Fischer]] schrieb in seinem Nachruf „ihr Kompositionstalent hat kraftvolle Probe geliefert“ und hob die „Originalität der Empfindungen“ und die „Gewandheit des Sazes“ (sic) heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Es scheint wirklich Einiges von dem Geiste des Vaters […] auf die Tochter übergegangen zu seyn. Neulich liess der Dichter [[Friedrich Haug (Dichter)|Haug]] in einem an sie gerichteten Epigramme drucken, (ohngefähr) seine Lieder wären ihm erst durch ihre Melodieen werth und bedeutsam geworden; und diese Polonoisen machen geneigt, diess für mehr, als eine poetische Artigkeit zu nehmen. Sie sind interessant und angenehm, nicht ohne Eigenthümlichkeit und von wahrem Ausdruck: die Polonoise ernst und schwermüthig gereizt, das Trio sanft und beruhigend.|Quelle=Rezension von &amp;#039;&amp;#039;Trois Polonoises pour le Pianoforte&amp;#039;&amp;#039; in der [[Allgemeine musikalische Zeitung|Allgemeinen musikalischen Zeitung]] vom 4. Juli 1821|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aml|04|07|1821|10|Kurze Anzeigen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Zumsteeg und ihr Werk gerieten nach ihrem Tod in Vergessenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|smw|||1930|1506|Anneliese Landau: Das einstimmige Kunstlied Conradin Kreutzers|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 nahm die Frauenrechtlerin [[Anna Blos]] sie in ihre Zusammenstellung von 15 Lebensbildern schwäbischer Frauen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Anna Blos]] |Titel=Frauen in Schwaben. Fünfzehn Lebensbilder |Verlag=Silberburg |Ort=Stuttgart |Datum=1929 |Seiten=135–148 |Online=http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1670724344}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 porträtierte sie Kurt Haering für die Reihe &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischer Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; und bedauerte, dass sie in den bekannten Musikgeschichten nicht namentlich erwähnt wurde, obwohl sie „in ihren Liedern selbst [[Friedrich Silcher|Silcher]] bei weitem überragt, auch einen [[Conradin Kreutzer|Konradin Kreutzer]] in den Schatten stellt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Haering |Hrsg=Hermann Haering, Otto Hohenstatt |Titel=Emilie Zumsteeg |Sammelwerk=Schwäbische Lebensbilder |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1941 |Seiten=536-544}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1990er Jahren wird Zumsteeg zunehmend neu entdeckt, wozu unter anderem Martina Rebmanns Werkverzeichnis und -ausgabe beigetragen haben. Ihre Klavierlieder werden vermehrt aufgeführt und wurden auch auf CD aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Rebmann |url=https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Emilie_Zumsteeg.html |titel=Emilie Zumsteeg |werk=MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen |datum=2018-11-09 |abruf=2020-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenlage ==&lt;br /&gt;
Nur wenige direkte [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quellen]] zu Leben und Werk von Emilie Zumsteeg sind erhalten. Dazu gehören an sie gerichtete Briefe von [[Christian Reinhold Köstlin]], [[Justinus Kerner]] und [[Eduard Mörike]]. In ihrer biographischen Darstellung des Lebens von Emilie Zumsteeg konnte Anna Blos 1929 noch auf inzwischen verloren gegangenes Quellenmaterial zurückgreifen. Zudem konnte sie noch mit den Nachfahren von Gustav Adolf Zumsteeg sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen [[Nachlass]] im engeren Sinne gibt es nicht. Die Manuskripte ihrer musikalischen Werke verwahrt die [[Württembergische Landesbibliothek]]. Um Zumsteegs Leben und Werk zu rekonstruieren, muss auf verstreute veröffentlichte Quellen wie einzelne Zeitungsberichte, Rezensionen, Nachrufe oder gedruckte Grabreden zurückgegriffen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1836 wurde Emilie Zumsteeg zum Ehrengast des Stuttgarter Museums ernannt, was nur wenigen Bürgern vorbehalten blieb. Andere Ehrengäste waren der Hofkapellmeister [[Peter Joseph von Lindpaintner]] und der Dichter [[Eduard Mörike]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1841 überreichte die Stadt Stuttgart Emilie Zumsteeg eine Brosche mit einer Ehrenurkunde für ihre Verdienste für das Musikleben der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Anna Blos]] |Titel=Frauen in Schwaben. Fünfzehn Lebensbilder |Verlag=Silberburg |Ort=Stuttgart |Datum=1929 |Seiten=135–148 |Fundstelle=145-147 |Online=http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1670724344}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1849 ernannte der „[[Stuttgarter Liederkranz]]“ anlässlich seines 25-Jahre-Jubiläums Zumsteeg als Leiterin der Frauenchöre zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117–180 |Fundstelle=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Stuttgarter Kulturzentrum „[[Treffpunkt Rotebühlplatz]]“ hat einen seiner Veranstaltungssäle nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stuttgart.de/item/show/305802/1/dept/150998? |titel=Treffpunkt Rotebühlplatz - Emilie-Zumsteeg-Saal - Stadt Stuttgart |werk=Stuttgart.de |abruf=2020-06-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Stuttgarter Stadtbezirk [[Botnang]] führt seit 2018 die Emilie-Zumsteeg-Brücke über die Regerstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=öbi |Titel=Zu Ehren von Musikerin Emilie Zumsteeg |Sammelwerk=Stuttgarter Zeitung / Nord-Rundschau |Datum=2018-07-06 |Seiten=II}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Aschauer, Rainer Bayreuther |Hrsg=Rainer Bayreuther, Nikolai Ott |Titel=Emilie Zumsteeg (1796–1857) |Sammelwerk=Chorkomponisten in Württemberg |Verlag=Helbling |Ort=Esslingen |Datum=2019 |ISBN=978-3-86227-418-5 |Seiten=114–119}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Anna Blos]] |Titel=Frauen in Schwaben. Fünfzehn Lebensbilder |Verlag=Silberburg |Ort=Stuttgart |Datum=1929 |Seiten=135–148 |Online=http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1670724344}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kurt Haering |Hrsg=[[Hermann Haering]], Otto Hohenstatt |Titel=Emilie Zumsteeg |Sammelwerk=Schwäbische Lebensbilder |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1941 |Seiten=536-544}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=S. K. |Hrsg=[[Ludwig Bischoff]]| Titel=Emilie Zumsteeg. (Nekrolog) |Sammelwerk=Niederrheinische Musik-Zeitung für Kunstfreunde und Künstler |Band=5. Jahrgang |Nummer=34 |Verlag=[[DuMont Mediengruppe|Verlag der M. DuMont Schauberg’schen Buchhandlung]] |Ort=[[Köln]] |Seiten=268–270 |Datum=1857-08-22 |Online=[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=zkk&amp;amp;datum=18570822&amp;amp;seite=4 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Waltraud Pfäfflin, Friedrich Pfäfflin |Titel=Emilie Zumsteeg |Sammelwerk=Die Gräber der Dichter auf dem Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof |Verlag=Edition Vincent Klink |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |Seiten=226-227}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=Emilie Zumsteeg |Hrsg=Clara Mayer |Sammelwerk=Annäherung XII an sieben Komponistinnen |Verlag=Furore |Ort=Kassel |Datum=2001 |ISBN=3-9801326-3-3 |Seiten=37-57 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=„Das Lied, das du mir jüngst gesungen …“. Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse |Reihe=Europäische Hochschulschriften / XXXVI Musikwissenschaft |BandReihe=216 |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-631-38132-8 |Seiten=117-180}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Hrsg=Georg Günther, [[Reiner Nägele]] |Titel=„Ihr Kompositionstalent hat kraftvolle Probe geliefert“. Zum Liedschaffen der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg (1796–1857) |Sammelwerk=Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2002 |Band=9 |Verlag=Metzler |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |Seiten=83-100}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Hrsg=Reiner Nägele, Martina Rebmann |Titel=„Sie war eine Haupttriebfeder jener musikalischen Ereignisse“. Emilie Zumsteeg (1796–1857) und das Stuttgarter Chorwesen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts |Sammelwerk=klangwelten : lebenswelten. Komponistinnen in Südwestdeutschland |Verlag=[[Württembergische Landesbibliothek]] |Ort=Stuttgart |Datum=2004 |Seiten=38-61}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Titel=Emilie Zumsteeg (1796–1857) zum 150. Todestag |Sammelwerk=Vivavoce. Archivnachrichten des Internationalen Arbeitskreises Frau und Musik |Band=79 |Datum=2007 |Seiten=3–4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Rebmann |Hrsg=Annette Kreutziger-Herr, Melanie Unseld |Titel=Zumsteeg, Emilie |Sammelwerk=Lexikon Musik und Gender |Verlag=Bärenreiter, Metzler |Ort=Kassel |Datum=2010 |ISBN=978-3-7618-2043-8 |Seiten=533}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Mascha Riepl-Schmidt|Maja Riepl-Schmidt]] |Hrsg=Maja Riepl-Schmidt |Titel=Emilie Zumsteeg. Die „männliche“ Musikerin |Sammelwerk=Wider das verkochte und verbügelte Leben. Frauen-Emanzipation in Stuttgart seit 1800 |Verlag=Silberburg |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-925344-64-0 |Seiten=70–79}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Claudia Steinsberger |Hrsg=Petra Wägenbaur |Titel=Emilie Zumsteeg. Musikerin im 19. Jahrhundert |Sammelwerk=Lauter Frauen. Aufgespürt in Baden-Württemberg. 47 Porträts |Verlag=Theiss |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-8062-1525-1 |Seiten=188–190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Zumsteeg,_Emilie|cname=Emilie Zumsteeg}}&lt;br /&gt;
* Martina Rebmann: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Emilie_Zumsteeg.html &amp;#039;&amp;#039;Emilie Zumsteeg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003 ff. Stand vom 9. November 2018&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Martina Rebmann|Lemma=Zumsteeg, Emilie|Band=P17|ID=mgg14277&amp;amp;v=1.2&amp;amp;rs=id-8ee6a23e-6876-1d32-eaa3-aa72a3ed7c97}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/musik/bestand/musikalische-nachlaesse-und-sammlungen/nachlaesse-und-sammlungen-s-z/ Nachlässe und Sammlungen in der Württembergischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.gmg-bw.de/html/musikl-multimedia_lied_zumsteegE.html &amp;#039;&amp;#039;Emilie Zumsteeg&amp;#039;&amp;#039;] im Lied-Portal der [[Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102411182|LCCN=no2001047037|VIAF=66730618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zumsteeg, Emilie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zumsteeg, Emilie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Komponistin, Musiklehrerin, Chorleiterin, Pianistin und Musikschriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1796&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1857&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|22. Januar 2021|207848350}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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