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	<title>Emilie Gourd - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emilie_Gourd&amp;diff=229475&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Erstes Bild größer, zweites hochkant formatiert</title>
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		<updated>2026-02-04T07:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erstes Bild größer, zweites hochkant formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Emilie Gourd Wizyta szwajcarskiej działaczki feministycznej Emilii Gourd w siedzibie IKC w Krakowie (cropped).jpg|mini|hochkant=0.9|Emilie Gourd (1935)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emilie Gourd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1879]] in [[Genf]]; † [[4. Januar]] [[1946]] ebenda, [[Bürgerort|heimatberechtigt]] ebenda) war eine [[Schweiz]]er [[Frauenrechtlerin]], die im Kampf für das [[Frauenstimmrecht in der Schweiz|Frauenstimmrecht]] eine wichtige Rolle spielte. Von 1914 bis 1928 war sie Präsidentin des [[Schweizerischer Verband für Frauenstimmrecht|Schweizerischen Verbandes für Frauenstimmrecht (SVF)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Tochter des Theologieprofessors [[Jean-Jacques Gourd]] und seiner Frau Marguerite Bert-Vaucher besuchte die [[Höhere Töchterschule]] in Genf und besuchte an der Universität Vorlesungen in Geschichte und Philosophie, bevor sie sich dem Lehrerinnenberuf zuwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Familie hatte italienische Wurzeln, weshalb Gourd eine Vorliebe für die italienische Kultur und Sprache hatte. Gemeinsam mit ihrer sehr geschätzten Mutter, die ihre Ideale teilte, wohnte sie in einem Landhaus in [[Pregny-Chambésy|Prégny]], im Winter allerdings in einer Stadtwohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 lernte sie [[Auguste de Morsier]] kennen, den Präsidenten des Genfer Frauenstimmrechtsvereins [[Association genevoise pour le suffrage féminin]]. 1912 gründete sie die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Mouvement féministe]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Chefredaktorin sie bis zu ihrem Tod blieb. Sie opferte ihre Zeit und einen guten Teil ihres Vermögens für die Frauenbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm den Vorsitz zahlreicher Vereine und Organisationen ein. Ab 1923 war sie Sekretärin der [[Internationale Allianz für Frauenwahlrecht|Internationalen Allianz für Frauenwahlrecht]] und als solche die „rechte Hand“ von [[Carrie Chapman Catt]], danach von [[Margery Corbett Ashby]]. Während der Zeit des [[Völkerbund]]s vertrat sie in Genf regelmässig Frauenverbände bei dessen Veranstaltungen. 1925 organisierte Gourd die erste kantonale Ausstellung über die Frauenarbeit in Genf (das Vorbild für die [[Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit|SAFFA]], die 1928 stattfand). Sie war scharfe Kritikerin des [[Nationalsozialismus|Hitler-Regimes]] in Deutschland, unterstützte aber nach wie vor befreundete deutsche Frauen. Eine ihrer letzten Arbeiten galt dem Jahrbuch der Schweizerischen Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Emilie Gourd.jpg|mini|hochkant=0.9|Gedenktafel an der nach ihr benannten Strasse in Genf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltanschaulich vertrat Emilie Gourd zeit ihres Lebens die Ideale der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]]: Freiheit und Gleichheit. Trotz ihrer unerschütterlichen egalitären Überzeugung gehörte sie durch ihr striktes Festhalten an der Legalität international gesehen zum moderaten Flügel der [[Suffragetten]]bewegung, wurde durch die Einnahme zielführender, vermittelnder Positionen und durch das Fehlen von Opportunismus bei ihren Ratschlägen geschätzt und vermittelte gerne Bekanntschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|9308|Autor=Martine Chaponnière}}&lt;br /&gt;
* Antonius Lux (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Frauen der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. [[Sebastian Lux Verlag]], München 1963, S. 195&lt;br /&gt;
* [[Georgine Gerhard]]: &amp;#039;&amp;#039; Emilie Gourd 1879 – 1946&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Lehrerinnen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; 50 (1945–1946), Heft 11, S. 159–161 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sle-001%3A1946%3A50%3A%3A129 PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Emilie Gourd}}&lt;br /&gt;
*[https://gosteli.anton.ch/objects/13602 Nachlass Emilie Gourd, AGoF 553] in den Findmitteln der [[Gosteli-Stiftung|Gosteli-Stiftung, Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung]]&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1050119282|VIAF=308194963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gourd, Emilie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Genf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gourd, Emilie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Genf]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genf]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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