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	<title>Emil von Pfuhl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-17T12:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emilvonpfuel.JPG|mini|Generalleutnant Emil Karl von Pfuhl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Karl Friedrich von Pfuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1821]] in [[Gmina Góra#Gliederung|Jästersheim]], [[Kreis Guhrau]], [[Provinz Schlesien]]; † [[4. Juli]] [[1894]] in [[Breslau]], Provinz Schlesien) war ein deutscher [[Berufsoffizier]], der bis zum [[Königreich Preußen|preußischen]] [[Generalleutnant]] aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Emil entstammte der Friedrichsdorfer Linie des in der [[Märkische Schweiz|Märkischen Schweiz]] ansässigen [[Adelsgeschlecht]]s [[von Pfuel]]. Seine Eltern waren der preußische [[Generalmajor]] [[August von Pfuhl]] (1794–1874) und Pauline von Pfuhl geborene Freiin von [[Stosch (Adelsgeschlecht)|Stosch]] (1804–1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Pfuhl besuchte die [[Kadettenanstalt|Kadettenhäuser]] in [[Chełmno|Kulm]] und [[Berlin]]. 1839 wurde er als [[Sekondeleutnant]] dem [[Kürassier-Regiment „von Driesen“ (Westfälisches) Nr. 4|4. Kürassier-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] überwiesen. 1849 nahm er während der Niederschlagung der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] am Gefecht bei [[Ladenburg]] und der Belagerung von [[Festung Rastatt|Rastatt]] teil. Von 1849 bis 1850 wurde Pfuhl als [[Adjutant]] des Gouvernements Rastatt 1853 zum [[Premierleutnant]] und 1856 zum [[Rittmeister]] befördert. Von 1854 bis 1859 war Pfuhl Führer der 2. Eskadron ([[Münster]]) beim 4. schweren [[Landwehr]]-Reiter-Regiment, 1859 wurde er deren [[Eskadronchef|Chef]]. 1864 nahm Pfuhl mit seiner Eskadron als Stabswache im Hauptquartier des [[Generalfeldmarschall]]s [[Friedrich von Wrangel]] am [[Deutsch-Dänischer Krieg|Feldzug gegen Dänemark]] teil. Er war an den Gefechten bei Ober-Selk, Gudsoe und Friderica sowie am Sturm auf die [[Düppeler Schanzen]] beteiligt und wurde für sein Verhalten mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Im gleichen Jahr avancierte Pfuhl zum [[Major]]. Als Stabsoffizier dem [[Kürassier-Regiment „Kaiser Nikolaus I. von Russland“ (Brandenburgisches) Nr. 6|Kürassier-Regiment Nr. 6]] zugeteilt, kämpfte Pfuhl 1866 mit der 1. [[Kavallerie]]-Division beim [[Deutscher Krieg|Feldzug gegen Österreich]] in der [[Schlacht bei Königgrätz]] und wurde 1867 mit der Führung des [[Kürassier-Regiment „Königin“ (Pommersches) Nr. 2|Kürassier-Regiments Nr. 2]] in [[Pasewalk]] beauftragt unter Stellung [[à la suite]] desselben. Noch im selben Jahr wurde er Regimentskommandeur und führte im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/1871 als [[Oberst]] sein Regiment in die Schlachten bei [[Schlacht bei Colombey|Colombey]] und [[Schlacht bei Beaune-la-Rolande|Beaune-la-Rolande]]. Für [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]] wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet. Pfuhl war an den Belagerungen von [[Belagerung von Metz|Metz]] und [[Thionville]] beteiligt und kämpfte in den Gefechten von Château de Meslay, Dancé, Vendôme, St. Amand, Villeporcher und Château Renault.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss war Pfuhl von Ende Februar bis Ende April 1872 Mitglied einer Kommission für die Abänderung der Bekleidung und Ausrüstung der Kavallerie. Am 16. August 1873 kommandierte man ihn zur Führung der [[5. Kavallerie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|5. Kavallerie-Brigade]]. Unter Stellung à la suite des Kürassier-Regiments Nr. 2 und Belassung in seinem Kommando wurde am 16. Oktober 1873 zum Kommandeur der [[22. Kavallerie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|22. Kavallerie-Brigade]] in [[Kassel]] ernannt. Am 25. November 1873 trat er seinen Dienst in Kassel an und wurde in dieser Stellung am 27. Oktober 1874 zum Generalmajor befördert. Unter Verleihung des Roten Adlerordens II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern wurde Pfuhl am 15. September 1877 mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. Am 10. November 1881 erhielt er noch den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalleutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfuhl starb am 4. Juli 1894 und wurde am 7. Juli auf dem Militärfriedhof in Breslau beigesetzt. Er war Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Pfuhl heiratete am 9. Oktober 1859 in [[Celle]] Hedwig Karoline [[Rössing (Adelsgeschlecht)|Freiin von Rössing]] (1834–1880). Sie war eine Tochter des hannoverschen Staatsministers [[August von Rössing]] (1799–1870). Nach deren Tod heiratete er am 21. August 1881 in Liegnitz Eveline Freiin [[Richthofen (Adelsgeschlecht)|von Richthofen]] (1849–1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Familie Praetorius von Richthofen, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8293369 S. 146]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Schwester des späteren [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Ostpreußen]], [[Hugo Samuel von Richthofen]]. Beide Ehen blieben kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Hanseatische Verlagsanstalt, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], S. 343–345, Nr. 2922. ({{DNB|986919780}})&lt;br /&gt;
* Bogislav von Kleist: &amp;#039;&amp;#039;Die kgl. preuß. Generale von 1840–1894.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1308.&lt;br /&gt;
* Georg von Albedyll: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kürassier-Regiments Nr. 2.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1308.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- und Adels-Geschlechter.&amp;#039;&amp;#039; 5. Jahrgang 1880, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8226475 S. 326.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1172106029|VIAF=3468154329460126970004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfuhl, Emil von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Dänischen Krieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Pfuel|Emil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfuhl, Emil von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfuhl, Emil Karl Friedrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Berufsoffizier, preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gmina Góra#Gliederung|Jästersheim]], [[Kreis Guhrau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], Provinz Schlesien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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