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	<title>Emil du Bois-Reymond - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Emil_du_Bois-Reymond&amp;diff=263973&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-30T19:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bois-Reymond.jpg|mini|Emil du Bois-Reymond, [[Heliogravüre]] der Fotografie eines Gemäldes von [[Max Koner]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil DuBois-Reymond BNF Gallica.jpg|mini|Emil du Bois-Reymond, um 1870]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emil Heinrich du Bois-Reymond&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. November]] [[1818]] in [[Berlin]]; † [[26. Dezember]] [[1896]] ebenda) war ein deutscher [[Physiologie|Physiologe]] und theoretischer Mediziner, der als Begründer der experimentellen [[Elektrophysiologie]] und Mitbegründer des Faches [[Physiologie]] als naturwissenschaftliche Disziplin gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bekanntheit erreichte er durch mehrere öffentlichkeitswirksame Reden über Wissenschaft, Philosophie und Kultur. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte er zu den meistbeachteten Persönlichkeiten der internationalen Gelehrtenwelt. 1869/70 und 1882/83 war er [[Liste der Rektoren der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Rektor der Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil du Bois-Reymond gehörte einer angesehenen [[Hugenotten in Berlin|Hugenottenfamilie]] an. Sein Vater, Félix Henri du Bois-Reymond (1782–1865), stammte aus [[Saint-Sulpice NE|St.&amp;amp;nbsp;Sulpice]] bei [[Neuchâtel (Stadt)|Neuchâtel]] im [[Kanton Neuenburg|Fürstentum Neuenburg]], das zu dieser Zeit preußisches Staatsgebiet war. In Berlin hatte er sich zum Regierungsrat und Abteilungsleiter im preußischen Außenministerium hochgearbeitet. Die Familie seiner Mutter, Minette Henry (1798–1864), gehörte zu den ältesten und angesehensten hugenottischen Familien in Berlin. Ihr Großvater [[Daniel Chodowiecki]] war Vorsitzender der [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste]] zu Berlin, ihre Mutter [[Susanne Henry|Suzanne Henry-Chodowiecka]] war Malerin und ihr Vater Jean Henry (1761–1831) langjähriger Direktor der Kunstkammer und Bibliothekar des preußischen Königshauses. Der jüngere Bruder von Emil du Bois-Reymond war der Mathematiker [[Paul du Bois-Reymond]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil du Bois-Reymond erhielt 1837 die Hochschulreife am Berliner [[Französisches Gymnasium Berlin|Französischen Gymnasium]]. Daraufhin widmete er sich in Berlin und Bonn dem Studium der [[Theologie]], [[Naturphilosophie]], und exakten Naturwissenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gabriel Finkelstein]] |Titel=Emil du Bois-Reymond: Neuroscience, Self, and Society in Nineteenth-Century Germany |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge / London |Datum=2013 |ISBN=978-0-262-01950-7 |Seiten=15-54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin trat er mit dem [[Anatomie|Anatomen]] und Physiologen [[Johannes Peter Müller|Johannes Müller]] (1801–1858) in Kontakt. Im Jahr 1839 begann du Bois-Reymond ein Medizinstudium. Zur „tierischen Elektrizität“ kam er 1841, nachdem ihm sein Doktorvater [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]] (1801–1858) auf eine Abhandlung aufmerksam gemacht hatte. Die 1842 beginnende Auseinandersetzung mit den tierelektrischen Erscheinungen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; war zugleich, auch bedingt durch seinen Doktorvater, damit verbunden, dass sich du Bois-Reymond sehr konsequent die gründliche Experimentalarbeit als Forschungs- und Erkenntnismethode aneignete und sie zunehmend sicherer beherrschte. [[Promotion (Doktor)|Promoviert]] wurde er 1843 mit einer Schrift über die Auffassungen der Griechen und Römer über [[Elektrische Orientierung|elektrische Fische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 gehörte er gemeinsam mit [[Ernst Wilhelm von Brücke]] zu den Gründern der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Physikalischen Gesellschaft zu Berlin]]. Ein Jahr später [[Habilitation|habilitierte]] sich du Bois-Reymond mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die saure Reaktion der Muskelsubstanz nach ihrem Tode&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1848 und 1884 veröffentlichte er die beiden Bände seines Hauptwerkes &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über tierische Elektrizität&amp;#039;&amp;#039;, getrennt in mehrere Teile.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Boruttau: &amp;#039;&amp;#039;Emil du Bois-Reymond&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Meister der Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Rikola Verlag, Wien / Leipzig / München 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1849 Assistent am Berliner Anatomischen Museum und zusätzlich Dozent für Anatomie an der Berliner Akademie der Künste. 1851 erfolgte die Wahl zum ordentlichen Mitglied der [[Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften]] zu Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-emil-du-bois-reymond-618 |titel=Mitglieder – historisch: Emil Du Bois-Reymond |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Sekretär ihrer mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse er von 1867 bis zu seinem Tod war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch (1843–1910). Ein Essai.&amp;#039;&amp;#039; 2017/2018, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1853 war er korrespondierendes Mitglied der [[Accademia dei Lincei]] in Rom (ab 1883 auswärtiges Mitglied).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/du-bois-reymond-emil| titel=Accademici: Emil du Bois-Reymond| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-04-30| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1855 erhielt er eine außerordentliche Professur für Physiologie an der Universität Berlin und wurde 1858 Nachfolger Müllers auf dem Lehrstuhl für Physiologie und als Direktor des Physiologischen Instituts an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. In dieser Eigenschaft wurde er Gutachter im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Barrenstreit]]s&amp;#039;&amp;#039;. Hierbei ging es um die Frage, ob die Schwedische Gymnastik nach Ling oder das Deutsche Turnen nach Jahn für die Vorbereitung zum preußischen Soldaten vorzuziehen sei. Du Bois-Reymond entschied sich für das Deutsche Turnen, da Barrenübungen den Brustkorb erweitern und somit für die Ausdauerleistung vorzuziehen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Bewegungstherapie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Präventivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer Loseblatt Sammlung, Heidelberg 1999, 07.06, 1–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Funktionen als Rektor der Universität Berlin und als Präsident der Preußischen Akademie der Wissenschaften positionierte er sich 1870 in einer Rede, dass die Indienstnahme der Wissenschaft durch die Staatsführung gerechtfertigt sei: „Nun wohl, die Berliner Universität, dem Palaste des Königs gegenüber einquartirt, ist durch ihre Stiftungsurkunde das geistige Leibregiment des Hauses Hohenzollern.“ (Zitiert nach der englischen Ausgabe: A Speech on German War, London, 1870, S. 31.) In seiner Schrift „Omnipotent Government“ von 1944 kritisierte der bedeutende liberale Gelehrte und Nationalökonom [[Ludwig von Mises]] diese Unterwerfung der freien Wissenschaft unter die Machtinteressen des Staates mit den Worten: „Lassen wir das Beispiel Deutschlands eine Warnung für uns sein. Deutsche Kultur war an dem Tag des Jahres 1870 dem Untergang geweiht ... Wo die Universitäten zur Leibgarde werden und die Gelehrten begierig sind, sich selbst in eine „wissenschaftliche Front“ einzureihen, sind die Tore für den Einfall der Barbarei weit geöffnet.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig von Mises: &amp;#039;&amp;#039;Omnipotent Government: The Rise of the Total State and Total War.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, 1944, S. 14. ({{Digitalisat |https://web.archive.org/web/20140426111058/http://mises.org/books/og.pdf}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 hielt du Bois-Reymond seine berühmte Akademierede „Über die Grenzen des Naturerkennens“ vor der 45. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte in Leipzig („[[Ignoramus et ignorabimus]]“). 1869 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der [[Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte]]. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er am 24. Januar 1877 in den preußischen Orden [[Pour le Mérite#Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste|Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Orden Pour le merite für Wissenschaft und Künste.&amp;#039;&amp;#039; Die Mitglieder des Ordens, Band I (1842–1881). Gebr. Mann-Verlag, Berlin 1985, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1877 leitete du Bois-Reymond ein eigenes Physiologisches Institut,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Gradmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Bois-Reymond, Emi Heinrich du.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 198 f.; hier S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; das mit den Abteilungen für „physikalische, chemische, vivisektorische und mikroskopisch-biologische Arbeiten“ im von ihm selbst entworfenen Neubau ausgestattet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch (1843–1910). Ein Essai.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 73–109, hier S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Royal Society]] nahm ihn 1877&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|Code=NA6006|AuthorizedFormsOfName=Bois-Reymond; Emil Heinrich Du (1818–1896)|Linktext=Emil Heinrich du Bois-Reymond }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften]] 1883 als auswärtiges Mitglied auf. Im Jahr 1886 wurde du Bois-Reymond in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Members of the American Academy. Listed by election year, 1850–1899.&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.amacad.org/multimedia/pdfs/publications/bookofmembers/electionIndex1850-1899.pdf PDF], abgerufen am 24. September 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; seit Dezember 1889 war er assoziiertes Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Königlichen Akademie von Belgien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/emile-henri-du-bois-reymond/ |titel=Académicien décédé: Émile Henri du Bois-Reymond |hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique |sprache=fr |abruf=2023-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1892 Mitglied der [[National Academy of Sciences]] sowie auswärtiges Mitglied der [[Royal Society of Edinburgh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Estelle du Bois-Reymond (1865–1955) war seine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Dorotheenstr 96 (Mitte) Emil Heinrich Du Bois-Reymond.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Dorotheenstraße 96, in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrophysiologie ===&lt;br /&gt;
Du Bois-Reymond entwickelte, konstruierte und verfeinerte mehrere wissenschaftliche Instrumente wie das [[Galvanometer]], das Schlitteninduktorium&amp;lt;ref&amp;gt;[https://collection.sciencemuseumgroup.org.uk/objects/co143040/du-bois-reymond-sledge-type-induction-coil-spamer-induction-coils Du Bois-Reymond sledge-type induction coil], auf collection.sciencemuseumgroup.org.uk.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die nicht-polarisierbare Elektroden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alamy.com/an-illustrated-encyclopdic-medical-dictionarybeing-a-dictionary-of-the-technical-terms-used-by-writers-on-medicine-and-the-collateral-sciences-in-the-latin-english-french-and-german-languages-eye-electrode-ear-electrode-tongue-electrode-and-of-other-forms-of-static-discharge-b-hair-brusli-e-ane-in-the-form-of-a-hair-brush-designed-especially-for-applicationto-the-scalp-b-hand-e-an-e-designed-to-be-held-in-thehand-of-the-person-applying-electricity-b-indifferent-inelectro-diagnosis-that-e-which-is-applied-at-some-point-indifferent-non-polarizable-electrode-of-image340027465.html?imageid=682FD5B5-973F-485F-97E5-A5E017CCCBE7&amp;amp;p=1221884&amp;amp;pn=1&amp;amp;searchId=25126e9239b7540e7bd319b2827224cc&amp;amp;searchtype=0 |titel=An illustrated encyclopædic medical dictionaryBeing a dictionary of the technical terms used by writers on medicine and the collateral sciences, in the Latin, English, French and German languages |werk=alamy.com |hrsg=[[Alamy|Alamy Ltd.]] |datum=2023-08-13 |sprache=en |abruf=2023-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (die sogenannte „Tonstiefel“) als Laborhilfsmittel. Spätestens 1842 gelang ihm der Nachweis der „tierischen Elektrizität“. Sein Hauptverdienst liegt in der jahrelangen akribischen Arbeit, die sich durch beständige Exaktheit in den Messungen und einen großen Erfindungsreichtum und Geschick in der Konstruktion der Messgeräte ausdrückte. Du Bois-Reymonds Forschungen führten so mit dem [[Elektrokardiogramm]], dem [[Elektroenzephalogramm]] und dem [[Elektromyografie|Elektromyogramm]] zu einem Spezialzweig der [[Medizinische Diagnostik|medizinischen Diagnostik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie ===&lt;br /&gt;
Schon in den 1840er Jahren formulierte du Bois-Reymond die Eckpunkte seiner wissenschaftlichen Methodik. Zusammen mit seinen Freunden und Kollegen [[Ernst Wilhelm von Brücke]], [[Hermann von Helmholtz|Hermann Helmholtz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Christa Kirsten]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel zwischen Hermann von Helmholtz und Emil du Bois-Reymond, 1846–1894. Dokumente einer Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Akademie-Verlag 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Carl Ludwig (Mediziner)|Carl Ludwig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Loris Premuda: &amp;#039;&amp;#039;Die medizinischen Beziehungen zwischen Wien und Padua während des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1995, S. 341–350, hier S. 342.&amp;lt;/ref&amp;gt; vertrat er deutlich anti-[[Vitalismus|vitalistische]] und [[Materialismus|materialistisch]]-mechanistische Positionen. Damit setzte er einen wichtigen Grenzpunkt auch für spätere wissenschaftlichen Herangehensweisen seiner Arbeit. Mit seiner „Molekeltheorie“&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; entwickelte du Bois-Reymond dementsprechend eine rein physikalisch-mechanistische Theorie zur Erklärung elektrophysiologischer Messungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kreis um die aus dem anatomisch-physiologischen Institut von Johannes Müller in Berlin hervorgegangenen Physiologen Brücke und Helmholtz sowie dem um 1848 dazugestoßenen Ludwig gehörte er ab 1847 zu den Begründern der modernen Physiologie als naturwissenschaftliche Disziplin.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Gradmann: &amp;#039;&amp;#039;Bois-Reymond, Emil Heinrich du.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch (1843–1910). Ein Essai.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 73–109, hier S. 96–101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Über die Grenzen des Naturerkennens“ ====&lt;br /&gt;
Angeregt durch Fragestellungen und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der zeitgenössischen Hirnforschung hielt Emil du Bois-Reymond 1872 eine Rede „Über die Grenzen des Naturerkennens“. Darin thematisierte er erkenntnistheoretische Probleme im Zusammenhang mit dem [[Bewusstsein]] (gemeint ist damit im Wesentlichen das „phänomenale Bewusstsein“ als qualitative Erfahrung, also die „[[Qualia]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Bayertz, Myriam Gerhard, Walter Jaeschke: &amp;#039;&amp;#039;Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Der Materialismusstreit&amp;#039;&amp;#039;. Meiner Verlag, 2007, ISBN 978-3-7873-1826-1, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und dem freien Willen. In dieser Rede vor der 45.&amp;amp;nbsp;Versammlung der „Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte“ in Leipzig fällt auch der berühmte Ausspruch „[[Ignoramus et ignorabimus]]“ (lat. „Wir wissen es nicht und wir werden es niemals wissen“), der eine andauernde heftige Debatte über die Grenzen des Naturerkennens auslöste, die als „Ignorabimus-Streit“ bekannt ist. Emil du Bois-Reymond galt zu jener Zeit als ein wissenschaftlicher Wortführer in Deutschland und auch auf internationaler Ebene. Seine Thesen erhielten so eine besondere Aufmerksamkeit, obwohl sie inhaltlich wenig Neues boten und schon seit der Antike in der [[Philosophie des Geistes]] diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Naturerkenntnis“ setzt du Bois-Reymond mit der naturwissenschaftlichen Methodik gleich und diese wiederum mit der mechanistischen Physik seiner Zeit. Die namensgebenden Schlussworte lauteten:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Gegenüber den Rätseln der Körperwelt ist der Naturforscher längst gewöhnt, mit männlicher Entsagung sein „Ignoramus“ auszusprechen. Im Rückblick auf die durchlaufene siegreiche Bahn trägt ihn dabei das stille Bewußtsein, daß, wo er jetzt nicht weiß, er wenigstens unter Umständen wissen könnte, und dereinst vielleicht wissen wird. Gegenüber dem Rätsel aber, was Materie und Kraft seien, und wie sie zu denken vermögen, muß er ein für allemal zu dem viel schwerer abzugebenden Wahrspruch sich entschließen: „Ignorabimus“.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Emil du Bois-Reymond: &amp;#039;&amp;#039;Über die Grenzen des Naturerkennens&amp;#039;&amp;#039;. (zuerst 1872); hier zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Reden von Emil du Bois-Reymond in zwei Bänden. Erster Band.&amp;#039;&amp;#039; 2. vervollständigte Auflage, hrsg. von Estelle du Bois-Reymond. Veit, Leipzig 1912, S. 441–473, hier S. 464.}}&lt;br /&gt;
Du Bois-Reymond bezweifelte in dieser Rede, dass die ontologischen Fragen nach dem Wesen der Grundbegriffe der Mechanik, Materie und Kraft, aber auch von Bewusstsein jemals wissenschaftlich geklärt werden können. Mit dieser [[Skeptizismus|skeptizistischen]] Haltung trat er der damals unter Wissenschaftlern verbreiteten Vorstellung entgegen, eine positivistische und materialistisch-darwinistischen Weltanschauung könne ein vollständiges Weltbild begründen, aus dem sich eine [[Ethik]] ableiten lasse. Zugleich bekräftigte du Bois-Reymond aber auch den Wert der Naturwissenschaft und die Möglichkeiten eines Erkenntnisgewinnes &amp;#039;&amp;#039;innerhalb&amp;#039;&amp;#039; ihrer Grenzen. Sein Hauptargument ist die Kritik an einem mechanistischen bzw. physikalistischen [[Reduktionismus]], der zwingend aus der naturwissenschaftlichen Arbeitsweise hervorgehe, aber das [[Qualia]]-Problem niemals lösen könne. Das „Wissen“ im Rahmen eines reduktionistischen Mechanismus ist nach du Bois-Reymond somit auch immer ebenso beschränkt wie die grundlegenden Möglichkeiten dieses Welterklärungsansatzes selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Reichenberger: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen des Wissens? Der Ignorabimusstreit.&amp;#039;&amp;#039; S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du Bois-Reymonds Hauptanliegen in dieser Debatte war die Etablierung eines „epistemologischen Waffenstillstandes“ zwischen Wissenschaft, Religion und Philosophie. Insofern war diese Rede keine Abkehr vom reduktionistischen Physikalismus, den er jahrelang vehement vertrat, sondern lediglich eine Kritik an dem „Wahrheitsmonopol der Mechanik“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Reichenberger: &amp;#039;&amp;#039;Emil Du Bois-Reymonds Ignorabimus-Rede. Ein diplomatischer Schachzug im Streit um Forschungsfreiheit, Verantwortung und Legitimation der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: K. Bayertz, M. Gerhard, W. Jaeschke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Ignorabimus-Streit. Naturwissenschaft, Philosophie und Weltanschauung im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Meiner, Hamburg 2007, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Kontroverse tat sich in diesem Zusammenhang mit Ernst Haeckel auf, dessen ausgreifende, naturwissenschaftlich begründete Weltanschauungsansprüche und Goetheverehrung du Bois-Reymonds 1882 unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Goethe und kein Ende&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Goethe und kein Ende : Rede bei Antritt des Rectorats der Koenigl. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin am 15. October 1882.&amp;lt;/ref&amp;gt; scharf attackierte und sich damit neben seinen Berliner Kollegen [[Rudolf Virchow]], der seit Jahren Haeckel kritisiert hatte, stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas W. Daum |Hrsg= |Titel=Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914 |Verlag=Oldenbourg |Ort=München |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=66-75}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriel Finkelstein |Titel=Emil du Bois-Reymond: Neuroscience, Self, and Society in Nineteenth-Century Germany |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge / London |Datum=2013 |ISBN=978-0-262-01950-7 |Seiten=233–264}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haeckel popularisierte seine Anschauung unter anderem in [[Die Welträtsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik am „Ignorabimus“ formulierten im 20. Jahrhundert insbesondere der Mathematiker [[David Hilbert]], der Physiker [[Ernst Mach]] und der [[Wiener Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Die sieben Welträtsel“ ====&lt;br /&gt;
Acht Jahre später griff du Bois-Reymond die heftige Diskussion mit einer weiteren Rede „Die sieben Welträtsel“ auf, in der er die Frage nach dem Wesen der wichtigsten naturwissenschaftlichen Begriffe im Rahmen der naturwissenschaftlichen Erkenntnis als nicht beantwortbar ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Was ist [[Materie]] und [[Kraft]]?&lt;br /&gt;
# Woher kommt der Ursprung der Bewegung?&lt;br /&gt;
# Woher kommt das erste [[Leben]]?&lt;br /&gt;
# Woher stammt der [[Zweck]] in der Natur?&lt;br /&gt;
# Woher stammt die bewusste Empfindung in den unbewussten Nerven?&lt;br /&gt;
# Woher kommt das vernünftige Denken und die Sprache?&lt;br /&gt;
# Woher stammt der „freie“, sich zum Guten verpflichtet fühlende [[Wille]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen 1, 2, 5 und 7 sah du Bois-Reymond als „[[Transzendenz|transzendent]]“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist in diesem Zusammenhang [[Ernst Haeckel]]s Versuch, diese Fragen im Rahmen eines monistischen [[Darwinismus]] zu beantworten. Du Bois-Reymond war auch ein engagierter Verfechter des Darwinismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriel Finkelstein |Titel=Haeckel and du Bois-Reymond: rival German Darwinists |Sammelwerk=Theory in Biosciences |Band=138 |Nummer=1 |Datum=2019-05 |ISSN=1431-7613 |Seiten=105–112 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s12064-019-00282-6 |Abruf=2023-04-05 |DOI=10.1007/s12064-019-00282-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturgeschichte ===&lt;br /&gt;
Du Bois-Reymond sieht die Naturwissenschaft als das „absolute Organ der Cultur“ und das einzige menschliche Bestreben, das vorankommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriel Finkelstein |Titel=Emil du Bois-Reymond: Neuroscience, Self, and Society in Nineteenth-Century Germany |Verlag=The MIT Press |Ort=Cambridge; London |Datum=2013 |ISBN=978-0-262-01950-7 |Seiten=220–231}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Folglich bildet die Geschichte der Naturwissenschaft die eigentliche Geschichte der Menschheit. Diese Verherrlichung der Naturwissenschaft geht bei du Bois-Reymond mit einer pessimistischen und ablehnenden Haltung gegenüber anderen Kulturgütern wie Politik, Kunst und Religion einher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Du Bois-Reymond-Preis ==&lt;br /&gt;
Seit 1999 vergibt die [[Deutsche Physiologische Gesellschaft]] jährlich den du Bois-Reymond-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Physiologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnissrede auf Johannes Müller.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1860, [[doi:10.5962/bhl.title.61438]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Grenzen des Naturerkennens.&amp;#039;&amp;#039; Veit, Leipzig 1872 ({{DTAW|dubois_naturerkennen_1872}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Abhandlungen zur allgemeinen Muskel- und Nervenphysik.&amp;#039;&amp;#039; Veit, Leipzig 1875–1877, [[doi:10.5962/bhl.title.6840]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen am Zitteraal.&amp;#039;&amp;#039; Veit, Leipzig 1881, [[doi:10.5962/bhl.title.8443]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Veit, Leipzig 1886/1887; 2., vervollständigte Auflage ebenda 1912, hrsg. von Estelle Du Bois-Reymond&lt;br /&gt;
* als Herausgeber ab 1858: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Physiologie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Andree (Medizinhistoriker)|Christian Andree]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil du Bois-Reymond.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm Treue]], [[Rolf Winau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mediziner&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1987, S. 133–150.&lt;br /&gt;
* [[Andreas W. Daum]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914.&amp;#039;&amp;#039; 2., erg. Auflage. Oldenbourg, München 2002, ISBN 3-486-56551-6.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Bayertz]], Myriam Gerhard, [[Walter Jaeschke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Der Ignorabimus-Streit.&amp;#039;&amp;#039; Meiner, Hamburg 2007, ISBN 978-3-7873-1826-1.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Boruttau]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil du Bois-Reymond&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Meister der Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Rikola, Wien 1922.&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Finkelstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil du Bois-Reymond. Neuroscience, Self, and Society in Nineteenth-Century Germany.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge 2013, ISBN 978-0-262-01950-7.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Krafft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vorstoß ins Unerkannte. Lexikon großer Naturwissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Weinheim / New York / Toronto / Singapur 1999, S. 126–128 (&amp;#039;&amp;#039;Emil Du Bois-Reymond&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Fritz Krafft: &amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten Naturwissenschaftler im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; Marix, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-911-3.&amp;lt;!-- Welche Seite behandelt dort die Artikelperson? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|146|148|Du Bois-Reymond, Emil Heinrich|Grete Ronge|118527665}}&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mainzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Emil Du Bois-Reymond.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Mittelstraß]], [[Gereon Wolters (Philosoph)|Gereon Wolters]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 4 Bände. (Mannheim) Stuttgart Weimar (1984) 1995–1996; Nachdruck ebenda 2004, Band 1, S. 505 f.&lt;br /&gt;
* J. Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;Emil du Bois-Reymond: Gedächtnisrede, gehalten am 22. Januar 1897 in der gemeinsamen Sitzung der Physikalischen und der Physiologischen Gesellschaft zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; ([https://books.google.de/books?id=qlriT_hPGn4C&amp;amp;pg=PR5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Peter W. Ruff: &amp;#039;&amp;#039;Emil du Bois-Reymond.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1981.&lt;br /&gt;
* Ferdinando Vidoni: &amp;#039;&amp;#039;Ignorabimus! Emil du Bois-Reymond und die Debatte über die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-43339-5.&lt;br /&gt;
* Christoffer Leber, Kärin Nickelsen: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft im Glaubenskampf. Geschichte als Argument in den akademischen Festreden Emil DuBois-Reymonds (1818–1896)&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2016. [[doi:10.1002/bewi.201601771]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Emil DuBois-Reymond}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Emil Du Bois-Reymond}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Emil du Bois-Reymond}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118527665}}&lt;br /&gt;
* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/people/data?id=per64 Kurzbiografie] (englisch) im [[Virtual Laboratory]] des [[Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte|Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
* I. Munk. &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Emil du Bois-Reymond&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.google.de/books/edition/Deutsche_medizinische_Wochenschrift/8r4_AQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA17&amp;amp;printsec=frontcover Deutsche medizinische Wochenschrift] 23.1897, S. 17–19&lt;br /&gt;
* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/search?-display=short&amp;amp;-sort=online,sql_year&amp;amp;-sortorder_online=desc&amp;amp;-max=25&amp;amp;-op_author=all&amp;amp;author=Du+Bois+Reymond digitale Quellen im Volltext] im [[Virtual Laboratory]] des [[Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte|Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
* {{correspSearch|118527665}}&lt;br /&gt;
* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit28636 &amp;#039;&amp;#039;Über die Grenzen des Naturerkennens&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit28646 &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Welträtsel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/?q=ai:bois-reymond.e-du Autoren-Profil] in der Datenbank [[Zentralblatt MATH|zbMATH]]&lt;br /&gt;
* {{BAdW|664|Name=Emil Heinrich Du Bois-Reymond |Kommentar=mit Link zu einem Nachruf |Datum=28. Januar 2017}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|bois-rey|Emil du Bois-Reymond}}&lt;br /&gt;
* [https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/emil-heinrich-du-bois-reymond/ Emil Heinrich du Bois-Reymond] bei der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der BBAW und ihrer Vorgängerakademien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118527665|LCCN=n79135051|NDL=00438273|VIAF=8178869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Du Boisreymond, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hugenotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Du Bois-Reymond, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Du Bois-Reymond, Emil Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiologe und theoretischer Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]], [[Königreich Preußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
	</entry>
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